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Tallinn – Woche 4

Was die Nachhaltigkeit angeht hat sich hier nichts geändert im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb. Es wird hauptsächlich auf Papier verzichtet und alles wird digital bearbeitet. Hier sehe ich in dem Sinne keine Verbesserung, weder im Ausbildungsbetrieb noch im Praktikumsbetrieb.

Jedoch habe ich seid heute eine neue Verantwortung bekommen. Ich muss mich darum kümmern muss das alle Rechnungen die bisher mit dem alten Firmennamen eingegangen sind erfasst werden und die Bestätigungen der Firmen an diese Bestellungen hinterlegt werden. Das hat den Sinn dahinter das die alten Rechnungen von den Lieferanten korrigiert werden und in Zukunft die eingehenden Rechnungen den neuen richtigen Firmennamen aufweisen.

während der Mobilität

Woche 3

2a) in meiner dritten Woche ist mir noch einmal verstärkt aufgefallen wie sehr Effizienz und Kosten im Vergleich zur Nachhaltigkeit stehen. In meinem Praktikumsbetrieb wirkt Nachhaltigkeit oft eher wie ein Nebenprodukt. Beispielsweise wird sehr stark auf Digitalisierung gesetzt weil es effizienter ist. Dass das auch nachhaltiger ist, ist eher ein positiver Zusatz.

2b) In meinem Ausbildungsbetrieb ist das anders. Dort spielen Kosten und Effizienz natürlich auch eine große Rolle aber es wird auch gezielter versucht die Nachhaltigkeit zu verbessern. Dennoch sind beide Betriebe an Kundenvorgaben gebunden, da Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie eine große Rolle spielt.

2c) Man könnte daher in meinem Praktikumsbetrieb gezielter darauf setzten die Nachhaltigkeit zu verbessern. Dazu reicht es schon wenn man Kleinigkeiten, wie die angesprochene Mülltrennung erleichtert. Außerdem wäre es hilfreich beispielsweise in einer monatlichen Gesprächsrunde aktiv Nachhaltigkeitsthemen zu diskutieren und so vielleicht Konzepte zu entwickeln, wie man Verbesserungen erzielen kann, die die Effizienz im Unternehmen nicht verschlechtern.

Nach (der Mobilität) Helsinki

3b) Haben Sie Ihr persönliches Lernziel erreicht? Was hat Ihnen dabei geholfen bzw. warum haben Sie das Zeil nicht erreicht?

Während meiner Auslandsmobilität hatte ich mir vorgenommen, einen Einblick in die Arbeitsabläufe eines Betriebs in einem anderen Land zu bekommen. Dieses Ziel konnte ich erreichen, da ich die Möglichkeit hatte, in verschiedene Bereiche hineinzuschauen und aktiv mitzuarbeiten. Besonders interessiert haben mich dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Betrieben, die ich auch bereits teilweise in meinem Blog festgehalten habe. Es wurde deutlich, dass es zwar einige Unterschiede gibt, jedoch auch viele Gemeinsamkeiten bestehen.

Ein weiteres Ziel war es, neue Kontakte zu knüpfen. Auch das ist mir gelungen: Ich habe viele freundliche Menschen kennengelernt, mit denen ich weiterhin in Kontakt bleiben möchte. Mir wurde sogar mehrfach gesagt, dass ich mich unbedingt melden soll, falls ich noch einmal nach Helsinki komme.

3c) Vergleichen Sie Ihre vorherigen Erwartungen mit Ihren Erfahrungen, die sie während des Aufenthalts gemacht haben.

Rückblickend hatte ich mir den gesamten Aufenthalt im Vorfeld deutlich schwieriger vorgestellt. Besonders in Bezug auf die Kommunikation, das Zurechtfinden vor Ort sowie das eigenständige Leben und Versorgen hatte ich einige Bedenken. Außerdem hatte ich die Sorge, möglicherweise keine richtigen Aufgaben zu bekommen.

In der Realität verlief jedoch alles viel besser als erwartet. Ich habe mich schnell eingelebt und wurde bereits am ersten Tag sehr freundlich aufgenommen. Auch die Kommunikation funktionierte besser als gedacht. Zwar gab es gelegentlich Momente, in denen ich überfordert war – beispielsweise wenn plötzlich Finnisch gesprochen wurde – doch in den meisten Fällen wurde mir das Gesagte schnell übersetzt.

Insgesamt habe ich während meines Aufenthalts viel gelernt und bin sehr froh, dass ich diese Erfahrung machen konnte.

Wochen Rückblick der ersten Woche:

Nachdem ich bereits auf das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit eingegangen bin, möchte ich nun etwas über meine erste Woche im Auslandspraktikum berichten.

Meine erste Woche begann am Dienstag, nachdem ich gegen 9:30 Uhr gelandet bin und direkt zur Firma gefahren bin. Dort wurde ich zunächst unterwiesen und habe einen Überblick über den Ablauf der kommenden zwei Wochen erhalten. Anschließend ging es für mich direkt in die erste Abteilung, die Sortimentssteuerung. Dort wurden mir viele Vorgehensweisen erklärt, beispielsweise wie Produkte auslaufen oder neu ins Sortiment aufgenommen werden. Außerdem habe ich Einblicke in verschiedene Prozesse erhalten, wodurch ich ein erstes Verständnis für die Abläufe gewinnen konnte. Der Tag ging dann auch relativ schnell vorbei.

Der Mittwoch war bereits deutlich intensiver und stärker von aktiver Mitarbeit geprägt. An diesem Tag war ich im Rechnungswesen und im Controlling eingesetzt. Im Rechnungswesen durfte ich selbst Rechnungen buchen sowie Aufträge bezahlen und kontrollieren. Im Bereich Controlling wurden mir viele Auswertungen gezeigt. Besonders interessant fand ich, dass im Controlling nahezu alle Prozesse hinterfragt und überprüft werden. Dafür werden zahlreiche Daten analysiert, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Am Donnerstag ging es für mich in die Abteilungen Nachbevorratung, Einkauf und Kalkulation. Diese Bereiche sind besonders relevant für meine Ausbildung, weshalb ich hier viele wertvolle Einblicke sammeln konnte. Dabei ist mir aufgefallen, dass es im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb nur wenige Unterschiede gibt, da viele Arbeitsabläufe und Prozesse sehr ähnlich sind.

Am Freitag stand dann ein großes Highlight an: Zum Abschluss der Woche wurde uns im Rahmen eines umfangreichen Rundgangs das gesamte Werk gezeigt. Dieser Werksrundgang war sehr interessant und spannend, da man die verschiedenen Bereiche noch einmal im Gesamtzusammenhang sehen konnte.

Insgesamt war es eine sehr gelungene erste Woche mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen. Ich freue mich schon darauf, in der kommenden Woche noch weitere Bereiche kennenzulernen und mein Wissen zu vertiefen

Der erste Einblick und das Thema Umweltschutz und Erneuerbare Energien

Während meines Auslandspraktikums in Österreich habe ich bisher sehr positive Erfahrungen gesammelt. Die Umgebung ist wirklich schön und sorgt für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Besonders hervorheben möchte ich das Team vor Ort: Ich wurde von Anfang an sehr freundlich aufgenommen und fühle mich gut integriert. Die Kolleginnen und Kollegen sind hilfsbereit und offen, wodurch man sich schnell wohlfühlt.

Ein Bestandteil meines Praktikums ist auch das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Zwar ist dieses Thema kein zentraler Bestandteil meiner täglichen Aufgaben, dennoch bekomme ich dadurch, dass ich alle Abteilungen durchlaufe, einen sehr guten Einblick in die verschiedenen Maßnahmen des Unternehmens. So kann ich nachvollziehen, wie Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Bereichen umgesetzt wird.

Im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb wird hier insgesamt ein stärkerer Fokus auf nachhaltige Energiegewinnung gelegt. Der Betrieb deckt seinen Energiebedarf zu etwa 60 % durch Fremdbezug und zu 40 % durch eigene Energiequellen. Diese bestehen aus drei Wasserkraftwerken, Solarstrom sowie Energiegewinnung durch Biomasse. Besonders hervorzuheben ist, dass ein Fluss direkt durch das Werksgelände fließt. Dadurch ist die Nutzung von Wasserkraft hier optimal möglich, was einen klaren Standortvorteil darstellt.

Vergleicht man dies mit meinem Ausbildungsbetrieb in Velbert, lassen sich sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede erkennen. Eine Gemeinsamkeit ist, dass auch bei uns bereits auf Nachhaltigkeit geachtet wird, beispielsweise durch den Einsatz von Solaranlagen. Der größte Unterschied liegt jedoch in den geografischen Voraussetzungen. Während die Nutzung von Wasserkraft in Österreich durch den Fluss direkt vor Ort ideal umsetzbar ist, ist dies in Velbert nicht möglich. Dadurch hat der Praktikumsbetrieb mehr Möglichkeiten, eigene erneuerbare Energie zu erzeugen.

Im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten könnte der Praktikumsbetrieb den Anteil der selbst erzeugten Energie weiter erhöhen, um den Fremdbezug noch stärker zu reduzieren. Für meinen Ausbildungsbetrieb lassen sich dennoch einige Ansätze übernehmen, insbesondere der weitere Ausbau von Solaranlagen oder die stärkere Nutzung alternativer nachhaltiger Energiequellen.

Insgesamt bietet mir das Praktikum einen sehr guten Einblick in die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeit im Unternehmen. Die Kombination aus einem angenehmen Arbeitsumfeld, freundlichen Kollegen und den gesammelten Eindrücken in verschiedenen Abteilungen macht diese Erfahrung für mich besonders wertvoll.

Ein letztes Mal – Helsinki 6

Morgen ist schon mein letzter Praktikumstag – verrückt, wie schnell die drei Wochen vergangen sind. Ich kann kaum glauben, dass ich am Samstag schon wieder zurückfliege. Eigentlich könnte ich auch noch eine Woche dranhängen.

Heute habe ich mich auch schon von den ersten verabschiedet. Mir wurde gesagt, dass man sich meldet, falls jemand mal nach Düsseldorf kommt. Und wie sagt man so schön: Man sieht sich immer zweimal.

Tallinn Woche 3

Seid meinem letzten Bericht hat sich nicht viel getan. Jedoch sind die Aufgaben etwas abwechslungsreicher geworden. Das Grundprinzip meiner bisherigen und jetzigen Aufgaben sind die selben nur das die Abläufe sich unterscheiden was es nicht ganz so langweilig macht. Ansonsten bekommen ich mehr und mehr Aufgaben da ich mir die Abläufe relativ schnell gemerkt und mir angeeignet habe. Neben den normalen Alltagsaufgaben bekomme ich auch immer wieder etwas schwerere Aufgaben wofür man ab und zu etwas länger braucht da sie komplexer sind. Zudem muss ich auch sagen das ich seid meiner Anreise einiges an Wissen und Verständnis für die Buchhaltung bekommen habe was gewisse Dinge mittlerweile logisch erscheinen lässt im Vergleich zum Anfang meiner Zeit.

Start der letzten Woche – Helsinki 5

Seit dem letzten Update hat sich hier nicht viel verändert. Ich kümmere mich weiterhin um meinen Aufgabenbereich rund um die Fristen und helfe sonst, wo ich kann.

Außerdem habe ich positives Feedback bekommen und mir wurde gesagt, dass ich eine große Hilfe bin und man mich nach dieser Woche nur ungern gehen lässt. Das freut mich natürlich sehr, und gleichzeitig finde ich es auch schade, gehen zu müssen – vor allem, weil ich das Gefühl habe, dass die Menschen hier immer offener werden, die Stimmung entspannter wird und ich langsam richtig aufgenommen werde. Trotzdem freue ich mich auch darauf, wieder nach Hause zu kommen und zurück in einen etwas strukturierteren Alltag zu finden.

Im Bereich Nachhaltigkeit habe ich dazugelernt, dass – wenn hier überhaupt gedruckt wird – nur recyceltes Papier verwendet wird.

Tallinn – Woche 3

Seid dem Bericht letzte Woche hat sich im Grunde nicht viel geändert. Die Aufgaben der Rechnungsprüfung sind mehr oder weniger gleich geblieben nur das der Ablauf sich etwas verändert hat. Vorher musste ich die Rechnungen einfach nur buchen wobei ich bei den jetzigen Rechnungen noch zusätzlich eine Genehmigung einholen muss.

Was die Nachhaltigkeit angeht konnte ich keine Veränderung feststellen da hier die selben Standards gelten wie in meinem Ausbildungsbetrieb. Das liegt daran das sich in Tallinn die Buchhaltung meines Ausbildungsbetriebes befindet. Der einzige Unterschied wird wahrscheinlich sein das hier so ziemlich ohne Papier gearbeitet wird. Habe bisher keine Aufgaben oder Anweisungen in Papierform bekommen.

Während der Mobilität

Woche 2:

2a) In dieser Woche während meines Praktikums ist mir aufgefallen, dass das Thema Nachhaltigkeit deutlich weniger präsent ist als in meinem Ausbildungsbetrieb. Es finden deutlich weniger Besprechungen statt in denen aktiv diskutiert wird wie man nachhaltiger arbeiten kann. Die Nachhaltigkeit rückt abgesehen von den Kundenvorgaben eher in den Hintergrund.

2b) wie bereits erwähnt sind einige Nachhaltigkeitsvorgaben sowohl bei meinem Ausbildungsbetrieb als auch bei meinem Praktikumsbetrieb einheitlich. Trotzdem wird Nachhaltigkeit in Deutschland aktiver diskutiert und es gibt meiner Meinung nach in meinem Ausbildungsbetrieb intensivere Bemühungen nachhaltiger zu arbeiten.

2c) in meinem Praktikumsbetrieb könnte man durch kleine Maßnahmen wie, beispielsweise bessere Möglichkeiten den Müll zu trennen, dafür sorgen die Nachhaltigkeit zu verbessern. Wichtig wäre es dabei nur sich aktiver mit dem Thema zu beschäftigen. Dadurch könnte man auch ohne größere Maßnahmen oder Investitionen einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

Nach der Mobilität

Ich habe den Fragebogen heute erhalten und augefüllt:)

3b. Ja ich habe meine persönliche Lernziele erreicht . Mir hat dabei die Höflichkeit der Mitmenschen und die Wertschätzung.
3c. Meine Erwartungen und Erfahrungen stimmen genau ein. Meine Erwartungen sind genau so wahrgeworden wie ich sie mir erhofft und darauf bin ich sehr stolz.

Mikael-Agricola-Tag – Helsinki 4

Als ich heute Morgen (9. April) zu meinem Praktikumsbetrieb gelaufen bin, ist mir direkt aufgefallen, dass an sehr vielen Gebäuden die finnische Flagge hängt. Daraufhin habe ich bei der Arbeit erst einmal nachgeschaut, was es damit auf sich hat.

Es stellte sich heraus, dass es in Finnland Tradition ist, an bestimmten Tagen als stilles Zeichen die Flagge zu hissen. Öffentliche Gebäude sind dazu verpflichtet, während private Haushalte selbst entscheiden können, ob sie daran teilnehmen.

Der heutige Tag ist der Mikael-Agricola-Tag, benannt nach dem „Vater der finnischen Schriftsprache“. Er war einer der ersten, der die finnische Sprache schriftlich festhielt. Zu seinem Todestag, dem 9. April 1557, wurde ihm daher ein Gedenktag gewidmet.

Weitere Beispiele für solche Flaggentage sind Mittsommer (meist an einem Wochenende Ende Juni) sowie der Unabhängigkeitstag Finnlands am 6. Dezember. Auch an diesen Tagen wird die finnische Flagge gehisst, wobei sie im Gegensatz zum heutigen eher stillen Gedenktag mit Feierlichkeiten verbunden sind.

Abgesehen davon war heute ein Tag wie jeder andere.

Hier noch ein Foto, das ich nach Feierabend gemacht habe, um die Flaggen an den Gebäuden zu zeigen. Es ist gar nicht so einfach, davon ein wirklich schönes Bild zu machen.