Archiv der Kategorie: Allgemein

[Während der Mobilität]- Die 3. Woche in Tokio, Japan

Diese Woche durften wir ein Share House unseres Betriebes besuchen. Ein Share House kann man sich wie ein Studentenwohnheim vorstellen. Es ist ein großes Haus indem Studenten aus aller Welt zusammen wohnen. Gemanaged wird das von unserem Betrieb. Das Share House befindet sich in Warabi in der Präfektur Saitama, also konnten wir gleich auch eine andere Präfektur kennenlernen, neben Tokio.

Wir durften die Managerin kennenlernen und haben eine Haustour gedreht, um das Share House zu vermarkten und mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Nachdem wir die Haustour fertig gedreht haben, kam ein Kollege und bat uns ein Bett aufzubauen, ich dachte erst ich habe ihn falsch verstanden, bis er uns in ein Zimmer geführt hat und dort ein Karton lag mit einzelnen Bauteilen für ein Bett 🙂 (es war 30 grad an dem Tag)

Ich war darauf nicht vorbereitet aber es war eine Erfahrung.

Aber Tatsächlich haben wir danach erfahren, dass er alleine noch 7 weitere von diesen Betten aufbauen musste und da wurde mir klar wie krass die Arbeitsmentalität hier in Japan ist. (Das Bett ist SEHR anstrengend aufzubauen und wir waren zu ZWEIT)

Also habe ich echt einen riesen Respekt vor allen hier.

[Während der Mobilität]- Die 3. Woche in Tokio, Japan

Wir durften uns durch die Hausregeln unseres Betriebes durchlesen, was ziemlich interessant war. Es gibt Regeln, von denen ich nicht gedacht hätte dass es sie gibt.

Hier Beispiele (natürlich übersetzt):

  • – Man muss immer antworten wenn jemand mit dir spricht, und zwar mit einem klaren „ja“ und keine informellen ähnlichen Begriffe wie z.B. im deutschen „jo“
  • – es ist verboten, unter Kollegen Gegenstände bzw. Geschenke auszutauschen für Events wie z.B. Geburtstag, Hochzeit, Beerdigung, Weihnachten, Halloween, Valentinstag, etc.
  • – pfeifen, singen und weites Gähnen im Büro ist verboten
  • – Mit Kollegen sprechen, während man die Hände in der Hosentasche hat ist verboten
  • – Mit Führungskräften muss man respektvoll und angemessen sprechen (..nur mit Führungskräften?)

Währen der Mobilität Woche 3 Japan 2/2

Hallo zusammen, heute habe ich ein Sharehouse meines Praktikumbetriebs besucht und angeschaut. Dabei durfte ich neue Menschen kennenlernen wie die Managerin des Sharehouses. Wir haben ein Video zur Erklärung des Sharehouses aufgenommen für Social Media. Wir sind in die Präfektur Saitama gefahren in Warabi haben Tokio also verlassen gehabt was auch eine Interessante Erfahrung war. Die Menschen sind hier wirklich freundlich und sehr zuvorkommend.

Während der Mobilität 8. Woche Griechenland

Vor ein paar Tagen bin ich zum Mittagessen nach Makrigialo gefahren und habe mich mit Blick aufs Meer in einer kleinen Taverne niedergelassen (Ψαροταβέρνα Το Ακρογιάλι, sehr empfehlenswert). Makrigialo ist sehr bekannt für seine Miesmuscheln. Die Aussicht, unschlagbar. Schöner Meeresblick und auf der gegenüberliegenden Seite ist Thessaloniki zu sehen. Vor mir glitzerten die Becken der Miesmuschel‑Zuchtanlagen, die hier seit Generationen nach traditionellen, nachhaltigen Methoden betrieben werden. Sauberes Meerwasser, feste Ruhezeiten für die Muscheln und null Zusatzstoffe. Ein perfektes Beispiel dafür, wie Umweltschutz und Wirtschaft hier Hand in Hand gehen (können).


Mein Fisch war eine frisch gegrillte Dorade, ebenfalls direkt aus dem Meer neben mir. Man merkt sofort den Unterschied zum „industriellen“ Fisch. Saftiges, zartes Fleisch mit einer feinen Meeresbrise im Aroma. Jeder Bissen schmeckt nach salziger Frische und dem Wissen, dass die Fische hier nur in begrenzten Mengen gefangen werden, um die Bestände zu schonen.


So kann gelebte Nachhaltigkeit aussehen. Kurze Wege vom Meer auf den Tisch, respektvoller Umgang mit den Ressourcen und ein Panorama, das jede Mahlzeit zum Erlebnis macht. Makrigialo zeigt, dass man Umweltschutz nicht kompliziert denken muss, sondern einfach beim nächsten Muschel‑ oder Fischgericht anfangen kann. Und nicht ohne Grund funktioniert es hier so lange so gut.

Die Taverne: https://maps.app.goo.gl/rZvupqqnwCqTetaE9

Keine Ahnung warum auf Maps „Japanisches Restaurant“ steht, es ist keins.

An dieser Stelle Grüße an Anis und Wissam

Während der Mobilität 8. Woche Griechenland

In Katerini wird Regenwasser sehr kreativ genutzt, obwohl es hier in den Sommermonaten oft lange trocken bleibt. Viele Häuser haben auf den Dächern oder in den Innenhöfen Zisternen, mit denen Regenwasser aufgefangen wird. Dieses Wasser wird dann zum Beispiel zum Blumengießen, für die Toilettenspülung oder zum Reinigen der Gehwege verwendet.

Auch einige kleine Cafés und Gasthäuser setzen auf solche Systeme. In einem Lokal, das ich regelmäßig besuche, wird das Wasser aus der Küche nach dem ersten Gebrauch weiterverwendet. Nach dem Waschen von Gemüse wird das Wasser z.B. fürs Bewässern von Pflanzen genutzt. So wird mit einfachsten Mitteln Trinkwasser eingespart, ganz ohne großen technischen Aufwand.

Solche Alltagslösungen zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht immer teuer oder kompliziert sein muss. Besonders in einer Region, in der Wasser im Sommer kostbar wird, zählt jeder Liter. Auch wenn es manchmal wie eine Kleinigkeit wirkt ist Regenwasser auffangen und wiederverwenden sehr sinnvoll und macht, wenn man es hochrechnet, einen Unterschied.

Während der Mobilität Woche 3 Japan 1/2

Hallo zusammen, Die Luftfeuchtigkeit ist an manchen Tagen ziemlich hoch was es so unangenehm macht an wärmeren Tagen. Aber sonst gibt es im Mai auch noch regnerische Tage bis zu Tagen mit 30 Grad Celsius und knalliger Sonne. Heute ist mir wieder was neues aufgefallen. Der in Japan herrschende Linksverkehr überträgt sich auch auf die Fußgängerzonen und Rolltrepen. Hier in Japan bis auf Osaka gehen die Menschen immer auf der linken Seite. Auch auf der Rolltreppe stehen alle in einer Reihe auf der linken Seite und lassen rechts Platz für überholende. Das die Menschen hier links gehen soll von den damaligen Samurai kommen, da diese alle rechtshänder waren(sie trugen das Schwert also an der linken Seite der Hüfte) und man so vermieden hat, dass sich die Schwerter zweier Samurai kreuzen wenn diese aneinander vorbeigingen. Denn das kreuzen der Schwerter würde einen Kampf herbeirufen. So habe ich es zumindest von einem Samurai Museum erfahren.

Während der Mobilität Woche 2 Japan 2/2

Hallo zusammen, ich erwische mich immer öfter dabei auch abends nochmal in den convenience store zu gehen und Getränke oder snacks zu kaufen einfach aus dem Grund weil es geht 🙂 Zu jeder Zeit was kaufen zu können ist einfach verlockend und nur schwer zu widerstehen. Diese stores sind Alltag hier in Japan. Sie stehen wirklich an jeder Ecke und jeder Japaner nutzt sie für die schnellen Einkäufe. Ich gehe Teilweise auch einfach so in die stores rein zum „umschauen“, vielleicht findet man ja was interessantes. Was mir hier auffällt ist der Süßungsgrad der Getränke. In Europa sind die Getränke weniger gesüßt als verglichen mit den USA. Doch im Vergleich mit Japan sind unsere Getränke auch sehr süß. Sogar die Eistees schmecken hier tatsächlich wie tatsächliche Tee’s . Mit einer sehr leichten süßung. Ganz anders als man es kennt.

Während der Mobilität Woche 2 Japan 1/2

Hallo zusammen, langsam gewöhnt man sich an das Leben hier in dieser riesigen Stadt. Jeden Tag sieht man unmengen an Leuten und volle Läden. Der Tourismus ist auch sehr stark geworden hier in Japan. Vor allem in den big three Tokio, Osaka und Kyoto. Überall findet man deutschsprachige Touristen was ziemlich lustig ist. Bisher gefällt es mir echt gut hier, da Tokio verschiedene Seiten hat man kann mitten im trouble sein in Shibuya oder auch in äußeren Bezirken wie Setagaya wo es einfach ein wenig ruhiger zugeht, obwohl man immer noch in Tokio ist.

Während der Mobilität Woche 1 Japan 2/2

Hier in Japan gibt ist das Bahnsystem sehr weit ausgebaut und wird auch von sehr vielen genutzt. Es ist sehr praktisch und erleichtert die Mobilität zwischen den Bezirken Tokios. Anders als in Deutschland kauft man sich hier Pre-paid Fahrkarten, die man dann mit Geld an dafür vorgesehenen Automaten auflädt. Vor jeder Fahrt checkt man sich ein und am ende der Fahrt wird beim verlassen der Station wieder ausgecheckt. Der entsprechende Betrag wird dann abgezogen für sie Fahrt. Es ist eine sehr gute Option um sich umweltbewusster zu bewegen. Die Bahnen kommen auch sehr Regelmäßig und haben so gut wie nie Verspätungen.

[Während der Mobilität]- Die 2. Woche in Tokio, Japan

Was ich an Tokyo – oder generell Japan – so sehr mag, sind die convenience Stores an jeder Ecke. Vor der Arbeit einen Kaffee holen oder in der Mittagspause einen Snack ist super einfach und geht so schnell. Alle paar meter findet man einen, was das Leben hier deutlich einfacher macht für den Hunger oder Durst für zwischendurch. Man findet teilweise auch Sachen die man vorher noch nie gesehen hat.

Das einzig schwierige ist das Entsorgen des Mülls. Man findet grundsätzlich keine Mülleimer in der Stadt, daher ist man froh mal einen Convenience Stores zu finden, wo man mal eben schnell seinen Müll entsorgen kann.

[Während der Mobilität]- Die 2. Woche in Tokio, Japan

Einer der größten spürbaren Unterschiede zu Deutschland ist mein Weg zur Arbeit. Damit meine ich nicht die atemberaubenden Shibuya-Kreuzung, an der ich jeden Morgen vorbeilaufe, sondern die sehr überfüllten und engen U-Bahnen auf dem Weg nach Shibuya. Gegen 8 Uhr morgens sind die U-Bahnen sehr voll und wenn man denkt es passt keiner mehr in die Bahn, irrt man sich. Es wird gequetscht und gedrückt, bis jeder hineinkommt. Eine sehr krasse parallele zu den U-Bahnen in Deutschland, die ich bisher immer für „voll“ gehalten habe. Ab jetzt sehe ich deutsche U-Bahnen definitiv mit anderen Augen.

Während der Mobilität 7. Woche Griechenland

Donnerstag ist Markttag in Katerini und irgendwie fühlt sich dieser Tag immer ein bisschen besonders an. Schon früh morgens bauen die Händler ihre Stände auf, es duftet nach frischem Obst, Kräutern und gebratenen Nüssen, und die Gassen füllen sich mit Leben. Man hört Stimmen, Lachen, das typische Geschrei von den Verkäufern, die lautstark auf ihre Produkte aufmerksam machen.

Ich mag den Markt nicht nur wegen der Atmosphäre, sondern auch, weil er, ohne es groß zu betonen, ziemlich nachhaltig ist. Viele der Produkte kommen direkt aus der Region. Tomaten, Gurken, Oliven, Erdbeeren und mein Favorit: Honig. Alles wirkt, als wäre es gestern erst geerntet worden. Keine langen Transportwege, keine Plastikverpackungen. Wenn man will, bekommt man fast alles lose.

Man merkt, dass hier Wert auf Beziehungen gelegt wird, nicht auf Massenproduktion. Und gerade das macht für mich auch Nachhaltigkeit im Alltag aus. Regional, persönlich und bewusst einkaufen, statt anonym im Supermarkt die x-te verpackte Gurke in den Wagen zu legen. Katerini eignet sich sehr gut dazu, solch einen nachhaltigen Markt aufrecht zu erhalten. Jeder kennt Jeden und obwohl es eine Stadt ist, fühlt es sich eher an wie ein großes Dorf. Und die, für Nachhaltigkeit perfekte, Lage der Stadt macht es möglich (wie oben erwähnt) das meiste an frischen Produkten regional zu beziehen.

Natürlich ist nicht alles perfekt. Es gibt auch hier Plastik, und nicht jeder achtet auf Bio oder Herkunft. Aber das Schöne ist, man hat die (große) Wahl.