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Letzter Post aus Wien :(

Hallo Zusammen,

die Zeit ist nun fast vorbei, morgen werden die Koffer gepackt und Freitag Nacht geht es zurück nach Deutschland…Leider! Aber es war eine wirklich wunderbare Erfahrung und ich konnte sehr viel darauf mitnehmen!

Durch den Blog habe ich auch in der Zeit viel die Nachhaltigkeit und den Umweltschutz  beobachtet, was man sich ja meist leider nicht so ins Bewusstsein ruft.

Viele Unterschiede zu Deutschland konnte ich nicht so recht erkennen. Ich denke das die Nachhaltigkeit einfach auch noch viel zu wenig in den Gedanken der Menschen ist und daher noch sehr wenig umgesetzt wird. Mit der Zeit kommen aber immer mehr die Veganen und Bio Produkte in den „Trend“.

Ich denke in jeder Stadt und in jedem Unternehmen gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber bei beiden meiner Betriebe sind die Schritte zur Nachhaltigkeit extrem groß und ich denke das es auch immer mehr ausgebaut wird. Ich bin gespannt wie es in ein paar Jahren sich entwickelt hat…

Sehr viele Erfahrungen konnte ich hier sammeln und finde es Klasse das ich das machen konnte hier! Man lernt sich selbst mehr kennen und stärkt total die Selbstständigkeit!

Ich werde nun die letzten zwei Tage hier in Wien noch genießen und dann Abschied nehmen. Allerdings wird es sicher nicht mein letzter Besuch hier gewesen sein!

Sonntag melde ich mich dann zurück mit dem aller letzten Blogpost „nach der Mobilität“ aus Deutschland zurück!

Liebe Grüße das Letzte Mal aus Wien 🙂 Jana 🙂

 

 

Ende der Woche 3…

Hallo Zusammen,

heute ist nun die dritte Woche zu Ende gegangen und mein letztes Wochenende in Wien neigt sich dem Ende…

Gern würde ich heute ein paar Verbesserungsvorschläge zum Thema Nachhaltigkeit sowohl in meinem Ausbildungsbetrieb als auch hier in meinem Praktikumsbetrieb vorstellen. Damit ich mal ein wenig Abwechslung in meinem Blog bekomme, möchte ich es gerne tabellarisch aufbauen – nicht nur ein Riesentext wie sonst 🙂

Ich beginne mit meinem Ausbildungsbetrieb (Lebensmitteleinzelhandel):

  • Verpackung und Auslandstransport noch weiter reduzieren
  • WERBUNG!!!!!
  • oftmals die nachhaltigen Produkte mit Rabatten oder Gewinnspielen versehen
  • in der Bürokratie mehr auf Mülltrennung und Recycling achten
  • Schulungen und Wissensweitergabe an die Mitarbeiter/innen
  • Handzettel digitalisieren
  • Kassenbons recyclen bzw. nur bei Notwendigkeit drucken

Mein Praktikumsbetrieb (Tourismusbranche):

  • Schulungen für Mitarbeiter/innen
  • mehr Kontrollen der Hotels & Location
  • mehr Werbung für Faires Reisen
  • umweltschonendere Anfahrtsmöglichkeiten
  • ggfs. Rabatte beim Buchen einer Fairen Reise bzw. Hotel mit Green Zertifikat
  • Drucken von Papieren reduzieren –> Digitalisieren

Ich habe auch überlegt, ob mein Praktikumsbetrieb von meinem Ausbildungsbetrieb etwas abschauen könnte und anders herum, da meine Betriebe aber in ganz anderen Branchen sind empfinde ich es zu schwer zu vergleichen.

Ich hoffe mein Blogpost hat euch gefallen! Ich denke das Thema Nachhaltigkeit wird immer mehr in den Blickwinkel der Menschen gerückt und jeder kann eine Kleinigkeit dazu bei steuern!

Ich melde mich dann Mittwoch mit dem letzten Blogpost aus Wien 🙂 Jana 🙂

Wettbewerb: ErasmusDay Challenge

Sie haben während Ihrer Ausbildung ein Praktikum im Ausland absolviert oder sind gerade im Ausland und möchten Ihre Erfahrungen teilen?

In den kommenden Wochen können Sie an einem Wettbewerb im Rahmen der „ErasmusDay Challenge“ teilnehmen. Was Sie dafür tun müssen? Es reicht, ein möglichst kreatives und spannendes Video in einer Länge von maximal 15 Sekunden zu erstellen, welches Ihre Einstellung zu und die Vorteile aus dem Auslandspraktikum präsentiert. Das Video müssen Sie spätestens bis zum 15. September 2021 hochladen. Natürlich gibt es auch einen Anreiz:

Die drei besten Videos werden prämiert und zum Beispiel durch den Preis eines eigenen iPads wertgeschätzt.

Weiterführende Informationen finden Sie unter folgenden Links:

Homepage: https://www.meinauslandspraktikum.de/news/erasmusdays-video-challenge

IG: https://www.instagram.com/meinauslandspraktikum/

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Europa-Team MWBK

Woche 3 startet!

Hallo Zusammen,

an für sich hatte ich geplant über die Verbesserungsmöglichkeiten meiner Betriebe zu schreiben, allerdings verschiebe ich dies auf meinen Sonntagspost. Denn ich habe heute mit einer Kollegin aus meinem Praktikumsbetrieb gesprochen und sie berichtete mir über den Mondial „Fair Reisen“ – Katalog. Daher ist dies mein heutiges Thema.

Der „Fair Reisen“ – Katalog wird seit 2008 jährlich von Mondial erstellt. In diesem Katalog werden Online als auch in einem Buch Reiseangebote der Hotels mit Umweltzeichen angeboten. Einzig und alleine nachhaltiges Reisen wird dort den Gästen vorgestellt. Mit vielen Bildern, Inspirationen und Angeboten werden die Reisenden an die Nachhaltigkeit herangeführt. Auch die umweltschonenderen Bahnfahrten werden dort aufgelistet. Alle Hotels sind aus Österreich und müssen ein Umwelt-/ oder Bio Zertifikat vorweisen können. Außerdem müssen Freizeitangebote im Einklang mit der Natur vorausgesetzt werden. Die An-/und Abreise zum Hotel darf ebenfalls nur Umweltverträglich sein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Praktikumsbetrieb kontrollieren diese Kriterien persönlich.

Auch intern hat mein Praktikumsbetrieb viel vorzuweisen zum Thema Nachhaltigkeit. Im Büro sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgefordert worden, ihren Gesamtpapierverbrauch zu reduzieren, z.B. doppelseitiges Drucken und außerdem steht die Abfalltrennung an oberster Stelle. Es wird viel Wert auf die ökologische Beschaffung und einem reduzierterem Energieverbrauch gelegt. Die vielen Dienstreisen werden nur noch mit der Bahn absolviert und seit einigen Jahren stehen auch nur noch Elektroautos zur Verfügung.

Auf der Webseite stehen außerdem sehr sehr viele Nachhaltigkeitsprojekte, an welchen mein Praktikumsbetrieb seit vielen Jahren teilnimmt und sponsert.

Es besteht dennoch der Wunsch bei allen auf mehr Weiterbildungsmöglichkeiten in der Tourismusbranche zum Thema Nachhaltigkeit wie z.B. Schulungen o.Ä. Mal sehen was die Zukunft in diesem Bereich noch mit sich bringt.

Mir gefällt es wirklich sehr, dass mein Praktikumsbetrieb so viel Unterstützung zum Thema Nachhaltigkeit zeigt und den Gästen dieses weiterbringen möchte.

Habt noch alle eine schöne Restwoche und bis Sonntag! Jana 🙂

Woche 2 geht zu Ende…

Hallo Zusammen,

die zweite Woche ist nun auch schon herum… schneller als man denkt 🙁

Die letzten Tage habe ich überlegt, welche Unterschiede zwischen Praktikumsbetrieb und meinem Ausbildungsbetrieb vorliegen. Das ist auch mein heutiges Thema von meinem Blog.

In beiden Betrieben sehe ich großes Engagement zu dem Thema Nachhaltigkeit. Da das Thema noch nicht bei vielen Menschen so stark im Bewusstsein ist, gibt es überall auch Verbesserungsmöglichkeiten. Aber das wichtigste ist es, einen Anfang zu machen, denn jeder einzelne kleine Schritt hilft!

In beiden Betrieben wird die Nachhaltigkeit auf Ihre jeweils angebotenen Produkte bezogen. Bei meinem Ausbildungsbetrieb sind es die Lebensmittel und Waren, welche immer mehr zu Bio und Fairtrade gewechselt werden. Bei meinem Praktikumsbetrieb sind es die Hotels und Locations, welche auf Nachhaltigkeit kontrolliert und geworben werden. Ich finde in meinem Ausbildungsbetrieb, ist es meiner Meinung nach ein wenig „einfacher“ auf den Umweltschutz zu achten, da es immer mehr Biofirmen und Fairtrade Startups gibt, welche dann in den Märkten Ihre Ware verkaufen und somit die Nachhaltigkeit unterstützen. Bei den Kunden kommt es auch immer mehr an bei Lebensmitteln auf Vegane und Faire Produkte zu kaufen. Daher hat es der Einzelhandel ein wenig einfacher dafür zu werben. Anders bei meinem Praktikumsbetrieb. Viele Hotels und Locations haben durch Corona nicht mehr viel Geld, um Ihre Innenaustattung oder deren Engagement komplett auf Nachhaltigkeit umzurüsten. Es ist auch ein sehr kostenspieliges Thema, welches kleinere Hotels und Privatunterkünfte sich meist nicht leisten können. Außerdem kann das auch die Gäste verschrecken, da so auch die Preise in die Höhe gehen und keiner mehr bucht. Daher finde ich, dass trotz allerdem mein Praktikumsbetrieb es sehr gut umsetzt, wenigstens mit Zertifikaten und anderem darauf aufmerksam zu machen. Bei der Tourimusbranche ist die Nachhaltigkeit noch sehr im Anfang.

Ich werde nächstes Woche mal ein paar Verbesserungsvorschläge erfragen und die Euch in meinem nächsten Post mitteilen.

Einen schönen Start in die nächste Woche & liebe Grüße aus Wien 🙂 Jana 🙂

Die letzte Woche / Nach der Mobilität

Hallo zusammen,

so schnell können fünf Wochen also vorüber gehen, seit Freitag bin ich wieder in der Heimat und die erste Arbeitswoche in meinem Ausbildungsbetrieb ist auch schon fast wieder vorbei.

In der letzten Woche meines Praktikums hatte ich noch einmal die Möglichkeit, ein paar Terminen von Objektbegehungen beizuwohnen, bei denen sich die KollegInnen vor Ort anschauen, was den Anspruch an Schließlösungen vor Ort betrifft. In diesem Falle waren es vor allem Pflegeheime und hier war es mal ganz spannend zu sehen, worauf in diesem Bereich, aufgrund der Einschränkungen der zu pflegenden BewohnerInnen, alles geachtet werden muss, woran man im ersten Moment gar nicht denkt.
Für den letzten Tag war noch ein gemeinsames mit allen KollegInnen und deren Familien geplant, aufgrund der wieder zunehmenden Corona Fälle in den Niederlanden wurde dies aber auf den Herbst verschoben und so blieb es bei einem Mittagessen im kleinen Rahmen mit Kibbelingen und Pommes. Zum Abschied gab es für mich als Deutschen von den KollegInnen dann noch ein kleines Bierpräsent von einer lokalen Brauerei, so viel also zum Thema Bedienung von kulturellen Klischees aus dem Vorbereitungskurs. 😉

In der letzten Woche konnte ich bezüglich der Nachhaltigkeit im Betrieb nicht mehr viele neue Dinge beobachten bzw. in Erfahrung bringen. Somit ist denke ich vor allem ein Aspekt, der in Zukunft noch verbessert werden kann, dass wie bereits in meinem letzten Beitrag erwähnt das Bewusstsein wächst, dass auch kleine Maßnahmen in einem relativ kleinen Betrieb einen Unterschied machen können.

Meine Lernziele, die ich mir vor der Mobilität gestellt habe, habe ich auf jeden Fall erreicht. Durch meine Praktikumsaufgabe konnte ich fachlich gesehen ein wenig über den Tellerrand meiner bisherigen Ausbildungsinhalte hinausblicken und auch vertieft in den Gebieten aus meinem ersten Eintrag selbstständig arbeiten, mir waren meine Aufgaben ja schon im Vorfeld bekannt.
Ebenso konnte ich zusätzliches persönliches Coaching durch einen Kollegen einiges an Einblicken darein gewinnen, wie man seine persönlichen Stärken und Schwächen in Umgang mit KollegInnen und GeschäftspartnerInnen effektiv einsetzen kann.

Obwohl ich im Vorfeld schon ziemlich genau wusste, was mich erwarten würde und daher auch relativ hohe Erwartungen an meine Zeit in den Niederlanden hatte, bin ich doch noch positiv überrascht worden. Alle KollegInnen haben sich Mühe gegeben, mir einen guten Einblick in ihre Tätigkeiten zu geben, dass ich meine Praktikumsaufgabe angemessen erledigen kann, dass ich auch über die fachlichen Skills hinaus einiges nützliches mitnehmen kann, aber auch, dass ich mal näher in das alltägliche Leben der Leute vor Ort blicken konnte, vor allem bei Nachbarländern ist man ja geneigt, die kulturellen Unterschiede zu unterschätzen.

Somit war es alles in allem eine sehr erfolgreiche, spannende Zeit für mich, auf die ich in Zukunft jederzeit gerne zurückblicken werde!

Henning

Start in die zweite Woche!

Hallo Zusammen,

ich habe mir die Wochentage Mittwoch und Sonntag für meinen Blogpost ausgesucht, da ich so mehr zu erzählen habe 🙂

Die ersten Tage in der zweiten Woche laufen prima, es fühlt sich schon wie ein Stück zu Hause an.

Diesmal geht mein Post mehr Richtung Nachhaltigkeit 🙂 Ich habe mir die letzten Tage die Nachhaltigkeitsaspekte genauer angesehen und mir ist einiges Aufgefallen. Im Gegensatz zu meinem Ausbildungsbetrieb, gibt es hier keine extra Abteilung für diesen Bereich. Allerdings bedeutet es nicht, dass nicht auf den Umweltschutz geachtet wird.

Da ich bei einem Reiseveranstalter mein Praktikum mache, habe ich den Blick auf die Locations und die Hotels, welche dem Kunden angeboten werden. Hier ist mir bewusst geworden, dass viele aber noch lange nicht alle Hotels einen „its green“ Stempel auf unserer Webseite erhalten. Dies bedeutet, dass diese markierten Locations oder Hotels den Gästen Nachhaltigkeit bieten. Leider müssten es nur noch viel mehr werden… Außerdem haben Hotels und Locations oder auch Restaurants die Möglichkeit ein Abzeichen zu erlangen in verschiedenen Bereichen wie Fairer Handel, Bio Produkte, etc. Dies wird ebenfalls auf unserer Homepage groß beworben, was dem Hotel oder der Location mehr Aufmerksamkeit geben soll damit Gäste eher zu dem umweltschonenderen Hotel greifen.

Auch gibt es viele Messen oder Veranstaltungen, wo mein Praktikumsbetrieb sich umsieht nach möglichen Interessenten und hält da auch Ausschau nach eher nachhaltigen Locations, da diese auch in der heutigen Zeit mehr Ansehen bei Gästen bieten.

Ein kleiner Kritikpunkte wäre allerdings noch, dass es kein Rabatt oder Ähnliches für den Kunden gibt wenn er sich für das nachhaltigere Hotel entscheidet, was das Interesse vielleicht dem Kunden über noch mehr wecken könnte.

Also insgesamt kann ich in den letzten Tagen sagen, dass mein Praktikumsbetrieb die Nachhaltigkeit in der Tourismusbranche fördert aber es natürlich immer Ausbaufähige Punkte gibt.

Eine schöne Restwoche wünsche ich!

Jana:)

Woche 1 geht zu Ende…

Hallo Zusammen,

heute ist schon Sonntag und die erste Woche in Wien ist nun schon herum. Die Zeit vergeht sooo schnell!

Ich habe die letzten Tage mich immer mehr in der Stadt umgesehen und viele Sehenswürdigkeiten besucht. Vor Allem habe ich aber auch die Wiener Kultur näher kennengelernt 🙂 Alle Menschen sind so aufmerksam und man bekommt den „Wiener Charme“ immer mehr zu spüren. Es sind alle so offen zu einem und man fühlt sich nie alleine hier, da man schnell mit den Menschen ins Gespräch kommt und alle sehr hilfsbereit sind.

Während meiner Sightseeingtouren habe ich viel auch die Nachhaltigkeit in der Stadt näher unter die Lupe genommen. Tatsächlich sind mir einige Dinge aufgefallen, welche ich in Deutschland noch überarbeitungsfähig finde.

In der Stadt und in den Parks sind mir direkt die vielen Mülleimer aufgefallen. Trotz der vielen Touristen und dem Großstadtleben ist die Stadt dadurch sehr sehr sauber und kein Müll liegt irgendwo herum. Außerdem findet man hier in den Einkaufsläden und Supermärkten keine Plastiktüten an den Kassen zu kaufen. Allerdings leider noch z.B. in der Gemüse Abteilung.  Auch die Getränke to go werden in Pappbechern und Pappstrohhalmen ausgehändigt. In Deutschland finde ich das Müllproblem noch sehr hoch, was ich hier wirklich bewundernswert finde.

Was ich hier jedoch negativ über Wien aussprechen muss, sind die in Massen angebotenen Kutschenfahrten in der Innenstadt. Es stehen rund 20 Kutschen mit je 2 Tieren aufgereiht in einer Reihe. Es sind hier rund 34 Grad tagsüber und der heiße Asphalt ist für Pferde nicht angenehm. Die Pferde hatten zwar die Möglichkeit zu trinken und zu essen aber ich finde, dass das nicht wirklich tierfreundlich erscheint.

Ich werde nächste Woche meine Kollegen/innen auf der Arbeit mal genauer zu dem Thema Nachhaltigkeit ausfragen und euch mitteilen! Ich freu mich positiv in die zweite Woche zu starten und bin gespannt was noch alles auf mich zu kommen wird!

Lieben Gruß, Jana 🙂

Die Ersten Tage in Wien

Hallo Zusammen,

es ist nun soweit, ich bin seit Sonntag Spätabend in meinem Apartment in Wien angekommen!!!

Die ersten Tage waren echt schon super aufregend, da noch alles super Neu war und man sich zunächst mit Dingen wie Einkaufen, Einrichten, etc. beschäftigen musste. Ich habe mich in meinem Apartment schon super eingerichtet und die ersten Nachmittage damit verbracht, meinen Bezirk (Stadtteil) und die Wohnung zu erkunden.

Außerdem war am Montag direkt auch schon mein erster Arbeitstag in meinem Praktikumsbetrieb. Ich arbeite für die 4 Wochen bei „Mondial Reisen“. Dies ist ein Reiseveranstalter, welcher als Vermittler zwischen Kunde & Locationpartner vermittelt. Selbst habe ich noch nie in der Reisebranche gearbeitet, weshalb ich super gespannt war, wie hier der Arbeitsablauf und die Themen im Gegensatz zu meiner Ausbildung laufen. Ich arbeite in den Abteilungen Location Finder und Reservierungen.

Zunächst wurden mir viele Kollegen/innen vorgestellt und die Unternehmensphilosophie vorgestellt und ich habe mich direkt super wohl gefühlt. Die Allgemeinen Aufgaben des Betriebs und meine zugeteilten Aufgaben wurden mir auch detailliert erklärt. Tatsächlich kann ich auch schon mein Aufgabenteil selbstständig abarbeiten und bekomme super viele Vertrauen zugeteilt, was mich gar nicht als Praktikantin vorkommen lässt.

Da ich noch nicht viele Tage hier bin, kam ich mit dem Thema Nachhaltigkeit noch nicht viel in Berührung und musste mich erst einmal in alles einfinden. Ich werde mich in den nächsten Tagen mehr mit dem Thema auseinandersetzen und in meinem nächsten Blogpost (Sonntag) darüber berichten.

Bis Sonntag und allen eine schöne Restwoche!

Liebe Grüße aus Wien 🙂

Jana

Die vierte Woche

Hallo zusammen,

die vierte Woche ist nun auch schon wieder vorbei und langsam geht es in den „Endspurt“.
In der vergangenen Woche hatte ich noch einmal die Möglichkeit zu mehreren Kunden- und Projektterminen mitzukommen und so konnte ich wieder viele interessante Eindrücke über die Zusammenarbeit meines Praktikumsunternehmens mit den verschiedenen Arten von KundInnen gewinnen. Ebenso haben mir meine Kolleginnen bei der Gelegenheit auch die Städte Leiden, Nordwijk, Den Haag und Amersfoort zeigen können, in dessen Nähe wir unterwegs waren.
In dieser Woche nun sind alle Kolleginnen fast durchgehend im Büro, da die Ferienzeit in der Baubranche begonnen hat. So haben alle Zeit liegengebliebene Dinge aus dem Arbeitsalltag aufzuarbeiten und ich kann mich meinem mir gestellten Praktikumsauftrag für den letzten Feinschliff widmen, hierzu soll ich am Freitag zum Abschluss noch eine Präsentation halten.

Darüber hinaus habe ich mich noch einmal mit verschiedenen KollegInnen über den Stellenwert von Nachhaltigkeit im Betrieb unterhalten. So wird zwar wie bereits erwähnt hier auch einiges getan und beachtet, mir ist aber der Eindruck entstanden, dass Maßnahmen nicht direkt aus Überzeugung zur Sache sondern mehr oder weniger aus der Verpflichtung heraus getroffen werden. Einerseits durch Gesetze und Regelungen, andererseits dadurch, dass es heutzutage sozusagen dazu gehört und man insofern dann halt mitzieht und wenig Eigeninitiative zeigt. Daher denke ich, dass der Stellenwert der Nachhaltigkeit hier in meinem Praktikumsbetrieb doch etwas niedriger liegt als in meinem Ausbildungsbetrieb.

Henning

 

Die dritte Woche

Hallo zusammen,

auch die dritte Woche ist nun bereits wie im Fluge vorübergegangen und so melde ich mich heute mit meinen Eindrücken der letzten Tage.
So langsam habe ich mich hier richtig eingelebt, vor allem die Kommunikation fällt, auch aufgrund der sprachlichen Ähnlichkeiten, mittlerweile viel leichter. Anfangs stand man doch etwas ratlos da, wenn man z.B. im Supermarkt oder Restaurant auf niederländisch angesprochen wurde, nun verstehe ich aber schon einiges und kann zumindest auch kurze Antworten geben. Hier hilft mir auch die Tatsache, dass ich wieder einigen Terminen meiner KollegInnen bei KundInnen beiwohnen durfte. Mir wurde zwar angeboten, sich dabei auf deutsch oder englisch zu unterhalten, jedoch wollte ich das lieber auf niederländisch mit „erleben“. Und so zeigte sich, dass man nach kurzer Gewöhnungsphase doch das Wichtigste von Gesprächen versteht und anschließend auch in eigenen Worten (dann aber natürlich auf deutsch) wiedergeben kann.
So langsam startet in den Niederlanden ebenfalls die Ferienzeit und dadurch leeren sich die Terminkalender meiner KollegInnen. Somit war in der vergangenen Woche mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten, unter anderem zeigten meine KollegInnen mir die Innenstädte von Zwolle und Apeldoorn einmal etwas näher. Ebenso konnte ich den Nationalpark De Hoge Veluwe besuchen, einem der größten Naturreservate in den Niederlanden mit einer großen Vielfalt an, teils seltenen und geschützten, Pflanzen- und Tierarten.
Doch sind auch hier seit Donnerstag die Flutkatastrophen in Deutschland und Belgien das Thema Nummer eins. Die Bilder liefen auch hier durch alle Medien und haben tiefen Eindruck hinterlassen und sorgten bei vielen für Bestürzung, einige fragten mich besorgt, ob bei mir Zuhause alles in Ordnung sei, was ich Gott sei Dank bejahen konnte. Hier beschränkte sich das Unwetter auf die Provinz Limburg rund um die Maas und es blieb bisher glücklicherweise ausschließlich bei materiellen Schäden und auch dort sinken die Pegel wieder.

Bis zum nächsten Mal!
Henning

Die ersten beiden Wochen

Hallo zusammen,

die ersten beiden Wochen voller neuer Eindrücke sind schon wie im Flug vergangen und so ist es mir doch tatsächlich untergegangen, nicht schon früher von meinem Aufenthalt in Apeldoorn zu berichten, daher fällt der erste Beitrag meines Aufenthaltes auch etwas länger aus.

Wie bereits erwähnt absolviere ich mein Praktikum in der niederländischen Niederlassung meines Ausbildungsbetrieb. So fiel die Eingewöhnung vor Ort durchaus leicht, den Rest erledigte die Offenheit und herzliche Aufnahme meiner KollegInnen.
In der ersten Woche habe ich mal bei allen KollegInnen im Innendienst über die Schultern geschaut, wie die alltäglichen Arbeiten sich hier so gestalten und wie sich diese zu denen meiner deutschen Kollegen unterscheiden oder auch ähneln.
In der zweiten Woche durfte ich sogar schon zu einigen Kundenterminen der AußendienstmitarbeiterInnen mitkommen und konnte mir somit ein gutes Bild vom alltäglichen Geschäft und dem Markt generell verschaffen. Somit bot sich auch früh die Möglichkeit, viel von den Niederlanden, über die Region um Apeldoorn herum hinweg, zu erleben und erfahren und dies auch mal über den gewohnten Rahmen einer Urlaubsreise hinaus.
Zusätzlich hat mir meine Betreuerin eine kleine Praktikumsaufgabe gestellt zur eigenverantwortlichen Bearbeitung in meiner Zeit im Büro, bei welcher ich bereits in der Berufsschule erlerntes Wissen in der Praxis anwenden kann. Hier erhalte ich ebenfalls sehr gute Unterstützung der KollegInnen, die Türen dieser stehen mir jederzeit offen, sollte ich etwas brauchen oder wissen wollen.

Aber auch zur Gestaltung meiner Freizeit stehen mir meine KollegInnen stets helfend zur Seite, ich habe bereits viele hilfreiche Tipps zur Entdeckung der Umgebung und Städte im Umland erhalten. Jedoch überlassen sie mich nicht nur mir selbst, sondern zeigen mir auch aktiv die Umgebung und Sehenswürdigkeiten, gehen abends mit mir im Zentrum etwas essen und trinken und ähnliches.

Nun zurück zur eigentlichen Aufgabe, was wird hier für Nachhaltigkeit im Büro getan und wie unterscheidet es sich zu meinem Ausbildungsbetrieb? Dazu sind mir von Anfang an zwei Dinge aufgefallen:

1.: Allen MitarbeiterInnen stehen diverse Softgetränke in den Pausenräumen frei zur Verfügung. Diese sind allerdings in kleinen Plastikfläschchen bzw. kleine Dosen verpackt, es entsteht eine Menge Müll.
2.: In allen besetzten Büros laufen fast durchgehend die Klimaanlagen, auch an Tagen, an denen es nicht unbedingt notwendig wäre. In deutschen Büros sind diese zumindest für mich eher die Ausnahme.

Dazu habe ich mal vorsichtig bei den KollegInnen nachgefragt, inwiefern sie versuchen, die Nutzung von Einwegplastik bzw. die „unnötige“ Nutzung von Klimaanlagen bewusst zu vermeiden. Die meisten waren tatsächlich überrascht über die von mir angesprochenen Punkte, so sagten mir ausschließlich alle, die ich gefragt habe, dass es einfach normal für sie sei. Ein Pfandsystem gibt es hier ja nicht und Klimaanlagen sind auch in fast allen Häusern und Wohnungen verbaut.
Über diese teilweise „unvermeidbaren“ bzw. angewöhnten Dinge hinaus ist jedoch denke ich auch hier ein Bewusstsein dafür vorhanden, Müll, wo es geht, gar nicht erst zu produzieren, und, da, wo er nicht zu vermeiden ist, diesen bestmöglich zu recyceln. Ähnlich sieht es bei der Einsparung von Energie aus, die Lichtschalter bspw. werden mit Bewegungssensoren bedient, so bleibt keines unnötig an. Generell ist hier auch denke ich jedem die Wichtigkeit des Themas Nachhaltigkeit allgemein und im Büro bewusst, nur eben mit anderen Schwerpunkten aufgrund länderspezifischer Gegeben- und Gewohnheiten.

Sobald ich neue Eindrücke und Erlebnisse habe, von denen ich berichten kann, melde ich mich wieder! Bis zum nächsten Mal!
Henning