Archiv der Kategorie: Allgemein

Während der Mobilität 3 (2/2)

In den vergangenen Tagen meines Praktikums habe ich besonders viel über die professionelle Zusammenarbeit mit Handelskunden gelernt. Ein zentraler Punkt dabei war, wie wichtig eine offene, transparente und gleichzeitig lösungsorientierte Kommunikation ist, vor allem dann, wenn es um Herausforderungen wie Verluste oder rückläufige Ergebnisse geht.

Ein weiteres zentrales Thema war die Nachhaltigkeit. Während ich eine Arbeitskollegin bei der Erstellung einer Produktpräsentation für einen neuen Einkäufer unterstützte, stellte sich heraus, dass neben den Produkten selbst auch ihre Verpackungen genauer vorgestellt werden sollen. Der Grund dafür ist, dass das verwendete Material zu einem hohen Anteil aus recycelbarem Kunststoff besteht. Mein Praktikumsbetrieb arbeitet zudem mit Plastic Bank zusammen, dabei wird Kunststoffmüll an Küsten gesammelt und anschließend für die Produktion unserer Produkte wiederverwendet. Aber auch mein Ausbildungsbetrieb entwickelt und implementiert branchenübergreifend nachhaltige Strategien, Technologien und Lösungen, z. B. für die CO₂‑Reduktion und Klimatransformation sowie nachhaltige Lieferketten.

Zum Abschluss meines Praktikums sind wir als Team spanische Tapas essen gegangen. Es war ein schöner Moment, um noch einmal in entspannter Atmosphäre zusammenzukommen. Der Abend hat mir gezeigt, wie wertvoll ein gutes Team ist, nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch menschlich. Die Gespräche, das Lachen und das gemeinsame Essen haben die letzten Tage perfekt abgerundet.

Während der Praktikum – Neujahrsfest in der Mongolei

Diese Woche fällt in der Mongolei das wichtigste traditionelle Fest des Jahres: Tsagaan Sar, das mongolische Neujahrsfest. Es beginnt mit dem ersten Neumond, und die Feierlichkeiten starten bereits am Vorabend gegen 17 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt kommen die Familien zusammen und bereiten alles für das neue Jahr vor.

Die ersten drei Tage sind gesetzliche Feiertage, und in dieser Zeit bleiben viele Behörden, Unternehmen und auch Rechtsanwaltskanzleien geschlossen. In unserer Kanzlei war diese Woche ebenfalls fast vollständig frei, da die Anwälte ihre Verwandten besuchen mussten. Viele Familien leben weit außerhalb der Stadt, sodass sie schon vor dem Feiertag losreisen, um pünktlich bei den ältesten Familienmitgliedern zu sein. Aus diesem Grund wurden auch unsere Arbeiten für die Woche kurz geplant, und dann haben wir die Kanzlei ganz leicht geschlossen.

Auch in Ulaanbaatar merkt man deutlich, dass das öffentliche Leben für mehrere Tage nahezu stillsteht. Für mich im Rahmen meines Praktikums ist es besonders spannend zu sehen, wie stark dieses Familienfest den Kanzleialltag beeinflusst. Im Vergleich zu Deutschland, wo nach Neujahr der Arbeitsalltag schnell wieder beginnt, nimmt Tsagaan Sar hier einen viel größeren Stellenwert ein.

Während der Mobilität 3 (1/2)

Gestern und heute durften wir Besuch aus Ungarn bei uns begrüßen. Im Mittelpunkt standen vor allem das Netzwerken sowie der fachliche Austausch zwischen dem österreichischen und dem ungarischen Team.

In angenehmer Atmosphäre führten wir viele spannende Gespräche über unsere jeweiligen Arbeitsweisen, Strukturen und Erfahrungen im Tagesgeschäft. Besonders interessant war es, die alltägliche Arbeit gegenseitig zu präsentieren und Einblicke in unterschiedliche Herangehensweisen zu erhalten.

Ein Highlight des Besuchs war der umfangreiche Storecheck. Gemeinsam analysierten wir verschiedene Vertriebsläden und betrachteten Produktplatzierungen.
Es war sehr aufschlussreich zu erfahren, wie sich Vertriebsläden und Vermarktungsstrategien in Ungarn im Vergleich zu Österreich unterscheiden.

Abgerundet wurde der Besuch mit einem gemeinsamen Abendessen in einer Skybar. In entspannter Atmosphäre konnten wir die Gespräche vertiefen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Der Austausch war für uns alle sehr bereichernd und bot wertvolle Einblicke in die Vertriebslandschaft unseres Nachbarlandes. 

Suriname- während der Mobilität Teil2

Guten Abend aus Suriname 🙂

Heute waren wir erneut im Dschungel und haben die Goldmienen besichtigt. Dort wird das Team in dem ich arbeite neue Unterkünfte für die Arbeitenden dort bauen. Es ist unglaublich wie wunderschön der Dschungel ist.Leider werden dafür hier natürlich sehr viele Palmen und Bäume gefällt. Das Land sieht diesen Vorgang daher als ziemlich zwiegespalten. Natürlich werden in Deutschland auch Grünflächen gefällt … allerdings ist dies hier ziemlich unkontrolliert. Morgen gehen wir auf den Markt um verschiedene Materialien zu kaufen. Darauf freue ich mich sehr. Viele Grüße aus Paramaribo. 🌴

Während der Mobilität 2 (2/2)


Ein zentrales Thema der letzten Tage war die Ausarbeitung eines Sortimentsvorschlags für einen neuen Kunden. Dabei ging es darum, passende Produkte auszuwählen, die sowohl zur Zielgruppe als auch zur Positionierung des Kunden passen. Ich habe recherchiert, Produkte verglichen und dabei besonders auf Wirtschaftlichkeit, Attraktivität und Marktpotenzial geachtet. Es war interessant zu sehen, wie strategisch ein Sortiment aufgebaut wird und wie viele Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Außerdem unterstützte ich die Vorbereitungen für den Besuch unserer ungarischen Arbeitskollegen, wodurch ich spannende Einblicke in die internationale Zusammenarbeit erhielt.

Ein weiteres großes Thema in dieser Woche waren E-Firmenautos. Dabei fiel mir besonders auf, wie viel Wert mein Praktikumsbetrieb darauf legt, den Mitarbeitenden attraktive Elektroautos zu sehr guten Konditionen anzubieten. Ziel ist es, die Entscheidung für ein E-Auto bewusst zu fördern und nachhaltige Mobilität im Unternehmen zu stärken.

Dieser Ansatz unterscheidet sich deutlich von meinem Ausbildungsbetrieb, in dem dieses Thema weniger stark im Fokus stand. Hier wird aktiv daran gearbeitet, umweltfreundliche Alternativen attraktiv zu gestalten und gleichzeitig moderne Anreize für die Mitarbeitenden zu schaffen.

In meiner Freizeit habe ich ein typisches Wirtshaus besucht und lange Spaziergänge über die Stadtberge gemacht.

Insgesamt war es eine abwechslungsreiche und lehrreiche Woche.

Während der Mobilität

Während meiner Mobilität habe ich die gerichtlichen Verhandlungen in der Mongolei miterlebt. Dabei ist deutlich geworden, dass die Gerichte stark ausgelastet sind. Die Richterinnen und Richter haben täglich eine hohe Anzahl an Terminen. Wenn eine Verhandlung länger dauert als geplant, verschieben sich die nachfolgenden Termine oder die Beteiligten müssen längere Zeit warten. In manchen Fällen werden Termine neu angesetzt. Dadurch entstehen zusätzliche Wege und ein erhöhter Zeitaufwand, was sich auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcennutzung bemerkbar macht.

Im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb in Deutschland wird dort verstärkt darauf geachtet, durch digitale Terminplanung und Online-Verhandlungen Abläufe effizienter zu gestalten und Wege zu reduzieren. In der Mongolei bestehen ebenfalls Möglichkeiten für Online-Termine, und diese werden nach Möglichkeit genutzt. Allerdings ist eine digitale Durchführung nicht in allen Verfahren umsetzbar. Insbesondere bei vertraulichen oder sensiblen Verhandlungen besteht das Problem, dass nicht eindeutig überprüft werden kann, ob sich ausschließlich die berechtigten Beteiligten im Raum befinden. Aus diesem Grund finden viele Termine weiterhin in Präsenz statt.

Ein Unterschied liegt daher im praktischen Einsatz digitaler Möglichkeiten. Während in Deutschland Online-Verfahren häufiger genutzt werden, ist ihre Anwendung in der Mongolei aus organisatorischen und sicherheitsbezogenen Gründen eingeschränkt. Eine Gemeinsamkeit besteht jedoch darin, dass in beiden Ländern grundsätzlich das Ziel verfolgt wird, Verfahren effizient und strukturiert durchzuführen.

Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich vor allem in einer optimierten Terminplanung sowie in der Weiterentwicklung sicherer technischer Lösungen für Online-Verhandlungen. Wenn eine verlässliche Identitätskontrolle gewährleistet werden kann, könnten mehr Termine digital stattfinden. Dadurch würden Wartezeiten reduziert und unnötige Anfahrten vermieden, was sowohl organisatorische als auch ökologische Vorteile mit sich bringen würde. Gleichzeitig ist nachvollziehbar, dass bei bestimmten Verfahren der Schutz der Vertraulichkeit Vorrang hat und deshalb Präsenztermine weiterhin erforderlich bleiben.

suriname- während der Mobilität Teil1

Huhu, ich wurde sehr herzlich von meinem neuen Team aufgenommen. Mein Ansprechpartner ist super freundlich und hat mir mit seiner Familie die Möglichkeit gegeben, das Land noch besser kennen zu lernen. Im Arbeitsalltag und auch darüber hinaus. Gestern sind wir zu seinem neuen Projekt gefahren das mitten im Dschungel in den Goldmienen lag. Es war sehr interessant und schön anzusehen was dieses Land zu bieten hat und wie die Menschen zusammen leben und auch arbeiten. Um den Umweltschutz zu fördern bilden die Kollegen Fahrgemeinschaften mit den Trucks um in den Dschungel zu gelangen. Sie treffen sich morgens in einem Dorf Café das in der Mitte des Dorfes liegt indem mein Chef lebt. Anschließend fahren sie gemeinsam dort hin und fahren in den selben Schichten quasi wieder zurück. Den Strom und das Wasser generieren Sie aus dem was laut meinem Chef:“ Mutter Erde ihnen gibt“. Im Gegensatz zu uns in Deutschland und der Firma in der ich Beschäftigt bin ist die Digitalisierung ein schwieriges Thema. Das meiste wird immernoch auf Papier geschrieben und Akten werden angelegt. Der Computer wird nur für die wirklich wichtigen Dinge genutzt wie Personal, Rechnungen und Bestellungen. Wobei Bestellungen auch persönlich gemacht werden. Man fährt also in die nahegelegenen Firmen und bestellt vor Ort. Man pflegt den persönlichen Kontakt sehr und es ist wichtig zu seinen Geschäftspartnern auch eine Freundschaftliche Beziehung zu pflegen. Nach dem bestellen der Ware wurden wir zum Café und Kuchen eingeladen und durften erst dann den Termin verlassen 🤣😊. Ich freue mich bald mehr zu berichten und euch an dieser aufregenden Reise teilhaben zu lassen!

Viele Grüße aus dem Amazonas Dschungel 🍃

Während der Mobilität 2 (1/2)

In den vergangenen Tagen durfte ich mich intensiv mit der Erstellung von Produktdatenblättern beschäftigen. Dabei habe ich festgestellt, dass diese Aufgabe mittlerweile nur noch bei speziellen Kunden anfällt, da viele Kunden bereits über ein Portal direkt auf die Produktdaten zugreifen können. Das spart Zeit und vereinfacht Prozesse deutlich. Ein möglicher Verbesserungsansatz wäre, allen Kunden den Zugang zu diesem Portal zu ermöglichen, um den Aufwand weiter zu reduzieren.

Außerdem habe ich an mehreren Teammeetings teilgenommen und so einen guten Einblick in aktuelle Projekte und interne Abstimmungen erhalten. Besonders spannend war es, bei Storechecks mitzuwirken, diese auszuwerten und die Ergebnisse anschließend in Form einer Präsentation aufzubereiten. Dadurch konnte ich meine Analyse- und Präsentationsfähigkeiten weiter stärken.

Zusätzlich bin ich in die Planung eines Teamevents eingebunden, was mir weitere Einblicke in Organisation und Teamarbeit ermöglicht.

In meiner Freizeit habe ich ein Kunstmuseum sowie eine Festung besichtigt. Dabei konnte ich nicht nur kulturelle Eindrücke sammeln, sondern auch neue Kontakte knüpfen und Einblicke in einheimische Lieblingsorte gewinnen.

Bericht während der Mobilität

Bis jetzt merke ich, dass die Arbeitsweise im Praktikum in der Mongolei im Bereich Nachhaltigkeit anders organisiert ist als in meinem Ausbildungsbetrieb in Deutschland. Viele Unterlagen müssen zwischen Gerichten, Behörden und anderen Rechtsanwälten direkt überbracht werden, da digitale Systeme und eine gut funktionierende Postzustellung noch nicht überall vorhanden sind. Dadurch entstehen viele Wege innerhalb der Stadt, was viel Zeit kostet und sich auch negativ auf die Umwelt auswirkt.

Ein deutlicher Unterschied ist, dass in Deutschland der Schriftverkehr überwiegend digital oder per Post erledigt wird, zum Beispiel über das besondere Anwaltspostfach. Dadurch werden Fahrten vermieden und es wird weniger Papier verbraucht. In der mongolischen Kanzlei werden dagegen noch viele Unterlagen ausgedruckt und persönlich weitergegeben, was zu einem höheren Papierverbrauch führt.

Eine Gemeinsamkeit ist, dass der Kontakt mit Mandanten sowohl im Praktikumsbetrieb als auch im Ausbildungsbetrieb meist telefonisch oder online erfolgt. Dadurch müssen Mandanten nicht persönlich erscheinen, was ebenfalls Wege einspart und umweltfreundlicher ist.

Im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich vor allem den Ausbau digitaler Kommunikationswege zwischen Kanzleien, Gerichten und Behörden. Wenn mehr Unterlagen elektronisch übermittelt werden könnten, würden weniger Fahrten anfallen und der Arbeitsalltag wäre nachhaltiger. Aus dem Praktikumsbetrieb kann insbesondere die flexible Online-Kommunikation mit Mandanten übernommen werden, während nachhaltige digitale Lösungen aus Deutschland langfristig auch im Praktikumsbetrieb sinnvoll wären.

Während der Mobilität 1 (2/2)

Während meiner ersten Woche im Praktikumsbetrieb konnte ich bereits einige Beobachtungen im Bereich Nachhaltigkeit machen. Mein Team arbeitet überwiegend digital, um den Papierverbrauch zu reduzieren. Dies stellt eine große Gemeinsamkeit mit meinem Ausbildungsbetrieb dar. Auch die wöchentlichen, länderübergreifenden Teammeetings finden digital statt.

Mein Team ist für den Vertrieb der produzierten Artikel in Österreich zuständig. Dabei wird zunehmend Wert auf Papierverpackungen anstelle von Plastikverpackungen sowie auf die Wiederverwendung von Produkten gelegt. Dies liegt unter anderem daran, dass Kundinnen und Kunden in Österreich großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz legen.

Eine Verbesserungsmöglichkeit besteht darin, auch alle bestehenden Produkte so anzubieten, dass sie mehrfach verwendet werden können, indem das Nachfüllsystem weiter ausgebaut wird. Dadurch kann der Verbrauch von Verpackungsmaterial reduziert und ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

In meiner Freizeit habe ich das Stadtzentrum erkundet, ein großes Museum besucht und mir verschiedene lokale Läden angesehen.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Vergleich: Praktikum in der Mongolei

Während meines Auslandspraktikums habe ich in dieser Woche im täglichen Arbeitsalltag beobachtet, wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Praktikumsbetrieb umgesetzt werden. Besonders im juristischen Bereich ist die Arbeit hier noch stark von physischen Akten geprägt. Vor allem bei Gerichten ist es weiterhin üblich, Unterlagen auszudrucken und in Papierform zu bearbeiten, da eine vollständig digitale Aktenführung in der Mongolei derzeit noch nicht überall möglich ist.

Im Vergleich zu meinem Ausbildungsbetrieb in Deutschland, in dem viele Abläufe bereits digital organisiert sind, bestehen hier deutliche Unterschiede. Dennoch konnte ich feststellen, dass sich die Situation in der Mongolei stetig verbessert. Immer mehr Mitarbeitende versuchen, Dokumente elektronisch zu speichern und als PDF-Dateien zu nutzen, um Papier zu sparen. Auch wenn diese digitalen Prozesse noch nicht vollständig ausgereift sind, ist ein wachsendes Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz erkennbar.

Als Verbesserungsmöglichkeit sehe ich insbesondere den weiteren Ausbau der digitalen Aktenführung, um den Papierverbrauch langfristig zu reduzieren. Ansätze wie das digitale Ablegen von Dokumenten oder die interne Kommunikation über elektronische Dateien könnten weiter ausgebaut werden. Diese Entwicklungen zeigen, dass nachhaltige Arbeitsweisen zunehmend in den Arbeitsalltag integriert werden. Gleichzeitig lassen sich solche digitalen und ressourcenschonenden Ansätze auch gut auf meinen Ausbildungsbetrieb in Deutschland übertragen und weiter stärken.