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Woche 1. Teil 1.

In meinem Praktikumsbetrieb in Tallinn arbeite ich in der Buchhaltung im Bereich Claims. Dort prüfe ich Rechnungen und Daten im System und unterstütze bei administrativen Aufgaben. Außerdem arbeite ich viel mit Excel und internen Programmen. Dadurch bekomme ich einen guten Einblick in die Abläufe eines internationalen Unternehmens.

Beim Thema Nachhaltigkeit gibt es einige Gemeinsamkeiten zwischen meinem Ausbildungsbetrieb in Düsseldorf und dem Praktikumsbetrieb in Tallinn. In beiden Betrieben wird überwiegend digital gearbeitet, wodurch wenig Papier verbraucht wird.

Ein Unterschied ist mir aber aufgefallen: In Tallinn wird noch stärker darauf geachtet, Prozesse möglichst digital und unkompliziert zu organisieren. Viele Absprachen laufen schnell online ab, wodurch die Arbeitsabläufe oft effizienter wirken.

Verbesserungsbedarf sehe ich bei der Mülltrennung im Büro. Mit klareren Systemen könnte Recycling einfacher umgesetzt werden. Die digitalen Prozesse aus Tallinn könnten dafür auch in Düsseldorf ein gutes Vorbild sein.

Meine Lernziele

Ein zentrales Lernziel meines Praktikums ist es, das externe Rechnungswesen zu verstehen und die in der Berufsschule gelernte Theorie praktisch anzuwenden.

Darüber hinaus möchte ich meine Englischkenntnisse verbessern, da Englisch im Arbeitsalltag, sowohl in der Heimat, als auch in der Firma in Estland, oft die Hauptsprache ist und für die internationale Zusammenarbeit wichtig ist.

Ich möchte auch die Zusammenarbeit der einzelnen Firmen im Konzern besser verstehen und lernen wie die verschiedenen Bereiche miteinander vernetzt sind bzw. sich unterstützen.

Diese Lernziele sollen mir helfen, mein fachliches Wissen zu erweitern und mich persönlich weiterzuentwickeln.

Nachhaltigkeit & Umweltschutz in meinem Ausbildungsbetrieb

Nachhaltigkeit und Umweltschutz haben in meinem Arbeitsalltag einen hohen Stellenwert.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem bewussten Umgang mit Papier, da viele Arbeitsprozesse digital ablaufen. Dokumente werden überwiegend elektronisch bearbeitet, weitergeleitet und archiviert, wodurch der Papierverbrauch deutlich reduziert wird.
100% Papierlos ist noch nicht möglich (hauptsächlich im Bezug auf Zeichnungen in der Produktion), aber die Prozesse werden stetig überprüft und optimiert.

Ebenso spielt die Mülltrennung eine wichtige Rolle.
Sowohl im Büro als auch in der Produktion werden Abfälle sorgfältig getrennt und die unterschiedlichen Stoffe gezielt entsorgt.
Gerade in der Produktion wird darauf geachtet, Materialien sauber voneinander zu trennen, um Recycling und Wiederverwertung bestmöglich zu unterstützen.

Insgesamt zeigt sich, dass nachhaltiges Arbeiten ernstgenommen wird. Es ist ein wichtiger Teil des Arbeitsablaufes und oft macht es die Arbeit auch einfacher, wenn man zum Beispiel im (digitalen) Archiv ein Dokument sucht. Man wühlt sich nicht mehr durch zahlreiche Ordner sondern kann schnell nach Stichworten suchen.

Vor der Mobilität – erster Blogpost

Ich mache ein Auslandspraktikum, weil ich sehen möchte, wie Arbeiten in einem internationalen Unternehmen wirklich abläuft und nicht nur, wie man es aus der Schule kennt.

Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass ich sicherer im Umgang mit Englisch werde und die Abläufe in der Buchhaltung besser verstehe.

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor, offen zu sein, Fragen zu stellen und so viel wie möglich mitzunehmen.

Bei der Vorbereitung auf das Praktikum ist mir aufgefallen, dass doch mehr organisiert werden muss als gedacht (Unterlagen, Flüge, etc.), aber gleichzeitig wurde die Vorfreude dadurch immer größer.


1a) Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag
Nachhaltigkeit merkt man bei uns vor allem daran, dass fast alles digital läuft. Rechnungen werden nicht ausgedruckt, sondern direkt im System bearbeitet. Dadurch wird viel Papier gespart.

Außerdem wird darauf geachtet, Geräte auszuschalten und generell Ressourcen nicht unnötig zu verschwenden. Viel läuft auch über Online-Meetings.
1b) Mein Lernziel

Ich möchte während meines Praktikums vor allem verstehen, wie Buchhaltung in einem internationalen Unternehmen funktioniert und mich im Englischen sicherer fühlen.

Meine Erwartungen an mein Auslandspraktikum in Tallinn (Estland)

Ich mache ein Auslandspraktikum, weil ich neue berufliche Erfahrungen sammeln und gleichzeitig eine andere Kultur kennenlernen möchte.

Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass ich einerseits fachlich viel dazu lerne, aber auch persönlich wachse und viele tolle Erinnerungen sammeln kann.

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor, mich auf Neues einzulassen und bewusst aus meiner Komfortzone herauszutreten.

Bei der Vorbereitung auf das Praktikum habe ich viel über Estland und Tallinn recherchiert und viele Dinge organisiert (Unterkunft, Anreise, Kontakt vor Ort, …).

Ich freue mich sehr auf meine Zeit in Tallinn und bin gespannt was alles auf mich zukommt.

Nach der Mobilität

3b)

Mein persönliches Lernziel war neue Erfahrungen zu sammeln und neues Wissen zu erlernen um das dann in Zukunft in meine Arbeit zu integrieren.

Ich würde von mir aus sagen das ich mein Lernziel erreicht habe denn, das was ich mir davon erhofft habe, habe ich erreicht. Ich habe viele neue Dinge erlernen dürfen welche ich zuvor nicht wusste und hoffe von diesen in meiner Zukunft gebrauch machen zu können.

Um mein Ziel zu erreichen hat mir das Team vor Ort sehr geholfen. Ich habe alles detailliert erklärt bekommen sodass ich direkt mit der Arbeit anfangen konnte. Bei jedem Problem oder Komplikation war einer meiner Kollegen sofort da und hat mir geholfen.

3c)

Vor meiner Anreise habe ich keine großen Erwartungen gehabt da ich meistens einfach in Sachen reingehe und vieles auf mich zukommen lasse. Jedoch hatte ich so Grunderwartungen wie ein nettes Team und ein angenehmes Arbeitsklima.

Nach Beginn meiner Arbeitszeit kann ich sagen das meine Erwartungen übertroffen wurden. Sowohl das Team war nett als auch dass das Arbeitsklima sehr angenehm war. Mir wurde bei jeder Angelegenheit ausnahmslos geholfen und bei Bedarf alles erklärt. Auch während den Pausen war es sehr angenehm sich mit den Arbeitskollegen zu unterhalten. Zudem hat mir an Ausstattung nichts gefehlt und das Büro war immer sauber.

Als Fazit zu meiner Reise kann ich sagen das es sich gelohnt hat und mich in vielen Aspekten weitergebracht hat. Ich würde es auf jeden Fall wiederholen.

Nach der Mobilität

3b) Ich habe meine Lernziele definitiv erreicht. Ich bin sicherer im Umgang mit fremden Menschen in einem Arbeitsumfeld geworden, auch wenn sie eine andere Sprache sprechen als ich. Außerdem habe ich meine Sprachkompetenz im Englischen verbessert, da ich viel Englisch sprechen konnte/musste. Dabei habe ich festgestellt dass auch meine Gesprächspartner nicht bei jedem Wort zu 100% sicher sind. Das hat mir Sicherheit gegeben, wenn ich selbst ab und zu Schwierigkeiten hatte, das passende Wort zu finden. Ich bin außerdem Selbstbewusster geworden wenn es darum geht auf neue Menschen zuzugehen und mich bei der Arbeit anzubieten. Da ich nicht nur auf der Arbeit sondern auch im Alltag mir fremden Menschen in Kontakt gekommen bin konnte ich eigentlich in jeder Situation meine Sprachkompetenz weiter verbessern.

3c) Meine Erwartungen wurden teilweise Erfüllt. In einigen Momenten habe ich damit gerechnet stärker in die Arbeit im Praktikumsbetrieb eingebunden zu werden. Der Praktikumsbetrieb hat sich bemüht mir viele Dinge vor Ort zu zeigen und beizubringen, trotzdem war das nicht immer möglich. Insgesamt war es trotzdem eine sehr gute Erfahrung, da ich, wenn auch nur für 3 Wochen, gesehen habe, wie es ist in einem anderen Europäischen Land zu leben und dort kein Tourist zu sein sondern einen normalen Alltag zu leben.

Letzter Tag Tallinn

Heute ist mein letzter Arbeitstag in der Buchhaltung in Tallinn. Meine Aufgaben haben sich nicht großartig verändert. Ich kontrolliere, bestätige und poste verschiedene Rechnungen. Ab und zu bekomme ich gewisse Sachen noch beigebracht was aber kein komplettes Neuland für mich ist sondern eher etwas was mit dem Prozess des bearbeiten zutun hat.

Ansonsten freue ich mich das ich morgen wieder nach Hause fliegen kann und werde mich definitiv positiv an die Zeit hier in Tallinn erinnern. Denn neben den guten Arbeitsbedingungen ist Tallinn an sich eine sehr schöne Stadt.

Der letzte Tag

Heute war ich im Produktmanagement wo mir das ganze Thema von einer netten Kollegin näher gebracht wurde und auch verständlich da ich an sich nicht viel mit Computern zutun habe gab es nh paar Verständnis Schwierigkeiten aber sie hat dann immer ein wenig weiter ausgeholt und es mir dann von Grund auf erklärt das ich es auch verstanden habe. In dieser Abteilung werden hauptsächlich Produkt Informationen gepflegt die dann alle Betriebe weltweit abrufen können. Was auch noch einen großen Aspekt darstellt sind die Auslauf Artikel dort wird dann geguckt das die benötigten Halbteile nicht mehr beim Betrieb angeliefert werden und alle Restbestände am besten auch noch alle verkauft werden damit nicht so viel oder am besten gar nichts verschrottet werden muss. Dann womit jetzt begonnen wird ist das alle Standorte die selbe Artikel Beschreibung haben in den kürzeln, da es momentan noch so ist das zum Beispiel China und die USA den selben Artikel einmal mit Dkkg und einmal mit Dkkk bezeichnet haben und es dadurch dann manchmal zu Verwechslungen kamm wenn man unter den Werken etwas bestellt.

3. Nach der Mobilität

3b)
Ja, ich habe mein persönliches Lernziel erreicht. Mein Ziel war es, einen möglichst umfassenden Einblick in verschiedene Abteilungen und deren Abläufe zu bekommen sowie die Unterschiede zu meinem Ausbildungsbetrieb kennenzulernen. Besonders geholfen hat mir dabei, dass ich – wie bereits beschrieben – täglich die Abteilung wechseln konnte. Dadurch habe ich viele unterschiedliche Prozesse kennengelernt und ein besseres Gesamtverständnis für das Unternehmen entwickelt. Auch der offene und hilfsbereite Umgang der Kolleginnen und Kollegen hat dazu beigetragen, dass ich jederzeit Fragen stellen konnte und mir alles verständlich erklärt wurde. Zudem war es sehr hilfreich, aktiv in Aufgaben eingebunden zu werden, anstatt nur zuzuschauen.

3c)
Meine Erwartungen vor dem Auslandspraktikum waren, neue Eindrücke zu sammeln, andere Arbeitsweisen kennenzulernen und mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Diese Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt und teilweise sogar übertroffen. Besonders positiv überrascht hat mich, wie ähnlich viele Abläufe trotz unterschiedlicher Standorte sind, aber auch, wie stark einzelne Bereiche – wie zum Beispiel die Energiegewinnung oder das Qualitätsmanagement – unterschiedlich umgesetzt werden. Außerdem habe ich nicht nur neue fachliche Kenntnisse gewonnen, sondern auch viele neue Menschen kennengelernt und mich schnell in einem neuen Umfeld zurechtgefunden. Insgesamt war die Erfahrung sehr positiv und hat mir gezeigt, wie wertvoll ein solcher Einblick in einen anderen Standort sein kann.

Finale Woche – die letzten Eindrücke

Am Donnerstag war ich im Qualitätsmanagement eingesetzt. Dort wurden mir die Prozesse und Arbeitsweisen des Unternehmens noch einmal genauer vorgestellt. Ein besonderer Fokus liegt hier auf dem sogenannten „Ropex-System“ (Road to Operational Excellence), welches die Grundlage dafür bildet, die Abläufe im Unternehmen kontinuierlich zu optimieren und sich dem Ziel einer „perfekten“ Organisation anzunähern. Ergänzend dazu wurde mir das KVP-Prinzip (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) nähergebracht. Dieses beschreibt, dass Prozesse und Arbeitsweisen stetig hinterfragt und verbessert werden sollen. Beide Ansätze sind fest im Unternehmen verankert und prägen die tägliche Arbeit, mit dem klaren Ziel, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Am Freitag fand zunächst ein Abschlussgespräch mit der Personalabteilung sowie der Geschäftsführung statt. In diesem Gespräch haben wir Feedback zu unserem Praktikum gegeben. Besonders interessant war, dass auch hier direkt das KVP-Prinzip angewendet wurde, indem gezielt danach gefragt wurde, was man noch verbessern könnte. Dadurch wurde deutlich, dass Feedback im Unternehmen einen hohen Stellenwert hat und aktiv genutzt wird, um sich weiterzuentwickeln.

Im Anschluss war ich noch in der Entwicklungsabteilung. Dort wurden mir verschiedene Prüfplätze gezeigt, an denen Produkte unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden. Dabei ging es unter anderem um Anwendungen, Belastungen und Qualitätstests. Es war spannend zu sehen, wie intensiv Produkte geprüft werden, bevor sie letztendlich eingesetzt werden. Außerdem durfte ich noch bei der Anpassung von Produktzeichnungen mitwirken, da neue Teile eingeführt wurden.

Damit geht meine Zeit im Auslandspraktikum nun zu Ende. Ich konnte viele wertvolle Einblicke gewinnen, neue Erfahrungen sammeln und verschiedene Unternehmensbereiche kennenlernen. Insgesamt war es eine sehr lehrreiche und spannende Zeit, die mir sowohl fachlich als auch persönlich viel gebracht hat.

Tallinn – Woche 4 Part 2

In den letzten Tagen habe ich einen tieferen Überblick über die Buchhaltung bekommen. Bisher habe ich den ganzen Prozess zur Vorbereitung von Rechnungen zum bezahlen gemacht. Das ist jedoch nur ein Teil des gesamten Prozesses denn die Rechnungen müssen letztendlich bezahlt werden. Für diesen Schritt werden alle Rechnungen eines gewissen Zeitraums mit dem selben Ablauf des Zahlungsdatums in einen Arbeitsschritt zusammengefasst .Dabei werden die Daten der Rechnungen ein weiteres Mal auf Richtigkeit kontrolliert was zuvor schon 3 Mal gemacht wurde da Fehler in der Buchhaltung durchaus Folgen haben können und nicht einfach zu lösen ist. Darum die mehrfache Kontrolle aller Daten. Wenn das alles passt werden die Rechnungen dann zum Ablauf des Rechnungsdatums automatisch bezahlt.