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Während der Mobilität

Während meiner Mobilität habe ich die gerichtlichen Verhandlungen in der Mongolei miterlebt. Dabei ist deutlich geworden, dass die Gerichte stark ausgelastet sind. Die Richterinnen und Richter haben täglich eine hohe Anzahl an Terminen. Wenn eine Verhandlung länger dauert als geplant, verschieben sich die nachfolgenden Termine oder die Beteiligten müssen längere Zeit warten. In manchen Fällen werden Termine neu angesetzt. Dadurch entstehen zusätzliche Wege und ein erhöhter Zeitaufwand, was sich auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcennutzung bemerkbar macht.

Im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb in Deutschland wird dort verstärkt darauf geachtet, durch digitale Terminplanung und Online-Verhandlungen Abläufe effizienter zu gestalten und Wege zu reduzieren. In der Mongolei bestehen ebenfalls Möglichkeiten für Online-Termine, und diese werden nach Möglichkeit genutzt. Allerdings ist eine digitale Durchführung nicht in allen Verfahren umsetzbar. Insbesondere bei vertraulichen oder sensiblen Verhandlungen besteht das Problem, dass nicht eindeutig überprüft werden kann, ob sich ausschließlich die berechtigten Beteiligten im Raum befinden. Aus diesem Grund finden viele Termine weiterhin in Präsenz statt.

Ein Unterschied liegt daher im praktischen Einsatz digitaler Möglichkeiten. Während in Deutschland Online-Verfahren häufiger genutzt werden, ist ihre Anwendung in der Mongolei aus organisatorischen und sicherheitsbezogenen Gründen eingeschränkt. Eine Gemeinsamkeit besteht jedoch darin, dass in beiden Ländern grundsätzlich das Ziel verfolgt wird, Verfahren effizient und strukturiert durchzuführen.

Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich vor allem in einer optimierten Terminplanung sowie in der Weiterentwicklung sicherer technischer Lösungen für Online-Verhandlungen. Wenn eine verlässliche Identitätskontrolle gewährleistet werden kann, könnten mehr Termine digital stattfinden. Dadurch würden Wartezeiten reduziert und unnötige Anfahrten vermieden, was sowohl organisatorische als auch ökologische Vorteile mit sich bringen würde. Gleichzeitig ist nachvollziehbar, dass bei bestimmten Verfahren der Schutz der Vertraulichkeit Vorrang hat und deshalb Präsenztermine weiterhin erforderlich bleiben.

suriname- während der Mobilität Teil1

Huhu, ich wurde sehr herzlich von meinem neuen Team aufgenommen. Mein Ansprechpartner ist super freundlich und hat mir mit seiner Familie die Möglichkeit gegeben, das Land noch besser kennen zu lernen. Im Arbeitsalltag und auch darüber hinaus. Gestern sind wir zu seinem neuen Projekt gefahren das mitten im Dschungel in den Goldmienen lag. Es war sehr interessant und schön anzusehen was dieses Land zu bieten hat und wie die Menschen zusammen leben und auch arbeiten. Um den Umweltschutz zu fördern bilden die Kollegen Fahrgemeinschaften mit den Trucks um in den Dschungel zu gelangen. Sie treffen sich morgens in einem Dorf Café das in der Mitte des Dorfes liegt indem mein Chef lebt. Anschließend fahren sie gemeinsam dort hin und fahren in den selben Schichten quasi wieder zurück. Den Strom und das Wasser generieren Sie aus dem was laut meinem Chef:“ Mutter Erde ihnen gibt“. Im Gegensatz zu uns in Deutschland und der Firma in der ich Beschäftigt bin ist die Digitalisierung ein schwieriges Thema. Das meiste wird immernoch auf Papier geschrieben und Akten werden angelegt. Der Computer wird nur für die wirklich wichtigen Dinge genutzt wie Personal, Rechnungen und Bestellungen. Wobei Bestellungen auch persönlich gemacht werden. Man fährt also in die nahegelegenen Firmen und bestellt vor Ort. Man pflegt den persönlichen Kontakt sehr und es ist wichtig zu seinen Geschäftspartnern auch eine Freundschaftliche Beziehung zu pflegen. Nach dem bestellen der Ware wurden wir zum Café und Kuchen eingeladen und durften erst dann den Termin verlassen 🤣😊. Ich freue mich bald mehr zu berichten und euch an dieser aufregenden Reise teilhaben zu lassen!

Viele Grüße aus dem Amazonas Dschungel 🍃

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In den vergangenen Tagen durfte ich mich intensiv mit der Erstellung von Produktdatenblättern beschäftigen. Dabei habe ich festgestellt, dass diese Aufgabe mittlerweile nur noch bei speziellen Kunden anfällt, da viele Kunden bereits über ein Portal direkt auf die Produktdaten zugreifen können. Das spart Zeit und vereinfacht Prozesse deutlich. Ein möglicher Verbesserungsansatz wäre, allen Kunden den Zugang zu diesem Portal zu ermöglichen, um den Aufwand weiter zu reduzieren.

Außerdem habe ich an mehreren Teammeetings teilgenommen und so einen guten Einblick in aktuelle Projekte und interne Abstimmungen erhalten. Besonders spannend war es, bei Storechecks mitzuwirken, diese auszuwerten und die Ergebnisse anschließend in Form einer Präsentation aufzubereiten. Dadurch konnte ich meine Analyse- und Präsentationsfähigkeiten weiter stärken.

Zusätzlich bin ich in die Planung eines Teamevents eingebunden, was mir weitere Einblicke in Organisation und Teamarbeit ermöglicht.

In meiner Freizeit habe ich ein Kunstmuseum sowie eine Festung besichtigt. Dabei konnte ich nicht nur kulturelle Eindrücke sammeln, sondern auch neue Kontakte knüpfen und Einblicke in einheimische Lieblingsorte gewinnen.

Bericht während der Mobilität

Bis jetzt merke ich, dass die Arbeitsweise im Praktikum in der Mongolei im Bereich Nachhaltigkeit anders organisiert ist als in meinem Ausbildungsbetrieb in Deutschland. Viele Unterlagen müssen zwischen Gerichten, Behörden und anderen Rechtsanwälten direkt überbracht werden, da digitale Systeme und eine gut funktionierende Postzustellung noch nicht überall vorhanden sind. Dadurch entstehen viele Wege innerhalb der Stadt, was viel Zeit kostet und sich auch negativ auf die Umwelt auswirkt.

Ein deutlicher Unterschied ist, dass in Deutschland der Schriftverkehr überwiegend digital oder per Post erledigt wird, zum Beispiel über das besondere Anwaltspostfach. Dadurch werden Fahrten vermieden und es wird weniger Papier verbraucht. In der mongolischen Kanzlei werden dagegen noch viele Unterlagen ausgedruckt und persönlich weitergegeben, was zu einem höheren Papierverbrauch führt.

Eine Gemeinsamkeit ist, dass der Kontakt mit Mandanten sowohl im Praktikumsbetrieb als auch im Ausbildungsbetrieb meist telefonisch oder online erfolgt. Dadurch müssen Mandanten nicht persönlich erscheinen, was ebenfalls Wege einspart und umweltfreundlicher ist.

Im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich vor allem den Ausbau digitaler Kommunikationswege zwischen Kanzleien, Gerichten und Behörden. Wenn mehr Unterlagen elektronisch übermittelt werden könnten, würden weniger Fahrten anfallen und der Arbeitsalltag wäre nachhaltiger. Aus dem Praktikumsbetrieb kann insbesondere die flexible Online-Kommunikation mit Mandanten übernommen werden, während nachhaltige digitale Lösungen aus Deutschland langfristig auch im Praktikumsbetrieb sinnvoll wären.

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Während meiner ersten Woche im Praktikumsbetrieb konnte ich bereits einige Beobachtungen im Bereich Nachhaltigkeit machen. Mein Team arbeitet überwiegend digital, um den Papierverbrauch zu reduzieren. Dies stellt eine große Gemeinsamkeit mit meinem Ausbildungsbetrieb dar. Auch die wöchentlichen, länderübergreifenden Teammeetings finden digital statt.

Mein Team ist für den Vertrieb der produzierten Artikel in Österreich zuständig. Dabei wird zunehmend Wert auf Papierverpackungen anstelle von Plastikverpackungen sowie auf die Wiederverwendung von Produkten gelegt. Dies liegt unter anderem daran, dass Kundinnen und Kunden in Österreich großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz legen.

Eine Verbesserungsmöglichkeit besteht darin, auch alle bestehenden Produkte so anzubieten, dass sie mehrfach verwendet werden können, indem das Nachfüllsystem weiter ausgebaut wird. Dadurch kann der Verbrauch von Verpackungsmaterial reduziert und ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

In meiner Freizeit habe ich das Stadtzentrum erkundet, ein großes Museum besucht und mir verschiedene lokale Läden angesehen.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Vergleich: Praktikum in der Mongolei

Während meines Auslandspraktikums habe ich in dieser Woche im täglichen Arbeitsalltag beobachtet, wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Praktikumsbetrieb umgesetzt werden. Besonders im juristischen Bereich ist die Arbeit hier noch stark von physischen Akten geprägt. Vor allem bei Gerichten ist es weiterhin üblich, Unterlagen auszudrucken und in Papierform zu bearbeiten, da eine vollständig digitale Aktenführung in der Mongolei derzeit noch nicht überall möglich ist.

Im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb in Deutschland, in dem viele Abläufe bereits digital organisiert sind, bestehen hier deutliche Unterschiede. Dennoch konnte ich feststellen, dass sich die Situation in der Mongolei stetig verbessert. Immer mehr Mitarbeitende versuchen, Dokumente elektronisch zu speichern und als PDF-Dateien zu nutzen, um Papier zu sparen. Auch wenn diese digitalen Prozesse noch nicht vollständig ausgereift sind, ist ein wachsendes Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz erkennbar.

Als Verbesserungsmöglichkeit sehe ich insbesondere den weiteren Ausbau der digitalen Aktenführung, um den Papierverbrauch langfristig zu reduzieren. Ansätze wie das digitale Ablegen von Dokumenten oder die interne Kommunikation über elektronische Dateien könnten weiter ausgebaut werden. Diese Entwicklungen zeigen, dass nachhaltige Arbeitsweisen zunehmend in den Arbeitsalltag integriert werden. Gleichzeitig lassen sich solche digitalen und ressourcenschonenden Ansätze auch gut auf meinen Ausbildungsbetrieb in Deutschland übertragen und weiter stärken.

Während der Mobilität 1 (1/2)

Die ersten Tage in Österreich waren sehr schön. Bereits an meinem ersten Arbeitstag hatte ich die Gelegenheit, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Praktikumsbetriebs kennenzulernen. Ich wurde herzlich mit Blumen empfangen und habe mich vom ersten Moment an sehr willkommen und wohlgefühlt.

Bei einem gemeinsamen Teamkaffee konnten wir uns zunächst besser kennenlernen, bevor ich mich mit meinem Arbeitsplatz vertraut gemacht habe. Anschließend führten wir viele spannende und interessante Gespräche über das Unternehmen sowie über die täglichen Aufgaben und Abläufe.

Nach der Arbeit habe ich mir noch die Stadt angeschaut, insbesondere die Altstadt, die sich hervorragend zu Fuß erkunden lässt.

Beginn meines Auslandspraktikums

Gestern und heute konnte ich die Mitarbeitenden der Rechtsanwaltskanzlei Ninj Niruun kennenlernen. In vielen spannenden Gesprächen haben wir uns unter anderem über unterschiedliche Rechtssysteme ausgetauscht. Ich wurde sehr herzlich empfangen und habe mich von Anfang an wohl und willkommen gefühlt. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit und darauf, während meines Praktikums viele neue Erfahrungen zu sammeln.

Mein persönliches Lernziel während der Auslandsmobilität

Während der Auslandsmobilität möchte ich vor allem praktische Erfahrungen sammeln und sehen, wie der juristische Arbeitsalltag in einem anderen Land aussieht. Ich möchte das Wissen aus meiner Ausbildung in Deutschland anwenden und besser verstehen, wie rechtliche Abläufe in einem anderen Rechtssystem funktionieren. Besonders spannend finde ich den Vergleich zwischen den Arbeitsweisen und den rechtlichen Strukturen, weil man dadurch nicht nur fachlich dazulernt, sondern auch den eigenen Blick erweitert.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Arbeitsalltag

Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag bedeutet für mich, bewusst mit Dingen umzugehen, die man oft als selbstverständlich ansieht. Im Büro heißt das zum Beispiel, Papier nicht unnötig zu verschwenden und lieber digital zu arbeiten. Wenn etwas ausgedruckt werden muss, dann nur gezielt. Auch kleine Dinge wie Mülltrennung oder das Ausschalten von Geräten, die gerade nicht gebraucht werden, gehören dazu. Mir ist wichtig zu zeigen, dass Umweltschutz nicht kompliziert sein muss, sondern schon mit kleinen Entscheidungen im Alltag beginnt.

Vor der Mobilität

Mein Ausbildungsbetrieb arbeitet aktiv daran, die eigenen Emissionen spürbar zu senken. Dabei stehen Maßnahmen im Fokus, wie zum Beispiel die verstärkte Nutzung digitaler Meetings, der bewusste Umgang mit Dienstreisen und die Optimierung interner Prozesse. Unterstützt werden die Maßnahmen durch gezielte Workshops und interne Schulungen.

Zudem wird auf eine nachhaltige Unternehmenskultur und ein nachhaltiges Arbeitsumfeld geachtet, dafür investiert der Betrieb in ein attraktives, zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld für Mitarbeitende, inklusive moderner Büroflächen, die energieeffizient betrieben werden.

Während meiner Auslandsmobilität möchte ich mein bestehendes Wissen durch die Mitarbeit in praxisorientierten und internationalen Projekten vertiefen und erweitern. Besonders wichtig ist mir dabei, Einblicke in andere Arbeitsmethoden und innovative Lösungsansätze zugewinnen. 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Arbeitskollegen aus anderen Ländern, um dadurch meine Teamfähigkeit auf internationaler Ebene weiterzuentwickeln. Zudem bietet mir die Auslandsmobilität die Möglichkeit, mich in neuen Situationen sicherer zu bewegen. 

GrinnED Projektergebnisse

Während der vergangenen drei Jahre arbeiteten Lehrkräfte und Lernende aus Deutschland, Finnland, Lettland, Italien und Belgien im Rahmen des Erasmus+ Projektes „GrinnED“ gemeinsam am Thema Nachhaltigkeit und dessen Integration in Schulen. Dabei konnten alle Beteiligten vom Austausch zwischen den Ländern profitieren und von einander lernen. Einen genaueren Überblick über die Ergebnisse gibt es auf der Projektwebsite und dem erstellten eBook über das Projekt.

Viel Spaß beim Stöbern.