Archiv für den Tag: 1. August 2026

Während der Mobilität

Woche 6.2:

Die letzten Tage auf der Ranch waren zwar anstrengend, aber auch sehr erfolgreich. Gemeinsam haben wir das Gelände auf Vordermann gebracht und jede Menge gearbeitet. Ein großer Teil unserer Aufgaben bestand darin, sauber zu machen. Wir haben Wege und Flächen gereinigt, aufgeräumt und dafür gesorgt, dass die Ranch wieder ordentlich aussieht. Außerdem haben wir viel Unkraut gejätet, damit die Pflanzen wieder genügend Platz zum Wachsen haben. Besonders viel Arbeit machte das vertrocknete Gestrüpp. Es musste entfernt werden, damit die Ranch nicht nur gepflegter aussieht, sondern auch sicherer ist. Stück für Stück haben wir alles beseitigt und konnten am Ende des Tages sehen, wie viel wir gemeinsam geschafft haben. Auch wenn die Arbeit schweißtreibend war, hat sie sich gelohnt. Es war ein tolles Gefühl, die Veränderungen zu sehen und zu wissen, dass wir mit unserem Einsatz einen Beitrag geleistet haben. Die Tage auf der Ranch zeigen, dass Teamarbeit und Engagement viel bewirken können – und trotz der harten Arbeit kommt der Spaß nie zu kurz.

Während der Mobilität: Woche 1 / Bericht 2

Zum Ende der Woche durfte ich an einer Wohnungsbesichtigung teilnehmen. Vor dem Termin wurde die Wohnung noch einmal kontrolliert. Außerdem gibt es für jede Wohnung ein Portfolio mit den wichtigsten Informationen (wie z.B Größe , Preis, etc.). Dieses wird zu jeder Besichtigung mitgenommen.

In meiner ersten Woche habe ich außerdem gelernt, dass die Kaffeekultur im Kosovo eine zentrale Rolle spielt. Viele geschäftliche Gespräche und Besprechungen finden bei einem Kaffee statt. Auch längere gemeinsame Kaffeepausen im Büro sind hier ganz normal.

Zum Thema Nachhaltigkeit konnte ich bisher folgende Beobachtungen machen:

Außendiensttermine werden so geplant, dass mehrere Termine nacheinander wahrgenommen werden können. So müssen die Mitarbeiter zwischen den Terminen nicht immer wieder zurück ins Büro fahren. Der Grund für diese Planung ist zwar in erster Linie das hohe Verkehrsaufkommen in der Stadt, dennoch trägt sie aber dazu bei, Kraftstoff zu sparen und die Umweltbelastung durch unnötige Fahrten zu reduzieren. Für die Fahrten nutzen die Mitarbeiter ihre Privatautos. Bisher fährt jedoch keiner von ihnen ein Elektroauto.

Die Mülltrennung spielt nach meinem Eindruck keine große Rolle, da alle Abfälle gemeinsam in einem Müllbehälter entsorgt werden.

Gelegentlich kommt es hier auch zu Stromausfällen. In solchen Fällen werden die Wohnkomplexe durch Notstromaggregate mit Strom versorgt. Nach meiner Recherche habe ich festgestellt, dass der Einsatz solcher Aggregate aus ökologischer Sicht eher kontraproduktiv ist, da sie zusätzliche CO₂-Emissionen und andere Luftschadstoffe verursachen. In solchen Situationen sind sie jedoch eine notwendige Übergangslösung.

während der Mobilität

Diese Woche habe ich viele neue Einblicke in die Arbeit einer Logistikfirma bekommen. Zu meinen Aufgaben gehörten die Bearbeitung von Transportaufträgen, die Kontrolle von Lieferdokumenten und die Kommunikation mit Kunden per E-Mail.

Ich konnte selbstständiger arbeiten und meine Englischkenntnisse im Arbeitsalltag verbessern. Insgesamt war die Woche abwechslungsreich und ich habe viel über die Abläufe in der Logistik gelernt.