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Vor der Mobilität

Mein Ausbildungsbetrieb arbeitet aktiv daran, die eigenen Emissionen spürbar zu senken. Dabei stehen Maßnahmen im Fokus, wie zum Beispiel die verstärkte Nutzung digitaler Meetings, der bewusste Umgang mit Dienstreisen und die Optimierung interner Prozesse. Unterstützt werden die Maßnahmen durch gezielte Workshops und interne Schulungen.

Zudem wird auf eine nachhaltige Unternehmenskultur und ein nachhaltiges Arbeitsumfeld geachtet, dafür investiert der Betrieb in ein attraktives, zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld für Mitarbeitende, inklusive moderner Büroflächen, die energieeffizient betrieben werden.

Während meiner Auslandsmobilität möchte ich mein bestehendes Wissen durch die Mitarbeit in praxisorientierten und internationalen Projekten vertiefen und erweitern. Besonders wichtig ist mir dabei, Einblicke in andere Arbeitsmethoden und innovative Lösungsansätze zugewinnen. 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Arbeitskollegen aus anderen Ländern, um dadurch meine Teamfähigkeit auf internationaler Ebene weiterzuentwickeln. Zudem bietet mir die Auslandsmobilität die Möglichkeit, mich in neuen Situationen sicherer zu bewegen. 

GrinnED Projektergebnisse

Während der vergangenen drei Jahre arbeiteten Lehrkräfte und Lernende aus Deutschland, Finnland, Lettland, Italien und Belgien im Rahmen des Erasmus+ Projektes „GrinnED“ gemeinsam am Thema Nachhaltigkeit und dessen Integration in Schulen. Dabei konnten alle Beteiligten vom Austausch zwischen den Ländern profitieren und von einander lernen. Einen genaueren Überblick über die Ergebnisse gibt es auf der Projektwebsite und dem erstellten eBook über das Projekt.

Viel Spaß beim Stöbern.

Nach der Mobilität

Meine Ziele vor der Mobilität waren:

„Ich habe vor, die kleinen kulturellen Unterschiede zu verstehen, um sie später im Berufsalltag im Export anwenden zu können. Außerdem ist es ein Ziel mein Englisch geschäftlich und im Alltag noch etwas zu verbessern.“

Ich denke, ich habe diese Ziele sehr gut erreicht. Jetzt geht es noch um die Anwendung im Berufsleben. Dabei hat mir geholfen, dass ich alleine unter Italienern war und man deswegen keine andere Möglichkeit hat.

Meine Erwartungen und Erfahrungen haben sich ziemlich gedeckt. Sehr viele neue Erfahrungen und sehr viel gelernt. Ich kann es nur weiterempfehlen.

Nach der Mobilität

3b) Mein persönliches Ziel

Meine Ziele wurden sogar übertroffen.
Ich konnte über die knapp 3 Wochen so viel an Erfahrungen und Wissen sammeln. TKE ist ja ein großes interationales Team, da ich bisher nur in Düsseldorf gearbeitet habe hatte ich noch nicht all zu viel Kontakt bezüglich der internen Kommunikation über die verschiedenen Länder hinaus. Im Field Development and Growth wird hier natürlich das Wohl, die Weiterentwicklung und das Network priorisiert. Ich habe gelernt und sehen können wie sich TKE aktiv dafür einsetzt dass das Unternehmen als Community wächst und intern stärkt. Da war ja nicht nur Leute im Büro haben sonder die hälfte der Mitarbeiter in den Niederlassungen sitzt konnte ich auch hier sehen wie die Mitarbeiter in den Werken ausgebildet werden und wie umfangreich diese Prozesse und Fortbildungen etc sind.

3c) Meine Erwartungen und Erfahrungen

Ich kann sagen dass meine Erfahrungen sehr gut sich an meine Erwartungen angepasst haben. Meine Selbstständigkeit konnte ich aufjedenfall stärken. Und ein die Basics von Spanisch behersche ich jetzt auch. Nach 1 Woche hat man sich das auch einfach automatisch angewöhnt. Was die Spanier aufjedenfall ganz anders machen ist dass bei denen alles viel später anfängt und aufhört. Arbeiten fängt erst um 9-11 an bis 18-19 oder später und Abendessen ist erst um 22-23 Uhr, das war erstmal eine Umstellung für mich. Madrid ist wirklich eine sehr schöne Stadt und sehr lebhaft. Ich war fast jeden Tag mit Leuten draußen die ich kennengelernt habe.
Es war eine sehr schöne und lehrreiche Erfahrung und ich bin unglaublich dankbar dass ich das machen konnte

Während der Mobilität 2. (3/3)

Heute war mein letzter Tag auf der Arbeit, da morgen schon mein Flug geht.
Verrückt wie schnell die Zeit vergeht. In der letzten Woche wurde ich an eine andere Location sowie in ein anderes Field geschickt. Davor war ich im HR Development & Culture Team und die letzte Woche war ich beim Seed Campus (Schulungs und Technologiezentrum für TKE ).

Ich war am seed campus von TKE und ich war ehrlich überrascht, wie konsequent dort Nachhaltigkeit wirklich umgesetzt wird. Es geht nicht nur darum, schöne Bilder oder Marketing zu machen, sondern um echte technische Entscheidungen, die später im realen Leben CO₂ vermeiden. TKE entwickelt Aufzüge so, dass sie im Betrieb möglichst wenig Energie verbrauchen, sogar Energie zurückgewinnen und mit Daten und smarter Steuerung unnötige Fahrten vermeiden. Der Campus selbst läuft komplett mit erneuerbaren Energien, mit Wärmepumpen, eigener PV und einem klaren Fokus, Energie nicht zu verschwenden, sondern intelligent zu steuern. Gleichzeitig achten sie sehr detailliert darauf, welche Materialien sie einkaufen – zum Beispiel Low Carbon Stahl und recyceltes Aluminium – und planen schon jetzt, wie Produkte am Ende ihres Lebens zurückgeführt und wiederverwendet werden können. Das wirkt nicht wie Green Marketing, sondern sehr technisch ernst gemeint, messbar und langfristig gedacht. Und ich finde das extrem motivierend, weil genau so fühlt sich nachhaltige Zukunft wirklich machbar an.

Was ich auch gestern noch erfahren habe ist dass TKE an „The Line“ in Dubai mitarbeiten wird beziehungsweise unsere Produkte dort eingesetzt werden sollen.

Während der Mobilität 1. (3/3)

Was mir bei TKE zum Thema Nachhaltigkeit trotzdem aufgefallen ist, gibt noch Luft nach oben. Zum Beispiel bei der Serviceflotte hier in Spanien, viele fahren noch Hybrid. Gerade in Madrid wäre full electric eigentlich perfekt, weil man hier fast nur Stadtverkehr hat und die Distanzen nicht so riesig sind. Das könnte man deutlich schneller pushen.
Dann finde ich, sollte der lokale Impact noch sichtbarer werden. Global gibt es sehr klare und ambitionierte Klimaziele… aber ich fände es viel spannender auch konkret zu sehen, was genau hier in Madrid durch Modernisierung wirklich eingespart wird. Also wie viel CO₂, wie viel Energie, wie viel Material pro Jahr im Bestand.
Und ein Punkt fällt mir auch ständig im Gespräch mit Leuten / Eigentümern auf: viele wissen gar nicht wie viel nachhaltiger z. B. ein EOX oder eine Modernisierung wirklich ist. Da könnte man noch mehr erklären, greifbarer machen, mit Zahlen zeigen was das bringt. Weil das ist hier ein riesiger Hebel.

Also ja, TKE macht schon sehr viel richtig aber ich glaube wenn man diese drei Sachen noch stärker umsetzt, dann würde man den Impact hier in Madrid noch viel deutlicher sehen und spüren

Während der Mobilität 2. (2/3)

Diese Woche in Madrid bei TKE war für mich voll interessant. Ich habe viel zu Modernisierung und dem EOX Aufzug gesehen – hier ist Nachhaltigkeit sehr viel praktischer gedacht. In Spanien / Madrid geht es total um Bestand effizienter machen, nicht immer alles neu bauen. Das ist mir echt aufgefallen.

Und Madrid allgemein: die Leute sind viel entspannter, alles läuft später, aber trotzdem produktiv. In Deutschland ist alles sehr strukturiert, planbar, getaktet. Hier ist mehr Flexibilität im Alltag – und trotzdem kommt am Ende viel raus. Arbeitskultur wirkt weniger gestresst.
Nach Feierabend bin ich oft einfach noch in die Stadt rein. Ich esse hier echt viele tacos und tapas. Man lebt hier mehr draußen. Man mischt Arbeit und Leben viel natürlicher als in Deutschland. Ich war die letzte Woche jeden Tag abends draußen.

Halloween haben wir hier auch sehr schön gefeiert, wirklich überall waren verkleidete Leute und es fing schon beginn der woche an, nicht nur am 31.10

Während der Mobilität 1. (2/3)

Als ich am Montag durch den Showroom geführt wurde sind mir mehrere Dinge aufgefallen. Abgesehen davon dass ich ja innerhalb meiner Firma arbeite, ist eben hier einer der vielen Niederlassungen, welche mir einen Einblick in die technische Welt gegeben habben.

Man sieht hier, dass Nachhaltigkeit vor allem über Produktentwicklung und Modernisierung kommt.
Ein gutes Beispiel dafür ist der neue EOX Aufzug von TKE.
Der wurde von Anfang an für Energieeffizienz und digitale Optimierung entwickelt. Dadurch verbraucht er deutlich weniger Strom, kann Energie zurückspeisen und lässt sich später software-basiert upgraden. Das heißt: man muss nicht alle 20–30 Jahre alles austauschen. Man kann Aufzüge technisch weiterentwickeln, ohne unnötige Ressourcen und Material zu verschwenden.

Und gerade in Madrid hat das echten Impact. Die Stadt hat unglaublich viel Bestand.
Hier ist Nachhaltigkeit deshalb weniger spektakulär aber deutlich wirksamer, bestehende Gebäude optimieren statt alles neu bauen.

Nach der Mobilität

Während meiner Zeit als Industriekaufmann konnte ich meine Ziele erfolgreich erreichen und sogar erweitern. Ich habe erlebt, wie internationale Unternehmen ihre Geschäftsprozesse, insbesondere in den Bereichen Beschaffung, Vertrieb und Kundenkommunikation, effizient managen. Dabei konnte ich wertvolle Einblicke in die internationale Zusammenarbeit gewinnen.

Zudem habe ich meine Englischkenntnisse deutlich verbessert und erste Grundkenntnisse in Niederländisch erworben. Durch den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Kulturkreisen konnte ich meine interkulturellen Kompetenzen stärken. Insgesamt habe ich neue Perspektiven für meine berufliche Zukunft gewonnen und konnte ebenfalls meine Selbstständigkeit weiter stärken.

Meine Erwartungen, dass ich in den Arbeitsalltag integriert werde und auch selbst tatkräftig unterstützen kann, wurden voll und ganz erfüllt. Auch konnte ich ich meine Fähigkeiten erweitern und meine Ziele erreichen.

Während der Mobilität 6

Heute ist mein letzter Arbeitstag. Heute habe ich bei einer Besprechung teilgenommen, bei der es um ein sehr großen Problem und deren Lösungsmöglichkeiten. Dabei gefällt es mir sehr, dass es gar nicht darum geht den Schuldigen zu verurteilen, der hier klar ist, sondern rein um die beste Lösung für alle, trotz hohem Wert. Davon können viele sich etwas abschauen.

Für mich geht es bald wieder zurück in das kalte Deutschland und ich muss die Zeit erstmal verarbeiten, positiv.

Während der Mobilität 5

Ich arbeite weiterhin an den Aufgaben der Vorwochen. Ich prüfe Verträge, vergleiche Anfragen und Angebote und laufe Problemfällen in Sachen Ersatzteile Logistik usw. hinterher. Ich kann hier natürlich nicht ins Detail gehen, da es sehr kundenspezifisch ist. Leider ist es bisher noch zu keiner Verhandlung gekommen, bei der ich gerne dabei sein würde. Diese finden meistens über Teams statt, dass unnötiges Reisen verhindert, das natürlich nachhaltig ist und Geld spart.

Während der Mobilität (1/2) Woche 3 – Praktikum in Apeldoorn

Hallo schon wieder,

in bin jetzt schon in der letzten Woche meines Praktikums und muss sagen, die Zeit ging doch schneller rum als gedacht.
Ich freue mich wirklich auf zu Hause, werde die Kollegen hier aber auch vermissen.

Ich habe eine zwar mühselige, aber auch sehr wichtige Aufgabe bekommen.
Und zwar muss ich die Stände der Bestellungen überprüfen. Da es ja immer wieder zu einigen Übertragungsprobleme führt, wird oft nicht der neuste Stand der Dinge auf die holländische Seite übertragen.
Daher muss ich jeden einzelnen Auftrag, der in dem Dashboard aufgelistet ist, durchgehen und schaue, wo und ob die Bestellung bearbeitet wird/wurde.
Zwar ist es wie gesagt, mühselig, aber ich erleichtre damit den Kollegen die Arbeit, da sie sich damit dann nicht mehr beschäftigen müssen.

Am Montag habe ich mit dem Kollegen aus dem Marketing mir die Bilder angeschaut, die ich während des Internationalen Treffens gemacht habe und ich muss sagen, die Kamera hat es ein bisschen versaut. Statt einzelne Fotos gemacht zu haben, sowie ich es eigentlich vorhatte. Hat diese kleinere Videos gemacht und dadurch hat die Qualität echt gelitten. Aber irgendwie findet man da schon das ein oder andere gute Bild.

Am Donnerstag Nachmittag wurde mir gesagt, bin ich mit einem Außendienst Kollegen unterwegs und darf mit einen Kunden in Apeldoorn besuchen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es sein wird und wie es mit der Sprache klappen wird und wie viel ich von dem Gespräch wirklich verstehen werde, falls es auf holländisch sein sollte.

Ich arbeite jetzt auf jeden Fall weiter an meiner Excel-Liste und schreibe nach dem Besuch noch einen Blog-Post.

Liebe Grüße
Sarah