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Meine Erwartungen an das Auslandspraktikum

Ich mache ein Auslandspraktikum, weil ich später vielleicht Internationales Steuerrecht studieren möchte. Für ein internationales Studium finde ich es wichtig, schon vorher Erfahrungen im Ausland gesammelt zu haben.

Da ich aus China komme, habe ich mich dafür entschieden, mein Auslandspraktikum in China zu machen. Ich wollte gerne sehen, wie der Arbeitsalltag und das Steuersystem in einem anderen Land funktionieren und was im Vergleich zu Deutschland anders ist.

Ich finde es besonders spannend, beide Länder miteinander vergleichen zu können, weil ich sowohl Deutschland als auch China kenne.

Ich wünsche mir, dass ich viele nette Kollegen kennenlernen und verschiedene Erfahrungen sammeln kann. Außerdem möchte ich einen guten Einblick in den Arbeitsalltag in China bekommen und sehen, wie die Arbeit dort im Vergleich zu Deutschland aussieht.

Ich hoffe natürlich auch, dass ich eine schöne Zeit habe und viele neue Eindrücke mitnehmen kann.

Ich möchte offen auf neue Situationen zugehen und keine Angst davor haben, Fragen zu stellen. Ich möchte so viel wie möglich lernen und die Zeit nutzen, um neue Erfahrungen zu sammeln.

Außerdem möchte ich nicht nur zuschauen, sondern mich auch aktiv an den Aufgaben beteiligen, soweit es möglich ist.

Bei der Vorbereitung war es bei mir ein bisschen anders als bei einem normalen zweiwöchigen Praktikum. Da ich noch Familie in China habe, war ich schon länger mit der Frage beschäftigt, welche Geschenke ich für meine Familie mitnehmen soll. 😅

Außerdem mache ich zwar nur zwei Wochen Praktikum, bleibe aber insgesamt vier Wochen in China. Deshalb musste ich mir auch überlegen, was ich für eine so lange Reise alles mitnehmen möchte. Am Ende war die Vorbereitung dadurch doch etwas aufwendiger als gedacht.

Hinweis zur verspäteten Veröffentlichung

Bevor mein Praktikum angefangen hat, war ich schon in China und habe dort erst einmal Zeit mit meiner Familie verbracht. Ich wollte eigentlich schon früher mit meinen Blogbeiträgen anfangen, konnte die Website hier in China aber leider nicht öffnen.

Ich habe mehrere VPNs ausprobiert, aber irgendwie hat keiner richtig funktioniert. 😅 Erst heute hat es endlich geklappt und ich konnte mich auf der Website anmelden. Deshalb kommen meine Beiträge jetzt alle etwas verspätet und gesammelt.

Falls jemand später auch ein Praktikum in China machen möchte: Kümmert euch am besten schon in Deutschland um einen funktionierenden VPN. 🙈 Nicht erst in China anfangen, alles auszuprobieren – so wie ich.

Bericht #2

Am Donnerstag habe ich gelernt, wie Videos geschnitten und bearbeitet werden und durfte ein wenig mithelfen. Das ist viel arbeitsaufwändiger als ich erwartet hatte. Den Rest der Woche habe ich weiter Untertitel übersetzt. Außerdem gab es ein entspanntes Meeting in der Abteilung mit Snacks und Tee. Ähnlich wie in meinem Ausbildungsbetrieb trägt das zu einem guten Arbeitsklima bei.
Ein Unterschied, der mir aufgefallen ist, ist, dass hier die Arbeit hauptsächlich in Stille ausgeführt wird. Die meisten tragen Kopfhörer bei der Arbeit, weil sie Videos oder sonstiges bearbeiten, und es wird sich wenig ausgetauscht. Außerdem ist die Mittagspause hier 90 Minuten lang, nach dem Essen kann man zum Beispiel rausgehen und etwas kaufen oder, was die meisten machen, am Schreibtisch ein Nickerchen machen.

Während der Mobilität

Woche 8.1:

So langsam rückt die Heimkehr näher aber die Aufgaben werden natürlich nicht weniger. Da wir viele Wildschweine haben, die unsere Zäune kaputt machen, wurde mir gezeigt, wie die Zäune hier repariert werden. Dies habe ich vorher noch nie gemacht und war eine Erfahrung wert. Außerdem mussten die Boxen der Pferde mit bürsten sauber geschrubbt werden, was ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen hat….

Am Samstag beginnt die Feria in Málaga. Das ist ein Volksfest, wo die Spanier die Erinnerung an die Rückeroberung der Stadt im Jahr 1487 feiern durch freie, offene Feiern für alle. Tagsüber gibt es viel Musik, Pferde, Tänzer und essen wobei gegen Abend dann mehr gefeiert wird. Ich bin sehr gespannt auf die Zeit, vor allem, weil wir auch mal dort hin fahren werden. Alle sprechen im Moment davon weshalb ich sehr gespannt bin, was uns dort erwartet. Ich freue mich darauf ein Stück mehr von der andalusischen Kultur kennen zu lernen!

Während der Mobilität: Woche 3 / Bericht 1

In dieser Woche war es super warm. Man konnte nicht wirklich viel machen, weil die Hitze kaum aushaltbar war. Daher habe ich meine Zeit in den letzten Tagen auch hauptsächlich im klimatisierten Büro verbracht und bin nicht mit auf die Außendienstermine gefahren.

Als provisorische Aufgabe habe ich einen Grundriss von einer Wohnung ausgedruckt bekommen. Meine Aufgabe war es, zu überlegen, wie ich die Wohnung einrichten würde und den vorhandenen Platz möglichst gut nutzen kann. Hier konnte ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und die Möbel und die Ausstattung einzeichnen. Die Aufgabe hat mir mega Spaß gemacht.

Jetzt bin ich gerade im Feierabend und besorge noch schnell eine Kleinigkeit, die ich morgen als Dankeschön an meinem letzten Tag mit ins Büro nehmen kann.

Während der Mobilität: Woche 4, Post 2

Diese Woche haben meine Kolleg*innen und ich uns weiteren Tourismusabgaben gewidmet. Nach dem Scan, der uns postalisch zugestellten Dokumente, habe ich die Werte mithilfe SAP in eine Exceldatei eingepflegt und berechnet. Im Anschluss habe ich mich mit Rechnungen befasst. Außerdem habe ich mir neue Betriebsratsdokumente von dieser Woche angesehen. Ich hatte diese Woche auch ein Meeting mit dem Betriebsrat. Heute habe ich zwei Ordner für einige Verkaufshäuser erstellt. Am nächsten Tag habe ich alle zugehörigen Dokumente vorbereitet. Hier habe ich Tourismusabgaben der letzten Geschäftsjahre für ein Bundesland, die wir in den vorherigen Wochen schon berechnet haben, nun auch ausgedruckt und eingepflegt.

Woche 3 Teil 2

Im letzten Teil meiner letzten Woche habe ich zuerst weiter die Aufgabe aus der Buchhaltung gemacht, da ich tatsächlich sehr viele Rechnungen durch zu gucken hatte. Damit habe ich mich bis Freitagvormittag beschäftigt. Zwischendurch hab ich natürlich noch andere Sachen wie kurze Scanhilfen für andere Mitarbeiter oder Drucke sammeln etc. Als ich damit dann fertig war, hab ich noch eine Aufgabe bekommen meine letzte und zwar habe ich ein Auftrag, der von einem Vertriebler eingesendet wurde ins System eingetragen. Dafür musste ich erst mal Artikelnummern die so noch nicht vorhanden war in SAP einfliegen und konnte dann den ganzen Auftrag den abschicken Nachdem der von einer anderen Mitarbeiter kontrolliert wurde, konnte der dann auch ins Werk geschickt werden.

Freitagnachmittag kam dann auch schon das Ende meines Praktikums. Ich hatte vorher Kuchen eingekauft und Abschiedsgeschenke. Wir saßen dann zusammen am Tisch haben Kuchen gegessen. Ich hab die Geschenke überreicht, selber durfte ich auch noch ein Geschenk erhalten. hab mich bedankt. Mir wurde auch gedankt für die Hilfe dich geboten habe. Und dann war das Praktikum zuende.

Bericht #1

In den ersten drei Tagen in meinem Praktikumsbetrieb habe ich hauptsächlich Untertitel für Marketingvideos übersetzt. Außerdem sollte ich einen Artikel lesen und die wichtigsten Punkte für einen Social-Media-Post zusammenfassen.

Was Nachhaltigkeit angeht, ist mir folgendes aufgefallen:

  • Mülltrennung findet hauptsächlich in zwei Kategorien statt: Recycling (Plastikflaschen, Einwegbecher, Verpackungskartons etc.) und Restmüll (Taschentücher, Plastikfolien, sonstiges). In der Kantine gibt es noch die Tonne für Essensreste.
  • Trotz des (sub-)tropischen Klimas, das mit starker Hitze und Luftfeuchtigkeit einhergeht, gibt es Klimaanlagen nur in den Büros oder Meetingräumen, nicht auf den Fluren oder sonstigen Bereichen, wo man sich nur zweitweise aufhält. Den Temperaturunterschied fühlt man, sobald man den Raum verlässt. Auch werden Klimaanlagen nur angeschaltet, wenn man sich länger irgendwo aufhält und sofort wieder ausgeschaltet, wenn man geht. Ähnlich ist es mit dem Licht.
  • Laut Kollegen haben Mitarbeiter am Anfang ihrer Beschäftigung nur 7 Urlaubstage, diese nehmen mit der Zeit der Beschäftigung nach und nach zu. Das ist weitgehend üblich in Ostasien. Hier sehe ich meiner Meinung nach den größten Verbesserungsbedarf, wobei das keine leichte Sache ist, da es nicht nur den Betrieb betrifft, sondern ein ganzes Land. Besonders traurig finde ich dabei, dass man, wenn man bei einem neuen Unternehmen anfängt, seine über die Jahre angesammelten Urlaubstage wieder verliert und sozusagen von Null anfangen muss. Das scheint mir hinsichtlich sozialer Nachhaltigkeit nicht fair, angesichts der Tatsache, dass man schon einige Jahre in der Gesellschaft seinen Dienst geleistet hat und auch mit zunehmendem Alter eventuell die Gesundheit durch das ständige Arbeiten mehr und mehr beeinträchtigt wird.

Während der Mobilität: Woche 4, Post 1

Morgens starte ich meinen Tag immer mit einer Tasse Kaffee. C&A hat an beiden Standorten eine vegane Milchoption. In Wien trinke ich sogar jeden Tag Bio-Kaffee. Da ich mein Auslandspraktikum im selben Betrieb absolviere, führe ich mein Berichtsheft weiter, das habe ich auf den neusten Stand gebracht Diese Woche habe ich mich außerdem mit weiteren Tourismusabgaben befasst. Zudem haben wir Daten an das Finanzamt in Österreich übermittelt. Hier fallen Steuern und Pflichtabgaben an, wie z. B. die Umsatzsteuer, Lohnsteuer und Kammerumlage. Im Anschluss haben wir die ganzen Zahlungen vorbereitet.

Während der Mobilität

Woche 7.2:

Während meines Auslandspraktikums auf einer Pferderanch habe ich gemerkt, dass Nachhaltigkeit dort anders umgesetzt wird als bei meinem Ausbildungsbetrieb, der Polizei. Auf der Ranch spielt die Natur im Alltag eine große Rolle. Die Pferde verbringen viel Zeit draußen und es wird darauf geachtet, mit Wasser, Futter und den Weideflächen sparsam umzugehen. Bei der Polizei liegt der Schwerpunkt eher auf anderen Bereichen, zum Beispiel auf der Nutzung von Fahrzeugen, Strom und Papier. Ein Unterschied ist also, dass auf der Ranch direkt mit Tieren und der Natur gearbeitet wird. Eine Gemeinsamkeit ist, dass in beiden Betrieben versucht wird, vorhandene Materialien und Ressourcen sinnvoll zu nutzen und Verschwendung zu vermeiden. Verbessern könnte die Ranch den Umweltschutz zum Beispiel durch noch mehr Mülltrennung, weniger Plastik und eine bessere Nutzung von erneuerbaren Energien. Für meinen Ausbildungsbetrieb könnte ich mir vor allem abschauen, bewusster mit Wasser und anderen Ressourcen umzugehen.