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Zwei Wochen sind schon rum

Hallo zusammen,

 

ein kleines Update aus Tschechien. Die ersten zwei Wochen sind schon rum. Ein richtiger Arbeitsalltag will sich nicht wirklich entwickeln, da wir beinahe täglich die Abteilung wechseln. Mittlerweile waren wir in fünf Abteilungen und haben jede kurz kennengelernt. Dabei ist es natürlich nicht immer gleich interessant, aber sehr hilfreich um das ganze Unternehmen kennen zu lernen.

Die Arbeitskultur ist wie schon am Anfang der Reise festgestellt nicht sehr viel anders als in Deutschland.

Am Wochenende habe ich die Gelegenheit genutzt und die Landeshauptstadt Prag besucht. Die Stadt ist wunderschön und viele Sehenswürdigkeiten. Da ich die Stadt vorher nicht kannte habe ich mich einfach treiben lassen und die Stadt ohne richtigen Plan erkundet. Das kann ich nur jedem empfehlen.

Eine Sache die mir auch aufgefallen ist, ist das die Tschechen noch lieber Bier trinken als die Deutschen. Hier wird auch gerne mal unter der Woche ein kühles Pils genossen. Es schmeckt aber auch sehr gut 😉

Jetzt liegen noch ein Wochenende und vier Arbeitstage vor uns. Wir werden unser neuestes Werk, welches seit zwei Jahren steht, zu sehen bekommen. Darauf freu ich mich schon besonders es soll riesengroß und modern sein.

Viele Grüße

Kevin

Und damit geht die erste Woche zu Ende…

Hallo!

Das Wochenende steht bevor – und damit wird es Zeit für einen kleinen Rückblick auf die letzten Tage.

Seit meinem vorangegangenen Blogeintrag habe ich mich zunehmend in die verschiedenen Tätigkeitsfelder einarbeiten können, sodass ich nun die dort beschriebenen Abläufe selbstständig durchführe – je nach Aufgabenstellung natürlich mit anschließender Kontrolle durch einen Mitarbeiter.

Den Tag über ist man in jeder freien Minute damit beschäftigt, zurückgegebene Medien zu reinigen, auf Schäden zu überprüfen und schlussendlich zu retournieren. Insofern Defekte vorliegen (etwa an CD-, DVD- oder BluRay-Hüllen), werden diese ausgetauscht. Ist das Medium selbst beeinträchtigt und nicht länger lesbar, so ist der verantwortliche Nutzer dazu angehalten, den entsprechenden Titel zu ersetzen.

Sobald ein durch einen Kunden vorgemerktes Medium verfügbar wird, erhält dieser eine Information via E-Mail oder Telefonanruf – abhängig davon, welche Angaben im zugehörigen Datensatz hinterlegt sind. Und auch hier erhält man wieder den Eindruck, Bregenz sei deutlich kleiner, als es eigentlich ist: Das Team der Stadtbücherei weiß nämlich stets ganz genau, welcher Nutzer zu informieren ist bzw. wer ohnehin regelmäßig in der Filiale erscheint und daher keinen weiteren Hinweis erfordert.

Mittlerweile durfte ich den vollständigen Ablauf einer Beschaffung begleiten sowie weitestgehend übernehmen: Die eigentliche Bestellung der einzelnen Titel erfolgt durch den Bibliotheksleiter; dessen Auswahl wiederum setzt sich zusammen aus aktuell erschienenen Titeln, (modernen) „Klassikern“ sowie Kundenwünschen. Letztere müssen allerdings zunächst auf Verfügbarkeit und Popularität geprüft werden – denn die Bücherei muss über das Jahr mit einem durch die Stadtverwaltung bestimmten Budget auskommen. Investitionen jenseits der Plankäufe wollen demnach wohl überlegt sein.

Sobald die erworbenen Medien in der Buchhandlung vorliegen, werden diese persönlich abgeholt; in der Regel übernimmt die Hauptstelle zudem den Transport der durch die Zweigstelle reservierten Artikel. Ebendies durfte ich heute erstmals unbeaufsichtigt erledigen. Dabei musste ich keinerlei mich ausweisende Papiere vorlegen – obschon die Zahlung der Ware erst auf die Ausstellung einer monatlichen Gesamtrechnung hin erfolgt und ich das Geschäft zuvor einmalig besucht hatte. Im Nachhinein betrachtet erscheint mir dies in Deutschland völlig undenkbar, wo man doch stets darum bemüht ist, sich in alle Himmelsrichtungen rechtlich „abzusichern“…

In der Filiale angelangt, müssen die Titel in den Bestand aufgenommen, sprich, katalogisiert werden; dies geschieht mittels einer Software. Hier sind diverse, leicht variierende Masken auszufüllen, die zunächst allgemeine Angaben zum vorliegenden Exemplar abfragen, ehe der Titel in einer Datenbank angelegt wird. Zudem werden ihm eine Signatur (Farben, Buchstaben und ggf. Zahlen) sowie adäquate Schlagworte zugeordnet, um ihn recherchefähig zu machen.

Es folgt das Laminieren, das je nach Beschaffenheit des Buches unterschiedliche Schritte erfordert. Abgeschlossen wird der Vorgang mit dem Freischalten des Mediums; der Titel ist nunmehr über die Suchmaschine zu finden und auch als entleihbar gekennzeichnet.

Soviel zu meiner derzeitigen Tätigkeitsbeschreibung.

Wenn ich die Filiale dann gegen 18:30 Uhr verlasse, liegen sämtliche Schaufenster in der Innenstadt bereits im Dunkeln; die Geschäfte schließen hier nämlich um sechs. Das ist an den längeren Arbeitstagen dann schon eigenartig: Zu wissen, dass Bregenz schläft, ehe man Feierabend hat…

Insofern das Wetter denn mitspielt (aktuell ist es zwar hochsommerlich-warm, dabei allerdings eher regnerisch), werde ich das kommende Wochenende dazu nutzen, ein wenig die Gegend zu erkunden. Dank meines Gastausweises habe ich mich hier vor Ort ja mit diversen Reiseführern eindecken können. 🙂

Ich melde mich also in der nächsten Woche!

First week in London

Hiya from the London office and happy Friday everyone!

So die erste Arbeitswoche ist vorbei – also auch Zeit fuer einen neuen Blogeintrag!

Nach den ersten stressigen Tagen, ging es dann zum Glueck entspannter weiter, aber trotzdem sind die Tage im Nachhinein wie im Flug vergangen. Alle Leute hier sind wirklich super nett und machen einem es wirklich sehr leicht sich willkommen und als Teil des Teams zu fuehlen.Am Donnerstag wurde sogar ein kleines „get together“ fuer mich organisiert, um mich als temporary team member willkommen zu heissen.

Auch geben sich alle sehr viel Muehe mich in Projekte einzubeziehen, sei es das HR Projekt oder auch der Social Media Auftritt unserer Firma. In kurzer Zeit konnte ich so schon einiges lernen. Ich habe regelmaessig Meetings (meist mit Leuten aus der HR Abteilung, da ich nach meiner Ausbildung auch in diesem Bereich taetig sein werde). Ich bekomme viele Einblicke und Hintergrundinfos, was momentan in der Firma passiert und auch was fuer die Zukunft geplant ist. Das ist wirklich interessant und macht es auch einfacher verschiedene Prozesse nachzuvollziehen.

Mein Orientierungssinn hat sich hier bislang leider nicht gebessert, aber ich habe mich bislang zumindest noch nicht vollkommen verlaufen (das ist doch schon mal ein Anfang oder?) Das U-Bahn System in London ist ja auch wirklich easypeasy und notfalls frage ich mich wieder durch – das funktioniert meist ziemlich gut. Denn die Briten sind alle sehr hilfsbereit.

Abgesehen davon noch eine Kleinigkeit zu meiner Unterkunft – ich bin waehrend Zeit in London in einem Airbnb untergebracht. Doch leider musste ich gleich an meinem ersten Tag erfahren, dass die Gegend alles andere als schoen und vor allem auch nicht die sicherste ist. Aber auch hier kuemmern sich alle ruehrend um mich – nahezu tagelich wird gefragt „Bist du gut nach Hause gekommen?“ „Wenn irgendwas ist dann ruf uns an!“ „Koennen wir irgendwas fuer dich tun?“Ausserdem bin ich ja so gesehen auch nur Abends in meinem Airbnb. Nochmal wuerde ich allerdings kein Airbnb / Hotel in dieser Gegend buchen. Also Notiz an mich selbst: Bei naechsten Mal sollte man die Gegend, in der man eine Unterkunft bucht, wohl doch lieber etwas genauer unter die Lupe nehmen. Aber man lernt ja immer dazu.

Das Wochenende werde ich zum Glueck nicht in meinem Airbnb, sondern in Brighton bei einer Freundin verbringen. Darauf freue ich mich auch schon sehr. Dort werde ich bestimmt auch nochmal neue Eindruecke von dem typical British Lifestyle bekommen. Und man braucht ja schliesslich auch eine Erholung von einer anstrengenden 5 Tage Arbeitswoche (die man ja als Azubi normalerweise nicht hat). Also Fingers crossed, dass das Wetter gut wird.

In diesem Sinne: Happy (hopefully sunny) Weekend!

Lima

1. Woche fast schon zu Ende

11.00 Uhr – die Arbeit ruft, fuer mich die perfekte Zeit den Tag zu starten. Die Zeit geht echt schnell um hier, vielleicht liegt das auch daran, dass man sich gut mit den anderen unterhalten kann. Meine Aufgaben waren gestern, wieder die Anfragen ueber die verfuegbaren Zimmer zu bearbeiten und die Daten auf Facebook zu aktualisieren. Auf Facebook kann  man sich die Zimmer anschauen und dazu musste ich die Zeiten aktualisieren und Beschreibungen korrigieren, da sich da einige kleine Fehler eingeschlichen hatten.

Nachdem ich das erledigt hatte, habe ich einen Text erstellt, den wir an alle Studenten schicken werden, um zu fragen, ob alles in Ordnung ist und wie deren Koordinatoren heissen. Da das Unternehmen hier eine groessere Reichweite erzielen will, wollen sie mehr Werbung fuer sich machen und dazu brauchen die Hilfe von den Universitaeten, damit diese uns weiterempfehlen.

Heute werde ich das gleiche tun wie die letzten Tage, da es die alltaeglichen Aufgaben hier sind. Danach werde ich anfangen die Studenten anzuschreiben. Um 16 Uhr habe ich dann Feierabend und das heisst dann auch fuer mich ….. Wochenende 🙂

la primera semana – Madrid

la primera semana – Madrid

Ich habe die Menschen und die Stadt ein wenig besser kennengelernt.

Die Stadt ist wirklich sehr groß und es gibt viel zu sehen. In den ersten Tagen bin ich nur in meinem Viertel  (La Latina) geblieben, da es selbst dort viel zu sehen gibt. Besonders die kleinen Boutiquen haben mir gefallen. Nach den ersten Tagen habe ich dann das Centro von Madrid erkundet. Das Cento befindet sich zwei Haltestellen von mir entfernt und durch die Metro, die alle drei Minuten kommt erreicht man das Centro sehr schnell.

Es ist so interessant andere Kulturen kennenzulernen. Die Menschen hier sind viel entspannter und nehmen alles ein wenig gelassener.

So kommen wir auch zu meiner Arbeit.. hier ist es üblich ein paar Minuten zu spät zu kommen, dass war am Anfang eine Umstellung fuer mich, ich glaube viele können das verstehen, denn wir in Deutschland neigen dazu überpünktlich zu sein und unter keinen umständen zu spät zu kommen…

..In den ersten zwei Tagen habe ich einige Akten bekommen die ich dann auf deutsch übersetzen sollte, damit ich die Handlungen und Prozesse besser verstehen kann. Am dritten und vierten Tag durften ich mit zum Handelsregister und zum Notar, um dort einige Unterlagen abzugeben. Dies war sehr interessant, da man so einen Einblick in die Verwaltung in Spanien bekommt.

 

Die ersten Tage in Nizza

Hallo zusammen,

mein Name ist Lisa-Marie Pfau. Zurzeit mache ich eine Ausbildung als „Kauffrau für Büromanagement“ bei der „Yourcareergroup“.  Die Yourcareergroup ist eine online Jobbörse und in den Bereichen der Gastronomie, Touristik und Hotellerie tätig.

Anfangs war es etwas schwierig einen Standort für unser Auslandspraktikum festzulegen. Die Yourcareergroup ist in Österreich, in der Schweiz und in Frankreich vertreten. Das Praktikum mache ich gemeinsam mit einer weiteren Auszubildenden namens Beatrice Kaminski.

Nach längerer Zeit stand es nun fest. Wir werden unser Auslandspraktikum bei unserem Mutterkonzern „StepStone“ in Nizza machen. Wir haben uns sehr über diese Nachricht gefreut und auch vor allem darüber, dass wir dieses Praktikum gemeinsam erleben dürfen. Doch so einfach war es anfangs leider doch nicht. Besonders Schwierigkeiten hatten wir bei der Suche nach einer passenden Unterkunft, die zu diesem Zeitraum noch verfügbar war. Nach langem suchen hatten wir nun endlich eine Unterkunft gefunden, welche sich auch direkt in der Nähe von unserer Firma befand.

In diesen drei Wochen werden wir in einem „WorkHouseCafé“ für unsere jetzigen Abteilungen in Düsseldorf arbeiten. Von unserem Chef erhielten wir eine weitere , umfangreichere Aufgabe. Diese bestand darin, Datensätze zu prüfen und zu aktualisieren, damit diese in SAP vollständig übertragen werden können.

In den nächsten Tagen werdet Ihr noch mehr erfahren 🙂

Lisa

Bom dia aus Lissabon

Bom dia ,

am Freitag den 14.07.17 ging es endlich fuer mich los nach Lissabon, allerdings mit 2 Stunden Verspaetung, die ich lieber noch zum Schlafen haette am fruehen Morgen. Nichtsdestotrotz, die Verspaetung konnte  meine Laune nicht verderben.

Soooooo, um 14 Uhr Ortszeit kam ich endlich an und wurde von meinem Landlord abgeholt, der mich zur Wohnung fuhr. Ich habe mir ein Zimmer gemietet und bin super zufrieden, da ich mein eigenes Bad und einen Balkon habe. Die Kueche muss ich mir mit den anderen Bewohnern teilen, die habe ich auch schon direkt kennengelernt und sind ganz nett.

Das Wochenende habe ich erstmal ausgenutzt, die Stadt zu erkunden und bin auch an den Strand gefahren, den man schnell mit Bus, Bahn und Faehre erreichen kann.

Am Montag ging mein Arbeitstag dann los. Meine Kollegen sind alle sehr nett, also schonmal eine Erleichterung. Am ersten Tag habe ich erstmal nur ueber die Schultern geschaut.

Das Unternehmen beschaeftigt sich hauptsaechlich mit Studenten, also sie organisieren Ausfluege,Parties, vermieten Wohnungen bzw. Zimmer und die Studenten duerfen jederzeit ins Buero kommen, falls sie Fragen haben oder Hilfe bei  bestimmten Dingen brauchen.

Am Dienstag habe ich einer Kollegin geholfen Facebook Posts und passende Grafiken zu erstellen. Danach sollte ich die Anfragen bearbeiten ueber Facebook. Das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, da viele Fragen aufkommen. Am Mittwoch sollte ich eine Liste erstellen, in der die Namen , das Konkaktdatum und das Profil bei Facebook stehen sollten. Die Liste braucht mein mein Chef ( Carlos) halt, um dann zu fragen, ob alles in Ordnung ist.

Hier die ersten Einblicke:

Early Morning – Long Day

Hi all,

Montagmorgen: Der Wecker geht um 5 Uhr, die letzten Sachen werden in den Koffer gepackt, man checkt nochmal die wichtigsten Sachen (habe ich an die Unterlagen von der Schule gedacht, an den Adapter an alle Ladekabel und und und) und dann geht’s los zum Flughafen. Deutschland verabschiedete mich mit einem grauen, regnerischen Morgen, doch dabei blieb es nicht.                                                                                                                          Als ich meinen Koffer aufgegeben hatte, teilte mir eine Dame der Airline mit, dass mein Flug aufgrund eines technischen Problems an der Maschine etwa zwei Stunden Verspaetung haben wird. ZWEI STUNDEN? Wieso bin ich nur so frueh aufgestanden?                                     Naja nach einer Staerkung am Flughafen hat man das Ganze dann wieder entspannter gesehen und im Nachhinein ging das Ganze dann doch schneller als urspruenglich gedacht.

Am London City airport angekommen habe ich mir erst mal ein Bahnticket zugelegt, denn damit geht in London naemlich gar nichts. Also gesagt getan.                                                  Die Fahrt bis zur gewuenschten Station verlief reibungslos. Doch dann steht man auf einmal mitten in London, mit einem grossen Koffer, es ist heiss, man ist muede und erschopeft und man weiss nicht genau wo man hinmuss. Aber Dank meiner App und einigen netten Leuten, die ich auf dem Weg angesprochen habe, habe ich das Office dann doch relativ schnell gefunden. Erste Huerde geschafft!

Im Office angekommen wurde ich ganz herzlich von Katie aus dem Marketing Team begrüßt – sie hatte ich die Woche zuvor das erste mal persoenlich getroffen, da sie fuer ein Projekt nach Duesseldorf gekommen war. Sie zeigte mir wo mein Platz fuer die naechsten zwei Wochen sein wuerde und dass ich nur bescheid sagen müsste, wenn ich irgendwas brauche.                                                                                                                                      Auch das restliche Team hat mich sehr herzlich empfangen und alle zeigten viel Verständnis dafür, dass man einen langen Morgen hinter sich hatte.

Nach kurzer Zeit kamen viele verschiedene Leute vorbei um mich zu begrüßen. Viele von Ihnen kannte ich bislang nur von Telefonaten, einige kannte ich noch gar nicht. Sie haben mir direkt das Gefühl gegeben, dass man irgendwie dazugehört auch wenn man sich vorher noch nie gesehen hatte.

Auch habe ich einen kleinen Rundgang durch unser Buero bekommen, mir wurde gezeigt wo welche Abteilungen sitzen, wo die Meeting Räume sind und und und. Als ich das Großraum-Büro gesehen habe war ich echt sprachlos. So viele Leute! Aber überraschenderweise war es trotz der Anzahl der Leute erstaunlich leise in dem Raum.  Da sich unser office in London momentan allerdings im Umbau befindet, ist manches ein bisschen anders als sonst. Innerhalb der nächsten zwei Wochen soll wohl noch viel passieren und ich bin gespannt wie es am Ende aussehen wird.

Nachdem ich mich ein bisschen eingewöhnt hatte, kam eine Kollegin aus der HR Abteilung zu mir. Wir hatten in den letzten Wochen schon einige Emails geschrieben, da wir zusammen an einem neuen Projekt arbeiten werden.  Dinge persönlich zu besprechen und sich auch einfach mal persönlich kennen zu lernen, macht die ganze Sache natuerlich um einiges einfacher. Wir haben die weiteren Schritte besprochen und schon einige Termine fuer die nächsten zwei Wochen vereinbart.

An meinem ersten Tag durfte ich ein bisschen frueher gehen als sonst, sodass ich mich mit meinem großen Koffer nicht durch die Rush Hour kämpfen musste. Es dauerte ein bisschen, bis ich bei meinem Airbnb angekommen war, aber nachdem die Formalitäten geklärt war, bin ich auch nur noch ins Bett gefallen. What a day!

Was mir bislang aufgefallen ist, dass die Engländer alle sehr herzlich gegenüber Gästen sind und man merkt, dass sich wirklich alle gefreut haben, dass ich nach London komme. Was auch auffällig ist, dass die Engländer ihren Tag anders planen als wir in Deutschland.           An meinem zweiten Tag war ich bereits gegen 5:45 Uhr wach und es war wirklich erstaunlich, dass nahezu nichts los war. Die Engländer beginnen ihren Tag später als wir – das sieht man auch an den Arbeitszeiten. Hier arbeitet man von 8:30/9 Uhr bis 18 Uhr. In Deutschland starte ich immer spaetestens um 8 Uhr.                                                                    Dadurch ist der Morgen hier natürlich wesentlich entspannter, weil man erst später aus dem Haus muss, andererseits bleibt dann natürlich nicht mehr so viel vom Abend. Was man in London dadurch sehr stark merkt sind die Rush Hours – die Bahnen sind wirklich bis oben hin voll gepackt mit Leuten, manchmal hat man das Gefuehl, dass gar keine Luft zum Atmen bleibt, aber auch das sind Erfahrungen, die man im alltaeglichen leben in London mitnimmt. Dabei bleiben die Englaender aber ingesamt alle sehr freundlich und entspannt. Sie kennen es vermutlich nicht anders 🙂

Ich bin gespannt, was die Zeit hier noch so bringt.

I will keep you posted.

Lima

Die ersten Tage

Hallo!

Am vergangenen Sonntag Nachmittag bin ich nach ganzen sieben Stunden Schnellzugfahrt im beschaulichen Bregenz angekommen. Und ich muss sagen, ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, gleich beim Betreten des örtlichen Bahnsteigs von freier Sicht auf Bodensee und Gebirge willkommen geheißen zu werden.

Die Innenstadt war schnell gefunden (dank der zentralen Lage des Bahnhofs allerdings kein Kunststück…). Meine Unterkunft ließ da schon etwas länger auf sich warten. Zwar hatte ich mich vorab mit Wegbeschreibungen und Kartenmaterial ausgerüstet, dennoch strandete ich letzten Endes bereits in der Fußgängerzone. Doch auch hier rettete mich die zuvorkommende Art der Österreicher: Man erkannte meine vermeintliche „Notlage“, sprach mich augenblicklich an, ob ich Hilfe gebrauchen könnte und wies mir den Weg zu meiner Herberge. Ich muss wohl wirklich einen seeehr desorientierten Eindruck gemacht haben…

Mittlerweile sind zwei von 15 Arbeitstagen in meinem Praktikumsbetrieb, der ortsansässigen Bücherei, erfolgreich bestritten. An meine Arbeitszeiten muss ich mich allerdings noch gewöhnen: Montags, mittwochs und freitags zehn Stunden mit je einer Stunde Mittagspause, dienstags und donnerstags fünf Stunden. Das ist einerseits toll, da mir so recht viel Zeit bleibt, die Gegend zu erkunden. Andererseits… na ja. Zehn Stunden. 😉

Das Team hier ist aktuell aufgrund der Ferialzeit zwar recht klein (täglich etwa drei Personen, mich nicht mit eingerechnet), dafür aber wahnsinnig nett: Der Bibliotheksleiter erkundigte sich beim Kennenlernen nicht nur nach meinen persönlichen Erwartungen und Vorstellungen das Praktikum betreffend, sondern bot mir auch gleich das „Du“ an. Überhaupt fühlt sich hier alles sehr leger und fast familiär an, was teils sicherlich daran liegen mag, dass Bregenz (obgleich Vorarlberger Landeshauptstadt) mit etwa 30.000 Einwohnern zumindest in dieser Hinsicht nicht unbedingt eine Metropole ist.

Jedoch duzt man sich hier nicht nur untereinander; auch im Umgang mit Kunden (oder wahlweise auch im Beratungsgespräch mit der Sekretärin des Bürgermeisters) hört es sich – zumindest für mich als Deutsche – stets so an, als kenne man sich schon sein ganzes Leben lang. Vielleicht spielt hier aber auch der österreichische Dialekt mit ein, der einfach alles andere als steif klingt.

Und das ist schon seltsam: Zwar habe ich mir für mein Praktikum ein EU-Land ausgesucht, in dem meine eigene Muttersprache gesprochen wird, und doch tue ich mich noch recht schwer damit, solch gängige Begrüßungsformeln wie „Grüß Gott“ zu adaptieren… Viel schwerer jedenfalls, als mich im fremdsprachigen Ausland plötzlich auf Englisch verständigen zu müssen.

Nun aber zu meinen Aufgaben in der Stadtbücherei:

Tätigkeiten, die sich über den Tag wiederholen, sind etwa das Reinigen und (Ein-)Sortieren vormals entliehener Medien sowie der Versand von Benachrichtigungen an Kunden, sobald ein vorgemerkter Titel zur Verfügung steht.

Daneben habe ich aber bereits jetzt viele weitere Arbeitsbereiche und Vorgänge kennenlernen dürfen. Unter anderem habe ich einen kurzen Abstecher in die eingegliederte „Buchbinderei“ machen und dort einen Bildband eigenhändig laminieren können – natürlich unter Anleitung vom Profi. Auch im Bestellwesen sowie beim Anlegen von Kundenkonten und dem anschließenden Ausweisdruck durfte ich über die Schulter schauen. Dabei wurde mir für die Dauer meines Aufenthaltes ein Gastausweis ausgestellt, sodass ich nun auch als ganz regulärer Nutzer vom Medienbestand der Bibliothek profitiere.

Neben dem Tagesgeschäft finden auch einige Tätigkeiten außerhalb der Filiale statt: So bestücken die Mitarbeiter der Stadtbücherei mitunter regelmäßig den gen Bodensee gelegenen, öffentlichen „Bücherschrank“ mit gespendeter oder aber aus dem eigenen Bestand genommener Literatur. Insbesondere das Regal für Kinder- und Jugendbücher muss hier ständig aufgefüllt werden, da diese dem Schrank zwar in hoher Zahl entnommen werden, zugleich aber kaum Werke aus Privatbesitz wieder hinzukommen.

Des Weiteren durfte ich der Zweigstelle der Stadtbücherei einen Besuch abstatten, mit der mehrmals in der Woche ein reger Medienaustausch betrieben wird. Denn die Kunden dürfen mit ihren Nutzerausweisen aus den Beständen beider Filialen schöpfen.

Anknüpfend an den zuvor beschriebenen Bestellvorgang vom Vortag durfte ich den Bibliotheksleiter heute außerdem zur Abholung der entsprechenden Medien begleiten, die stets bei örtlichen Buchhandlungen in Auftrag gegeben werden, um den lokalen Markt zu unterstützen. Auf internationale Großanbieter wird hier weitestgehend verzichtet.

Okay, das war es zum Start. Mehr dann gen Wochenende.

Bis dahin!

P.S.: Im Gespräch habe ich übrigens erfahren, dass im öffentlichen Bibliothekswesen in Österreich hauptsächlich Ehrenamtler und Quereinsteiger arbeiten. Anders als in Deutschland gelingt der Zugang hier nämlich nicht unbedingt über eine Ausbildung oder ein bestimmtes Studium. Vielmehr kann man sogar erst anschließend an eine dem Bereich entsprechende Anstellung sowie Berufserfahrung den Titel „hauptamtliche/r Bibliothekar/in“ erwerben. (Anders gestaltet sich dies wiederum bei den Einstiegsvoraussetzungen wissenschaftlicher Büchereien.)

Die dritte Woche hat schon angefangen…

Ich kann gar nicht glauben, dass mehr als die Hälfte meiner Zeit hier, jetzt schon um ist. Die letzten ein und halb Wochen möchte ich deshalb auf jeden Fall noch genießen.

Wie man schon aus den ersten beiden Sätzen entnehmen kann, geht es mir hier echt gut. Ich bin bis jetzt mit allem immer noch mehr als zufrieden. Zudem habe ich sehr viel gelernt, bis jetzt vor allem im Bereich Buchhaltung. Dazu kann ich folgendes berichten:

Mein Praktikumsunternehmen führt die vollständige Buchhaltung, dabei wird das Programm Marcologic verwendet. Die Dokumente werden in Registern gruppiert und gebucht, zum Beispiel: Bankauszüge, Abschreibungen, Einkäufe, Verkäufe, etc.
Das Unternehmen früht die Buchhaltung übereinstimmend mit dem Rechnungslegungsgesetzt. So konnte ich mich auch unter anderem mit dem Kontenplan auseinandersetzen.
Da die Buchhaltung zur Zeit viel zu tun hat, konnte ich in dem Fall sehr behilflich sein, da ich schon selbstständig Rechnungen buchen durfte. Zum Beispiel habe ich Rechnungen, die mit Überweiungen gezahlt wurden gebucht, aber auch Rechnungen die mit der Karte oder Bar gezahlt wurden. Was mir echt Spaß gemacht hab obwohl die Arbeit an sich etwas eintönig ist, für mich jedoch war es manchmal eine kleine Herausforderung da alles auf polnisch ist, so auch die Bezeichnung der Konten auf die man die jeweilige Rechnung buchen musste. Erfreulicher Weise hat aber alles gut geklappt und ich konnte einiges dazu lernen.

Ab heute bin ich in der nächsten Abteilung. Die beschäftigt sich damit Anfragen von Kunden anzunehmen, die gewünschten Aritkel (meistens Ersatzteile) bei Firmen, wie zum Beispiel bei meiner Firma (Doppstadt) zu bestellen.
Zudem ist diese Abteilung aber auch mit dem Wareneingang beschäftigt, Lieferscheine werden archiviert.. Auf Details werde ich in den kommenden Tagen eingehen, sobald ich die Abteilung noch besser kennengerlent habe.

Des Weiteren kann ich noch berichten, dass Warschau sehr vielfältig ist. Ich habe sehr viel Glück, dass ich so liebe Kolleginnen hab, die schon paar Mal einen Ausflug nach der Arbeit mit mir gemacht haben:
Die Altstadt ist wunderschön, sowie die „Bulwary“ entlang dem Fluss Weichsel. Aber vor allem kann ich den Kulturpalast in Warschau empfehlen, der Ausblick ist einfach großartig! 🙂

Viki

Hello aus Malta!

Samstag Abend bin ich auf Malta gelandet und war schon in 15 Minuten mit dem Taxi an meiner Unterkunft in San Gwann angelangt. Ich wohne ziemlich zentral und hab schnell gemerkt, dass ich von der Bushaltestelle vor meiner Tür super überall hinkomme, egal ob zum Hafen nach Sliema oder in die Haupstadt Valetta. Das beste daran ist einfach, dass jede Busfahrt egal wie lang man fährt, den Schnapperpreis von 2 Euro hat, das kenn ich von Deutschland anders. Allerdings kommen die Busse hier auch entweder 5 Minuten zu früh oder 20 Minuten zu spät, also hat man besser eine alternative Verbindung oder einfach ein bisschen Zeit parat. In meiner Unterkunft wohne ich in einem Doppelzimmer mit einer Französin. Es gibt noch zwei weitere Zimmer von denen nur eines belegt ist, mit einem Australier und einem Neuseeländer. Morgens stellen die Gastgeber Tanya und Joe ein Fruehstücksbuffet zur Verfügung und abends gibt es um 7 Uhr Dinner, wenn man möchte. Ich find das super, so kann ich typisch maltesisches Essen probieren und nebenbei ein bisschen Geld sparen, um mir dann an manchen Tagen oder am Wochenende auswärts etwas zu gönnen. Was mir bis jetzt schon extrem aufgefallen ist, wie schwer die Sprache “maltese” ist. Man kann es sich wie eine Mischung aus Arabisch, Italienisch und Englisch vorstellen- man versteht einfach nichts. Aber dafür spricht hier auch fast jeder fließend Englisch und deshalb hat man auch keine Probleme sich zurecht zu finden. Am Sonntag hab ich schon richtig viel gesehen, ich war einfach zu neugierig! Erst war ich in St. Julians am Hafen frühstücken und bin dann im Meer schwimmen gewesen. Danach bin ich mit dem Bus nach Valetta gefahren und hab mir die berühmte Cathedrale von St. John’s angeguckt und das wunderschöne, malerische Valetta zu Fuss erkundigt. Ich hab bestimmt 50 Fotos gemacht, so vieles Schönes was ich festhalten wollte! Gestern war mein erster Arbeitstag bei Engel & Voelkers Sara Grech Immobilien. Ich arbeite jeden Tag von 9 bis 16 Uhr in einer kleinen Nachbarstadt, die ich praktischerweise mit dem Bus vor meiner Tür in 25 Minuten erreiche. Meine ersten Aufgaben werden darin bestehen die Verfügbarkeit von Unterkünften zu überprüfen. Dafür werde ich Eigentümer kontaktieren und nachfragen ob ein oder mehrere Objekte verfügbar sind und falls ja genau zu welchem Datum. Dann überprüfe ich ob der monatliche Mietpreis noch aktuell ist und vergleiche nochmal genau die Adresse. Das kann hier schonmal für Verwirrung sorgen, wenn man so wie ich neu ist. Die Strassen heissen hier einfach anders und die Aussprache ist aufjedenfall eine Herausforderung. Beisspielsweise ist meine Adresse Triq In-Naxxar, San Gwann, SGN 9032 1 of 1. Triq heisst Strasse und die einzelnen Wohnungen in einem Gebaude haben dann keine Namen sondern Nummer und Häuser haben Namen wie „Paradiso“ und dann sind nur die Straßen nummeriert, daran muss ich mich wohl erstmal gewöhnen. Die Leute hier sind aber auch sehr offen und ich verstehe mich gut mit meiner Ansprechpartnerin Hannah, die hier selber seit 4 Monaten Praktikantin ist und zufällig auch aus Deutschland kommt und mir deshalb auch super Insidertipps geben kann. LUCKY ME 🙂 Soweit kann ich mich wirklich nicht beschweren und hatte echt einen angenehmen Start, ich freue mich darauf in den naechsten Wochen noch mehr zu erkunden und hab diese Woche schon sehr viel geplant: Wie zum Beispiel ein Food Festival am Wochenende und die Fähre rüber nach Gozo, der Nachbarinsel zu nehmen! Bis bald wieder 🙂

Bevor es losgeht…

Hallo zusammen,

ich heiße Jessica, bin 21 Jahre alt und im 2. Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Büromanagement.

Im August fahre ich 3 Wochen in das schöne Utrecht (Holland) in eine Tochtergesellschaft meines Unternehmens. Ich bin schon sehr gespannt wie es sein wird.

Vorab beantworte ich schonmal ein paar Fragen, um das Bloggen zu üben. 🙂

– Ich mache ein Auslandspraktikum, weil… es zu der IMA-Qualifikation gehört und ich sehr interessiert am Arbeiten in anderen Ländern bin.

– Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass… ich das interkulturelle Arbeiten erleben kann. In unserer Tochtergesellschaft in Holland arbeiten Menschen aus knapp 34 Nationen miteinander. Da sollte ich viel mitbekommen.
Zusätzlich bin ich das erste Mal länger und alleine von zu Hause weg. Ich bin gespannt, wie ich mit der neuen Situation klar komme.

– Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor… aufgeschlossen gegenüber allem Neuen und den Mitarbeiter zu sein. Auch möchte ich erkunden, wie das Leben in Holland nach der Arbeit aussieht.

– Bei der Vorbereitung auf das Praktikum ist mir Folgendes passiert… Hier hatte ich das Glück von meinem Unternehmen unterstützt zu werden, da es sich um eine Tochtergesellschaft handelt.

Das soll es zunächst einmal gewesen sein. Ich melde mich dann ab dem 07.08. aus Holland wieder.

Bis dahin!