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Meine erste Woche – Helsinki 2

Heute ist meine erste Arbeitswoche im Praktikum zu Ende gegangen, da wir aufgrund von Ostern morgen frei haben.

Während meines Praktikums konnte ich in der letzten Woche einige Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zwischen meinem Praktikumsbetrieb und meinem Ausbildungsbetrieb feststellen.

  1. Ein großer Unterschied ist die Anzahl der Mitarbeiter. Hier in Helsinki gibt es, soweit ich weiß, etwa zehn Anwälte mit Partnerstatus, während es in meinem Ausbildungsbetrieb insgesamt 32 sind. Außerdem gibt es dort pro Partner ein bis zwei Rechtsanwaltsfachangestellte, während hier in der Kanzlei eine Person für alle zuständig ist. Allerdings übernimmt sie auch weniger Aufgaben als die REFAs in Deutschland. Zum Beispiel erstellt sie keine neuen Akten, da diese Aufgabe von jemand anderem übernommen wird.
  2. Eine Gemeinsamkeit, die mir heute gezeigt wurde, ist der Ablauf zu Beginn des Monats: Auch hier startet dann die Rechnungsphase. Den Anwälten werden ihre Stunden zur Prüfung vorgelegt, und nach der Freigabe werden die Rechnungen erstellt und per E-Mail versendet. In meinem Ausbildungsbetrieb erfolgt der Versand ebenfalls häufig per E-Mail, allerdings teilweise auch noch per Post. In Helsinki werden die Rechnungen ausschließlich per E-Mail verschickt. Dadurch wird weniger gedruckt und insgesamt weniger Papier verbraucht – ein Ansatz, den man auch in meinem Ausbildungsbetrieb stärker umsetzen könnte.
  3. Außerdem ist mir aufgefallen, dass viele Mitarbeiter hier mit der Bahn zur Arbeit kommen, was einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet. Ich selbst kann von meinem gemieteten Apartment zur Kanzlei laufen und verursache dadurch kein zusätzliches CO₂.

Jetzt freue ich mich erstmal auf Ostern, da ich die Zeit nutzen kann, die Stadt weiter zu erkunden und zu genießen. Ab Dienstag geht es dann wieder zur Arbeit, worauf ich mich ebenfalls freue – vor allem in der Hoffnung, noch weitere neue Einblicke zu gewinnen.

Während der Mobilität

Woche 1

2a) In meinem Praktikumsbetrieb wird stellenweise Stärker auf Digitalisierung gesetzt. Viele Prozesse werden ausschließlich digital durchgeführt und dadurch beispielsweise weniger Papier verbraucht

2b) Da es sich bei meinem Praktikumsbetrieb um das ungarische Werk meines Ausbildungsbetriebes handelt sind viele Dinge im Bezug auf Nachhaltigkeit einheitliche Vorgaben an die sich der Betrieb sowohl in Deutschland als auch in Ungarn hält. Dennoch unterscheiden sich die Betriebe in einigen Punkten, wie beispielsweise bei der zuvor genannten Digitalisierung. Mir ist allerdings aufgefallen, dass obwohl die Mülltrennung in Ungarn und Deutschland gleich organisiert ist, halten sich die Menschen in Ungarn deutlich weniger daran und achten weniger auf die korrekte Mülltrennung als in Deutschland.

2c) Bisher kann ich in meinem Praktikumsbetrieb nur Verbesserungsmöglichkeiten in Sachen Mülltrennung erkennen. Oft gibt es gar nicht die Möglichkeit den Müll korrekt zu trennen, da nur eine Mülltonne vorhanden ist. Mein Ausbildungsbetrieb hingegen könnte stärker auf Digitalisierung setzen, da wir nach wie vor viel Papier verschwenden, was nicht nur wenig nachhaltig sondern auch weniger effizient ist.

Tag 3

Heute habe ich zum ersten Mal Aufgaben bekommen um zu sehen was in der Buchhaltung für Arbeit anfällt. Was die Nachhaltigkeit/Umweltschutz angeht habe ich keine großen Unterschiede gesehen. Nur das bei uns teilweise aber sehr wenig Papier während der Arbeit anfällt und hier absolut null. Alles was gemacht werden muss ist alles digital.

In Sachen Nachhaltigkeit/Umweltschutz lässt sich schwer etwas umsetzten da hier im Prinzip die selbe Arbeitsweise herrscht wie auch im Ausbildungsbetrieb. Das liegt daran das es die hauseigene Buchhaltung ist jedoch in Ausland gelegen. Daher auch die gleichen Arbeitsweise und Bedingungen.

Was ich mitnehmen kann

Aus meinem Praktikum habe ich gelernt, wie wichtig Organisation und Kommunikation sind, besonders am Empfang. Für die Schule kann ich mitnehmen, strukturierter zu arbeiten. Außerdem habe ich gesehen, dass Nachhaltigkeit im Alltag oft kleine Schritte bedeutet. Ich werde versuchen, auch in der Schule mehr darauf zu achten, z. B. weniger Papier zu benutzen und bewusster mit Ressourcen umzugehen.

Verbesserungsmöglichkeiten

Ich denke, dass es in der Arztpraxis noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Zum Beispiel könnten mehr Prozesse digitalisiert werden, damit weniger Papier verwendet wird. Auch Online-Terminvereinbarungen könnten helfen. Außerdem könnten umweltfreundlichere Produkte eingesetzt werden, wenn es die Hygienevorschriften erlauben. So könnte die Praxis nachhaltiger werden

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Es gibt sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten. Eine Gemeinsamkeit ist, dass sowohl in der Schule als auch in der Arztpraxis auf Mülltrennung geachtet wird. Ein großer Unterschied ist jedoch, dass in der Arztpraxis viele Einwegmaterialien genutzt werden müssen, vor allem aus hygienischen Gründen. In der Schule ist das nicht nötig, deshalb ist es dort einfacher, nachhaltiger zu arbeiten.

Nachhaltigkeit im Vergleich

Während meines Praktikums am Empfang in einer Arztpraxis habe ich beobachtet, wie Nachhaltigkeit umgesetzt wird. In der Praxis wird noch viel mit Papier gearbeitet, zum Beispiel bei Formularen und Patientenakten. In der Schule (Fachabitur) arbeiten wir dagegen häufiger digital, z. B. mit Tablets oder Computern. Dadurch wird weniger Papier verbraucht. Trotzdem achtet die Praxis darauf, Müll zu trennen und Materialien nicht zu verschwenden.

Meine Erfahrungen und Fazit

Insgesamt war meine Zeit am Empfang sehr lehrreich. Ich habe nicht nur neue Fähigkeiten im Umgang mit Menschen entwickelt, sondern auch gelernt, wie eine Arztpraxis organisiert ist. Besonders gefallen hat mir die Zusammenarbeit im Team. Ich fühle mich jetzt sicherer im Umgang mit Patienten und kann mir gut vorstellen, in Zukunft weiter in diesem Bereich zu arbeiten.

Aufgaben und Verantwortung

Meine Aufgaben am Empfang sind vielfältig. Neben der Terminvergabe kümmere ich mich auch um die Patientenakten und unterstütze das Team bei organisatorischen Abläufen. Dabei muss ich sehr sorgfältig arbeiten, da es um sensible Daten geht. Ich habe gelernt, wie wichtig Datenschutz und Genauigkeit in einer Arztpraxis sind.

In den letzten Tagen habe ich viel über den Umgang mit Patienten gelernt. Jeder Mensch ist unterschiedlich – manche sind entspannt, andere gestresst oder besorgt. Am Empfang ist es wichtig, auf alle einzugehen und Verständnis zu zeigen. Ich habe versucht, immer freundlich zu bleiben und den Patienten ein gutes Gefühl zu geben. Das hat mir gezeigt, wie wichtig Empathie im Gesundheitswesen ist.

Tag 1

Heute war mein erster Tag am Empfang der Arztpraxis. Ich war anfangs ziemlich nervös, aber das Team hat mich freundlich aufgenommen. Meine Aufgaben bestanden darin, Patienten zu begrüßen, Termine zu koordinieren und Telefonate anzunehmen. Besonders wichtig war es, ruhig und freundlich zu bleiben, auch wenn es mal stressig wurde. Ich habe gemerkt, wie wichtig Organisation und Kommunikation in diesem Bereich sind.

Start ins Praktikum – Helsinki 1

Heute war mein zweiter Arbeits- bzw. Praktikumstag in der Kanzlei. Bereits am ersten Tag konnte ich einige Unterschiede zwischen Düsseldorf und Helsinki feststellen. In Helsinki scheint der Arbeitsalltag insgesamt etwas lockerer zu sein als in Düsseldorf. Neben der Tatsache, dass sich hier alle duzen – auch die Anwälte und Angestellten –, wird offenbar auch weniger streng auf das äußere Erscheinungsbild geachtet. Natürlich kleidet man sich weiterhin angemessen, jedoch ist mir bislang noch kein Anwalt im klassischen, vollständigen Anzug begegnet.

Eine Gemeinsamkeit, die mir sofort aufgefallen ist, besteht darin, dass auch in Helsinki weitgehend digital gearbeitet wird. Papierakten spielen hier keine Rolle. Zwar wird gelegentlich noch etwas ausgedruckt, der Großteil der Arbeit erfolgt jedoch digital.

Die Stimmung in meiner Praktikumskanzlei ist durchweg sehr positiv, und ich erlebe alle Mitarbeitenden als freundlich und aufgeschlossen. Ich freue mich auf die kommenden Wochen.