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Woche 4 Teil 2

Mit dem Ende meines Praktikums habe ich auch darüber nachgedacht, welche Erfahrungen ich aus Tallinn mit nach Düsseldorf nehmen kann. Im Bereich Nachhaltigkeit ist mir nach einiger Zeit aufgefallen, dass viele Mitarbeitende öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder zu Fuß ins Büro kommen. Solche Maßnahmen könnten auch in anderen Standorten noch stärker gefördert werden.

Weitere kleinere Maßnahmen wären die Reduzierung von Einwegprodukten bei Veranstaltungen und ein bewussterer Umgang mit Energie im Büro. Denkbar wären auch regelmäßige Berichte (wie in meinem Blog) über erreichte Umweltziele oder Initiativen innerhalb des Unternehmens.

In meiner letzten Woche stand außerdem der Abschied von meinen Kolleginnen und Kollegen an. Das fiel mir deutlich schwerer als erwartet. In den vergangenen Wochen habe ich viele nette Menschen kennengelernt und mich im Team sehr wohlgefühlt. Deshalb war es traurig, sich zu verabschieden.

Trotzdem nehme ich viele positive Erinnerungen, neue Erfahrungen und interessante Einblicke mit nach Hause. Das Praktikum in Tallinn war für mich sowohl beruflich als auch persönlich eine wertvolle Erfahrung.

Woche 4 Teil 1

Inzwischen ist meine letzte Woche in Tallinn angebrochen. Die Zeit ist deutlich schneller vergangen, als ich erwartet hatte. Mittlerweile gehören die täglichen Aufgaben im Claims-Bereich für mich zur Routine.

In den letzten Wochen habe ich nicht nur viel über die Arbeit in einem internationalen Unternehmen gelernt, sondern auch viele neue Menschen kennengelernt. Besonders schön fand ich, dass ich mich von Anfang an gut im Team aufgenommen gefühlt habe.

Außerdem durfte ich diese Woche den Geburtstag eines Kollegen miterleben. Gemeinsam wurde mit Kuchen und kleinen Snacks gefeiert.

Woche 3

Diese Woche verging besonders schnell. Neben meinen täglichen Aufgaben im Claims-Bereich habe ich mich immer besser im Unternehmen eingelebt und kenne inzwischen viele Kolleginnen und Kollegen auch außerhalb meiner Abteilung. Dadurch fühle ich mich im Arbeitsalltag deutlich wohler als zu Beginn meines Praktikums.

Außerdem konnte ich Tallinn und seiner Umgebung in meiner Freizeit weiter erkunden und viele neue Eindrücke vom Leben in Estland sammeln. So lerne ich während meines Auslandspraktikums nicht nur beruflich, sondern auch persönlich viel Neues kennen.

3. Woche – Teil 2

Am Freitag war für uns kein normaler Arbeitstag. Wir durften beim jährlichen Sommerfest teilnehmen. Dieses Jahr gab es das Motto „Retro Summer Olympics“. Es gab lustige Teamspiele, gute Musik, leckeres Essen und viel Spaß.
Sogar eine Bartender-Show und eine riesen Torte mit Firmen-Logo gab es.

Wichtig zu erwähnen ist hier vielleicht, dass Oleh und ich mit unserem Team die Olympics gewonnen und somit den Firmenstandort Düsseldort gut vertreten haben.

Am Sonntag haben wir unseren geplanten Mini-Roadtrip gemacht. Über Keila Joa (Wasserfall) und Haapsalu auf die Insel Saaremaa. Die Wettervorhersagen hier sind nicht sehr vertrauenswürdig, aber besonders gut sah es vorher nicht aus. Wir wurden dann aber morgens mit Sonnenschein überrascht und es wurde richtig warm.

3. Woche – Teil 1

Die grundsätzliche Arbeit (Prüfen von Eingangsrechnungen) wird langsam zur Routine, aber es gibt immer wieder besonderheiten durch die man jeden Tag etwas neues lernt.

Hier in der Firma gibt es die Tradition, das jeden Monat einmal für alle Essen bestellt wird und alle Geburtstage in diesem Monat zusammen gefeiert werden. Durch Homeoffice sind zwar oft wenige Leute da, aber an diesem Tag ist das Büro voll. Solche Traditionen sind gut für das Arbeitsklima und die Motivation.

2. Woche – Teil 2

Sobald der Arbeitstag zuende ist, gibt es viel zu entdecken. Ich habe schon viel Sightseeing in der Stadt und außerhalb gemacht. Mit dem Fahrrad, der Bahn oder mit einem Leihwagen. Nicht immer spielt das Wetter mit aber dafür gibts ja eine Regenjacke.

Sowohl Tallinn als auch das Umland sind sehr schön. Man ist schnell in der Natur, aber auch in der Stadt ist es sehr grün. Es gibt viele schöne Ostseestrände aber auch Moore und Wälder zum Entspannen.

Mir fällt auf das die Stadt sehr sauber ist, es liegt wenig Müll herum.

Ich versuche zwar ein paar Sätze auf Estnisch zu lernen, aber da fast alle gutes Englisch sprechen, nutze ich nur wenige Möglichkeiten um das Gelernte mal auszuprobieren.

Woche 3 BONUS

Diese Woche gab es bei meinem Praktikumsbetrieb in Tallinn ein großes Team-Event mit verschiedenen Spielen und Aktivitäten. Dafür sind wir gemeinsam mit dem Bus außerhalb von Tallinn gefahren und haben dort den ganzen Tag verbracht. Neben Teamspielen gab es auch Essen, eine Sauna und am Abend noch eine kleine Show.

Am interessantesten fand ich die Atmosphäre zwischen den Mitarbeitenden. Egal aus welcher Abteilung oder welchem Land jemand kommt -alle haben zusammen mitgemacht und es war insgesamt viel lockerer als ich es aus Deutschland kenne. Ehrlich gesagt könnte ich mir so ein Event in dieser Form in Düsseldorf kaum vorstellen.

Mit meinem Team haben wir bei den Spielen am Ende sogar den 1. Platz erreicht, was natürlich nochmal für eine besonders gute Stimmung gesorgt hat.

Nach der Mobilität

3b) Haben Sie Ihr persönliches Lernziel aus 1b) erreicht? Was hat Ihnen dabei geholfen bzw. warum haben Sie das Ziel nicht erreicht?

Mein persönliches Fazit zum Auslandspraktikum fällt absolut positiv aus! Mein großes Lernziel aus Punkt 1b war es ja, meine Sprachkenntnisse im Berufsalltag zu festigen, internationale Abläufe in der Logistik kennenzulernen und zu sehen, wie mein Ausbildungsberuf (Industriekaufmann) in anderen Ländern funktioniert. Das hat alles perfekt geklappt.

In der Praxis lief die Kommunikation vor Ort im Lager tatsächlich fast ausschließlich auf Türkisch ab, da wir Englisch im Team so gut wie gar nicht genutzt haben. Am Anfang war das natürlich eine kleine Herausforderung, aber durch die unnormal große Gastfreundschaft der Kollegen bei NNG Energy habe ich mich super schnell reingefuchst und unheimlich viel sprachliche Sicherheit im Alltag dazugewonnen.

Ein absolutes Highlight für mich war, als ich mitten im Lager in Yalova plötzlich ein Produkt von uns – einen Schwenkhebel-Verschluss von STUV – entdeckt habe! Das war der perfekte Beweis dafür, wie international vernetzt unsere Betriebe sind. Zu sehen, dass die Schaltschränke der Turbinen und Motoren hier in der Türkei mit den Schließsystemen gesichert werden, die wir in Heiligenhaus herstellen, hat das Praktikum für mich perfekt abgerundet. Ich habe die Logistikkette quasi einmal live von Deutschland bis in die Türkei miterlebt.

3c) Vergleichen Sie Ihre vorherigen Erwartungen mit Ihren Erfahrungen, die Sie während des Aufenthaltes gemacht haben.

Die zwei Wochen in der Türkei haben mich sowohl beruflich als auch persönlich ein riesiges Stück weitergebracht.

 Für meine Ausbildung: Ich habe gelernt, mich super schnell in fremde Systeme wie iyi bulut einzuarbeiten und logistische Prozesse auch dann zu verstehen, wenn die Begleitpapiere oder Rechnungen mal nicht auf Deutsch sind. Das gibt mir extrem viel Selbstvertrauen für meine weitere Ausbildung zum Industriekaufmann und für anstehende Projekte bei STUV.

 Für mich persönlich: Die unnormal große Gastfreundschaft der Kollegen bei NNG Energy und die Erfahrung, komplett eigenständig in einem anderen Land zu arbeiten (und nebenbei an freien Tagen wie dem 19. Mai Kulturorte wie Termal zu erkunden), war einfach einmalig.

Ich kann das Erasmus+ Programm jedem Azubi nur wärmstens empfehlen. Ich gehe mit einem super Gefühl, verbesserten Sprachkenntnissen und vielen neuen Eindrücken zurück nach Deutschland!!!

Teil 2 Woche 2

Zum Abschluss durfte ich mir noch den Wareneingang und die Schnittstelle zur Verwaltung genauer ansehen. Wenn neue Lieferungen reinkommen, läuft hier noch vieles traditionell ab: Die Rechnungen kommen in Papierform an. Die Ware wird erst auf Vollständigkeit geprüft und mit dem Lieferschein abgeglichen, bevor die Papier-Rechnungen direkt an die Buchhaltung weitergeleitet werden. Erst danach wird der Wareneingang final im iyi bulut-System als „erledigt“ eingebucht. Ein toller Vergleich zu meinem Heimatbetrieb STUV, wo wir administrativ noch ein Stück digitaler unterwegs sind.

Mein Gesamtfazit: Auch wenn die Arbeit im Lager manchmal Wartezeiten hatte und körperlich anstrengend war, habe ich extrem viel gelernt. Ich weiß jetzt, wie wichtig die exakte Lagerbuchung für den reibungslosen Ablauf in der Fertigung ist. Die Erfahrung, das alles in einem türkischen Betrieb auf einer anderen Sprache und mit Systemen wie iyi bulut zu erleben, hat mich fachlich und persönlich mega weitergebracht

Teil 1 Woche 2

In meiner zweiten Woche ging es deutlich tiefer in die Prozesse rein. Ich durfte den Kollegen über die Schulter schauen und selbst mithelfen, wenn es an die Buchungen ging. NNG Energy arbeitet mit einem cloudbasierten ERP-System namens iyi bulut (das bedeutet übersetzt so viel wie „Gute Cloud“).

Der Ablauf sieht in der Praxis so aus: Wenn die Werkstatt Teile benötigt, werden diese physisch aus den Regalen entnommen. Damit der Bestand stimmt, werden handschriftliche Entnahmelisten geführt. Meine Aufgabe war es, genau darauf zu achten, dass jede entnommene Schraube und jedes Ventil dokumentiert wird, damit die Kollegen die Daten im Nachhinein im iyi bulut-System aktualisieren können. Sinkt der Bestand dort unter einen kritischen Wert, schlägt das System Alarm für den Einkauf.

Am Dienstag (19. Mai) hatte ich wegen des nationalen Feiertags in der Türkei sogar direkt frei. Das habe ich genutzt, um die Umgebung zu erkunden! Nach einem genialen, riesigen Frühstück im Zentrum von Yalova bin ich mit den lokalen Minibussen (den Dolmuş) nach Termal gefahren. Die heißen Quellen im Wald und die ganzen Cafés waren ein absolutes Highlight. Es tut richtig gut, nach der körperlichen Arbeit im Lager mal rauszukommen und die Natur hier zu genießen.

Teil 2 Woche 1

Was mir in dieser Woche besonders aufgefallen ist: Das Arbeitsklima ist ganz anders als in Deutschland. Alles läuft sehr familiär ab. Wenn die Kollegen aus der Fertigung Teile brauchen, kommen sie direkt ins Lager, man quatscht kurz, und alles läuft Hand in Hand.

PS: Ich habe tatsächlich Ware von unserer Firma STUV in Deutschland in deren Lager gefunden. Ich habe hier auch ein Bild gemacht. Das sind Verschlüsse für Schaltschränke.

Teil 1 Woche 1

Bevor es am Montag, den 11.05.26 für mich die Arbeit bei NNG Energy startete, nutze ich erstmal das Wochenende, um mir ein bisschen die Stadt anzuschauen. Am Freitag habe ich schon in mein Hotel eingecheckt. Dann ging es am Montag los.

Ich wurde super herzlich vom Team aufgenommen und die Gastfreundschaft ist echt unnormal groß, und es gab erst mal einen klassischen türkischen Çay zum Start. Mit der Kultur kenne ich mich schon ein bisschen aus. Aber natürlich war für mich auch interessant zu wissen, wie die Firma in der Türkei arbeitet und was für Unterschiede sich da ergeben.

In der ersten Woche stand für mich das Kennenlernen des Lagers auf dem Programm. Da NNG Energy riesige Turbinen und Motoren wartet, ist das Lager voll mit hochspezifischen Bauteilen. Meine erste große Aufgabe war es, überhaupt erst mal zu verstehen, wo was liegt. Ich habe die Kollegen dabei unterstützt, neu eingetroffene Waren einzusortieren und physisch im Lager zu erfassen. Es ist extrem spannend zu sehen, wie ein internationaler Reparaturbetrieb seine Logistik strukturiert, damit in der Werkstatt später kein Bauteil fehlt.

Zusätzlich fand am Donnerstag den 14.05.26 überraschenderweise eine Veranstaltung bei der Firma NNG Energy statt, sowas wie eine kleine Messe, wo dann auch Besucher auftauchten und es an allen Tischen Snacks und Getränke gab. Das war für mich auch echt spannend und interessant mitanzusehen.