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Während der Mobilität

ich habe mich nun schon besser in den Alltag der Ranch eingelebt, musste jedoch einen Tag Pause machen, da ich leider krank geworden bin durch den Temperaturwechsel, gerade von den Klimaanlagen. Nachdem ich mich wieder auskuriert habe konnte ich aber sofort wieder mit anpacken. Wir hatten in der ersten Woche sehr viele Probleme, denn ein Wasser Rohr war kaputt, der Strom ist ausgefallen und man konnte gar nicht telefonieren oder miteinander schreiben. Dabei ist mir aufgefallen, wie selbstverständlich Handys heutzutage geworden sind. Dadurch, dass wir hier sehr viel zu tun haben, gerade da momentan auch die Zeit ist, in der viele Gäste kommen, kommt man sowieso nicht oft dazu sein Handy zu benutzen, was einem aber auch mal sehr gut tut. Durch solche Probleme lernt man die Dinge zu schätzen, die man hat und damit umzugehen. Natürlich mussten wir auch mit den Gästen kommunizieren, wobei sowohl Spanisch, als auch Englisch gesprochen wird. So kriege ich die Chance meine Sprachkenntnisse zu verbessern und mehr über die Kultur zu erfahren. Es lässt sich also festhalten, dass die erste Woche sehr turbulent war und es viele Probleme gab, die man zusammen lösen musste. Jedoch ist es hier super schön und ich freue mich auf die weitere Zeit☀️

Während der Mobilität

Ich bin zunächst gut in Andalusien🇪🇸auf der Ranch angekommen und wurde sehr freundlich empfangen. Aufgefallen ist mir, dass die Aufgaben sehr vielfältig waren und, dass es den ganzen Tag Arbeit gibt. Man stellt sich das Leben auf einer Ranch immer sehr entspannt vor aber das ist es nicht. Man muss sehr viel Verantwortung für die Pferde und Gäste übernehmen, wobei tägliche Aufgaben, wie Frühstück machen, Anlage säubern, Pferde füttern, Gäste unterhalten, Sachen reparieren, Buchhaltung und noch viel mehr immer dazu gehören. Ich war anfangs etwas überfordert, da sehr viele Aufgaben zusammen kommen und man sich vieles merken musste. Aber ich wurde immer gut unterstützt und durfte in viele Bereiche Einblicke erhalten. Mir ist außerdem aufgefallen, dass hier sehr bewusst mit Wasser umgegangen wird. Gerade in Andalusien ist Wasser knapp, deshalb wird darauf geachtet, möglichst wenig zu verschwenden. Auch Materialien und Arbeitsgeräte werden lange genutzt und bei Bedarf repariert, anstatt sie sofort zu ersetzen. Im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb spielt der sparsame Umgang mit Wasser hier eine noch größere Rolle. Ich bin gespannt, was die Zeit noch mit sich bringt :))

Vor der Mobilität

1a) Während meines Auslandspraktikums auf einer Ranch in Andalusien werde ich erleben, wie wichtig Nachhaltigkeit im täglichen Arbeitsalltag ist. Auf der Ranch wird besonders darauf geachtet, Wasser sparsam zu nutzen, da es in dieser Region eine wertvolle Ressource ist. Auch beim Füttern der Tiere und beim Umgang mit Materialien wird darauf geachtet, möglichst wenig zu verschwenden. Viele Dinge werden repariert oder weiterverwendet, anstatt sie direkt zu ersetzen. Außerdem wird die Natur rund um die Ranch geschützt, damit die Landschaft und die Lebensräume der Tiere erhalten bleiben. Ich finde es spannend zu sehen, wie Nachhaltigkeit dort ganz selbstverständlich zum Arbeitsalltag gehört und nicht nur aus einzelnen Maßnahmen besteht. Diese Erfahrungen möchte ich später auch in meinen eigenen Berufsalltag mitnehmen.

1b) Für meine persönlichen Lernziele, möchte ich lernen, wie der Arbeitsalltag auf einer Ranch in Andalusien organisiert ist und wie man professionell mit Gästen aus verschiedenen Ländern umgeht. Besonders interessiert mich die Verbindung zwischen der Arbeit mit den Tieren und dem Gästeservice. Ich möchte meine Englisch- und Spanischkenntnisse im täglichen Kontakt mit Gästen verbessern und sicherer darin werden, selbstständig Aufgaben zu übernehmen. Außerdem möchte ich neue Arbeitsweisen kennenlernen und erfahren, wie in einem internationalen Team zusammengearbeitet wird. Mein Ziel ist es, viele praktische Erfahrungen zu sammeln, die mich sowohl persönlich als auch beruflich weiterbringen und mir auch nach meiner Ausbildung helfen werden.

Übung vor dem Praktikum

  • Ich mache ein Auslandspraktikum, weil ich neue Erfahrungen sammeln und ein anderes Land kennenlernen möchte. Ich arbeite auf einer Ranch in Spanien und freue mich darauf, mit Gästen zu arbeiten und den Alltag auf der Ranch zu erleben.
  • Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass ich viel über die Arbeit auf einer Ranch lerne, neue Menschen kennenlerne und meine Spanisch- und Englischkenntnisse verbessern kann. Außerdem hoffe ich, selbstständiger und selbstbewusster zu werden.
  • Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor, immer mein Bestes zu geben, freundlich und hilfsbereit zu sein und alle Aufgaben zuverlässig zu erledigen. Ich möchte offen für neue Erfahrungen sein und so viel wie möglich lernen.
  • Bei der Vorbereitung auf das Praktikum ist mir Folgendes passiert: Ich musste vieles vorbereiten, da 2 Monate lang und lange Zeit ist, meinen Koffer planen und mich über die Ranch informieren. Anfangs war ich etwas aufgeregt, aber jetzt freue ich mich sehr auf mein Praktikum und bin gespannt auf alles, was mich in Spanien erwartet.

Übung vor dem beginn des Praktikums

Ich mache ein Auslandspraktikum, weil ich die Möglichkeit dazu habe und sehr überzeugt von diesem Angebot bin, etwas neues zu erleben.

Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass ich viele neue kontakte knüpfen kann und die zeit unvergesslich wird.

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor, alles auszuprobieren und meine Komfort Zone zu verlassen.

Bei der Vorbereitung auf das Praktikum ist mir folgendes passiert, nach dem ich meinen Wunsch Praktikumspartner kontaktiert habe, kam noch in der selben Nacht eine zusage.

Nach der Mobilität

Rückblickend kann ich sagen, dass ich mein persönliches Lernziel größtenteils erreicht habe. Mir war es wichtig, Einblicke in internationale Arbeitsabläufe zu bekommen und vor allem meine interkulturellen Fähigkeiten zu verbessern. Das ist mir auch gelungen, weil ich vor Ort viel mit verschiedenen Leuten zu tun hatte und einen guten Einblick in die Projektarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien bekommen habe. Allerdings muss ich auch ehrlich sagen, dass ich während meines Aufenthalts krank geworden bin und deshalb nicht an allem teilnehmen konnte, was ursprünglich geplant war. Das hat meine Erfahrung etwas eingeschränkt, aber trotzdem habe ich einiges mitnehmen können.

Vor meiner Reise hatte ich die Erwartung, viele neue Eindrücke zu sammeln, fachlich etwas dazuzulernen und mich auch persönlich weiterzuentwickeln. Diese Erwartungen haben sich im Großen und Ganzen erfüllt. Besonders positiv ist mir die offene und freundliche Art der Menschen in Polen in Erinnerung geblieben, wodurch ich mich schnell wohlgefühlt habe. Auch wenn ich krank war und dadurch nicht alles wie geplant erleben konnte, überwiegen für mich ganz klar die positiven Erfahrungen. Insgesamt blicke ich gerne auf die Zeit zurück und nehme viele neue Eindrücke und Erfahrungen mit.

Während der Mobilität

Für diesen letzten Bericht habe ich lange überlegt, welches Thema unseren Alltag hier im Juni am besten abrundet. Die Antwort lag buchstäblich in der Luft: Es ist das aktuell extrem heiße Thema hier in Ulaanbaatar – die Pollenbelastung. Anders als bei meinem ersten Aufenthalt im eisigen Februar, als der dichte Kohlesmog das Zentrum beherrschte, kämpfen wir im Sommer mit einer ganz anderen, unsichtbaren Plage. Durch die anhaltende Trockenheit wirbelt ein aggressiver Mix aus Steppenstaub und dem Pollenflug von Wildkräutern wie Beifuß (Artemisia) durch die Straßen. In Düsseldorf flogen im Frühling zwar auch Birkenpollen, aber das Atmen fiel durch die feuchtere Rheinluft viel leichter als in der extrem trockenen, windigen mongolischen Hochebene.

In Düsseldorf reichte es bei Heuschnupfen meist völlig aus, das Fenster zu schließen oder eine Tablette zu nehmen, während wir in unserem kleinen Büro im Zentrum von UB aktiv mobile Luftreiniger mit Filter laufen lassen müssen, um frei atmen zu können. Der Unterschied ist klimatisch bedingt: In Düsseldorf sinkt der Blütenstaub im feuchten Klima viel schneller zu Boden, während der starke mongolische Wind die Pollen wochenlang zusammen mit dem Staub aufwirbelt, was die Schleimhäute weitaus aggressiver reizt. Die Gemeinsamkeit ist, dass in beiden Kanzleien Allergiker mit juckenden Augen und Niesreiz zu kämpfen haben und versuchen, trotzdem konzentriert und professionell für ihre Kunden zu arbeiten. Als Verbesserung für den Umweltschutz könnte unsere Kanzlei in UB dichte Pollenschutz-Netze an den Fenstern anbringen, damit beim Stoßlüften weniger Schmutz in den Raum gelangt und die Luftreiniger weniger Strom verbrauchen. Düsseldorf sollte im Sommer ebenfalls mobile Luftreiniger für die Büros anschaffen – das hilft den Allergikern im Team enorm und filtert ganz nebenbei auch den normalen Hausstaub aus der Luft.

Screenshot

Während der Mobilität – Teamevent für die Umwelt 

Bei meinem letzten Besuch in Ulaanbaatar herrschte tiefster Winter und das Leben spielte sich drinnen ab. Jetzt im Sommer lerne ich eine ganz neue, aktive Seite der hiesigen Arbeitskultur kennen, die in den wärmeren Monaten ab April startet. Viele Unternehmen schicken ihre Teams hier nach draußen, um gemeinsam Flüsse von Müll zu befreien und Bäume zu pflanzen. Das Tolle daran: Diese Aktionen finden an normalen Werktagen statt und werden regulär bezahlt. Das schweißt die Kollegen abseits des Schreibtisches ungemein zusammen und tut gleichzeitig der Umwelt spürbar gut.

Wenn ich das mit meiner Kanzlei in Düsseldorf vergleiche, zeigen sich spannende Unterschiede. Beide Betriebe nehmen Umweltschutz ernst – das ist eine schöne Gemeinsamkeit. Aber während wir in Deutschland den Fokus stark auf den internen Büroalltag legen zum Beispiel durch die papierlose E-Akte, Mülltrennung und Energiesparenwird das Thema in der Mongolei eher als echtes Outdoor-Teamevent gelebt.

Trotz dieses tollen Engagements in der Natur sehe ich bei meinem Praktikumsbetrieb im Bürogebäude selbst noch Luft nach oben. Das Umweltbewusstsein von draußen spiegelt sich drinnen noch zu wenig wider. Eine bessere Mülltrennung direkt am Platz und deutlich weniger Einwegplastik im Alltag würden hier noch viel bewirken.

Gleichzeitig nehme ich diese Erfahrung als schöne Idee mit nach Hause, von der ich in der Kanzlei einfach mal erzählen werde. So ein bezahlter Aktionstag für die Umwelt – quasi ein kleiner „Social Day“, an dem wir vielleicht gemeinsam beim „Rhein Cleanup“ mithelfen wäre doch auch für uns in Düsseldorf eine tolle Sache. Es würde der Umwelt direkt vor unserer Haustür helfen und unseren Teamgeist mal ganz locker abseits von strengen Fristen und Aktenbergen stärken.

Während der Mobilität – Trinkwasserversorgung im Büro 

Das Leitungswasser im alten Stadtzentrum von Ulaanbaatar (UB) sollte aufgrund veralteter Rohrsysteme besser nicht getrunken werden. Aus diesem Grund nutzen viele Kanzleien in der Stadt Wasserfilter oder große Wassergallonen; abgepackte Flaschengetränke kauft man in der Regel nur, wenn man unterwegs ist. So steht auch in unserer kleinen Kanzleiküche in UB ein Wasserspender mit einer großen Plastikgallone, die über ein praktisches Mehrwegsystem geliefert, gereinigt und wiederbefüllt wird. Dies stellt einen deutlichen Kontrast zum Kanzleialltag in Düsseldorf dar, wo man für sauberes Trinkwasser einfach den Wasserhahn aufdrehen kann. In der Düsseldorfer Kanzlei tranken wir gefiltertes Leitungswasser oder nutzten schicke Glasflaschen aus einem regionalen Pfandsystem, die insbesondere für Besprechungen bereitstanden. Allerdings bringt das System der Einzelflaschen in Düsseldorf auch Nachteile mit sich: Oft werden viele Flaschen gleichzeitig geöffnet, dann aber nicht vollständig ausgetrunken. So stehen am Ende des Tages überall halbvolle Wasserflaschen herum, deren Inhalt ungenutzt weggekippt werden muss.


Trotz dieser unterschiedlichen Ausgangslagen gibt es eine zentrale Gemeinsamkeit: Beide Betriebe stellen ihren Mitarbeitern am Arbeitsplatz kostenfrei sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Die Unterschiede liegen vor allem in der Motivation. Während in Düsseldorf eher die Bequemlichkeit im Vordergrund steht, ist die Wasserversorgung im mongolischen Büro primär eine Frage der Gesundheitssicherheit. Dennoch ist es erfreulich, dass auch in UB auf Einwegplastik im Büro verzichtet und das Problem nachhaltig über das Mehrweg-Gallonen-System gelöst wird.


Aus diesen Beobachtungen lassen sich für beide Standorte gegenseitige Optimierungspotenziale ableiten. Da das Büro in UB recht klein ist, könnte die Kanzlei perspektivisch über die Anschaffung eines hochwertigen, kompakten Tisch-Filtersystems nachdenken, wie es ohnehin schon in vielen anderen Kanzleien vor Ort genutzt wird. Damit ließe sich die aufwendige Logistik der schweren Gallonen einsparen. Gleichzeitig kann die Düsseldorfer Kanzlei vom mongolischen Ansatz lernen: Die konsequente Nutzung von großen Mehrweg-Behältern oder Spendern anstelle von kleinen Einzelflaschen ist eine sinnvolle Maßnahme. Sie würde in Düsseldorf besonders bei internen Meetings nicht nur die Logistik vereinfachen, sondern auch verhindern, dass ständig halbvolle Flaschen verschwendet und ausgekippt werden.

Während der Mobilität

Während meiner dreiwöchigen Auslandsmobilität in Stettin konnte ich trotz einer gesundheitlichen Einschränkung einige wichtige Eindrücke sammeln. Insgesamt war ich etwa anderthalb Wochen aufgrund einer Mandelentzündung ans Bett gebunden, wodurch ich leider nicht das gesamte Programm wie geplant wahrnehmen konnte. In der verbleibenden Zeit hatte ich jedoch die Möglichkeit, den Arbeitsalltag vor Ort kennenzulernen und erste Einblicke in den Bereich der erneuerbaren Energien zu gewinnen.

Im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb wird das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz auch in meinem Praktikumsbetrieb aktiv gelebt, insbesondere durch den starken Fokus auf den Ausbau von Solar- und Windenergieprojekten. Während in meinem Ausbildungsbetrieb oft organisatorische und prozessuale Maßnahmen im Vordergrund stehen, wie beispielsweise die Reduzierung von Papier oder bewusster Energieverbrauch im Büro, liegt der Schwerpunkt in Stettin stärker auf der praktischen Umsetzung nachhaltiger Energieversorgung. So wurde ich beispielsweise zu Projekten mitgenommen, bei denen es um den Ausbau erneuerbarer Energien ging, wodurch ich einen direkteren Bezug zur Energiewende gewinnen konnte.

Eine Gemeinsamkeit zwischen beiden Betrieben ist, dass Nachhaltigkeit als zentrales Zukunftsthema angesehen wird und sowohl im Alltag als auch auf strategischer Ebene eine wichtige Rolle spielt. Ein Unterschied liegt jedoch darin, dass mein Praktikumsbetrieb durch die konkrete Projektarbeit einen noch stärker praxisorientierten Zugang zu diesem Thema bietet, während mein Ausbildungsbetrieb zusätzlich viele interne Maßnahmen zur Ressourcenschonung umsetzt.

Auch im Alltag vor Ort konnte ich nachhaltige Verhaltensweisen beobachten und selbst umsetzen. So habe ich beispielsweise überwiegend die Straßenbahn genutzt, um zu Terminen oder Projekten zu gelangen. Dies zeigt, dass auch kleine Entscheidungen im Alltag einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.

Im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich in beiden Betrieben Potenzial, insbesondere was die noch stärkere Verbindung von theoretischen Nachhaltigkeitszielen mit konkreten Maßnahmen angeht. Aus meinem Praktikumsbetrieb nehme ich vor allem den praxisnahen Ansatz mit, Nachhaltigkeit direkt durch Projekte umzusetzen. Dieser Ansatz könnte auch in meinem Ausbildungsbetrieb noch weiter gestärkt werden, um die Bedeutung erneuerbarer Energien noch greifbarer zu machen. Umgekehrt könnten einige strukturierte interne Maßnahmen aus meinem Ausbildungsbetrieb, wie klare Vorgaben zur Ressourcennutzung, auch im Praktikumsbetrieb weiter ausgebaut werden.

Insgesamt konnte ich trotz der verkürzten aktiven Zeit viele wertvolle Einblicke gewinnen und habe gemerkt, wie wichtig es ist, Nachhaltigkeit sowohl im Kleinen im Arbeitsalltag als auch im Großen in Form von Projekten aktiv umzusetzen.

Vor der Mobilität

Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielen in meinem Ausbildungsbetrieb eine wichtige Rolle und sind auch Teil meines täglichen Arbeitsalltags. Besonders im Büro zeigt sich das durch einen bewussten Umgang mit Ressourcen, zum Beispiel indem möglichst digital gearbeitet wird und unnötige Ausdrucke vermieden werden. Wenn Dokumente gedruckt werden müssen, wird häufig darauf geachtet, dies doppelseitig zu tun. Auch der Energieverbrauch wird reduziert, indem Geräte nach der Nutzung ausgeschaltet werden und generell auf einen effizienten Umgang mit Strom geachtet wird. Zusätzlich wird im Unternehmen großer Wert auf eine konsequente Mülltrennung gelegt, um Recycling zu ermöglichen. Darüber hinaus gewinnt das Thema Nachhaltigkeit auch inhaltlich immer mehr an Bedeutung, insbesondere im Energiesektor, wo der Fokus zunehmend auf erneuerbaren Energien und nachhaltigen Lösungen liegt. Dadurch wird deutlich, dass sowohl große als auch kleine Maßnahmen im Arbeitsalltag einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.

Während meiner Auslandsmobilität in Polen im Bereich Renewables möchte ich meine Kenntnisse im Bereich erneuerbare Energien weiter vertiefen und praktische Einblicke in internationale Projekte gewinnen. Besonders interessiert mich, wie Projekte von der ersten Idee über die Planung bis hin zur Umsetzung gestaltet werden und welche Unterschiede es dabei im Vergleich zu Deutschland gibt. Gleichzeitig ist es mir wichtig, meine interkulturellen Kompetenzen auszubauen und die Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen kennenzulernen. Dadurch möchte ich neue Perspektiven gewinnen und meine Kommunikationsfähigkeiten in einem internationalen Umfeld weiterentwickeln. Ein weiteres Ziel ist es, meine Englischkenntnisse im beruflichen Kontext zu verbessern und mehr Sicherheit im Umgang mit fachlichen Inhalten zu entwickeln. Insgesamt sehe ich die Auslandserfahrung als große Chance, mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln und wertvolle Erfahrungen für meinen weiteren Berufsweg zu sammeln.

Während der Mobilität – Ressourceneffizienz in der Kanzleiorganisation

In einer kleinen Kanzlei ist die Budgetdisziplin naturgemäß strenger als in einer Düsseldorfer Großkanzlei. Mein dortiger Computer ist zwar älteren Baujahres, arbeitet jedoch einwandfrei. Bei technischen Störungen wird nicht sofort Ersatz beschafft; im Zweifelsfall reparieren die Kollegen das Gerät selbst.

Diese Praxis spiegelt die allgemeine Mentalität in der Mongolei wider: IT-Hardware wie Computer und Drucker wird einmalig angeschafft und so lange genutzt, repariert und aufgerüstet, bis sie vollständig verschlissen und absolut irreparabel ist. Im Gegensatz dazu orientiert sich mein Düsseldorfer Ausbildungsbetrieb an modernen Innovationszyklen, bei denen Geräte regelmäßig durch neuere Modelle ersetzt werden, um technologisch stets auf dem neuesten Stand zu sein. Die Kanzlei im Zentrum von UB betreibt die Ausstattung hingegen bis zur tatsächlichen Verschleißgrenze, was ein hervorragendes Beispiel für wirtschaftlich motivierte Ressourcenschonung darstellt.

Während in Düsseldorf eine auf kontinuierliche Upgrades ausgerichtete IT-Strategie verfolgt wird, praktiziert die Kanzlei in UB eine konsequente Nutzungsdauerverlängerung im Sinne der Circular Economy. Dennoch sind beide Betriebe gleichermaßen auf eine absolut ausfallsichere IT-Infrastruktur angewiesen, um die tägliche Mandantenkorrespondenz, das Fristenmanagement und die digitale Aktenführung reibungslos zu bewältigen.

Da die Geräte in UB jedoch bis zum endgültigen Defekt genutzt werden, ergibt sich am Lebensende der Hardware eine logistische Herausforderung: Es fehlt oft ein geregelter und sicherer Entsorgungsweg für den tatsächlichen Elektroschrott. Hier sollte die Kanzlei proaktiv an staatliche Sammelstellen herantreten. Für den Standort Düsseldorf wiederum zeigt das mongolische Modell, dass durch gezielte, punktuelle Upgrades von Komponenten wie RAM oder SSDs bestehende Systeme noch lange effizient weitergenutzt werden könnten, anstatt sie vorzeitig auszumustern.