Archiv für den Tag: 29. Juli 2026

Während der Mobilität

Woche 2 Anfang der Woche

Zu dem Aufgaben während der Mobilität: Die Prozesse der Umsetzung der Nachhaltigkeit bei Hoebringer werden mit nur weiter bestätigt, mir ist jedoch aufgefallen das immer mehr Wert auf Digitalisierung gelegt wird und am dem Bereich stetig gearbeitet wird. Genau wie bei PUKY und wie die Zeit es mit sich bringt. Hoebringer ist ja auch ein sehr großes Unternehmen. Natürlich gibt es Sachen und Prozesse, die nicht Digitalisiert werden können, das ist aber auch gut so.

Was man Ausbildungsbetrieb umsetzten könnte was hier gemacht wird, wären Notizen zu Digitalisieren. Bei PUKY werden viele Notizen noch handschriftlich geschrieben.

Am Anfang der Woche habe ich als Aufgabe ein imaginäres Projekt bekommen. In diesen sollte ich erläutern, wie man es kleineren Unternehmen attraktiver machen könnte auf Innovationstechniken zuzugreifen, obwohl diese nicht in ihrem Budget liegen. Ziel ist es durch geringeren Gasverbrauch Immissionen zu sinken und somit auf Dauer umweltfreundlichere Alternativen zu schaffen. Hintergrund ist das Maschinen in Polen oft noch mit Gas betrieben werden und dies viele Emissionen abwirft und nicht jede Firma sich hochwertiger Maschinen leisten kann, die wenig Emissionen abwerfen.

Während der Mobilität: Woche 2, Post Nr. 2

Meine Kolleg*innen und ich haben uns mit der Fremdenverkehrsabgabe für mehrere Bundesländer in Österreich befasst und die Werte aufgelistet. Die Fremdenverkehrsabgabe, auch bekannt als Tourismusabgabe, ist eine Landesabgabe zur Mitfinanzierung des Tourismus und wird je Land und Region unterschiedlich geregelt. Die ausgefüllten Dateien bereiten wir vor und senden diese im Anschluss an das Finanzamt des jeweiligen Bundeslandes.

Unterschiede im Bereich Umwelt/Nachhaltigkeit zwischen beiden Hauptverwaltungen

Wie bereits erläutert, gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen beiden Hauptverwaltungen, und Nachhaltigkeit wird in beiden Ländern großgeschrieben. Allerdings gibt es im Wiener Büro leider keine hausinterne Kantine. Ich habe hier oft vorgekocht und etwas mit zur Arbeit genommen. Wenn man es nicht schafft, etwas vorzubereiten, gibt es hier aber unzählige Möglichkeiten, vor der Tür etwas zu besorgen. Hier fallen dann aber vermutlich auch Mehrwegverpackungen an. Das ist ein großer Vorteil in Düsseldorf, da wir vor Ort eine eigene Kantine haben. Dafür liegt das Büro in Wien in der Innenstadt und die meisten Kolleg*innen reisen mit dem öffentlichen Nahverkehr oder dem Fahrrad an, anstatt mit dem Auto.

Während der Mobilität: Woche 2, Post Nr. 1

Nach Feierabend bin ich direkt ins Wochenende gestartet und habe an einem „Student-Exchange-Program“ teilgenommen, um ein paar Leute kennenzulernen. Das lief super, und wir haben im Anschluss direkt neue Termine ausgemacht. Am selben Wochenende sind wir zusammen zur Donauinsel gefahren. Für die kommende Woche haben wir außerdem einen Spieleabend organisiert. Am Wochenende war ich außerdem zusammen mit meinen neuen Mitbewohnern brunchen. Wir waren in einem wunderschönen Café bei uns um die Ecke. Meine Freizeit möchte ich nutzen, um Wien näher kennenzulernen, aber ich versuche trotzdem, jeden Tag nach der Arbeit sowie am Wochenende auch produktiv zu sein. Das habe ich diese Woche fast jeden Tag geschafft. Mein Ziel ist es, täglich 1-2 Stunden für meine Abschlussprüfung im November zu lernen oder Bewerbungen vorzubereiten, da ich noch keine Übernahme fest habe.

Während der Mobilität: Woche 1 / Bericht 1

Ich habe nun meine ersten Tage hinter mir. Am ersten Tag durfte ich das Team kennenlernen. Das Duzen ist hier selbstverständlich. Mir wurde gesagt, dass es im normalen Arbeitsalltag sogar unnatürlich wäre, sich zu siezen. Das hat mir nochmal mehr Sicherheit in der verbalen Kommunikation gegeben, weil mir das Du im Albanischen einfacher fällt.

An meinem ersten Tag haben wir zunächst eine Runde durch die Stadt gemacht und uns die verschiedenen Bauprojekte angeschaut. Viele Baustellen stehen aktuell still, da während der Sommermonate aufgrund der hohen Temperaturen und der Urlaubssaison kaum gebaut wird.

Dafür ist im Bereich der Mietverwaltung momentan einiges zu tun. In der Nacht von Sonntag auf Montag hat es extrem stark geregnet, wodurch es am Montag zu einer größeren Schadensmeldung kam. Das Wasser im Innenhof konnte nicht richtig ablaufen, sodass das Erdgeschoss eines Wohnkomplexes überflutet wurde. Ich durfte den zuständigen Objektmanager vor Ort begleiten, während er den Schaden dokumentiert und eine Firma beauftragt hat, das Wasser abzusaugen und die Wände zu trocknen.

Außerdem gab es eine weitere Schadensmeldung an einem Aufzug eines anderen Gebäudes. Der Sensor, der erkennt, ob sich etwas im Türbereich befindet, funktionierte nicht richtig. Der Objektmanager kontaktierte daraufhin telefonisch die zuständige Aufzugsfirma, um das Problem schnellstmöglich zu beheben.

Eine Sache, die mich besonders überrascht hat, ist der Informationsaustausch mit den Mietern. Dieser erfolgt hauptsächlich über WhatsApp-Gruppen statt, wie ich es aus Deutschland kenne, über den klassischen E-Mail-Verkehr. Für jeden Komplex gibt es eine eigene WhatsApp-Gruppe, in der die Mieter und unsere Kollegen aus der Hausverwaltung vertreten sind. Die Kollegen bilden die Schnittstelle zwischen den Mietern und dem Unternehmen. In diesen Gruppen wird z. B. informiert, wenn das Wasser oder der Strom wegen Wartungs- oder Reparaturarbeiten vorübergehend abgestellt werden muss oder wenn der Aufzug zeitweise nicht genutzt werden kann.

Ich finde diese Art der Kommunikation sehr praktisch, da alle Mieter / Bewohner gleichzeitig informiert werden und Fragen direkt in der Gruppe geklärt werden können.

Meine erste Aufgabe, die ich selbstständig erledigen durfte, war es, die Mieter des Gebäudes darüber zu informieren, dass der Defekt am Aufzug in den nächsten Tagen behoben wird und der Aufzug bis zur Reparatur mit Vorsicht genutzt werden soll.

Ich bin gespannt, was mich in den nächsten Tagen noch erwartet.