Arbeitsauftrag: Während und nach der Mobilität:

Projekt: 

Nr. 2b) Welche Unterschiede (1) und Gemeinsamkeiten (2) bei der Nachhaltigkeit/dem Umweltschutz erlebe ich während meinem Auslandspraktikum

Ich habe während den Blogs immer versucht auch auf Umweltfaktoren einzugehen, habe hier aber nochmal zusammenfassend alle Informationen niedergeschrieben:

C&A Mode in Wien:

Hier gibt es mehr Möglichkeiten den Müll zu trennen, beispielsweise gibt es einen Behälter für Glasmüll. Es wird ebenfalls Plastik, Bioabfall und Papier getrennt. Außerdem hatte ich jeden Tag die Möglichkeit biologisch abbaubaren Kaffee zu trinken.

C&A Mode in Düsseldorf:

Die Hauptverwaltung in Düsseldorf ist deutlich größer als in Wien, deshalb gibt es in Deutschland eine hauseigene Kantine. Hier gibt es täglich auch eine vegetarische Option immer vorhanden, ab und zu sogar eine vegane Option. Bei der Herstellung von vegetarischen/ veganen Produkten werden weniger Treibhausgase produziert, es wird weniger Wasser und weniger Fläche benötigt. Es gibt weniger Abholzung und weniger Ressourcen werden hier verschwendet. Außerdem tut man den Tieren auch etwas Gutes.

Gemeinsamkeiten der Hauptverwaltungen:

An beiden Standorten gibt es neben Kuhmilch auch Hafermilch zum Kaffee. Außerdem wird an beiden Standorten altes Inventar aus den Stores, z. B. alte Werbeplakate, Dekorationsartikel, Spiegel etc., auf den Büroflächen weitergenutzt. Es wird überall darauf geachtet weniger Papier, Strom etc. zu verbrauchen und vermehrt auf digitale Dokumente gesetzt. Bei der Mülltrennung gibt es zwar vereinzelt Unterschieden, dennoch wird überall Müll getrennt. Beide Standorte haben eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Nr. 2c)

Verbesserungsmöglichkeiten:

Man könnte am Standort Düsseldorf auch Behälter für Glasmüll bereitstellen, oder auch biologisch abbaubaren Kaffee. Man könnte an beiden Standorten Vergünstigungen für den öffentlichen Nahverkehr anbieten, so dass Kolleg*innen die Option mit dem Nahverkehr anzureisen, attraktiver wird. Unterm Strich denke ich aber, ist C&A am Standort Düsseldorf, als auch in Wien einigen Unternehmen voraus und achtet in vielen Bereichen auf das Thema Umweltschutz.

Nr. 3a)

Den Fragebogen ausfüllen: Erledigt.

Nr. 3b)

Konnte ich meine Lernziele erreichen?

Ja! Eines meiner Lernziele war es, mein fachliches Wissen zu erweitern. Das Ziel habe ich definitiv erreicht. Ich habe super viel im Bereich Buchhaltung dazu lernen dürfen. Ich bin mir sicher, dass ich auch besser vorbereitet bin, auf die Abschlussprüfungen im November und Januar. Hier werde ich nämlich im Bereich Steuerung und Kontrolle geprüft. In Wien haben wir uns beispielsweise mit Soll und Haben, Kreditoren, Debitoren, Rückstellungen etc. befasst. Ich habe sehr viel mit SAP gearbeitet, wir haben Buchungen überprüft und ich habe auch selbst buchen dürfen.

Im Bereich Unabhängigkeit konnte ich auch definitiv Fortschritte machen. Ich habe gezielt viele Unternehmungen allein verbracht, bin aber auch viel mit neuen Freunden losgezogen. Bereits vor der Anreise, konnte ich durch die Organisation für den Aufenthalt viel lernen. Ich würde mich selbst generell als einen selbstständigen Menschen beschreiben, wollte diese Eigenschaft dennoch gerne weiter vertiefen. Auch auf der Arbeit konnte ich mich vernetzen. Ich kann mir sogar vorstellen nach meiner Ausbildung zurück nach Wien zu gehen und habe bereits mit den Kolleg*innen vor Ort über diese Option gesprochen. Ich hoffe und denke, dass dieses Auslandspraktikum ein großer Mehrwert für beide Parteien gewesen ist. Ich konnte den Kolleg*innen in Wien viel über die Abläufe in der Düsseldorfer Hauptverwaltung erzählen, zum Beispiel die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Abteilungen.

Was hat mir geholfen diese Ziele zu erreichen?

Fachliches Wissen:

Das kam größtenteils durch das Engagement meiner Kolleg*innen, die mich immer mitgenommen haben und mich teils auch eigenständig Aufgaben erledigen ließen. Eine super Kombination aus Zuschauen und „Learning by Doing“! Meine Zugänge zu allen Plattformen wurden von meiner Chefin bereits vor meiner ANreise beantragt, so hatte ich in Wien direkt die Möglichkeit komplett einzusteigen.

Unabhängigkeit:

Durch meine bisherige Laufbahn war ich schon oft allein unterwegs, aber diesmal habe ich mich bewusst auch in unangenehme Situationen begeben, um neue Menschen kennenzulernen. Zum Beispiel habe ich an einem Student Exchange teilgenommen und bin in der Woche viele weitere Male mit verschiedenen Leuten losgezogen.

Mit den Kolleg*innen vor Ort zu Netzwerken viel mir nicht schwer, da ich ein sehr offener Mensch bin und mich immer freue neue Menschen kennenzulernen. Ich habe in Düsseldorf bereits 13 verschiedene Teams unterstützen dürfen. Das hat mir mit Sicherheit geholfen, da ich es gewohnt bin, mich als „neue“ Mitarbeiterin vorzustellen. Außerdem habe ich vor meiner Ausbildung schon in verschiedenen Unternehmen gearbeitet, das ist ebenfalls von Vorteil gewesen.

Nr. 3c)

Das Auslandspraktikum hat meine Erwartungen auf jeden Fall deutlich übertroffen! Ich hatte so eine tolle Zeit in Wien. Fachlich und menschlich durfte ich ganz viel dazu lernen. Ich bin außerdem sehr dankbar, für die Kolleg*innen und Freund*innen, die ich vor Ort kennenlernen durfte.

Ich bedanke mich für diese wunderbare Möglichkeit bei allen Beteiligten!

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