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Mein Weg zum Auslandspraktikum

Ich mache ein Auslandspraktikum, weil…ich die Welt sehen und mehr als nur die touristischen Seiten eines Landes erleben möchte. Ich möchte in die Kultur eintauchen, neue Menschen kennenlernen und dabei meine beruflichen Fähigkeiten in einem internationalen Kontext erweitern. Es ist eine Chance, mich selbst herauszufordern und über meine Grenzen hinauszugehen.

Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass…es mir neue Perspektiven eröffnet und mir hilft, ausgeglichener und beständiger zu werden. Ich hoffe, dass ich durch die Arbeit in einem fremden Land nicht nur fachlich, sondern auch persönlich wachse.

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor… jede Gelegenheit zu nutzen, um zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Ich möchte meine Sprachkenntnisse verbessern, mein professionelles Netzwerk erweitern und Erfahrungen sammeln, die mich in meiner zukünftigen Karriere unterstützen werden.

Bei der Vorbereitung auf das Praktikum ist mir folgendes passiert…Ich habe mich intensiv mit der Sprache und den Bräuchen des Gastlandes beschäftigt, was mir geholfen hat, meine Nervosität in Vorfreude zu verwandeln. Ich habe auch einige lustige Missverständnisse erlebt, als ich versuchte, mit meinen zukünftigen Mentor und Kollegen vorab zu kommunizieren, aber diese kleinen Herausforderungen haben mich nur noch mehr motiviert.

Vor der Mobilität

1. Was bedeutet Nachhaltigkeit/Umweltschutz für Ihren Arbeitsalltag in Ihrem
Ausbildungsbetrieb?

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind grundlegend für meine Ausbildung bei EMKA. Wir nutzen moderne Technologien wie Solaranlagen und geschlossene Kühlwasserkreisläufe, um Ressourcen zu schonen. EMKA ist nach ISO 14001 zertifiziert und wir lernen, umweltfreundliche Materialien zu verwenden. Besonders spannend ist unsere Teilnahme am Circular Valley Netzwerk, wo wir an nachhaltigen Innovationsprojekten mitwirken. Ich schätze die Möglichkeit, verantwortungsvoll mit Materialien umzugehen und zum Umweltschutz beizutragen.

2.Welche berufliche Erfahrungen oder Weiterbildung wollen
Sie während der Auslandsmobilität erfahren?

Während meines Auslandspraktikums in der EMKA-Niederlassung in Spanien möchte ich mich beruflich weiterentwickeln und folgende Erfahrungen sammeln:

Ich strebe an, in einem internationalen Arbeitsumfeld zu arbeiten und meine interkulturellen Kommunikationsfähigkeiten zu vertiefen. Weiterhin interessiere ich mich für die Anwendung moderner Geschäftspraktiken und möchte meine Fähigkeiten im Bereich Projektmanagement und Teamarbeit verbessern. Die Möglichkeit, in einem multinationalen Unternehmen zu arbeiten, wird mir wertvolle Einblicke in globale Geschäftsabläufe und professionelle Netzwerke bieten.

Fragen vor dem Auslandspraktikum

Ich mache ein Auslandspraktikum weil ich meine Karrierechancen erweitern möchte und außerdem internationale Berufserfahrung sammeln.

Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum dass ich wertvolle Erfahrungen sammle und ich ein besseres Verständnis für die Arbeitskultur in einem anderen Land kennenlerne.

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor mich aktiv ins Team einzubringen und alle Aufgaben mit Engagement und Sorgfalt zu erledigen.

Bei der Vorbereitung ist mir folgendes passiert, ich habe überraschenderweise meine Unterkunft direkt in der Nähe von meinem Arbeitsplatz gefunden.

1. Vor der Mobilität

Was bedeutet Nachhaltigkeit/ Umweltschutz für Ihren Arbeitsalltag in Ihrem Ausbildungsbetrieb?

  • Mein Betrieb Hach Lange GmbH sichert die Wasserqualität für Menschen auf der ganzen Welt. Nachhaltigkeit ist die wichtigste Aufgabe meines Betriebes.
  • Unsere Vision: Wir machen Wasseranalytik besser – schneller, einfacher, umweltfreundlicher und aussagekräftiger – dank unübertroffener Partnerschaft mit Kunden, sachkundiger Experten und zuverlässiger, bedienerfreundlicher Lösungen.
  • Nachhaltigkeit durch Innovationen: Hach entwickelt seine Produkte unter Berücksichtigung der Einflüsse auf die Umwelt während der Produktion, im Betrieb und der der Entsorgung.
  • Umweltzentrum & Recycling: Unsere Produkte bestehen aus wertvollen Rohstoffen, die verwertet werden können. Durch das Umweltzentrum sind wir in der Lage die Entsorgung unserer Produkte selbst in die Hand zu nehmen und die Rohstoffe entsprechend zu recyceln.
  • Maßnahmen zur Nachhaltigkeit durch Ressourcenschonung:
    Unser Strom besteht bereits jetzt zu 100% aus erneuerbaren Energien.

Welche beruflichen Erfahrungen oder Weiterbildungen wollen sie während der Auslandsmobilität erfahren?

  • Mein Ziel ist es, mit diesem Praktikum meinen Beruf in meiner zweiten Fremdsprache kennenzulernen und mich im Bereich des Kundenservice zu entwickeln. Ich will ebenfalls die Arbeitskultur der Niederlande kennenlernen, denn ich habe an meiner Alten Schule viel über kulturelle Unterschiede erfahren und freue mich dies selbst zu erleben, ich freue auf mein Praktikum.

Aktuelle Termine zur Praktikumsvorbereitung 2024 / 2025

Interessieren Sie sich für ein Auslandspraktikum im Rahmen Ihrer Ausbildung?

Dann sind Sie hier genau richtig! Anbei finden Sie die aktuellen Termine zur schulinternen Vorbereitung des Praktikums:

  • 11.03.2025 (15 – 16:30 Uhr)
  • 25.06.2025 (15 – 16:30 Uhr)

Weiter Informationen können Sie dem folgenden Miro Board entnehmen.

Grundsätzlich finden diese Termine immer drei Mal im Jahr statt (jeweils kurz vor den Herbstferien, Osterferien und Sommerferien). Normalerweise ist der Raum für das Treffen BF13/14.

Abschlussbericht

Time flies by. Es ist verrückt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Drei Monate Lissabon sind um und wir haben so viel gelernt und erlebt, dass ich das erst mal in Ruhe aufarbeiten und reflektieren muss.

Das Erasmus+ Programm ist wirklich eine wahnsinnig tolle Möglichkeit um neue Kulturen, Menschen und sich selbst kennen zulernen. Ich bein sehr dankbar dafür, diese Möglichkeit nutzen zu können und würde diese Erfahrung jedem ans Herz legen.

Meine Erwartungen haben sich definitiv bestätigt, sie wurden sogar übertroffen. Meine Erwartung, einen portugiesischen Arbeitsalltag kennen zulernen hat sich auf jeden Fall erfüllt und mich doch überrascht wie groß die Unterscheide zur deutschen Arbeitsmentalität sind. Das Klischee der langen Mittagspausen und Unpünktlichkeit bestätigt sich auf jeden Fall.

Es war super interessant, vom Düsseldorf Henkel Headquater mit 5.000 Mitarbeitern zu einem kleinen portugiesischen Team aus 50 Leuten zu wechseln. Mir ist definitiv aufgefallen, wie sehr ich die Arbeit im kleinen Team bevorzuge, da dort Vertrauen und Teamwork noch viel grösser geschrieben sind und man nicht so schnell übersehen wird.

Der Nachhaltigkeitsaspekt ist in einigen Bereichen im Arbeitsalltag bereits gut umgesetzt, an anderen Stellen allerdings noch ausbaufähig. Positiv aufgefallen ist mir, dass es seit März jeden Montag und Mittwoch kostenlose Obstkörbe gibt, die nicht der Norm entsprechen uns sonst weggeworfen werden würden.

Allerdings wird der Kaffee hier immer noch aus Pappbechern getrunken und das Wasser aus in Plastikkanistern abgefüllt. Diese beiden Aspekte könnten in Zukunft durch nachhaltigere Lösungen, wie Keramiktassen und Wasserspender, ersetzt werden.

Meine Portugiesisch-Skills haben sich leider nur marginal verbessert, da wir hauptsächlich in Englisch mit unseren Kollegen und Freunden kommuniziert haben.

Obrigada, Lisboa

Unsere letzte Woche in Lissabon neigt sich dem Ende zu und wir schauen mit sehr viel Dankbarkeit und Freude auf die Zeit zurück.

Wir haben für die letzte Woche nochmal in einer anderen Unterkunft, in Campolide, gewohnt. Eher zweckmäßig, aber dennoch eine gute Erfahrung auch mal in einer klassischen Wohngegend (die nicht sehr reich ist) zu wohnen. Es war aber nochmal eine richtig schöne Woche, da wir all unsere Freunde gesehen haben und nochmal richtig das Lissabon leben gelebt haben. Wir waren auf den Miradouros, bei unserem Lieblingsrestaurant, in unserem Co-Working Cafe und in unserem Pilates Studio. Auch im Büro haben wir unsere Projekte beendet und unsere Feedback – Gespräche geführt.

Wir verlassen Lissabon aber mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da es natürlich eine unfassbar bereichende Zeit war, wir uns aber auch sehr auf unsere anschließende Algarve-Reise und zuhause freuen.

Lissabon, bis bald! 🙂

Lissabon Experience – Goodbye

Habe ich mein persönliches Lernziel erreicht?

Mein persönliches Lernziel war es sowohl meine Englisch- als auch meine Portugiesisch-Kenntnisse zu verbessern.

Bevor ich nach Lissabon gekommen bin, habe ich mit der App Duolingo angefangen Portugiesisch zu lernen. Ich habe vorher noch nie mit einer App eine Sprache neu gelernt und ich muss sagen, mir hat Duolingo sehr gut gefallen. Man hat auf jeden Fall zumindestens die Grundbegriffe gelernt und konnte diese auch gut im täglichen Leben gebrauchen. Dennoch ist Portugiesisch eine grosse Herausforderung, da besonders die Aussprache und Betonung sehr schwierig zu beherrschen ist. Aus diesem Grund habe ich sowohl im Büro als auch im Privatleben hauptsächlich auf Englisch kommuniziert. Dies hat meine Englischkenntnisse definitiv verbessert, da man den Hauptteil des Tages auf Englisch kommuniziert hat und auch viele neue Vokabeln für den beruflichen Sprachgebrauch dazugewonnen hat.

Deshalb würde ich zusammenfassend sagen, dass ich mein Lernziel erreicht habe, da mich mein Auslandspraktikum definitiv sprachlich weitergebracht hat.

Wie waren meine Erfahrungen im Vergleich zu meinen vorherigen Erwartungen?

Da ich vorher noch nie in Lissabon war, hatte ich noch keine genauen Vorstellungen über die Stadt. Ich habe sie mir aber sehr lebendig, südländisch und international vorgestellt.

Meine Erwartungen wurden sowohl erfüllt als auch übertroffen. Den Charakter von Lissabon kann man nur wirklich beschreiben, wenn man ihn selbst mal erlebt hat. Ich war noch in keiner Stadt vorher, in der man sich so lebhaft und befreit gefühlt hat! Von den Miradouros über die Strassenmusik und die Fischdelikatessen bis hin zu den Azulejos-Fliesen an den Häusern – in diese Stadt kann man sich nur verlieben!

Auch über das portugiesische Büroleben hatte ich keine genauen Vorstellungen. Aber dadurch dass unsere Kollegen uns herzlich empfangen haben, hat man sich direkt wohl gefühlt. Es war im Vergleich zu dem Büro von Henkel in Düsseldorf (mit knapp 5.000 Mitarbeitern) ein ziemlicher Unterschied zu dem Lissaboner Büro mit 50 Mitarbeitern. Aber es war richtig schön, auch mal in einem kleineren Team zu arbeiten, weil man in dem kleinen Team eine total familiäre Atmosphäre hatte. Dadurch dass natürlich viele Projekte auf portugiesisch waren, musste man erstmal in die portugiesischen Begriffe und die Arbeitsweisen reinkommen, aber die Kollegen haben es einem total erleichtert und es hat total Spass gemacht, mal eine andere Arbeitskultur richtig kennenzulernen!

Deshalb wurde meine vorherigen Erwartungen in jeglicher Hinsicht übertroffen!

Lissabon Experience – die 12. Woche

Nun sind wir leider in der letzten Woche unseres Praktikums angekommen… 🙁

Da wir unsere Wohnung in Alfama nur bis Ende April frei war, mussten wir für die letzte Woche noch in ein Airbnb umziehen. Wir haben uns bewusst für eine Wohnung in einem andere Stadtteil Lissabons, Campolide, entschieden, um nochmal das Leben in einer anderen Ecke mitzubekommen! Campolide ist ein nördlicher Stadtteil von Lissabon, der oberhalb vom Park Edoardo und des Marques de Pombal liegt. Man findet dort auch verschiedene Restaurants und Kneipen, aber es liegt eine ganz andere Atmosphäre in der Luft, als im urigen Stadtteil Alfama. Es war trotzdem echt schön nochmal in einer typisch portugiesischen Wohngegend und in einer weniger touristischen Gegend zu leben.

Die letzten Tage in Lissabon haben wir nochmal genutzt, um all unseren Freunden tschüss zu sagen und nochmal alle süssen Ecken Lissabons zu sehen. Wir haben auf dem Dach vom Haus einer Freundin gefrühstückt – mit herrlichem Blick über Lissabon -, sind durch die Strassen gelaufen und haben nochmal die Aussicht auf den Miradouros genossen (siehe Bild).

Am Wochenende waren wir auf einer Feier auf der anderen Tejo-Seite in den alten Ruinen. Von dort hatte man einen herrlichen Blick auf ganz Lissabon und konnte die Abendstimmung richtig geniessen.

Auch im Büro haben wir unsere Projekte fertig gestellt und uns von unseren Kollegen verabschiedet. Es war richtig komisch tschüss zu sagen, da man sich an den Alltag hier richtig gewöhnt hatte.

Tschüss Lissabon & bis ganz ganz bald! 🙂

Lissabon Experience – die 11. Woche

Jetzt sind wir schon in unserer vorletzten Woche angelangt und unsere Zeit nähert sich langsam leider dem Ende zu…

In dieser Woche liegt der 25. April, der Nationalfeiertag von Portugal. Dort wurde genau vor 50 Jahren die Gewaltherrschaft vom damaligen Diktator Salazar beendet. Der vergleichsweise friedlich verlaufene Militärputsch wird auch „Nelkenrevolution“ genannt, weil die jubelnden Soldaten sich damals Nelken in ihre Gewehrläufe gesteckt haben.

Aufgrund des Nationalfeiertags wurde am Vorabend am „Praça do Commercio“ eine Lichtershow mit einem Konzert und einem Feuerwerk veranstaltet, welche wir uns angeguckt haben (siehe Foto). Der Platz war total gefüllt und es war ein total bewegender Moment, als nach der Lichtershow der ganze Platz das portugiesische Revolutionslied angestimmt hat.

Am Nationalfeiertag haben wir mit einer Kollegin von uns einen kleinen Roadtrip entlang der Küste gemacht.

Wir sind zuerst nach Ericeira gefahren, ein kleines Küstenstädtchen direkt am Meer, das auch viele Surfer gerne zum surfen besuchen. Nachdem wir durch den Ort und an der Küste entlang gewandert sind, waren wir in einem sehr leckeren Fischrestaurant direkt am Meer essen. Dort gab es riesige Meeresfrüchte-Teller mit Garnelen, Muscheln, Hummer, etc. und man konnte den Ausblick auf Meer geniessen.

Danach sind wir weiter nach „Azenhas do Mar“ gefahren, ein kleiner Ort direkt am Meer, unter dem das Meer einen sogenannten natürlichen Pool gebildet hat, der öffentlich nutzbar ist (siehe Foto). Leider war es zu kalt, um dort schwimmen zu gehen, aber der Ausblick war trotzdem unbezahlbar!

Am Abend sind wir dann noch in eine Bar auf einer Klippe gefahren, in der man sich ein bisschen wie in einem Regenwald-Garten gefühlt hat. Es waren tolle Pflanzen um einen herum, sowie Strohschirme, Netze, Lichterketten und kleine Brunnen.

Es hat sich echt wie ein richtiger Urlaubstag angefühlt 🙂

Auch mal Krank sein

Meine Mitbewohnerin und ich waren leider beide die komplette letzte Woche krank. Wir haben uns wohl an der Klimaanlage im Büro erkältet. Wir haben leider den ganzen Tag in der Wohnung verbracht, haben Dampfbäder gemacht und geschlafen. Immerhin hat es uns beide erwischt und wir haben uns nicht so alleine gefühlt. Am Freitag ging es mir den ersten Tag wieder besser und ich konnte abends zu einer Beach-Party gehen. Es tat so gut mal wieder unter Menschen zu kommen und es war ein richtig cooles Event. Wir haben alle barfuß am Strand getanzt.