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Valencia, Spanien – 3. Woche, Tag 11-13

Streetwear-Marketing – Die Mode der Marke

Der elfte Tag meines Praktikums beginnt mit dem Summen der Stadt, das durch die Fenster des Tattoo-Barbershops dringt. Heute steht das Marketing im Mittelpunkt meiner Lernreise, denn ein Design zu schaffen, ist nur der Anfang – es der Welt zu präsentieren, ist die wahre Kunst. Mein Mentor, ein Kenner der Streetwear-Szene, führt mich in die Grundlagen des Brandings und Marketings ein. Wir diskutieren Zielgruppen, Markenidentität und die Kunst, eine Geschichte zu erzählen, die resoniert und verbindet. Ich lerne, dass jedes Kleidungsstück eine Botschaft trägt und dass es unsere Aufgabe ist, diese Botschaft zu verstärken und sichtbar zu machen. Ich tauche ein in die Welt der sozialen Medien, lerne, wie man eine Online-Präsenz aufbaut und pflegt. Mein Mentor zeigt mir, wie man Inhalte erstellt, die Aufmerksamkeit erregen und Engagement fördern. Ich experimentiere mit Hashtags, visuellen Trends und interaktiven Formaten, um die Essenz unserer Marke zu kommunizieren. Am Nachmittag setzen wir unsere Diskussion fort und sprechen über Werbekampagnen. Mein Mentor betont die Wichtigkeit von Authentizität und Konsistenz. Wir planen eine Fotosession, die unsere Designs in einem urbanen Umfeld inszeniert, um die Verbindung zwischen unserer Kleidung und der Straßenkultur zu unterstreichen. Als der Tag zu Ende geht, fühle ich mich bereichert durch das neue Wissen über Marketingstrategien und die Bedeutung einer starken Marke. Ich verlasse den Shop mit dem Bewusstsein, dass unsere Kreationen nicht nur Mode sind, sondern auch eine Botschaft und eine Identität tragen, die es wert sind, geteilt zu werden.

Perfektionierung der Technik – Die Feinheit der Linien

Am zwölften Tag meines Praktikums wird mir bewusst, dass die Perfektionierung der Technik eine lebenslange Reise ist. Im Tattoo-Barbershop, umgeben von Künstlern, die ihre Handwerkskunst ständig verfeinern, finde ich mich in einer Welt wieder, in der jede Linie, jeder Schatten zählt. Mein Mentor hat heute eine besondere Übung für mich vorbereitet. Wir konzentrieren uns auf die Feinheiten des Tätowierens – das Ziehen von Linien, die so dünn und präzise sind, dass sie fast unsichtbar scheinen, und das Schaffen von Schattierungen, die Tiefe und Leben in die Bilder bringen. Ich übe an Übungshaut, die geduldig jede meiner Bewegungen aufnimmt. Mein Mentor steht neben mir, gibt mir Tipps und korrigiert meine Technik. Er zeigt mir, wie man die Haut richtig spannt, wie man die Maschine führt, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, und wie man die Tinte so einarbeitet, dass sie Bestand hat. Am Nachmittag beobachte ich, wie ein erfahrener Tätowierer ein Porträt in die Haut eines Kunden einarbeitet. Die Detailgenauigkeit ist atemberaubend – jede Linie trägt zum Gesamtbild bei, und ich erkenne, dass die wahre Kunst im Detail liegt. Heute lerne ich auch, dass Fehler Teil des Lernprozesses sind. Mein Mentor ermutigt mich, geduldig mit mir selbst zu sein und jeden Fehlstrich als Chance zu sehen, besser zu werden. Er spricht von der „Tätowierer-Intuition“, die mit Erfahrung kommt – ein Gefühl für die Haut, die Tinte und das Endresultat. Als ich den Shop verlasse, fühle ich mich inspiriert und demütig zugleich. Ich habe heute nicht nur meine technischen Fähigkeiten verbessert, sondern auch eine tiefere Wertschätzung für die Kunst des Tätowierens entwickelt. Ich bin bereit, weiter zu lernen, weiter zu wachsen und die Grenzen meiner Fähigkeiten zu erweitern.

Die Kunst des Haarschnitts – Meisterwerk der Scheren

Der dreizehnte Tag meines Praktikums beginnt mit dem vertrauten Klang von Scheren, die durch das Haar gleiten, und dem leisen Surren der Rasierapparate. Heute steht die Kunst des Haarschnitts im Mittelpunkt, eine Fertigkeit, die so viel mehr ist als nur das Kürzen von Strähnen – es ist die Gestaltung von Charakter und Stil. Der Barbershop ist heute mein Atelier, und mein Mentor, ein wahrer Künstler mit Kamm und Schere, führt mich in die Geheimnisse des perfekten Schnitts ein. Ich lerne, dass jeder Kopf eine neue Leinwand ist, jede Frisur ein individuelles Kunstwerk, das die Persönlichkeit des Kunden widerspiegelt. Ich übe an einem Modellkopf, forme die Haare, probiere verschiedene Schnitttechniken aus und entdecke, wie man mit jedem Schnitt eine Geschichte erzählt. Mein Mentor lehrt mich, wie man auf die natürliche Fallrichtung des Haares achtet, wie man Konturen schafft und wie man mit Präzision und Kreativität arbeitet. Am Nachmittag habe ich die Gelegenheit, einem echten Kunden die Haare zu schneiden. Unter den wachsamen Augen meines Mentors nehme ich die Schere in die Hand. Mit jedem Schnitt wächst mein Vertrauen, und ich spüre, wie ich Teil einer alten Tradition werde, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Heute lerne ich auch, dass der Haarschnitt nur der Anfang ist. Mein Mentor zeigt mir, wie man das Haar stylt, wie man Produkte auswählt, die den Look vervollständigen und wie man dem Kunden das Gefühl gibt, nicht nur gut auszusehen, sondern sich auch gut zu fühlen. Als der Tag zu Ende geht, blicke ich auf das Ergebnis meiner Arbeit – ein zufriedener Kunde, ein Stil, der seine Individualität unterstreicht. Ich verlasse den Shop mit einem Gefühl der Erfüllung und der Erkenntnis, dass ich heute nicht nur Haare geschnitten, sondern auch Selbstvertrauen und Freude gestaltet habe.

Letzte Woche

Morgen ist schon mein letzter Tag im Betrieb….

Ich habe die Woche mehr mit der technischen Abteilung verbracht. Zum Beispiel habe ich Fotos von unseren Produkten die wir hier haben gemacht, da wir ein neues System kriegen. In dieses System müssen natürlich auch Fotos von den Produkten und die dazugehörige Artikelnummer rein.

Morgen nehme ich an einem Meeting teil. Es soll um Sicherheitsmaßnahmen und Lebensrettung gehen, deswegen bin ich schon sehr gespannt darauf. Ich glaube auch dass dies ein rundes Ende ist.

Ich freue mich sehr über die Gelegenheit dieses Auslandspraktikum zu machen und es war wirklich eine ausgesprochene einzigartige Erfahrung. Die Möglichkeit in einem anderen Land zu arbeiten und da die Kultur beziehungsweise Arbeitskultur ist wirklich super!

Ich würde auf jeden Fall sagen, dass mich diese Erfahrung im Leben weitergebracht hat. Alles was ich von dem Praktikum erwartet habe wurde entweder erfüllt oder sogar übertroffen.

Woche 3 Teil 1

Meine Woche hat wieder mit einer Dienstreise zu einem unserer Verarbeiter begonnen. Dieses Mal bin ich zusammen mit dem Leiter des Aussendienstes in den Norden der Niederlande gefahren. Nach 2 Stunden fahren und einer Kontrolle seinerseits daruber, wie gut ich am Freitag in der Schulung aufgepasst habe( zum Glueck habe ih mir alles am Wochenende nochmal angeguckt haha) sind wir bei unserem Verarbeiter angekommen. Leider sind auch im Grossteil der Niederlande schon Sommerferien angebrochen und auch in vielen Betrieben wird dann entweder auf Kurzarbeit umgestellt,oder fuer ein/zwei Wochen der Betrieb komplett geschlossen. Trotzdem war es auch wieder sehr interessant den Unterschied zur Deutschen Arbeitsweise zu sehen, da auch beim Kunden es kein Sie gibt. Des Weiteren wird auch beim Kunden, wenn man sich kennt, auch erstmal ueber private Themen geredet, bevor man zum Geschaeft uebergeht, was ich in Deutschland nicht in den naechsten Jahren nicht sehe. Nachdem wir dann noch bei einem anderem Kunden gewesen sind, war es auch wieder Zeit fuer ein Mittagessen, wofuer wir dann zum Strand in der Naehe gefahren sind und in einem Strandrestaurant zu Mittag gegessen haben. Danach mussten wir auch wieder uns auf den Weg zurueck ins Office machen, da mein Kollege noch andere Arbeit zu erledigen hatte.

Dienstag habe ich dann wieder im Lager geholfen, wobei ich zuerst noch ein paar Artikel verraeumen musste. Danach habe ich angefangen die Ware fuer naechste Woche schonmal zu packen.

Mittwoch bin ich dann ein letztes Mal mit dem Aussedienst unterwegs gewesen und wir haben uns einen Verarbeiter fuer PVC und einen fuer Alu- Rahmen angeguckt.

Heute( Donnerstag) ist auch mein letzter richtiger Tag im Betrieb, an dem ich nochmal zusammen mit dem Kollegen vom Kundenservice arbeite und wir die eingehenden Anfragen bearbeiten.

Budapest, 3. Woche

Am Wochenende war wieder mal im Zentrum von Budapest unterwegs. Als erstes war ich im Budapester Stadtgarten, da bin ich nur ein bisschen durchgelaufen und habe mir alles angeschaut. Danach bin Richtung Downtown gegangen und zwar zur berühmten Markthalle. Danach bin ich auf die andere Flussseite gegangen und bin hoch zu der Zitadelle gestiegen. Da hat man einen schönen Ausblick über Budapest. Bevor ich mich auf den Weg zu meinem Apartment gemacht habe, habe ich bei der Fischerbastei vorbeigeschaut, ein weiterer Ort mit einer schönen Aussicht auf die Stadt Budapest.

Meine dritte und letzte Woche in Ungarn startete ruhig. Als erstes war ich in einem Meeting drin, wo über die aktuelle Lage berichtet wurde. Danach durfte ich mit ein paar Kollegen zusammen durch Budapest fahren und einige Besorgungen machen für den 30. Geburtstag der Firma. Heute hatte ich erst ein Gespräch mit meiner Mentorin. Wir haben über die vergangenen zwei Wochen geredet und was in der dritten und letzten Woche noch so ansteht.

Woche 2 Teil 2

am Freitag Morgen hatten mich dann doch die Mücken in meinem wagen auf dem Campingplatz gefunden. Da ich Mückenstiche nur nicht vertrage war der Tag für mich etwas anstrengend, ich habe zwar morgens vor der Arbeit 25 Mücken aus meinem Bauwagen entsorgt nur hatte ich nicht mitbekommen das ich 3 Stiche auf der Hand hatte und bin dem entsprechend ohne meine Medikamente zum betrieb gefahren. Diese haben dann leider doch irgendwann angefangen zu jucken und eine Brennen zu Produzieren welches den Arm hochgewandert ist. Also haben wir Provisorisch versucht den Schmerz in den griff zu bekommen.

Am Samstag habe ich mich dann mit einem Kollegen getroffen der mich besuchen wollte und wir sind zusammen in eine größere Stadt gefahren und haben uns diese Angeschaut und waren ein wenig einkaufen. Mehr hatten wir an diesem tag dann nicht gemacht gehabt.

Den Sonntag bin ich dann Kurz nach hause gefahren da ich meine Familie dann doch noch ein wenig vermisst hatte. Nur leider blieb uns nicht viel zeit zusammen da ich es nicht wirklich angekündigt hatte. Also bin ich zum Vormittag noch mit meinem Freund zum CSD gefahren und am selben Tag noch wieder zurück zum Campingplatz. Das war zwar sehr viel Fahrerei an diesem tag aber ich finde das es sich trotzdem gelohnt hatte Familie und freunde kurz zu sehen. Nur kann ich leider nicht behauten das die bahnen in den Niederlanden besser fahren als in Deutschland den sowohl auf meiner hin und auch auf der Rückfahrt hatte ich Verspätungen und auch ausfälle auf beiden Länder Seiten.

Wochenende

Jetzt am Wochenende war bei uns in Quel ein Weinfest. Ich habe nur die vielen Leute draußen gehört. Mir persönlich war es aber viel zu warm und bin deswegen Samstags zu Hause geblieben. Am Sonntag war ich jedoch unterwegs und hab mir wieder die Burg vom Nahen angeguckt.

Der Ausblick war fantastisch.

2. Woche in Györ, Ungarn Teil 2

Nun ist auch schon die zweite Woche rum. Am Donnerstag habe ich alles vom Vortag in eine PowerPoint zusammengefasst. Nachdem ich fertig war haben sich einige Kollegen die PowerPoint angesehen, um nachzuvollziehen was aktuell mit dem Produktionsgang falsch läuft. Alle Kollegen waren sehr dankbar dafür.

Der Freitag war etwas chaotisch. Wir waren auch vom Weltweiten IT Ausfall betroffen. Dadurch konnten wir nicht unserer täglichen Arbeit nachgehen. Also wurde ich gebeten die einzelnen Kontrollstationen ein wenig zu optimieren. Ein Kollege hat einige Bilder mit Fehlern auf den Teilen vorbereitet und mich gebeten einige Kopien zu erstellen und diese bei den Kontrollstationen zu befestigen. Hierfür habe ich Kartonagen genommen, die wiederverwendet werden. Sobald Kartonagen ankommen, z.B. in Form eines Pakets, wird dieser nicht weggeschmissen, sondern in lange und breite Streifen geschnitten und dann benutzen sie diese als Trenner zwischen den einzelnen Teilen. Diese Streifen habe ich benutzt, um eine stabile Grundlage für die Kopien zu erstellen. Danach habe ich das ganze mit Klebepunken an den Stationen angebracht.

Am Samstag war ich in der Hauptstadt von Ungarn. Ich bin mit dem Zug nach Budapest gefahren und habe den ganzen Tag dort verbracht. Wie ein vorbildlicher Tourist habe ich an einer Busrundtour teilgenommen und habe so einige Sehenswürdigkeiten der Stadt gesehen. Nach der Bustour bin ich noch ein wenig in der Innenstadt spazieren gegangen und habe mich dann auf den Weg zur Burg von Budapest gemacht. Nach etlichen Treppen bin ich dann ganz oben angekommen. Die Aussicht war super schön und mit einem Cocktail war sie noch schöner.

Am Sonntag habe ich zwei kleinere Städte bei mir in der Umgebung besucht. In Pannohalma habe ich ein Benediktinerkloste aus dem 12. Jahrhundert besucht und eine Self-Guide-Tour gemacht. Als ich mit dem Kloster fertig war habe ich mich ins Auto gesetzt und bin in die Stadt Tata gefahren. Dort gab es einen Lehrpfad den ich gerne entlanggelaufen wäre, doch an diesem Weg wurden aktuell Bauarbeiten durchgeführt. Also habe ich mich wieder auf den Weg nach Györ gemacht. Dort habe ich noch ein Langos Bistro aufgesucht, um etwas zu essen.

2 Woche Teil2

Eine Sache die mich in meinem Praktikum sehr aus meiner Routine aus Deutschland gebracht hat, waren die Arbeitszeiten, zu welchen die Niederlaender arbeiten. Waherend ich in Deutschland die Moeglichkeit habe zwiswchen 6 und 8 Uhr zu arbeiten anzufangen, wo ich sehr gerne um 6 komme um spaeter mehr vom Tag zu haben, wird hier fest von 8:30 bis 17 Uhr gearbeitet, was mich aus meiner Tagesplannung anfangs schon ziemlich herausgeworfen hat.

Auch das die Zeit hier wie im Flug vergeht, ist eine Sache an die ich mich erst noch stark gewoehnen musste, da mir erst jetzt beim schreiben auch richtig bewusst wird, dass schon ueber die Haelfte der Zeit hier vergangen ist und ich nicht weiss, wo die ganze Zeit hingegangen ist.

Arbeitstechnisch kommt jetzt der fuer mich der Teil auf den ich mich am meisten freue, da ich in der naechsten Zeit die beiden Aussendienstverkaeufer begleiten werde und ich diese Moeglichkeit besonders schaetze, da diese in Deutschland nicht gegeben ist.

Heute bin ich daher mit einem der beiden Aussendienstler begleitet und wir sind zuerst zu einem grossen Logistikunternehmen, welches ausser unseren Schloessern auch noch alles andere was fuer eine Baustelle notwendig ist verkauft (Sicherheitskleidung, Oele, Saegen, Kaffee …). Dort habe ich neben einer Praesentation auch noch einen Rundgang bekommen, was echt beeindruckend war, da der Grossteil der Logistik in dem Lager ueber ein durchgehendes Fliessband laeuft und das System einem dabei die Artikel selbststaendig raussucht und durch einen grossen Aufzug nach unten an das Lieferband faehrt.

Anschliessend hatten ich und mein Kollege noch Zeit bis zu unserem naechsten Termin, welche wir genutzt haben fuer einen Kaffe und einen Lunch in der schoenen Innenstadt.

Fuer unseren naechsten Termin mussten wir dann wieder eine Weile fahren, wobei mir aufgefallen ist, dass nicht nur niederlaendische Unternehmen immer mehr auf Solarenergie setzten, sondern auch private Haushalte oder Bauern Flaechen ihrer Felder mit Solaranlagen bestellen.

Der naechste Termin hat uns dann zu einem Produzenten von Holztueren gefuehrt, wo wir ebenfalls einen Rundgang bekommen haben und eine kleine Einfuehrung, wie die Tueren und Fensterrahmen hergestellt werden. Dabei ist man auch auf die Vorteile von Holz fuer die Umwelt eingegangen, da die Fabrik zu grossen Teilen nur Holz von Baeumen verwendet, welche extra gezuechtet werden fuer die Produktion und der gesamte Saegestaub wird abgeholt und recycelt.

Als wir dann am Nachmittag zurueck ins Office gefahren sind, stand dann noch ein Meeting ueber die Wirtschaftliche Entwicklung der letzten 6 Monate an und am Abend sind wir, zusammen mit allen Kollegen, essen gegangen. Der Abend war im Verlauf auch sehr lustig, weil auch ich mit der Zeit immer mehr verstehe, was meine Arbeitskollegen sagen und man sich somit auch immer besser verstaendigen konnte.

Am Freitag hab ich durch den Verkaufsleiter eine ausfuerliche Schulung zu den verschiedenen Verriegelungssystemen, den verschiedenen Panikfunktionen und anderen Unterschieden bei unseren Produkten bekommen, was sehr informativ fuer mein Verstaendnis ueber die Produkte war.

Am Wochende bin ich dann nach Hause gefahren, da ich mich noch um Sachen fuer meinen Urlaub kuemmern musste.

Valencia, Spanien – 2. Woche, Tag 9-10

Die Philosophie des Tätowierens – Tinte als Spiegel der Seele

Am neunten Tag meines Praktikums öffnet sich mir die Welt des Tätowierens noch weiter, und ich beginne, ihre Philosophie zu verstehen. Es ist ein Tag, an dem ich lerne, dass jede Tätowierung mehr als nur ein Bild ist – es ist ein Spiegel der Seele des Trägers. Der Morgen im Tattoo-Barbershop ist ruhig, fast meditativ. Mein Mentor und ich sprechen über die Bedeutung hinter den Motiven, über die Geschichten, die Menschen dazu bewegen, ihre Erlebnisse in Tinte auf ihrer Haut zu verewigen. Ich lerne, dass jedes Tattoo eine Reise ist, manchmal ein Heilungsprozess, manchmal ein Zeichen des Triumphs. Heute darf ich einem Kunden bei seiner Tätowierungssitzung assistieren. Ich beobachte, wie mein Mentor mit sanfter Hand die Konturen zeichnet, wie er mit dem Kunden spricht und ihm durch den Prozess hilft. Ich sehe die Verwandlung nicht nur auf der Haut, sondern auch im Ausdruck des Kunden – es ist eine Verwandlung, die von innen kommt. Am Nachmittag übe ich weiterhin auf Übungshaut, aber diesmal mit einem tieferen Verständnis für die Kunst. Ich versuche, Emotionen und Bedeutungen in meine Designs einzubinden, und mein Mentor gibt mir Feedback, das sowohl herausfordernd als auch ermutigend ist.Ich lerne auch über die ethischen Aspekte des Tätowierens – über die Verantwortung, die wir als Künstler tragen, und über die Wichtigkeit, die Wünsche und Grenzen unserer Kunden zu respektieren. Mein Mentor betont, dass das Vertrauen, das uns gegeben wird, ein heiliges Gut ist, das wir mit größter Sorgfalt behandeln müssen. Als ich den Shop am Ende des Tages verlasse, fühle ich mich erfüllt von den tiefen Einblicken, die ich gewonnen habe. Ich habe heute nicht nur gelernt, wie man tätowiert, sondern auch, wie man die Geschichten der Menschen ehrt, die zu uns kommen, um sie auf ihrer Haut zu verewigen.

Kundenbeziehungen – Das Herzstück des Handwerks

Der zehnte Tag meines Praktikums beginnt mit einer Lektion, die so alt ist wie das Handwerk selbst: die Kunst der Kundenbeziehung. Im Tattoo-Barbershop, wo jede Interaktion so persönlich ist wie die Tinte, die unter die Haut geht, ist dies das Herzstück unserer Arbeit. Heute steht nicht die Technik, sondern der Mensch im Mittelpunkt. Mein Mentor nimmt sich Zeit, mir die Bedeutung von Empathie und Verständnis zu vermitteln. Wir sprechen über die Geschichten, die jeder Kunde mitbringt, und wie wir als Tätowierer und Barbiere Teil dieser Geschichten werden. Ich lerne, dass das Zuhören eine Kunst ist – eine Kunst, die man beherrschen muss, um wirklich zu verstehen, was der Kunde wünscht und braucht. Mein Mentor zeigt mir, wie man durch aktives Zuhören und die richtigen Fragen eine Verbindung aufbaut, die weit über das Geschäftliche hinausgeht. Am Nachmittag habe ich die Gelegenheit, diese Lektionen in die Praxis umzusetzen. Ich führe Beratungsgespräche, höre zu und lerne, wie man auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht. Ich entdecke, dass jeder Kunde einzigartig ist und dass es unsere Aufgabe ist, eine individuelle Erfahrung zu schaffen, die er nicht vergessen wird. Mein Mentor betont auch die Wichtigkeit der Nachsorge und des Kundenservices. Er lehrt mich, wie man Pflegeanweisungen klar und verständlich kommuniziert und wie man eine Atmosphäre schafft, in der sich der Kunde auch nach dem Verlassen des Shops betreut fühlt. Als der Tag zu Ende geht, fühle ich mich bereichert durch die menschlichen Begegnungen, die ich hatte. Ich verstehe nun, dass die Beziehung zum Kunden das wahre Fundament ist, auf dem unser Handwerk ruht. Ich verlasse den Shop mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit für die Vertrauensbeweise, die mir heute entgegengebracht wurden.

Budapest, 2. Woche

Am Donnerstag war ich am Anfang wieder in der Buchhaltung. Da konnte ich mithelfen eine Übersicht über die wichtigsten Rechnung des vorherigen Monats zu erstellen. Außerdem haben sie mir gezeigt wie sie verfahren, falls irgendwelche Unstimmigkeiten auftreten.

Danach konnte ich nach der Mittagspause ein paar Aufträge für den Vertrieb in ihr System eintragen und die Preise für die bestellten Produkte heraussuchen.

Am Freitag war ich erneut in der Buchhaltung. Da wurde mir erklärt, dass sie zwei Bankkonten haben, eins mit HUF und eins mit Euro. Am Anfang eines Tages drucken sie sich den Bankreport für die beiden Konten aus und kontrollieren und buchen die Eingänge und Ausgänge in ihrem System.

Danach war ich im Qualitätsmanagement. Erstmal wurde mir da erklärt, was sie dort generell machen und wofür überhaupt Qualitätsmanagement steht. Dann haben sie mir erklärt, welche Zertifizierungen sie haben und mir wurden ganz viele Dokumente gezeigt als Beispiele, was sie demnach alles bearbeiten müssen/sollen, falls sie ein Audit oder Kundenwünsche etc. haben.

Woche 2 Teil 1

Die zweite Woche hatte gut gestartet, nur bin ich leider am Montag mach der Arbeit mit Kopfschmerzen Richtung Campingplatz gefahren welches auch nicht besser geworden ist. Somit musste ich am Dienstag das Bett hüten da mir auch noch Übelkeit dazugekommen war, das ist dann gegen Mittag besser geworden dann erst war ich in der Lage aufzustehen und mir etwas zu essen zu holen, denn das Einzige, was ich zu dem Zeitpunkt noch in meinem Wagen hatte, war Wasser.

Am Mittwoch war ich dann schon wieder so fit, dass ich schon wieder arbeiten gehen konnte. Heute hatte ich mich dann auch das erste Mal allein um die Paket Annahme und Abgabe gekümmert und das hatte gut funktioniert. Mich wundert ein wenig das es in dem Büro in den Niederlanden nicht wie in Deutschland einen Richtigen empfang gibt. Es gibt zwar schon eine Person die sich mehr darum kümmert als andere jedoch hat sie dies nur als neben Aufgabe.

Und als hätte mich meine deutsche Kollegin mich nicht vorgewarnt hatte ich nicht meine eigene Tastatur aus dem Betrieb mitgenommen und nun stehe ich hier und versuche mich immer noch an diese englische Tastatur zu gewöhnen, aber das ist relativ schwierig da ich die Tasten im Normalfall schon fast blind tippe, um mir die Zeit zu sparen. Mal sehen, wann ich es hin bekomme auch hier die Tasten so zu tippen wie zu hause.

Uns als ob das nicht noch genug währe gehen immer mehr Mitarbeiter in den Urlaub. Damit möchte ich keinem verbieten Urlaub zu machen nein das meine ich gar nicht es ist nur so, dass es sich langsam schwieriger gestaltet für mich jemanden zu finden der mir das Büro aufschließt da die meinten Kollegen, mit denen ich zusammenarbeite, nicht hier in der Nähe arbeiten, sondern in Belgien und das währe dann doch ein recht langer Arbeitsweg für diese Kollegen das möchte man ja dann auch nicht. Na gut, bis her hat es ja noch funktioniert. Mal sehen wie die nächsten tage laufen. Somit werde ich aber auch einige Kollegen gar nicht kennenlernen da diese auch 3 Wochen am stück Urlaub machen und das sind dann wohl genau diese die ich hier bin. Da die Kunden nicht im gleichen Maße weniger werden wie auch unsere Mitarbeiter wird die Arbeit auf meinem Tisch selten weniger und ich habe alle Hände voll zu tun.

2. Woche in Györ, Ungarn Teil 1

Nun ist die zweite Woche in Ungarn angebrochen. Am Montag habe ich den Qualitätsleiter Ungarn kennenlernen dürfen, da er letzte Woche Urlaub hatte. Weil er bei vielen Themen auf den neusten Stand gebracht werden musste und viele Kollegen in Meetings mussten, hatte ich eher einen etwas ruhigeren Vormittag. Ich hatte nicht so viele Aufgaben, hatte aber die Möglichkeit am Nachmittag einigen Kollegen über die Schulter zu schauen und in deren Tagesgeschäft einen besseren Einblick zu bekommen.

Der Dienstag war dann schon etwas spannender. Ich habe ein Qualitätsproblem als Aufgabe bekommen. Ich musste mich im Internet über säure- und laugenbeständige Tinte und Farbe erkundigen, da unsere aktuelle Beschriftung der Teile die Säure nicht überlebt. Nachdem ich etwas interessantes gefunden habe, bin ich in den Einkauf gegangen, um die Sachen zu bestellen. Überraschender weise sind die Sachen noch alle am selben Tag angekommen. Jetzt kann ich bei der nächsten Möglichkeit meine Idee testen, um zu sehen ob das ganze so klappt wie ich es mir vorstellen.

Am Mittwoch wurde ich gebeten einige Daten und Fakten zu sammeln. Da wir bei einigen Artikeln einen hohen Ausschuss haben, sollte ich mich einen Tag im Auf- und Abspann Bereich aufhalten, um Teile zu kontrollieren. Falls ich etwas gefunden habe, musste ich Daten wie Warenträger, Uhrzeit, Skit und die Position der Beschädigten Teile sammeln.

Bei der Aufgabe von Mittwoch ist mir positiv aufgefallen, dass falls einige Teile nicht in Ordnung sind, sie alle gesammelt werden und dann von einem Lieferanten abholt werden. Dieser schmelzt das ganze Aluminium ein und dann kann das Rohmaterial wieder neu verwendet werden.