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Wochen Rückblick der ersten Woche:

Nachdem ich bereits auf das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit eingegangen bin, möchte ich nun etwas über meine erste Woche im Auslandspraktikum berichten.

Meine erste Woche begann am Dienstag, nachdem ich gegen 9:30 Uhr gelandet bin und direkt zur Firma gefahren bin. Dort wurde ich zunächst unterwiesen und habe einen Überblick über den Ablauf der kommenden zwei Wochen erhalten. Anschließend ging es für mich direkt in die erste Abteilung, die Sortimentssteuerung. Dort wurden mir viele Vorgehensweisen erklärt, beispielsweise wie Produkte auslaufen oder neu ins Sortiment aufgenommen werden. Außerdem habe ich Einblicke in verschiedene Prozesse erhalten, wodurch ich ein erstes Verständnis für die Abläufe gewinnen konnte. Der Tag ging dann auch relativ schnell vorbei.

Der Mittwoch war bereits deutlich intensiver und stärker von aktiver Mitarbeit geprägt. An diesem Tag war ich im Rechnungswesen und im Controlling eingesetzt. Im Rechnungswesen durfte ich selbst Rechnungen buchen sowie Aufträge bezahlen und kontrollieren. Im Bereich Controlling wurden mir viele Auswertungen gezeigt. Besonders interessant fand ich, dass im Controlling nahezu alle Prozesse hinterfragt und überprüft werden. Dafür werden zahlreiche Daten analysiert, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Am Donnerstag ging es für mich in die Abteilungen Nachbevorratung, Einkauf und Kalkulation. Diese Bereiche sind besonders relevant für meine Ausbildung, weshalb ich hier viele wertvolle Einblicke sammeln konnte. Dabei ist mir aufgefallen, dass es im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb nur wenige Unterschiede gibt, da viele Arbeitsabläufe und Prozesse sehr ähnlich sind.

Am Freitag stand dann ein großes Highlight an: Zum Abschluss der Woche wurde uns im Rahmen eines umfangreichen Rundgangs das gesamte Werk gezeigt. Dieser Werksrundgang war sehr interessant und spannend, da man die verschiedenen Bereiche noch einmal im Gesamtzusammenhang sehen konnte.

Insgesamt war es eine sehr gelungene erste Woche mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen. Ich freue mich schon darauf, in der kommenden Woche noch weitere Bereiche kennenzulernen und mein Wissen zu vertiefen

Der erste Einblick und das Thema Umweltschutz und Erneuerbare Energien

Während meines Auslandspraktikums in Österreich habe ich bisher sehr positive Erfahrungen gesammelt. Die Umgebung ist wirklich schön und sorgt für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Besonders hervorheben möchte ich das Team vor Ort: Ich wurde von Anfang an sehr freundlich aufgenommen und fühle mich gut integriert. Die Kolleginnen und Kollegen sind hilfsbereit und offen, wodurch man sich schnell wohlfühlt.

Ein Bestandteil meines Praktikums ist auch das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Zwar ist dieses Thema kein zentraler Bestandteil meiner täglichen Aufgaben, dennoch bekomme ich dadurch, dass ich alle Abteilungen durchlaufe, einen sehr guten Einblick in die verschiedenen Maßnahmen des Unternehmens. So kann ich nachvollziehen, wie Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Bereichen umgesetzt wird.

Im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb wird hier insgesamt ein stärkerer Fokus auf nachhaltige Energiegewinnung gelegt. Der Betrieb deckt seinen Energiebedarf zu etwa 60 % durch Fremdbezug und zu 40 % durch eigene Energiequellen. Diese bestehen aus drei Wasserkraftwerken, Solarstrom sowie Energiegewinnung durch Biomasse. Besonders hervorzuheben ist, dass ein Fluss direkt durch das Werksgelände fließt. Dadurch ist die Nutzung von Wasserkraft hier optimal möglich, was einen klaren Standortvorteil darstellt.

Vergleicht man dies mit meinem Ausbildungsbetrieb in Velbert, lassen sich sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede erkennen. Eine Gemeinsamkeit ist, dass auch bei uns bereits auf Nachhaltigkeit geachtet wird, beispielsweise durch den Einsatz von Solaranlagen. Der größte Unterschied liegt jedoch in den geografischen Voraussetzungen. Während die Nutzung von Wasserkraft in Österreich durch den Fluss direkt vor Ort ideal umsetzbar ist, ist dies in Velbert nicht möglich. Dadurch hat der Praktikumsbetrieb mehr Möglichkeiten, eigene erneuerbare Energie zu erzeugen.

Im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten könnte der Praktikumsbetrieb den Anteil der selbst erzeugten Energie weiter erhöhen, um den Fremdbezug noch stärker zu reduzieren. Für meinen Ausbildungsbetrieb lassen sich dennoch einige Ansätze übernehmen, insbesondere der weitere Ausbau von Solaranlagen oder die stärkere Nutzung alternativer nachhaltiger Energiequellen.

Insgesamt bietet mir das Praktikum einen sehr guten Einblick in die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeit im Unternehmen. Die Kombination aus einem angenehmen Arbeitsumfeld, freundlichen Kollegen und den gesammelten Eindrücken in verschiedenen Abteilungen macht diese Erfahrung für mich besonders wertvoll.

Ein letztes Mal – Helsinki 6

Morgen ist schon mein letzter Praktikumstag – verrückt, wie schnell die drei Wochen vergangen sind. Ich kann kaum glauben, dass ich am Samstag schon wieder zurückfliege. Eigentlich könnte ich auch noch eine Woche dranhängen.

Heute habe ich mich auch schon von den ersten verabschiedet. Mir wurde gesagt, dass man sich meldet, falls jemand mal nach Düsseldorf kommt. Und wie sagt man so schön: Man sieht sich immer zweimal.

Tallinn Woche 3

Seid meinem letzten Bericht hat sich nicht viel getan. Jedoch sind die Aufgaben etwas abwechslungsreicher geworden. Das Grundprinzip meiner bisherigen und jetzigen Aufgaben sind die selben nur das die Abläufe sich unterscheiden was es nicht ganz so langweilig macht. Ansonsten bekommen ich mehr und mehr Aufgaben da ich mir die Abläufe relativ schnell gemerkt und mir angeeignet habe. Neben den normalen Alltagsaufgaben bekomme ich auch immer wieder etwas schwerere Aufgaben wofür man ab und zu etwas länger braucht da sie komplexer sind. Zudem muss ich auch sagen das ich seid meiner Anreise einiges an Wissen und Verständnis für die Buchhaltung bekommen habe was gewisse Dinge mittlerweile logisch erscheinen lässt im Vergleich zum Anfang meiner Zeit.

Start der letzten Woche – Helsinki 5

Seit dem letzten Update hat sich hier nicht viel verändert. Ich kümmere mich weiterhin um meinen Aufgabenbereich rund um die Fristen und helfe sonst, wo ich kann.

Außerdem habe ich positives Feedback bekommen und mir wurde gesagt, dass ich eine große Hilfe bin und man mich nach dieser Woche nur ungern gehen lässt. Das freut mich natürlich sehr, und gleichzeitig finde ich es auch schade, gehen zu müssen – vor allem, weil ich das Gefühl habe, dass die Menschen hier immer offener werden, die Stimmung entspannter wird und ich langsam richtig aufgenommen werde. Trotzdem freue ich mich auch darauf, wieder nach Hause zu kommen und zurück in einen etwas strukturierteren Alltag zu finden.

Im Bereich Nachhaltigkeit habe ich dazugelernt, dass – wenn hier überhaupt gedruckt wird – nur recyceltes Papier verwendet wird.

Tallinn – Woche 3

Seid dem Bericht letzte Woche hat sich im Grunde nicht viel geändert. Die Aufgaben der Rechnungsprüfung sind mehr oder weniger gleich geblieben nur das der Ablauf sich etwas verändert hat. Vorher musste ich die Rechnungen einfach nur buchen wobei ich bei den jetzigen Rechnungen noch zusätzlich eine Genehmigung einholen muss.

Was die Nachhaltigkeit angeht konnte ich keine Veränderung feststellen da hier die selben Standards gelten wie in meinem Ausbildungsbetrieb. Das liegt daran das sich in Tallinn die Buchhaltung meines Ausbildungsbetriebes befindet. Der einzige Unterschied wird wahrscheinlich sein das hier so ziemlich ohne Papier gearbeitet wird. Habe bisher keine Aufgaben oder Anweisungen in Papierform bekommen.

Während der Mobilität

Woche 2:

2a) In dieser Woche während meines Praktikums ist mir aufgefallen, dass das Thema Nachhaltigkeit deutlich weniger präsent ist als in meinem Ausbildungsbetrieb. Es finden deutlich weniger Besprechungen statt in denen aktiv diskutiert wird wie man nachhaltiger arbeiten kann. Die Nachhaltigkeit rückt abgesehen von den Kundenvorgaben eher in den Hintergrund.

2b) wie bereits erwähnt sind einige Nachhaltigkeitsvorgaben sowohl bei meinem Ausbildungsbetrieb als auch bei meinem Praktikumsbetrieb einheitlich. Trotzdem wird Nachhaltigkeit in Deutschland aktiver diskutiert und es gibt meiner Meinung nach in meinem Ausbildungsbetrieb intensivere Bemühungen nachhaltiger zu arbeiten.

2c) in meinem Praktikumsbetrieb könnte man durch kleine Maßnahmen wie, beispielsweise bessere Möglichkeiten den Müll zu trennen, dafür sorgen die Nachhaltigkeit zu verbessern. Wichtig wäre es dabei nur sich aktiver mit dem Thema zu beschäftigen. Dadurch könnte man auch ohne größere Maßnahmen oder Investitionen einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

Nach der Mobilität

Ich habe den Fragebogen heute erhalten und augefüllt:)

3b. Ja ich habe meine persönliche Lernziele erreicht . Mir hat dabei die Höflichkeit der Mitmenschen und die Wertschätzung.
3c. Meine Erwartungen und Erfahrungen stimmen genau ein. Meine Erwartungen sind genau so wahrgeworden wie ich sie mir erhofft und darauf bin ich sehr stolz.

Mikael-Agricola-Tag – Helsinki 4

Als ich heute Morgen (9. April) zu meinem Praktikumsbetrieb gelaufen bin, ist mir direkt aufgefallen, dass an sehr vielen Gebäuden die finnische Flagge hängt. Daraufhin habe ich bei der Arbeit erst einmal nachgeschaut, was es damit auf sich hat.

Es stellte sich heraus, dass es in Finnland Tradition ist, an bestimmten Tagen als stilles Zeichen die Flagge zu hissen. Öffentliche Gebäude sind dazu verpflichtet, während private Haushalte selbst entscheiden können, ob sie daran teilnehmen.

Der heutige Tag ist der Mikael-Agricola-Tag, benannt nach dem „Vater der finnischen Schriftsprache“. Er war einer der ersten, der die finnische Sprache schriftlich festhielt. Zu seinem Todestag, dem 9. April 1557, wurde ihm daher ein Gedenktag gewidmet.

Weitere Beispiele für solche Flaggentage sind Mittsommer (meist an einem Wochenende Ende Juni) sowie der Unabhängigkeitstag Finnlands am 6. Dezember. Auch an diesen Tagen wird die finnische Flagge gehisst, wobei sie im Gegensatz zum heutigen eher stillen Gedenktag mit Feierlichkeiten verbunden sind.

Abgesehen davon war heute ein Tag wie jeder andere.

Hier noch ein Foto, das ich nach Feierabend gemacht habe, um die Flaggen an den Gebäuden zu zeigen. Es ist gar nicht so einfach, davon ein wirklich schönes Bild zu machen.

Aufgaben und Verantwortungen

Seid meiner Zeit im Auslandsbetrieb in der Buchhaltung wurde ich dazu beauftragt mich um die Rechnungen zu kümmern.

Zuerst war es meine Aufgabe Rechnungen durchzugehen und die Daten auf Richtigkeit zu prüfen. Dazu gehört es auf die Rechtschreibung der Angaben zu achten sowie ob der Inhalt in den Rechnungen mit den Daten im System übereinstimmen. Danach wurden die kontrollierten Rechnungen in einer Tabelle erfasst und eine Statistik erstellt die dann zu weiteren Bearbeitung weitergeleitet wurde.

Des weiteren ist es auch meine Aufgabe unbezahlte Rechnungen zu prüfen. Dabei ist ist zu achten ob Rechnungen schon bearbeitet sind oder nicht da Fehler vorkommen können um eine doppelte Buchung zu verhindern. Zudem müssen auch die Angaben wie Betrag und Beschreibung kontrolliert werden damit auch nur das gebucht wird was auch tatsächlich bestellt wurde und die Beträge für eine richtige Buchführung sorgen. Nach der Kontrolle wird es zur Rechnungsprüfung weitergeleitet woraufhin danach die Rechnung automatisiert beglichen wird.

Nach dem Osterwochenende – Helsinki 3

Heute war mein erster Arbeitstag nach dem Osterwochenende – und zugleich der erste Tag, an dem ich genügend Aufgaben hatte, um den gesamten Arbeitstag auszufüllen.

Zu meinen Aufgaben gehörte unter anderem, Fristen in das Fristenbuch einzutragen. Der Ablauf ist dabei im Grunde ähnlich wie in meinem Ausbildungsbetrieb. Auch wenn das Fristenbuch hier anders aufgebaut ist, werden im Wesentlichen die gleichen Informationen erfasst.

Im Bereich Nachhaltigkeit konnte ich bislang ebenfalls keine wesentlichen Unterschiede zu meinem Ausbildungsbetrieb feststellen, da in beiden Betrieben auf vergleichbare Weise gearbeitet wird.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Ich befinde mich jetzt in der 2. Woche meines Aufenthalts in Tallinn, Estland und habe ein paar Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen können.

Der erste Unterschied ist das ziemlich viel Home Office gemacht wird. Das Büro ist zwar groß jedoch ist es meistens relativ leer im Vergleich zu dem wie viele Arbeitsplätze es gibt. Von geschätzten 70 Arbeitsplätzen sind vielleicht 20 belegt. Ich würde sogar fast sagen das hier mehr Homeoffice gemacht wird als in Deutschland.

Ein weiterer Unterschied ist das es keine einzelnen Räume als Büros gibt außer für die Vorgesetzten und Geschäftsführung. Das liegt vielleicht am Gebäude da es unpraktisch ist einzelne Büroräume zu bauen. Im Prinzip sind hier mehrere Abteilungen in einem großen Großraumbüro.

Eine Gemeinsamkeit ist das sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch hier ständig Wege gesucht werden wie man Vorgänge automatisieren kann. Denn die Auslastung ist hier relativ hoch weshalb die Arbeitsstunden am Tag etwas länger sind als in Deutschland. Also im Schnitt mindestens 1 Stunde mehr. Viele Vorgänge wurden schon automatisiert jedoch werden immer mehr Ideen gesammelt und die Mitarbeiter zu entlasten.

Viele Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es tatsächlich nicht da mein Ausbildungsbetrieb und die Buchhaltung in Tallinn, Estland dieselbe Firma ist. Kleine Unterschiede gibt aber immer wieder mal.

Ansonsten heißt es die Stadt weiter erkunden.