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Mobilität Woche 2 (1/2)

Goedemiddag,

Die Woche startete damit, dass ich eine kleine Einführung in den Verkauf bekommen habe. Hier habe ich gelernt, wie Verkaufsrechnungen erstellt werden, welche Lieferzeiten wir haben und wie unsere Preisklassen für Kunden zu Stande kommen. Auch habe ich am Montag anlässlich meines Geburtstags am Sonntag den Kollegen ein paar Kleinigkeiten zum Naschen mitgebracht. Heute durfte ich dann bei unserem Einkaufsleiter über die Schultern schauen. Hier habe ich gelernt, wie er es Koordiniert, keinen zu Hohen Bestand zu bekommen um die Lager kosten möglichst gering zu halten und eine möglichst gute Umschlagshäufigkeit zu haben, aber gleichzeitig auch die Liefertermine die wir geben einzuhalten und die Kunden glücklich zu machen. Den auch in den Niederlanden gilt: Kunde ist König.

Im privaten ist mir nochmal aufgefallen, dass das Leben und die Lebenshaltungskosten in den Niederlanden deutlich höher sind als in Deutschland. Für Fleisch beispielsweise zahlt man fast überall 1-2 € mehr. Auch musss ich leider meine Airbnb Unterkunft wechseln, da der Besitzer des Hauses es meinem Host nicht mehr erlaubt dies an dritte weiter zu vermieten. So kommen leider nochmal zusätzliche Kosten und Aufwand auf mich zu. Dafür habe ich jetzt für eine Woche ein richtiges Luxusapartment 🙂 Ich hoffe dort klappt alles.

Doei 🙂

Mobilität Woche 1 (2/2)

Goedde Abend,

am Donnerstag Vormittag durfte ich ein paar Einkaufsrechnungen buchen sowie zusehen, wie eine Rechnung erstellt wird. Auch habe ich am Nachmittag wieder im Lager mitgeholfen. Den Freitag habe ich dann im Lager verbracht und dort mitgeholfen.

Am Wochenende habe ich Samstag Amsterdam erkundet. Ich war unteranderem am Haus Madame Toussad und habe mir die vielen Kanäle angeschaut. Auch habe ich ein paar neue Leute aus England kennengelernt. Des Weiteren war ich abends bei einem Eishockeyspiel der Utrecht Ice Tigers. Am Sonntag habe ich dann entspannt und die neuen Eindrücke auf mich wirken lassen.

Vor der Mobilität – Praktikum in Apeldoorn


Hallo zusammen,

Ich führe hier einen Blog zu meinem Praktikum in den Niederlanden, genau gesagt bei CESnederlands in Apeldoorn.

Die Frage nach der Bedeutung von Nachhaltigkeit in meinem Arbeitsalltag, sind sehr wichtig. Das vermeiden von unnötigen Drucken und Wegen ist hierbei ein großer Punkt.
Auch ist das Erklären und Helfen im Arbeitsalltag wichtig, um die nicht so am PC fitten Kollegen immer weiter in Richtung Nachhaltigkeit zu bringen.

Von Erzählungen habe ich gehört, dass der Standort von CES in den Niederlanden sehr modern und fortschrittlich sein soll. Daher freue ich mich sehr darauf, zu sehen wie dort gearbeitet wird und welche Unterschiede es zu unserem Standort in Deutschland gibt.

Ich hoffe, dass ich durch dieses Praktikum offener werde und schneller auf Leute zugehen kann. Und das ich natürlich auch viele neue Leute kennen lernen und einer Kultur näher komme. Ich freue mich sehr und bin gespannt darauf, wie es in Wirklichkeit sein wird!

Liebe Grüße
Sarah

Mobilität Woche 1 1/2

Goeddenamiddag,

mein Praktikum absolviere ich bei unserer Niederländischen Niederlassung. Ich wohne in einem kleinen Studentenort Namens Wageningen. Meine Anreise erfolgt am Sonntag, den 05.10.2025. Hierbei ist mir direkt im Vergleich zu Deutschland aufgefallen, dass hier viel mehr für Fahrradfahrer gemacht wird als in Deutschland. Während bei uns Fahrradfahrer meist mit auf der Straße fahren müssen, gibt es in den Niederlanden die meiste Zeit abgetrennte Fahrradwege mit Ampeln die sogar extra Ampeldrücker für Fahrradfahrer haben. Auch ist mir aufgefallen, dass man meist auf kurzen Strecken deutlich schneller ist als mit dem Auto, da es vor allem in der Stadt viele 30er Zonen gibt und auf manchen Straßen mit rotem Untergrund die Fahrradfahrer sogar Priorität gegenüber den Autos haben. Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass es in den Niederlanden jetzt für alle Dosen und Plastikflaschen Pfand eingeführt wurde. Dies ist mir ebenfalls neu.

Am Montag startete meine erste Arbeitswoche. Im Betrieb an sich gibt es im Bezug auf Umwelt und Nachhaltigkeit keine großen Unterschiede zu meinem Heimatbetrieb, da es wie oben erwähnt eine Niederlassung meines Ausbildungsbetriebes ist und wir die selben hohen Ansprüche an Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben. Natürlich läuft es hier allerdings etwas anders ab, da es sich nur um eine Lagerhalle handelt, von welcher aus unsere Produkte in die Benelux Länder verschickt werden. Dadurch fallen die Umweltbelastenden Vorgänge bei einer Produktion komplett weg.

Gestartet hat meine Woche mit einer kleinen Führung durch die Niederlassung, so dass ich alle erstmal kennlernen durfte. Ein Unterschied in der Arbeitskultur ist auf jeden fall, dass sich in den Niederlanden eigentlich alle duzen. Danach habe ich eine kleine Einführung in unser Schlossprogramm bekommen beziehungsweise habe ich etwas mehr über den mechanischen Schlossbereich erfahren. Anschließend habe ich ebenfalls noch etwas im Lager mitgeholfen. Dann war der Montag auch schon beendet. Am Dienstag habe ich den Tag damit gestartet, im elektronischen Bereich eine kleine Einführung zu bekommen. Des Weiteren habe ich mit dem dafür verantwortlichen Mitarbeiter zwei Schlösser überprüft und wir sind bei einem auf Fehlersuche gegangen. Den Mittwoch habe ich komplett im Lager verbracht und konnte bereits viel alleine arbeiten und die Kollegen somit unterstützen.

Vor der Mobilität

1a) Was bedeutet Nachhaltigkeit/Umweltschutz für Ihren Arbeitsalltag in Ihrem Ausbildungsbetrieb?
Nachhaltigkeit ist bei uns ein wichtiges Thema. Auch wenn es im Sondermaschinenbau schwer ist viel auf Umweltschutz zu achten, versuchen wir es wo es nur geht. Wir haben zum Beispiel auf fast allen Gebäuden Solaranlagen, oder E-Auto-Ladesäulen. Außerdem versuchen wir so wenig wie möglich zu drucken.
1b) Posten Sie Ihr persönliches Lernziel: Welche berufliche Erfahrungen oder Weiterbildung wollen Sie während der Auslandsmobilität erfahren?
Ich habe vor, die kleinen kulturellen Unterschiede zu verstehen, um sie später im Berufsalltag im Export anwenden zu können. Außerdem ist es ein Ziel mein Englisch geschäftlich und im Alltag noch etwas zu verbessern.

Vor der Mobilität

1a)

Was bedeutet Nachhaltigkeit bzw. Umweltschutz in Ihrem Betrieb?

In unserem Betrieb spielen Umweltschutz und nachhaltiges Handeln aufgrund unserer regionalen Verbundenheit zu unserem Heimatstandort eine große Rolle. Wir sehen es als unsere Aufgabe, ressourcenschonend und sozial zu arbeiten, um auch nachfolgenden Generationen eine sichere Zukunft zu bieten. Daher gehen wir intensiv auf die drei Säulen der CSR (Corporate Social Responsibility) ein. In unserer Produktion entstehen beispielsweise keine schädlichen Abgase oder Abfallstoffe und es werden keine umweltschädlichen Substanzen verwendet.
Durch fertigungsbegleitende Qualitätskontrollen und den verstärkten Einsatz von Standardmaterialien reduzieren wir den unnötigen Verbrauch von Ressourcen bereits im Vorfeld. Zudem beträgt unsere Recyclingquote bei Stahl bis zu 90 %.
Für eine Vielzahl unserer Produkte gibt es sogenannte EPDS (Environmental Product Declarations), wodurch umweltrelevante Informationen transparent zur Verfügung gestellt werden, um die Anforderungen der BauPVO an nachhaltiges Bauen zu erfüllen.
Die hohe Qualität unserer Produkte sorgt außerdem für eine lange Lebensdauer.
Des Weiteren arbeiten wir gemeinsam mit regionalen Partnern am Projekt Ökoprofit, bei dem es darum geht, die Öko-Effizienz zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken. Hierbei stehen besonders die Themen Reduzierung des Wasser- und Energieverbrauchs sowie Abfallreduktion und Erhöhung der Materialeffizienz im Fokus. Durch unsere Maßnahmen haben wir bereits mehr als 119,4 t CO₂ jährlich eingespart und wurden als Ökoprofit-zertifizierter Betrieb ausgezeichnet. Seit 2020 beziehen wir zudem ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien und CO₂-kompensiertes Gas, wodurch wir unseren Produktionsprozess bis heute weitgehend klimaneutral gestalten können.

1b)

Während meines Auslandspraktikums in den Niederlanden möchte ich vor allem meine beruflichen Kenntnisse als Industriekaufmann erweitern. Ich möchte erleben , wie internationale Unternehmen Geschäftsprozesse wie beispielsweise Beschaffung, Vertrieb und Kundenkommunikation managen. Auch möchte ich meine Englischkenntnisse verbessern und eventuell etwas Niederländisch lernen. Des Weiteren hoffe ich, meine interkulturellen Kompetenzen zu stärken und neue Perspektiven für meine berufliche Zukunft zu gewinnen.

3. Nach der Mobilität

Ich fand, dass mein Auslandspraktikum eine sehr gute Gelegenheit, um einen völlig anderen Betriebsbereich kennenzulernen als den, den man sonst bei der täglichen Arbeit erlebt. Das Praktikum hat mich auf einige Proben gestellt, die ich mit zusätzlicher Sprachbarriere meistern musste.
Dennoch war es eine tolle Gelegenheit, um daran zu wachsen und ich bin froh, in der Zeit Italienisch gelernt zu haben (auch wenn es noch sehr ausbaufähig ist :-)).

Der Einsatz in Italien hat mir in puncto Nachhaltigkeit und Umweltschutz wirklich die Augen geöffnet und gezeigt, wieso wir uns in Deutschland mit der strikten Mülltrennung so zufriedenstellen können. Ich denke zwar, dass auch wir in Deutschland einiges mehr tun könnten für den Umweltschutz, aber Italien sind wir definitiv um Längen überlegen.

Die Erwartungen, dort auch persönlich zu wachsen neben der neuen Berufserfahrung, wurde gänzlich erfüllt. Ich habe mich persönlich sehr weiterentwickelt und bin sehr dankbar, diese Möglichkeit gehabt zu haben, das Praktikum in Italien zu absolvieren.

Ein paar Challenges warteten auch auf mich, die ich meistern musste. Nur Einige davon waren…
…die Ratte in meiner ersten Wohnung,
…der Diebstahl meiner Wertsachen aus dem Auto,
…der Mann, der mir an einer abgelegenen Tankstelle Geld geliehen hat und dann mit mir in mein Dorf mitgefahren ist, damit ich ihm es auch ganz sicher sofort zurückzahle,
…die Polizei, die mich angehalten hat, weil ich einen Zebrastreifen angeblich übersehen habe,
usw.
Die Schockmomente in dieser Zeit haben mich auf jeden Fall wachsen lassen. 😉

Und dennoch würde ich es jeder Zeit wieder machen. Bis dann!

3. Nach der Mobilität

Hallo!

Als ich nach Athen kam, war ich voller Neugier und Aufregung. Ich wusste noch gar nicht, was mich erwarten würde. Mein Ziel war es, meinen Horizont zu erweitern, neue Arbeitsweisen kennenzulernen und offen auf alles Unbekannte zuzugehen. Rückblickend kann ich sagen, dass ich genau das erreicht habe, weil ich mich auf das Abenteuer eingelassen habe und jede Erfahrung genutzt habe, um Neues zu lernen

Vor dem Praktikum hatte ich mir vorgestellt, vor allem berufliche Erfahrungen zu sammeln und das Land besser kennenzulernen. Tatsächlich war es noch viel mehr. Ich habe die Stadt erkundet, bin in den Alltag der Menschen eingetaucht und habe kleine Herausforderungen gemeistert, die ich vorher nicht erwartet hätte. Jeder Tag brachte neue Erlebnisse, die meine Perspektive erweitert haben. Es war unglaublich bereichernd zu erleben, wie es ist, in einem anderen Land zu leben und zu arbeiten.

Das Praktikum hat mir nicht nur beruflich neue Einblicke eröffnet, sondern mich auch persönlich weitergebracht. Jede Begegnung, jede kleine Entdeckung in der Stadt und jede neue Erfahrung hat meine Neugier geweckt.

Ich bin dankbar für die Möglichkeit, dieses Praktikum gemacht zu haben und für all die wertvollen Erlebnisse, die es mit sich gebracht hat. Es war eine Reise voller Abenteuer, Überraschungen, Lernmomente und unvergesslicher Erinnerungen.

Es hat mir großen Spaß gemacht, davon zu berichten, und ich hoffe, ihr konntet einen kleinen Eindruck von meiner Zeit in Athen gewinnen.

Macht‘s gut 

Marina

2. Während der Mobilität (Woche 4, 2/2)

Die letzten Tage hier waren leider von heftigem Unwetter geprägt mit so starken Regenfällen, dass die Straßen überschwemmt waren. Nichtsdestotrotz waren die Straßen sauber.

In der Eisdiele habe ich die letzten Bestellungen aufgenommen und durfte zum Abschluss nochmal dabei helfen, das Eis zu machen. Das war eine schöne Überraschung zum Abschied. 🙂

Jetzt steht noch eine Woche Urlaub an mit „Roadtrip“ vom Gardasee, nach Venedig, Mailand und dann über Zürich zurück nach Deutschland.


In Venedig war es abartig voll mit Menschen. Allerdings war ich sehr erstaunt darüber, wie sauber alles war. Die Gastronomen hier achten sehr penibel darauf, dass die Touristen nirgendwo ihren Müll liegen lassen.
Nachhaltig ist Venedig natürlich nicht, das bekannte Problem mit den Kreuzfahrtschiffen habe ich selbst nun gesehen und es ist furchtbar.

Das Schlimmste, was ich in Italien gesehen habe, wenn es um Müll geht, war in Mestre. Das ist eine kleine Stadt, von der man mit dem Zug nach Venedig über die Brücke fährt.
Am Bahnhof war nicht nur ein riesiges Drogenproblem; die Obdachlosen urinieren hier „um die Wette“ auf die Treppen der Unterführungstreppen und neben den Bänken auf dem Boden war ein riesiger Haufen an Fäkalien, dass man dachte, dieser sei von Kühen.
Dieses Problem ist sehr extrem und wirklich sehr schockierend, denn die Polizei ist direkt nebenan.

Aber… ich vermisse Italien. 🙁

2. Während der Mobilität (Woche 4, 1/2)

Die letzte Woche habe ich eingeleitet mit einer sehr langen Wanderung, was wirklich erholsam war, wenn man morgens schon um 7 Uhr mit der Seilbahn auf ca. 2000m hochfährt und dann den Gipfel ansteuert. 🙂

Aber ein kleines Bisschen an Traurigkeit kommt schon so langsam hoch. Das Klima ist wirklich toll hier in Italien und die Arbeit macht super viel Spaß.
Ich durfte jetzt sogar anfangen, den Instagram-Account mit zu gestalten und die Posts dafür zu designen. Auch habe ich jetzt schon „meine“ Stammkunden; also Familien, die schon ziemlich lange hier in Scena im Urlaub sind und wirklich jeden Abend vorbeikommen. Dadurch führt man wirklich schöne Gespräche.

Auf dem Weg Richtung Gipfel fiel mir übrigens etwas auf: Weder auf dem Berg noch auf den Wegen noch auf der Alm findet man Müll. Alles ist super sauber und die Leute, die auf den Bänken pausieren mit ihrem eigenen Essen, nehmen den Müll auch wieder mit. Das ist wirklich sehr beachtlich.

Gestern war ich beim Minigolf und die Anlage hat mich wirklich sprachlos gemacht. So eine saubere, gepflegte Anlage habe ich noch nie gesehen. Hier in Südtirol achtet man wirklich sehr auf die Sauberkeit und Nachhaltigkeit.

Während der Mobilität 1. Woche (2/2)

Die restliche Arbeitswoche habe ich weiter im Büro mitgeholfen. Diesmal vor allem bei der Organisation der Unterkünfte für die Schüler. Von sorgfältig geführten Excel-Übersichten über Absprachen mit den Gastfamilien bis hin zur Planung der Anfahrt der Schüler gab es einiges zu beachten.

Beim Thema Transport ist mir allerdings aufgefallen, dass hier auf Nachhaltigkeit nicht wirklich geachtet wird. Es wird einfach ein Fahrer beauftragt und das war’s. In meinem Ausbildungsbetrieb in Deutschland läuft das anders: Dort bekommen Mitarbeitende das Busticket komplett erstattet, um das Auto stehen zu lassen. Außerdem gibt es ein Angebot von E-Ladestellen für Mitarbeitende und Gäste des Unternehmens, um die Umwelt zu schonen.

Diese Woche hab ich auch ständig das Wort „Mela“ gehört. Es wird irgendwie in jeder Situation als Füllwort benutzt. Ich hab ein paar Einheimische gefragt, aber die konnten mir auch nicht so richtig sagen, warum. Scheint einfach so ein typisches Ding hier zu sein.

Mittlerweile habe ich schon einige Strände gesehen, aber mein absoluter Favorit ist bisher der St. Peter’s Pool. Dort kann man Sonne tanken, von kleinen Klippen ins Wasser springen und super schnorcheln. 

3. Nach der Mobilität

3b) Haben Sie Ihr persönliches Lernziel erreicht? Was hat Ihnen dabei geholfen?

Ja, ich habe mein persönliches Lernziel erreicht. Ich wollte während meines Auslandspraktikums vor allem meine Englischkenntnisse verbessern und sicherer in der beruflichen Kommunikation werden – und genau das ist mir gelungen. Besonders das Arbeiten an meiner eigenen Marketingkampagne und das Halten der Abschlusspräsentation auf Englisch haben mir viel Sicherheit gegeben. Dass ich dabei von meinen Kolleginnen und Kollegen stets unterstützt wurde, hat mir sehr geholfen. Die offene und hilfsbereite Atmosphäre bei URSUS hat mir den Einstieg erleichtert und mir ermöglicht, in kurzer Zeit viel dazuzulernen – sowohl fachlich als auch sprachlich.

3c) Vergleich meiner Erwartungen mit meinen tatsächlichen Erfahrungen

Vor dem Praktikum hatte ich gehofft, neue berufliche Erfahrungen zu sammeln, einen Einblick in die Arbeitswelt eines ausländischen Unternehmens zu bekommen und mich persönlich weiterzuentwickeln. Rückblickend wurden diese Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Ich durfte an echten Projekten arbeiten, Verantwortung übernehmen und dabei viel Neues lernen. Gleichzeitig habe ich festgestellt, wie schnell man sich auch in einem fremden Land zurechtfinden kann – ob bei der Arbeit, beim Mittagessen mit den Kollegen oder bei spannenden Ausflügen am Wochenende, z. B. nach Mailand oder Verona.

Das Praktikum war für mich eine wertvolle Erfahrung, die ich jederzeit wieder machen würde. Ich nehme viele neue Eindrücke, berufliches Wissen und persönliche Entwicklungsschritte mit nach Hause – und kann ein Auslandspraktikum wirklich jedem empfehlen, der neugierig auf Neues ist und den eigenen Horizont erweitern möchte.