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Nach dem Osterwochenende – Helsinki 3

Heute war mein erster Arbeitstag nach dem Osterwochenende – und zugleich der erste Tag, an dem ich genügend Aufgaben hatte, um den gesamten Arbeitstag auszufüllen.

Zu meinen Aufgaben gehörte unter anderem, Fristen in das Fristenbuch einzutragen. Der Ablauf ist dabei im Grunde ähnlich wie in meinem Ausbildungsbetrieb. Auch wenn das Fristenbuch hier anders aufgebaut ist, werden im Wesentlichen die gleichen Informationen erfasst.

Im Bereich Nachhaltigkeit konnte ich bislang ebenfalls keine wesentlichen Unterschiede zu meinem Ausbildungsbetrieb feststellen, da in beiden Betrieben auf vergleichbare Weise gearbeitet wird.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Ich befinde mich jetzt in der 2. Woche meines Aufenthalts in Tallinn, Estland und habe ein paar Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen können.

Der erste Unterschied ist das ziemlich viel Home Office gemacht wird. Das Büro ist zwar groß jedoch ist es meistens relativ leer im Vergleich zu dem wie viele Arbeitsplätze es gibt. Von geschätzten 70 Arbeitsplätzen sind vielleicht 20 belegt. Ich würde sogar fast sagen das hier mehr Homeoffice gemacht wird als in Deutschland.

Ein weiterer Unterschied ist das es keine einzelnen Räume als Büros gibt außer für die Vorgesetzten und Geschäftsführung. Das liegt vielleicht am Gebäude da es unpraktisch ist einzelne Büroräume zu bauen. Im Prinzip sind hier mehrere Abteilungen in einem großen Großraumbüro.

Eine Gemeinsamkeit ist das sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch hier ständig Wege gesucht werden wie man Vorgänge automatisieren kann. Denn die Auslastung ist hier relativ hoch weshalb die Arbeitsstunden am Tag etwas länger sind als in Deutschland. Also im Schnitt mindestens 1 Stunde mehr. Viele Vorgänge wurden schon automatisiert jedoch werden immer mehr Ideen gesammelt und die Mitarbeiter zu entlasten.

Viele Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es tatsächlich nicht da mein Ausbildungsbetrieb und die Buchhaltung in Tallinn, Estland dieselbe Firma ist. Kleine Unterschiede gibt aber immer wieder mal.

Ansonsten heißt es die Stadt weiter erkunden.

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Ich mache ein Auslandspraktikum, weil…
ich die Möglichkeit nutzen möchte, internationale Arbeitserfahrungen zu sammeln und ein anderes Werk unseres Unternehmens kennenzulernen. Außerdem interessiert mich, wie Arbeitsabläufe und Strukturen an einem anderen Standort organisiert sind.

Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass…
ich viele neue Eindrücke gewinne, fachlich dazulerne und meine bisherigen Kenntnisse erweitern kann. Zudem hoffe ich, neue Kontakte zu knüpfen und einen guten Einblick in die Arbeitsweise in Österreich zu bekommen.

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor…
offen für neue Aufgaben und Herausforderungen zu sein, aktiv mitzuarbeiten und möglichst viel mitzunehmen. Ich möchte selbstständig arbeiten, aber auch gezielt Fragen stellen, um mich weiterzuentwickeln.

Bei der Vorbereitung auf das Praktikum ist mir Folgendes passiert…
ich habe mich über den Standort in Karlsdorf informiert und alles Organisatorische wie Unterkunft und Anreise geplant. Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist, damit vor Ort alles reibungslos abläuft.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz in meinem Arbeitsalltag

Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielen in meinem Ausbildungsbetrieb eine wichtige Rolle im täglichen Arbeitsablauf. Es wird darauf geachtet, Ressourcen effizient zu nutzen, beispielsweise durch den sparsamen Einsatz von Materialien und Energie. Außerdem wird Müll konsequent getrennt und, wo möglich, recycelt.

Auch im Arbeitsprozess wird darauf geachtet, umweltfreundlicher zu handeln, zum Beispiel durch die Vermeidung von unnötigem Papierverbrauch und die Nutzung digitaler Lösungen. Zudem werden Maschinen und Arbeitsmittel bewusst eingesetzt, um Energie zu sparen und die Umweltbelastung zu reduzieren.

Für mich persönlich bedeutet Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen und auf kleine Dinge zu achten, die zusammen einen großen Unterschied machen können.

Mein persönliches Lernziel während der Auslandsmobilität

Während meiner Auslandsmobilität in Österreich möchte ich vor allem neue berufliche Erfahrungen sammeln und meinen Horizont erweitern. Mein Ziel ist es, die Arbeitsweise in einem anderen Werk kennenzulernen und Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zu meinem Ausbildungsbetrieb zu erkennen.

Außerdem möchte ich meine fachlichen Fähigkeiten weiterentwickeln, selbstständiger arbeiten und sicherer im Umgang mit neuen Aufgaben werden. Ein weiteres Ziel ist es, meine Kommunikationsfähigkeit zu stärken und mich schnell in ein neues Team zu integrieren.

Insgesamt möchte ich die Zeit nutzen, um sowohl beruflich als auch persönlich zu wachsen.

Meine erste Woche – Helsinki 2

Heute ist meine erste Arbeitswoche im Praktikum zu Ende gegangen, da wir aufgrund von Ostern morgen frei haben.

Während meines Praktikums konnte ich in der letzten Woche einige Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zwischen meinem Praktikumsbetrieb und meinem Ausbildungsbetrieb feststellen.

  1. Ein großer Unterschied ist die Anzahl der Mitarbeiter. Hier in Helsinki gibt es, soweit ich weiß, etwa zehn Anwälte mit Partnerstatus, während es in meinem Ausbildungsbetrieb insgesamt 32 sind. Außerdem gibt es dort pro Partner ein bis zwei Rechtsanwaltsfachangestellte, während hier in der Kanzlei eine Person für alle zuständig ist. Allerdings übernimmt sie auch weniger Aufgaben als die REFAs in Deutschland. Zum Beispiel erstellt sie keine neuen Akten, da diese Aufgabe von jemand anderem übernommen wird.
  2. Eine Gemeinsamkeit, die mir heute gezeigt wurde, ist der Ablauf zu Beginn des Monats: Auch hier startet dann die Rechnungsphase. Den Anwälten werden ihre Stunden zur Prüfung vorgelegt, und nach der Freigabe werden die Rechnungen erstellt und per E-Mail versendet. In meinem Ausbildungsbetrieb erfolgt der Versand ebenfalls häufig per E-Mail, allerdings teilweise auch noch per Post. In Helsinki werden die Rechnungen ausschließlich per E-Mail verschickt. Dadurch wird weniger gedruckt und insgesamt weniger Papier verbraucht – ein Ansatz, den man auch in meinem Ausbildungsbetrieb stärker umsetzen könnte.
  3. Außerdem ist mir aufgefallen, dass viele Mitarbeiter hier mit der Bahn zur Arbeit kommen, was einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet. Ich selbst kann von meinem gemieteten Apartment zur Kanzlei laufen und verursache dadurch kein zusätzliches CO₂.

Jetzt freue ich mich erstmal auf Ostern, da ich die Zeit nutzen kann, die Stadt weiter zu erkunden und zu genießen. Ab Dienstag geht es dann wieder zur Arbeit, worauf ich mich ebenfalls freue – vor allem in der Hoffnung, noch weitere neue Einblicke zu gewinnen.

Während der Mobilität

Woche 1

2a) In meinem Praktikumsbetrieb wird stellenweise Stärker auf Digitalisierung gesetzt. Viele Prozesse werden ausschließlich digital durchgeführt und dadurch beispielsweise weniger Papier verbraucht

2b) Da es sich bei meinem Praktikumsbetrieb um das ungarische Werk meines Ausbildungsbetriebes handelt sind viele Dinge im Bezug auf Nachhaltigkeit einheitliche Vorgaben an die sich der Betrieb sowohl in Deutschland als auch in Ungarn hält. Dennoch unterscheiden sich die Betriebe in einigen Punkten, wie beispielsweise bei der zuvor genannten Digitalisierung. Mir ist allerdings aufgefallen, dass obwohl die Mülltrennung in Ungarn und Deutschland gleich organisiert ist, halten sich die Menschen in Ungarn deutlich weniger daran und achten weniger auf die korrekte Mülltrennung als in Deutschland.

2c) Bisher kann ich in meinem Praktikumsbetrieb nur Verbesserungsmöglichkeiten in Sachen Mülltrennung erkennen. Oft gibt es gar nicht die Möglichkeit den Müll korrekt zu trennen, da nur eine Mülltonne vorhanden ist. Mein Ausbildungsbetrieb hingegen könnte stärker auf Digitalisierung setzen, da wir nach wie vor viel Papier verschwenden, was nicht nur wenig nachhaltig sondern auch weniger effizient ist.

Tag 3

Heute habe ich zum ersten Mal Aufgaben bekommen um zu sehen was in der Buchhaltung für Arbeit anfällt. Was die Nachhaltigkeit/Umweltschutz angeht habe ich keine großen Unterschiede gesehen. Nur das bei uns teilweise aber sehr wenig Papier während der Arbeit anfällt und hier absolut null. Alles was gemacht werden muss ist alles digital.

In Sachen Nachhaltigkeit/Umweltschutz lässt sich schwer etwas umsetzten da hier im Prinzip die selbe Arbeitsweise herrscht wie auch im Ausbildungsbetrieb. Das liegt daran das es die hauseigene Buchhaltung ist jedoch in Ausland gelegen. Daher auch die gleichen Arbeitsweise und Bedingungen.

Was ich mitnehmen kann

Aus meinem Praktikum habe ich gelernt, wie wichtig Organisation und Kommunikation sind, besonders am Empfang. Für die Schule kann ich mitnehmen, strukturierter zu arbeiten. Außerdem habe ich gesehen, dass Nachhaltigkeit im Alltag oft kleine Schritte bedeutet. Ich werde versuchen, auch in der Schule mehr darauf zu achten, z. B. weniger Papier zu benutzen und bewusster mit Ressourcen umzugehen.

Verbesserungsmöglichkeiten

Ich denke, dass es in der Arztpraxis noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Zum Beispiel könnten mehr Prozesse digitalisiert werden, damit weniger Papier verwendet wird. Auch Online-Terminvereinbarungen könnten helfen. Außerdem könnten umweltfreundlichere Produkte eingesetzt werden, wenn es die Hygienevorschriften erlauben. So könnte die Praxis nachhaltiger werden

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Es gibt sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten. Eine Gemeinsamkeit ist, dass sowohl in der Schule als auch in der Arztpraxis auf Mülltrennung geachtet wird. Ein großer Unterschied ist jedoch, dass in der Arztpraxis viele Einwegmaterialien genutzt werden müssen, vor allem aus hygienischen Gründen. In der Schule ist das nicht nötig, deshalb ist es dort einfacher, nachhaltiger zu arbeiten.

Nachhaltigkeit im Vergleich

Während meines Praktikums am Empfang in einer Arztpraxis habe ich beobachtet, wie Nachhaltigkeit umgesetzt wird. In der Praxis wird noch viel mit Papier gearbeitet, zum Beispiel bei Formularen und Patientenakten. In der Schule (Fachabitur) arbeiten wir dagegen häufiger digital, z. B. mit Tablets oder Computern. Dadurch wird weniger Papier verbraucht. Trotzdem achtet die Praxis darauf, Müll zu trennen und Materialien nicht zu verschwenden.

Meine Erfahrungen und Fazit

Insgesamt war meine Zeit am Empfang sehr lehrreich. Ich habe nicht nur neue Fähigkeiten im Umgang mit Menschen entwickelt, sondern auch gelernt, wie eine Arztpraxis organisiert ist. Besonders gefallen hat mir die Zusammenarbeit im Team. Ich fühle mich jetzt sicherer im Umgang mit Patienten und kann mir gut vorstellen, in Zukunft weiter in diesem Bereich zu arbeiten.

Aufgaben und Verantwortung

Meine Aufgaben am Empfang sind vielfältig. Neben der Terminvergabe kümmere ich mich auch um die Patientenakten und unterstütze das Team bei organisatorischen Abläufen. Dabei muss ich sehr sorgfältig arbeiten, da es um sensible Daten geht. Ich habe gelernt, wie wichtig Datenschutz und Genauigkeit in einer Arztpraxis sind.