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Nachtrag: Vor der Mobilität

1. Ich mache ein Auslandspraktikum, weil ich kurz vor dem Ende meiner Ausbildung über den Tellerrand hinausschauen möchte, um zu sehen, wie internationale Betriebe in meiner Branche arbeiten und wie man sich in einem völlig neuen Umfeld fachlich und persönlich beweisen kann.

2. Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass ich einen echten Einblick in die Arbeitskultur in der Türkei bekomme, meine Englisch und Türkischkenntnisse im Berufsalltag festige und viele neue Kontakte knüpfe, die mich auch nach meiner Ausbildung bei STUV weiterbringen.

3. Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor mich voll auf die neuen Aufgaben bei NNG Energy einzulassen, so viel wie möglich über deren Abläufe zu lernen und am Wochenende die Kultur und das Leben in Städten wie Istanbul aktiv zu erkunden.

4. Bei der Vorbereitung auf das Praktikum ist mir folgendes passiert. Es war organisatorisch alles ziemlich knapp, da wichtige Infos und der Zugang zum Blog erst kurz vor der Abreise bei mir ankamen. Deshalb hole ich diesen ersten Beitrag jetzt direkt nach meiner Ankunft in der Türkei nach, während ich mich hier schon parallel im neuen Alltag einlebe.

1b) Welche beruflichen Erfahrungen oder Weiterbildungen wollen Sie während der Auslandsmobilität erfahren?

Da ich bald meine Ausbildung abschließe, möchte ich die Zeit bei NNG Energy nutzen, um mal zu sehen, wie die kaufmännischen Abläufe in einem türkischen Betrieb funktionieren. Ich kenne die Arbeit bei STUV in Deutschland mittlerweile sehr gut, aber der Arbeitsalltag hier in der Türkei ist für mich komplettes Neuland. Ich möchte vor allem lernen, wie man Projekte in einem internationalen Umfeld steuert und wie die Kommunikation im Team hier abläuft.

Ein persönlicher Vorteil für mich ist, dass ich als Kurde schon mit der türkischen Kultur und Sprache aufgewachsen bin. Die Mentalität ist mir also nicht ganz fremd, was mir den Einstieg sicher erleichtert. Trotzdem ist das Arbeitsleben in der Türkei noch mal eine ganz andere Nummer. Mein Ziel ist es deshalb, mein Türkisch besonders im fachlichen Bereich zu verbessern und zu lernen, wie man sich im Büro professionell ausdrückt. Ich erhoffe mir, dass ich durch diesen Vergleich zwischen Deutschland und der Türkei flexibler werde und Erfahrungen sammle, die mich auch nach meiner Ausbildung beruflich weiterbringen.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz in meinem Betrieb

Da ich meine Ausbildung bei STUV in Heiligenhaus mache, einem Spezialisten für Schließsysteme, findet Nachhaltigkeit bei uns vor allem in der Qualität und Langlebigkeit der Produkte statt. Wenn ein Schloss oder eine Verriegelung Jahrzehnte hält, ist das ja eigentlich der beste Umweltschutz.


Aber auch im Büroalltag merkt man das: Wir arbeiten viel mit digitalen Prozessen (wie unserem ERP-System), um Papier zu sparen. In der Beschaffung wird darauf geachtet, dass Rohstoffe effizient genutzt werden, um Abfall in der Produktion zu vermeiden.

Für mich bedeutet Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag also vor allem der verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen – egal ob es um Material in der Fertigung oder einfach nur das Licht und die Heizung im Büro geht.

Woche 2 Teil 1

In der zweiten Woche habe ich besser verstanden, wie die Zusammenarbeit in einem internationalen Unternehmen funktioniert.

Neu war für mich der Umgang mit Rückfragen und Unstimmigkeiten. Dabei muss genau geprüft werden, welche Informationen fehlen oder wo eine Abweichung entstanden ist.

In Tallinn wirkt die Arbeitsweise sehr lösungsorientiert. Probleme werden oft direkt angesprochen und schnell geklärt. Im Vergleich zu Düsseldorf ist die Kommunikation hier etwas schneller und direkter.

1. Woche – Teil 2

In der zweiten Hälfte meiner ersten Woche in der Rechnungsprüfung konnte ich die bereits gelernten Abläufe weiter festigen und selbstständiger anwenden. Besonders interessant ist es zu sehen wie verschiedene Firmen ihr Rechnungen auf verschieden Arten schreiben. Ich bin hier im „Team Deutschland“, welches die Rechnungen für eine der deutschen Partnerfirmen bearbeitet. Dadurch kann ich viele Firmen wiedererkennen und den Bezug zu den Bestellungen, Auftragsbestätigungen und Rechnungen herstellen

Außerdem habe ich einen besseren Überblick über die internen Prozesse und Zuständigkeiten im Team bekommen.

Im Bezug auf Umweltschutz ist Mülltrennung defintiv weniger konsequent in der Umsetzung als ich es aus Deutschland kenne. Im Gespräch mit Kollegen habe ich erfahren das es in den letzten Jahren zwar stark verbessert wurde aber die Menschen sich hier noch daran gewöhnen müssen. Im Punkt Digitalisierung liegt Estland allerdings weit vor Deutschland meiner Meinung nach.

Meine ersten 3 Tage in Tallinn

Meine ersten drei Tage im externen Rechnungswesen in Tallinn waren sehr interessant. Ich wurde gut ins Team aufgenommen und kann bereits erste Aufgaben selbstständig übernehmen, wodurch ich immer sicherer und eigenständiger arbeite.
Ich prüfe Rechnungen, gebe sie zur Bezahlung frei oder schicke sie zur Prüfung.

Besonders auffällig ist, dass hier vollständig papierlos gearbeitet wird. Alle Rechnungen und Unterlagen werden digital verarbeitet, was einen großen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Im Vergleich dazu wird in meinem Ausbildungsbetrieb noch teilweise mit Papier gearbeitet.

Eine Gemeinsamkeit ist jedoch das grundsätzliche Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Woche 1 Teil 2

Mittlerweile habe ich mich in meinem Praktikumsbetrieb in Tallinn schon deutlich besser eingelebt. Besonders im Bereich Claims verstehe ich die Abläufe immer mehr und kann viele Aufgaben selbstständiger bearbeiten. Ich prüfe weiterhin Rechnungen und Daten im System und arbeite regelmäßig mit Excel und verschiedenen internen Programmen.

Was mir im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb in Düsseldorf auffällt, ist vor allem die Atmosphäre im Büro. In Tallinn wirkt vieles etwas ruhiger und lockerer, trotzdem arbeiten alle sehr organisiert zusammen. Man merkt auch, dass in internationalen Teams viel auf Englisch kommuniziert wird, wodurch ich mich sprachlich immer sicherer fühle.

Woche 1. Teil 1.

In meinem Praktikumsbetrieb in Tallinn arbeite ich in der Buchhaltung im Bereich Claims. Dort prüfe ich Rechnungen und Daten im System und unterstütze bei administrativen Aufgaben. Außerdem arbeite ich viel mit Excel und internen Programmen. Dadurch bekomme ich einen guten Einblick in die Abläufe eines internationalen Unternehmens.

Beim Thema Nachhaltigkeit gibt es einige Gemeinsamkeiten zwischen meinem Ausbildungsbetrieb in Düsseldorf und dem Praktikumsbetrieb in Tallinn. In beiden Betrieben wird überwiegend digital gearbeitet, wodurch wenig Papier verbraucht wird.

Ein Unterschied ist mir aber aufgefallen: In Tallinn wird noch stärker darauf geachtet, Prozesse möglichst digital und unkompliziert zu organisieren. Viele Absprachen laufen schnell online ab, wodurch die Arbeitsabläufe oft effizienter wirken.

Verbesserungsbedarf sehe ich bei der Mülltrennung im Büro. Mit klareren Systemen könnte Recycling einfacher umgesetzt werden. Die digitalen Prozesse aus Tallinn könnten dafür auch in Düsseldorf ein gutes Vorbild sein.

Meine Lernziele

Ein zentrales Lernziel meines Praktikums ist es, das externe Rechnungswesen zu verstehen und die in der Berufsschule gelernte Theorie praktisch anzuwenden.

Darüber hinaus möchte ich meine Englischkenntnisse verbessern, da Englisch im Arbeitsalltag, sowohl in der Heimat, als auch in der Firma in Estland, oft die Hauptsprache ist und für die internationale Zusammenarbeit wichtig ist.

Ich möchte auch die Zusammenarbeit der einzelnen Firmen im Konzern besser verstehen und lernen wie die verschiedenen Bereiche miteinander vernetzt sind bzw. sich unterstützen.

Diese Lernziele sollen mir helfen, mein fachliches Wissen zu erweitern und mich persönlich weiterzuentwickeln.

Nachhaltigkeit & Umweltschutz in meinem Ausbildungsbetrieb

Nachhaltigkeit und Umweltschutz haben in meinem Arbeitsalltag einen hohen Stellenwert.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem bewussten Umgang mit Papier, da viele Arbeitsprozesse digital ablaufen. Dokumente werden überwiegend elektronisch bearbeitet, weitergeleitet und archiviert, wodurch der Papierverbrauch deutlich reduziert wird.
100% Papierlos ist noch nicht möglich (hauptsächlich im Bezug auf Zeichnungen in der Produktion), aber die Prozesse werden stetig überprüft und optimiert.

Ebenso spielt die Mülltrennung eine wichtige Rolle.
Sowohl im Büro als auch in der Produktion werden Abfälle sorgfältig getrennt und die unterschiedlichen Stoffe gezielt entsorgt.
Gerade in der Produktion wird darauf geachtet, Materialien sauber voneinander zu trennen, um Recycling und Wiederverwertung bestmöglich zu unterstützen.

Insgesamt zeigt sich, dass nachhaltiges Arbeiten ernstgenommen wird. Es ist ein wichtiger Teil des Arbeitsablaufes und oft macht es die Arbeit auch einfacher, wenn man zum Beispiel im (digitalen) Archiv ein Dokument sucht. Man wühlt sich nicht mehr durch zahlreiche Ordner sondern kann schnell nach Stichworten suchen.

Vor der Mobilität – erster Blogpost

Ich mache ein Auslandspraktikum, weil ich sehen möchte, wie Arbeiten in einem internationalen Unternehmen wirklich abläuft und nicht nur, wie man es aus der Schule kennt.

Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass ich sicherer im Umgang mit Englisch werde und die Abläufe in der Buchhaltung besser verstehe.

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor, offen zu sein, Fragen zu stellen und so viel wie möglich mitzunehmen.

Bei der Vorbereitung auf das Praktikum ist mir aufgefallen, dass doch mehr organisiert werden muss als gedacht (Unterlagen, Flüge, etc.), aber gleichzeitig wurde die Vorfreude dadurch immer größer.


1a) Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag
Nachhaltigkeit merkt man bei uns vor allem daran, dass fast alles digital läuft. Rechnungen werden nicht ausgedruckt, sondern direkt im System bearbeitet. Dadurch wird viel Papier gespart.

Außerdem wird darauf geachtet, Geräte auszuschalten und generell Ressourcen nicht unnötig zu verschwenden. Viel läuft auch über Online-Meetings.
1b) Mein Lernziel

Ich möchte während meines Praktikums vor allem verstehen, wie Buchhaltung in einem internationalen Unternehmen funktioniert und mich im Englischen sicherer fühlen.

Meine Erwartungen an mein Auslandspraktikum in Tallinn (Estland)

Ich mache ein Auslandspraktikum, weil ich neue berufliche Erfahrungen sammeln und gleichzeitig eine andere Kultur kennenlernen möchte.

Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass ich einerseits fachlich viel dazu lerne, aber auch persönlich wachse und viele tolle Erinnerungen sammeln kann.

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor, mich auf Neues einzulassen und bewusst aus meiner Komfortzone herauszutreten.

Bei der Vorbereitung auf das Praktikum habe ich viel über Estland und Tallinn recherchiert und viele Dinge organisiert (Unterkunft, Anreise, Kontakt vor Ort, …).

Ich freue mich sehr auf meine Zeit in Tallinn und bin gespannt was alles auf mich zukommt.

Nach der Mobilität

3b)

Mein persönliches Lernziel war neue Erfahrungen zu sammeln und neues Wissen zu erlernen um das dann in Zukunft in meine Arbeit zu integrieren.

Ich würde von mir aus sagen das ich mein Lernziel erreicht habe denn, das was ich mir davon erhofft habe, habe ich erreicht. Ich habe viele neue Dinge erlernen dürfen welche ich zuvor nicht wusste und hoffe von diesen in meiner Zukunft gebrauch machen zu können.

Um mein Ziel zu erreichen hat mir das Team vor Ort sehr geholfen. Ich habe alles detailliert erklärt bekommen sodass ich direkt mit der Arbeit anfangen konnte. Bei jedem Problem oder Komplikation war einer meiner Kollegen sofort da und hat mir geholfen.

3c)

Vor meiner Anreise habe ich keine großen Erwartungen gehabt da ich meistens einfach in Sachen reingehe und vieles auf mich zukommen lasse. Jedoch hatte ich so Grunderwartungen wie ein nettes Team und ein angenehmes Arbeitsklima.

Nach Beginn meiner Arbeitszeit kann ich sagen das meine Erwartungen übertroffen wurden. Sowohl das Team war nett als auch dass das Arbeitsklima sehr angenehm war. Mir wurde bei jeder Angelegenheit ausnahmslos geholfen und bei Bedarf alles erklärt. Auch während den Pausen war es sehr angenehm sich mit den Arbeitskollegen zu unterhalten. Zudem hat mir an Ausstattung nichts gefehlt und das Büro war immer sauber.

Als Fazit zu meiner Reise kann ich sagen das es sich gelohnt hat und mich in vielen Aspekten weitergebracht hat. Ich würde es auf jeden Fall wiederholen.