Archiv für den Tag: 16. August 2026

Während der Mobilität

Woche 8.2:🌳🐴

Langsam neigen sich meine Tage auf der Ranch noch weiter dem Ende zu. Mittlerweile fühlt sich der Alltag hier schon normal an, unf ich merke, dass ich die letzten Tage noch einmal ganz bewusst genieße und gerne hier bleiben würde. Natürlich gehören weiterhin die täglichen Aufgaben dazu: Pferde füttern, Ställe ausmisten, putzen und sich um die Tiere kümmern. Auch wenn manche Arbeiten körperlich anstrengend sind, habe ich mich inzwischen daran gewöhnt. Gerade deshalb ist es irgendwie ungewohnt, dass diese Routine bald wieder vorbei sein wird. In den letzten Tagen ist mir besonders aufgefallen, wie eng das Leben auf einer Ranch mit der Natur verbunden ist. Man verbringt fast den ganzen Tag draußen und bekommt mit, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser, Futter und den Weideflächen ist. Auch der Pferdemist wird nicht einfach als Abfall gesehen, sondern kann zum Beispiel als natürlicher Dünger genutzt werden. Solche kleinen Dinge zeigen, dass Nachhaltigkeit im Alltag eine größere Rolle spielen kann, als man vielleicht denkt. Neben der Arbeit habe ich natürlich auch die Zeit mit den Pferden sehr genossen. Es ist schön zu sehen, wie sich mit der Zeit Vertrauen entwickelt und man immer sicherer im Umgang mit den Tieren wird. Jetzt, wo es langsam Richtung Ende geht, merke ich erst, wie sehr mir der Ranch-Alltag ans Herz gewachsen ist. Die Mischung aus Pferden, Natur, Arbeit und den vielen kleinen Erlebnissen werde ich auf jeden Fall vermissen.

Meine erste Woche im Praktikum

Nach den ersten Tagen habe ich mich schon viel besser im Unternehmen zurechtgefunden. In dieser Woche war ich hauptsächlich in der Kassenabteilung der Finanzabteilung. Ich konnte mir anschauen, wie Geldeingänge und Geldausgänge bearbeitet und kontrolliert werden und welche Unterlagen dabei wichtig sind.

Eine Sache, die mir in China besonders aufgefallen ist, ist das Bezahlen. Bargeld wird im Alltag nur noch sehr selten benutzt. Fast alles wird digital bezahlt. Das ist für mich interessant, weil ich dadurch einen deutlichen Unterschied zu meinem Alltag in Deutschland sehe.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit finde ich das interessant. Durch die vielen digitalen Zahlungen werden viele Vorgänge ohne Bargeld und teilweise auch ohne Papier erledigt. In meinem Ausbildungsbetrieb arbeiten wir ebenfalls sehr viel digital, zum Beispiel bei Rechnungen und anderen Unterlagen. Die Idee ist also ähnlich, auch wenn der Alltag in China an manchen Stellen noch stärker digital geprägt ist.

Am Ende der Woche hat meine Betreuerin mir gesagt, dass ich in der nächsten Woche auch die anderen Bereiche der Finanzabteilung kennenlernen darf. Ich darf mich dort überall dazusetzen, wo ich etwas interessant finde, und Fragen stellen. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich dadurch einen noch besseren Einblick in die Finanzabteilung bekommen kann.

Ich bin gespannt, was ich nächste Woche noch alles lernen werde. 😊

Meine Anreise und mein erster Praktikumstag 🇨🇳

Meine Reise nach China hat schon mit einer kleinen Überraschung angefangen. Ich saß schon im Flugzeug und wir haben auf den Abflug gewartet. Plötzlich kam eine Durchsage, dass sich ein Passagier nicht gut fühlt und erst ein Arzt vom Flughafen kommen muss.

Wir mussten dann ungefähr eine Stunde im Flugzeug warten. Nach der Untersuchung musste der Passagier das Flugzeug verlassen und danach konnten wir endlich starten. Dadurch hatten wir ungefähr eine Stunde Verspätung. Zum Glück bin ich trotzdem gut in China angekommen. 😅

Mein erster Praktikumstag war dafür umso schöner. Alle waren sehr freundlich und haben sich gefreut, mich kennenzulernen. Am ersten Tag habe ich noch nicht so viel gearbeitet. Ich habe mich viel mit meinen Kollegen unterhalten und ihnen erzählt, was ich in Deutschland gelernt habe und wie meine Ausbildung zur Steuerfachangestellten abgelaufen ist.

Zum Mittagessen sind wir gemeinsam essen gegangen und unser Chef hat uns alle eingeladen. Das Essen war wirklich sehr lecker.

Danach konnte ich meine Kassenabteilung kennenlernen. Ich war gespannt, weil ich in meiner Ausbildung bisher noch keine Erfahrungen in einer solchen Abteilung gesammelt hatte. Ich habe mir erstmal angeschaut, wie dort gearbeitet wird und welche Aufgaben die Kassenabteilung übernimmt.

Für meinen ersten Tag war das auf jeden Fall ein sehr guter Start.

Vor der Mobilität – Nachhaltigkeit und mein Lernziel

1a) Nachhaltigkeit in meinem Ausbildungsbetrieb

In meinem Ausbildungsbetrieb, einer Steuerkanzlei, spielt Nachhaltigkeit vor allem im Büroalltag eine Rolle. Fast alle Unterlagen werden bei uns digital bearbeitet und verschickt. Dadurch sparen wir nicht nur Papier, sondern auch viel Zeit.

Vor allem bei größeren Unternehmen, die täglich viele Rechnungen haben, finde ich das sehr praktisch. Die Unternehmen können uns die Rechnungen direkt digital zukommen lassen und wir können sie direkt bearbeiten. So müssen wir nicht erst bis zum Monatsende auf alle Unterlagen warten und dann innerhalb weniger Tage sehr viele Dokumente bearbeiten.

1b) Mein persönliches Lernziel

Mein Praktikum mache ich in der Kassenabteilung der Finanzabteilung eines chinesischen Unternehmens. Ich finde es sehr interessant, dass es in China in der Finanzabteilung noch eine eigene Kassenabteilung gibt, die sich hauptsächlich um Geldeingänge und Geldausgänge kümmert.

In meiner Ausbildung in Deutschland hatte ich bisher noch keine Erfahrung mit einer solchen Abteilung. Deshalb bin ich sehr neugierig darauf, wie dort gearbeitet wird und worauf man besonders achten muss.

Außerdem bin ich gespannt, wie die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen sein wird und welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten ich zwischen Deutschland und China feststellen werde.

Meine Erwartungen an das Auslandspraktikum

Ich mache ein Auslandspraktikum, weil ich später vielleicht Internationales Steuerrecht studieren möchte. Für ein internationales Studium finde ich es wichtig, schon vorher Erfahrungen im Ausland gesammelt zu haben.

Da ich aus China komme, habe ich mich dafür entschieden, mein Auslandspraktikum in China zu machen. Ich wollte gerne sehen, wie der Arbeitsalltag und das Steuersystem in einem anderen Land funktionieren und was im Vergleich zu Deutschland anders ist.

Ich finde es besonders spannend, beide Länder miteinander vergleichen zu können, weil ich sowohl Deutschland als auch China kenne.

Ich wünsche mir, dass ich viele nette Kollegen kennenlernen und verschiedene Erfahrungen sammeln kann. Außerdem möchte ich einen guten Einblick in den Arbeitsalltag in China bekommen und sehen, wie die Arbeit dort im Vergleich zu Deutschland aussieht.

Ich hoffe natürlich auch, dass ich eine schöne Zeit habe und viele neue Eindrücke mitnehmen kann.

Ich möchte offen auf neue Situationen zugehen und keine Angst davor haben, Fragen zu stellen. Ich möchte so viel wie möglich lernen und die Zeit nutzen, um neue Erfahrungen zu sammeln.

Außerdem möchte ich nicht nur zuschauen, sondern mich auch aktiv an den Aufgaben beteiligen, soweit es möglich ist.

Bei der Vorbereitung war es bei mir ein bisschen anders als bei einem normalen zweiwöchigen Praktikum. Da ich noch Familie in China habe, war ich schon länger mit der Frage beschäftigt, welche Geschenke ich für meine Familie mitnehmen soll. 😅

Außerdem mache ich zwar nur zwei Wochen Praktikum, bleibe aber insgesamt vier Wochen in China. Deshalb musste ich mir auch überlegen, was ich für eine so lange Reise alles mitnehmen möchte. Am Ende war die Vorbereitung dadurch doch etwas aufwendiger als gedacht.

Hinweis zur verspäteten Veröffentlichung

Bevor mein Praktikum angefangen hat, war ich schon in China und habe dort erst einmal Zeit mit meiner Familie verbracht. Ich wollte eigentlich schon früher mit meinen Blogbeiträgen anfangen, konnte die Website hier in China aber leider nicht öffnen.

Ich habe mehrere VPNs ausprobiert, aber irgendwie hat keiner richtig funktioniert. 😅 Erst heute hat es endlich geklappt und ich konnte mich auf der Website anmelden. Deshalb kommen meine Beiträge jetzt alle etwas verspätet und gesammelt.

Falls jemand später auch ein Praktikum in China machen möchte: Kümmert euch am besten schon in Deutschland um einen funktionierenden VPN. 🙈 Nicht erst in China anfangen, alles auszuprobieren – so wie ich.

Bericht #2

Am Donnerstag habe ich gelernt, wie Videos geschnitten und bearbeitet werden und durfte ein wenig mithelfen. Das ist viel arbeitsaufwändiger als ich erwartet hatte. Den Rest der Woche habe ich weiter Untertitel übersetzt. Außerdem gab es ein entspanntes Meeting in der Abteilung mit Snacks und Tee. Ähnlich wie in meinem Ausbildungsbetrieb trägt das zu einem guten Arbeitsklima bei.
Ein Unterschied, der mir aufgefallen ist, ist, dass hier die Arbeit hauptsächlich in Stille ausgeführt wird. Die meisten tragen Kopfhörer bei der Arbeit, weil sie Videos oder sonstiges bearbeiten, und es wird sich wenig ausgetauscht. Außerdem ist die Mittagspause hier 90 Minuten lang, nach dem Essen kann man zum Beispiel rausgehen und etwas kaufen oder, was die meisten machen, am Schreibtisch ein Nickerchen machen.