Archiv für den Monat: Mai 2015

6. Woche

Am Wochenende war ich „mal wieder“ im Süden. Das Wetter ist dort einfach besser.

Diese Woche habe ich nur Montag und Freitag gearbeitet. Mir ging es Montagnachmittag auf der Arbeit nicht mehr so gut und ich hatte mich wohl angesteckt. Dienstag bis Donnerstag lag ich mit Magendarm flach im Bett. Nicht so schön. In den 3 Tagen war ich auch nur einmal draußen, nämlich als ich zum Arzt gegangen bin. Mit den Arzt konnte ich mich auf Englisch verständigen. Danach durfte ich einige Medikamente zu mir nehmen. :-/

Am Freitag hatten 3 Praktikanten ihren letzten Tag. Sie wurden dann in einer kleinen Runde verabschiedet und mit einer Kleinigkeit beschenkt.

5. Woche

Die 5. Woche begann für mich mit 1 Tag „Aushilfe“ in der Vorschule, da von Montag bis Mittwoch Fortbildung war. Dienstag und Mittwoch war ich die meiste Zeit alleine im Büro. Meine Chefin hatte ebenfalls an der Fortbildung teilgenommen. Für mich war die Fortbildung nichts, da es sich um pädagogische Ansätze handelte. Nicht mein Thema 🙂

Ich habe wie immer die üblichen Verwaltungsaufgaben erledigt. Postein- und -ausgang. Bewerbungen begutachtet und geschaut, ob alle Unterlagen von den zukünftigen Praktikanten eingetroffen sind. Es gibt immer viele Fragen zwischendurch von den Praktikanten. Dadurch verzögert sich manchmal die ganze Bearbeitungszeit. Z. B. die Aufwandsentschädigung, Arbeitszeiten, … bei Anerkennungspraktikanten für die Erzieherausbildung.

Das Schuljahr endet hier in ca. 5 Wochen. Ich musste eine Liste erstellen, wie viele Kinder aus jeder Gruppe dieses Jahr eingeschult werden und wie viele Plätze frei werden für neue Vorschulkinder.

Das Wetter diese Woche war sehr heiß. Dienstag waren es 44 Grad. Mittwoch „nur“ noch 39. Momentan ist es wieder „normal“ bei ca. 25 Grad.

 

4. Woche

Die 4. Woche war sehr schön.  Da ich in der Vorschule(so nennt sich der Kindergarten) in der Verwaltung arbeite, sollte ich auch die Arbeit in der Vorschule kennenlernen. Einen halben Tag war ich in einer Gruppe. Es war für mich mal was neues. Bisher durfte ich mal 1 Stunde in eine Gruppe als Vertretung einspringen, wenn die Not da war. Diese Woche war ich mal länger da und konnte somit „Rituale“ mitbekommen und wie sich die Arbeit der Verwaltung auf die Vorschule auswirkt. Am Freitag gab es einen Tagesausflug nach Arucas im Nordwesten der Insel zu einer Tier- und Pflanzenmesse. Da die ganze Vorschule dahin ging, war ich mit von der Partie. Sonst wäre ich alleine gewesen und das wollte ich nicht. 🙂

Ganz schön anstrengend so viele Kinder zusammenzuhalten und den Überblick zu bewahren. Am Anfang hatte ich etwas Bammel, weil ich noch nie mit Kindern zusammengearbeitet habe. Ich muss aber zugeben, dass es eine schöne Abwechslung ist und auch eine persönliche Bereicherung für mich darstellt.

Mit meinen Kollegen verstehe ich mich super. Alle sind sehr freundlich.

Jedoch muss ich zugeben, dass dies meine erste Woche ohne meine Vorgängerin war und ich noch manchmal Situationen hatte, wo ich nicht weiter wusste, z. B. wenn ich ein Formular brauchte. Ich hoffe, dass ich schnell reinkomme. Es ist schon anders, wenn man jemanden hat, der einen zur Seite steht. Jetzt bin ich eher auf mich alleine gestellt. Ich kann aber fragen, wenn ich mir unsicher bin, auch wenn es mir unangenehm ist. Ansonsten sind die Aufgaben gleich.

Ich fühle mich sehr wohl hier, auch wenn hier einiges anders ist und ich mich daran gewöhnen musste. Busse fahren hier generell wann sie wollen. Die Buspläne sind eher als „Dekoration“ gedacht. Das kann manchmal anstrengend sein, wenn der Bus halbe Stunde zu spät kommt. Ich hab auch schon auf den Bus mitten in den Bergen im nirgendwo warten müssen, weil dieser 90 Minuten zu spät war. Die Uhren ticken hier etwas anders. Auch in Geschäften wartet man gerne 20 Minuten bis man bedient wird. Service ist in Spanien leider nicht so ausgeprägt. Ich habe schon gelernt es mit Humor zu nehmen und mich angepasst. Einfach die deutschen Gewohnheiten ablegen und sich anpassen. 🙂

 

Das verlängerte Wochenende hatte ich dazu genutzt, um mit der Fähre nach Morro Jable auf Fuerteventura zu fahren. Es ist ein ganz kleiner Ort, mit gerade mal 7000 Einwohnern. Ein wenig verschlafen, sehr ruhig. Aber super erholsam gewesen. Und so einen Strand wie dort, habe ich bisher nicht auf Gran Canaria entdeckt. Deswegen hieß es für mich nur 3 Tage Strand. Wunderbar…

Hier ein kleiner Eindruck…

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