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Woche 11: Abschied

Nun ist es soweit, es wird Zeit Abschied zu nehmen, denn am Sonntag (14.08) geht es für mich zurück nach Deutschland. Die zweieinhalb Monate sind im Nu verfolgen. Auf der anderen Seite, wenn ich daran zurückdenke, was ich alles gesehen und erlebt habe, dann kommt es mir doch wie eine verdammt lange Zeit vor.

So oder so kann ich jetzt, am Ende meiner Reise, mit Gewissheit sagen, dass es definitiv die richtige Entscheidung war die Möglichkeit eines solchen Praktikums war zunehmen. Die Erfahrungen die ich hier sammeln konnte und die Menschen, die ich kennengelernt habe, das sind Dinge, die ich nie vergessen werde.

Jedem der mit sich ringt, ob er ein solches Praktikum machen sollte, dem kann ich nur zehnmal raten es zu tun! Man weiss nie, ob beziehungsweise wann man nochmal die Möglichkeit bekommt, einen solchen und vor allem auch noch finanziell geförderten Auslandsaufenthalt machen zu dürfen. 

Für mich ist schon jetzt absolut klar, dass ich zumindest um Urlaub zu machen, nochmal wiederkommen werde. Ich habe hier in dieser Zeit echt gute Freunde gefunden und freue mich aus diesem Grund auch umso mehr, dass eine dieser Bekanntschaften voraussichtlich bereits noch im August nach Deutschland und Holland kommen wird, sodass wir uns definitiv treffen und ich Ihr im Gegenzug dann mal meine Stadt zeigen werde. Auch wenn Mönchengladbach natürlich längst nicht mit Barcelona mithalten kann. Ich werde diese Stadt, das Meer und vor allem die Menschen hier echt vermissen. Zeitgleich bin ich aber auch voller Vorfreude auf das was nun kommt. Vor mir liegt nun eine Woche ohne jegliche Verpflichtungen, in der ich sicherlich erst einmal all meine Familie und Freunde treffen werde. Die Woche darauf beginnt dann auch schon die Einführungswoche meiner Uni. Ich bin sehr gespannt, was dieser neue Abschnitt (Studium und Werkstudentenjob) für mich bereithalten wird, vor allem da ich im Rahmen meine Studiums zwei weitere Auslandspraktika machen werde und ich mich schon jetzt unglaublich darauf freue, weitere Eindrücke und Erfahrungen, wie es anderswo zugeht, sammeln zu dürfen. Wer weiß, wohin es mich dabei verschlagen wird. Möglicherweise wieder nach Spanien… 

 

So, das soll es von meiner Seite hiermit auch gewesen sein. Dies war mein letzter Blog. Macht es gut und ich hoffe Ihr hattet Spaß beim Lesen!

Noah

Die letzten Tage des Praktikums

Willkommen zurück.
Da mein Praktikum nun vorbei ist, ich aber noch eine Woche in Japan bleibe, dachte ich, fasse ich hier die letzten Tage und meinen Abschlussbericht zusammen.

Bevor es am Montagmittag in Kyoto zu dem Kunden ging, hatte ich noch etwas Zeit totzuschlagen. Checkout im Hotel war um 10.00 Uhr, zum Mittagessen mit Takeo und Tatsuya war ich aber erst um 11.30 Uhr verabredet. Also habe ich beschlossen, den Kyoto Tower zu besteigen.
Seine Aussichtsplattform in 100 Metern Höhe ist mit dem des Skytree in Tokyo (350 bzw. 450m) ein Witz, doch er wurde auch 1964 fertiggestellt. Also ein Ticket für 800 Yen gekauft und hoch. Obwohl er erst um 10.30 Uhr öffnet, wollten schon relativ viele Leute dort hin. Hauptsächlich Familien mit Kindern. Von dort hat man eine gute Aussicht auf Kyoto mit vielen kostenlosen Fernglaäsern, durch die man sogar die Menschen und das Windspiel beim Kiyomizu-dera Tempel beobachten kann. Es gibt sogar Touch-Panels, die einem die Sehenswürdigkeiten zu unterschiedlichen Tageszeiten zeigen und Infotexte haben. So etwas fehlt beim Skytree.

Bei gutem Wetter (wenn es nicht so schwül ist) kann man bis nach Osaka sehen. Ich konnte die Stadt zwischen zwei Bergen erahnen.

Dann hieß es ab zum Bahnhof und Mittagessen. Es gab… Okonomiyaki. Ein Gericht, das ich noch mindestens zwei weitere Mal essen werde, in Osaka und Hiroshima.
Um noch etwas Zeit totzuschlagen (das Treffen mit dem Kunden war erst um 13.30 Uhr), sind wir auf das Dach des Bahnhofs gegangen. Neben dem Kyoto Tower womöglich das zweithöchste Gebäude. Wer sich die 800 Yen Eintritt also sparen möchte, kann auch dort hin gehen.

Ab ins Auto und zu…Nintendo! Die Halle des Kunden war nämlich in der Nähe. Dort haben sie mir kurz die Maschine gezeigt, um die es ging und für die womöglich ein Ersatz hersoll.
Danach in das Büro des Kunden, der nichts von seinem Glück wusste, dass ich dabei war. Doch das machte ihm nichts aus.

Am Freitag hatte Takeo zu mir gesagt, dass ich sehen werde, wie solche Gespräche in Japan ablaufen und dass ich es mit Deutschland vergleichen könnte.
Natürlich haben sie auf Japanisch geredet, doch sehr oft wurde auf mich gezeigt. Smalltalk also. Immer wieder wanderte mein Blick zur Uhr. Erst 10, dann 20, dann 30 Minuten und es ging teilweise immer noch über mich. Takeo macht sich einen Spaß daraus, dass man mich mit Kartoffeln und Schokolade glücklich machen kann – wahrscheinlich erzählt er das jetzt jedem. Es ging also um mich, meinen Vater, das Wetter und das Essen in Deutschand – zumindest ist es das, was ich verstanden habe und wo sie mir auch ein paar Fragen zu gestellt haben.
Nach einer halben Stunde fragte Takeo, ob es in Ordnung wäre, wenn wir zusammen vor der Maschine ein Foto machen wuerden. Also ab nach draußen.

Takeos Worte: „Den Helm musst du anziehen, weil sonst dein Vater böse mit mir wird.“


Danach ging es zurück in das Büro und ich habe gedacht „Jetzt gehen die eigentlichen Verhandlungen los.“ Wir hatten keine zwei Minuten gesessen, dann standen sie wieder auf und verabschiedeten sich.
Im Auto wurde klar: es waren keine 30 Minuten Smalltalk gewesen. Der Kunde müsse erst auf die Rückmeldung der Stadt warten, ob er sich einen neuen Schredder kaufen dürfe. Die Genehmigung hatte er vor 20 Jahren, aber die würde wohl nicht für eine neue Maschine gelten.
Für mich klang das ein bisschen nach einer Ausrede, aber wer weiß, wie das hier ist.

Takeo hat Tatsuya und mich zurück zum Bahnhof gebracht und dort haben wir dann um 14.30 Uhr den Shinkansen nach Kawasaki genommen. Diesmal in der 1. Klasse mit der Begründung, dass ja die Firma das Ticket bezahlt.

Damit war dann auch schon meine Zeit in Kyoto vorüber.

Dienstag und Mittwoch bin ich ins Büro gegangen, habe dort weiter an meinen geliebten Excellisten gearbeitet. Und dann war das Praktikum auch schon vorbei.
Donnerstag (heute) ist ein Feiertag in Japan und Freitag hat die Firma einen Brückentag, weswegen gestern mein letzter Tag war. So schnell vergehen 2,5 Wochen.
Es war doch anders, als ich mir vorgestellt habe. Angefangen damit, dass nur vier der neun Kollegen ins Büro in Kawasaki kommen (und das nicht mal jeden Tag, weil sie ja hauptsächlich von zu Hause arbeiten), ein paar weitere beim Lager in Yokohama sitzen und Takeo im 450km entfernten Nara wohnt. Ausserdem wird im Büro kaum miteinander gesprochen. Während man bei uns in Deutschland gerne mal ein privates Pläuschen hält, gibt es das hier nicht. Wenn geredet wird, dann nur über die Arbeit.
Die Arbeitszeit ab 10.00 Uhr ist aber super entspannt. Ich hatte mich schon darauf eingestellt von 9.00 bis 18.00 Uhr oder so im Büro rumzusitzen.
Und: so viele englischsprechende Japaner habe ich bisher noch nicht auf einem Haufen gesehen!! (Es waren maximal vier Leute gleichzeitig.)
Aufgabentechnisch hatte ich keine Erwartungen, wahrscheinlich bin ich die erste Praktikantin, die sie hier überhaupt hatten, und war froh, dass es überhaupt etwas sinnvolles für mich zu tun gab. Deswegen habe ich mir auch keine wirklichen Lernziele gesetzt. Mein technisches Verständnis für die Maschinen ist vielleicht ein bisschen besser geworden. Da die Schredder oft Unikate sind, ist es schwer, sich das Aussehen vorzustellen. Ein Modell von der Firma selbst habe ich daher leider nicht gesehen. Allerdings weiß ich, dass sie große sind – das kann man sich ausmalen, wenn man einzelne Teile im Lager sieht. Aber groß müssen sie auch sein, immerhin werden da teilweise ganze Autos reingeworfen.

Somit habe ich einen nicht ganz so tiefen Einblick in die Arbeitswelt bekommen, wie ich gehofft hatte, aber Tatsuya hat sich immer bemüht, mich überall mit einzubeziehen.
Ingesamt waren alle super lieb (wobei das bei Japanern auch Fassade sein kann. Es macht einen großen Unterschied, ob sie höflich oder freundlich sind. Schlagwort: honne und tatemae.) Aber zumindest kam es mir immer so vor, als wäre das ehrlich gewesen.
Was ich mir vorgenommem habe, nicht zu direkt zu sein, hat glaube ich nicht ganz sooo gut funktioniert. Ihr war halt immer ehrlich. Aber da die meisten Gespräche privater Natur waren, hätte ich es da wohl auch nicht viel anders machen können. Da sie aber alle mit Europäern arbeiten, kennen sie das bestimmt. Und ich hatte auch nicht das Gefühl, jemanden gekränkt zu haben (kann natürlich trotzdem sein). Erfahren werde ich es wahrscheinlich nie.

Die offene Frage war noch: wie sieht es mit dem Umweltschutz aus?
Owada wusste letzte Woche keine spontane Antwort und Tatsuya musste auch etwas nachdenken. Sie versuchen ein papierloses Büro zu werden und Drucken nicht viel (davon sind wir in Deutschland weeeeeeeeeeeeeeit entfernt), haben Recyclingpapier und trennen den Müll. In Japan werden Plastikflaschen nämlich separat entsorgt, damit sie recycelt werden können. Für Geschäftsreisen innerhalb Japans wird hauptsächlich der Shinkansen benutzt. Immerhin ist das meistens die schnellste und trotz der relativ hohen Preise auch die günstigste Verbindung. Autobahnen sind nämlich Mautpflichtig und haben eine Geschwindigkeitsbegrenzung von maximal 100km/h. Die Klimaanlage im Büro können sie nicht selbst regulieren, sodass sie dadurch keinen Strom sparen könnten, wenn sie wolten.

In diesem Fall macht man sich also relativ wenig Gedanken um den Umweltschutz bei der Arbeit, verglichen mit Deutschland. Aber es gibt mit Sicherheit auch japansiche Unternehmen, die da aktiver sind.
Immerhin machen wahrscheinlich auch genug deutsche Firmen nichts oder wenig dafür.
Beide Unternehmen könnten sich also die ein oder andere Sache bei dem jeweils anderen abgucken.

Sooo. Ich sitze jetzt im Shinkansen auf den Weg in den Norden. Mein erstes Ziel ist Fukushima (von der Stadt zum Atomkraftwerk sind es knapp 80km), dann kommt Sendai. Ob ich mich dann noch weiter in den Norden Honshus (Morioka und Aomori) aufmache, entscheide ich spontan (da soll das Wetter aktuell nicht so toll sein). Montag geht es nach Osaka und Nara und Hiroshima bildet den Abschluss meines Monats in Japan.

Die ersten 2,5 Wochen sind super schnell vergangen und wenn ich ehrlich bin, habe ich gar keine Lust Ende nächster Woche schon wieder nach Hause zu fliegen und wieder arbeiten zu gehen. Es ist viel entspannter hier zu sein und durch die Gegend reisen zu können. Aber irgendwann hat leider alles ein Ende.

またね

Ina

Einblicke in Kyoto

Für mich heißt es Halbzeit. Morgen startet die letzte Woche des Praktikums, danach bleibe ich noch eine weitere Woche hier.

Am Freitagmorgen bin ich nach Kyoto gefahren, wurde dort am Bahnhof von Takeo und dessen Frau (deren Namen ich leider nicht mehr weiß) abgeholt. Sie kann kein Englisch, war aber trotzdem total süß.
Wir haben mehrere Tempel und Schreine besichtigt und uns viel unterhalten.
Zuerst ging es zum Byodo-in, einem buddhistischen Tempel, der auf der Rückseite der 10 Yen Münze abgebildet ist.
Danach zum Fushimi Inari Taisha, einem Shinto-Schrein.
Das richtige Beten ist hier um einiges komplizierter als bei uns Christen.

Der Byodo-in

In Japan gibt es zwei große Religionen: Shinto/ Shintoismus und Buddhismus. Der Shinto ist Japans eigene Religion, bei der viele verschiedene Götter angebetet werden und der hauptsächlich mündlich überliefert wird.
Die Urgötter, die Japan erschaffen haben, sind Izanagi und Izanami, dann folgt die Sonnengöttin Amaterasu, der Mondgott Tsukuyomi und der Sturmgott Susanoo. Wer Naruto kennt, dem kommen diese Begriffe alle sehr bekannt vor.
Das einzige, wie ich die Tempel und Schreine der unterschiedlichen Religionen auseinanderhalten kann, ist: Shinto Schreine haben Torii, buddhistische Tempel nicht.

Die Japaner können also sowohl dem Shinto als auch dem Buddhistischen angehören, so ist es bei Takeo und seiner Frau.
Als wir vor dem Torii am Fushimi Inari Taisha standen, erklärte er mir, dass sie beide nicht hindurch sondern daran vorbeigehen würden. Da im Mai die Mutter seiner Frau gestorben ist, betet Buddha das nächste Jahr für sie. In dieser Zeit dürfen sie durch kein Torii gehen, da sie dadurch irgendwie doppelt beten würden und das nicht gut ist.
Soweit so gut, mag man denken. Bis man weiter hoch geht, denn dann kommen sie, die 1000 roten Torii. Dafür ist der Schrein berühmt. Eins nach dem anderen stehen sie dort. Als Takeo mich gefragt hat, ob ich ein Stück nach oben gehen will, sagte ich ja. Ich dachte, die beiden würden warten, doch sie sind mir gefolgt. Da es nebendran keinen Weg gab, sind sie ebenfalls durch die Tore gegangen. Ein schlechtes Gewissen hatte ich schon, dass sie diese Regel nun wegen mir gebrochen haben. Später am Tag sind sie aber an jedem Torii vorbei gelaufen, bei dem es möglich war.

Der Weg mit den Torii beim Fushimi Inari Taisha

Wir sind nicht ganz nach oben auf den Berg gegangen, das hätte ich gerne heute nachgeholt, aber dafür hatte ich keine Zeit mehr. So leer wie aktuell ist es in Kyoto wahrscheinlich nie wieder. Und der Fushimi ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeit überhaupt in ganz Japan. Viele Menschen sind wahrscheinlich über das Wochenende nach Hiroshima gefahren, da sich am Samstag der Atombombenabwurf dort gejährt hat. Und es sind eben nicht so viele Touristen hier. Und es ist Sommer…

Danach ging es knapp eine Stunde durch halb Kyoto auf einen Berg zum Hiezan Enryakuji Tempel (buddhistisch). Von einem Punkt da oben hat man eine tolle Aussicht auf Kyoto, den Biwako See und die angrenzende Präfektur Shiga. Und ich habe kein Foto gemacht 😭
Da wird aktuell ein Tempel renoviert, was wohl mehrere Jahrzehnte dauert. Um diesen wurde eine Halle gebaut, dennoch kann man ihn betreten.
Da oben durfte ich auch eine der berühmten Glocken läuten. Die Dinger hallen ziemlich lange nach.

Besagte Glocke

Wieder den Berg runter und kurz zum Nishiki Markt, einer langen, schmalen Straße, mit vielen Essensläden. In Kyoto sind saure Gurken sehr beliebt. Die gibt es hier in allen Variationen und sogar in pink. Teilweise essen die Gurke am Stiel.

Danach ging es zu einem Restaurant Abendessen. Es gab Yu-Tofu, auch traditionell für Kyoto. Man erhitzt Tofu in heißem Wasser und dippt ihn in spezielle Sojasauce. Dazu gibt es mehrere kleine Beilagen.

Yu-Tofu mit Gemüsetempura, Reis und einer Nudelsuppe (der Tofu ist auf diesem Bild nicht zu sehen)

Dann war der Tag auch schon vorbei. Die beiden haben mich zurück zum Hotel gebracht und wir haben uns verabschiedet.

Am Samstagmorgen habe ich mir im Hotel kostenlos ein Fahrrad ausgeliehen und bin damit den ganzen Tag durch ganz Kyoto gefahren. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind nur wenige Kilometer auseinander. Also habe ich die meisten von meiner Liste an einem Tag geschafft. Kaiserpalast, Heian-jingū Schrein, Nanzen-ji Tempel (vor dem war das Restaurant wo wir Freitag waren), Kiyomizu-dera Tempel (hier war verglichen mit dem Rest viel los) und Yasaka Schrein.

Heian-jingū Schrein

Teilweise sehen sich die Tore (nicht die Torii) vor den Schreinen ziemlich ähnlich.
Kyoto mit dem Fahrrad lohnt sich auf jeden Fall. Meistens ist es relativ flach, sodass man auch im Sommer relativ gut klarkommt.

Heute habe ich nur drei weitere Sachen geschafft, da die teilweise relativ weit außerhalb sind und es deswegen dauerte, bis man dort mit Bus und Bahn angekommen ist.
Busfahren in Kyoto ist toll! Es kostet immer 230 Yen, egal ob ich eine Station fahre oder von der ersten bis zur letzten. Für lange Strecken lohnt sich das allemal.

Heute war ich im Arashiyama Bambus Wald, der normalerweise auch vollkommen von Touristen überlaufen ist. Auch hier war es relativ leer. Danach bin ich zum Kinkaku-ji gefahren. Wie ich gelesene habe: „Fahre für eine Stunde durch die ganze Stadt, nur um dir den Tempel dann für fünf Minuten anzugucken“. Genau so ist es, gelohnt hat es sich finde ich aber trotzdem. Der ist echt schön.
Danach ging es noch zum Toji, den ich fast vergessen hatte. Die 500 Yen Eintritt kann man sich meiner Meinung auch sparen. Die große Pagode aus Holz ist schon eindrucksvoll, aber man kann sie auch gut genug von außerhalb des Geländes sehen. Daneben gibt es zwei Hallen, wo (super verstaubte) Buddhastatuen, die man nicht fotografieren darf, drin sind. Das war doch ein bisschen wenig, was ich für mein Geld bekommen habe.

Kinkaku-ji

Generell kosten fast alle buddhistischen Tempel eintritt. Mit der Ausnahme des Higashi Hongan-ji. Der ist in der Nähe der Kyoto Station und wirklich riesig. Empfohlen wird er nirgends als Sehenswürdigkeit. Ich war da, fünf Minuten bevor sie geschlossen haben, deswegen konnte ich nur ein paar Fotos machen, mich aber nicht weiter umsehen.

Warum ich für diese vier Sachen nun also acht Stunden gebraucht habe? In Arashiyama bin ich zu früh aus dem Bus ausgestiegen, musste also laufen und bin bei mehreren Souvenirshops auf dem Weg stehengeblieben, auf der Suche nach der Bahn bin ich falsch abgebogen. Auf dem Weg zum Kinkaku-ji habe ich mich ein bisschen verlaufen und alleine die Busfahrt vom Kinkaku-ji zum Toji hat 45 Minuten gedauert (aber nur 230 Yen gekostet 😉).

Morgen Mittag geht es dann mit Takeo und Tatsuya zu dem Kunden (der eigentliche Grund, warum ich dieses Wochenende schon in Kyoto bin).
Mir gefällt Kyoto um einiges besser als Tokyo. Es ist hier nicht so…hässlich. Laut Takeo gibt es hier in der Kansai Region in einigen Städten ein Höhenlimit für Gebäude, sodass es hier keine Wolkenkratzer gibt. Egal wo man in Tokyo hinschaut, sieht man Beton. Takeo sagte so schön: „Tokyo ist eine Stadt zum Arbeiten, aber nicht zum Leben.“
In der Nähe der Autobahn gibt es Reisfelder und die Stadt ist von Bergen umgeben. Allerdings ist Kyoto optisch doch nicht sooo traditionell, wie gedacht. Vielleicht war ich dafür aber teilweise auch nicht an den richtigen Orten. Eine Geisha habe ich leider auch nicht gesehen – beim nächsten Mal dann!
Fazit: drei Tage reichen für diese Stadt einfach nicht aus. Es gibt noch viele Orte, die man hätte entdecken können.

Hier noch der sehr große Higashi Hongan-ji gegenüber der Kyoto Station

Wer wildes, verrücktes und Klischeehaftes Japan will, der muss nach Tokyo. Für Kultur, Religion und haufenweise Schreine, ist Kyoto perfekt. Es hat auch nur 1,5 Millionen Einwohner, die Stadt Tokio hat knapp 10 Millionen.
Und es ist nicht so hässlich 🙃 Takeo stimmte mir zu, dass man Tokyo und New York optisch wahrscheinlich nicht wirklich auseinanderhalten könnte. Wolkenkratzer soweit das Auge reicht.

Tokyo ist eben eine Stadt zum Arbeiten und nicht zum Leben.

またね
Ina

Woche 10

Der Countdown läuft, nun habe ich nur noch eine Woche vor mir. Die Zeit ist echt verflogen. Ich habe viel gesehen und erlebt und doch noch längst nicht alles, was ich gerne machen würde. Aber so  habe ich nur umso mehr Gründe nochmal wiederzukommen, was ich auch definitiv tun werde. Dieser Trip war mein erstes Mal in Barcelona und soll definitiv nicht der letzte gewesen sein. Ich habe meinen Aufenthalt mehr als genossen. Doch wollen wir noch nichts überstürzen, ein bisschen Zeit, bis zu meiner Abreise bleibt mir ja noch.

Nun also zur vergangenen Woche: Das Wochenende habe ich mit meinem Team in Lloret de Mar verbracht. Anlass war der Austritt eines Teamkollegen aus dem Unternehmen. Zur Verabschiedung haben wir ein Wochenende in Lloret gebucht. Abgeschlossen haben wir das Ganze mit einer Partyboottour. Dementsprechend fit sind wir alle am Montagmorgen zur Arbeit erschienen. Am Mittwoch fand das letzte Fußballspiel der internen Fußballiga statt, jetzt geht es in die Sommerpause und die nächsten Spiele finden erst wieder statt, wenn ich schon längst nicht mehr hier bin. Der Abschluss war echt gelungen, wir haben 5:2 gewonnen. Was die Arbeit betrifft, bin ich nun dabei meinen Part des Projektes, an dem ich hier beteiligt war/bin, zum Ende zu bringen/zu übergeben, damit nach meiner Abreise alles reibungslos weitergehen kann.

Tatsächlich ist meine bevorstehende Abreise vom Timing her ganz gut, denn momentan ist hier das Urlaubsfieber ausgebrochen. Wie mir von den anderen berichtet wurde, ist es die übliche Zeit, in der die meisten hier Ihren Sommerurlaub antreten. Von daher passt es ganz gut, zumal ich einen mehr oder weniger fließenden Übergang zu meinem bevorstehenden Studium haben werde. Die sogenannte „Introduction Week“ beginnt nämlich bereits am 22.08..

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende!

Ich werde dieses Wochenende dazu nutzen um noch einige letzte Eindrücke von der Stadt zu sammeln und unter anderem Camp Nou (das Stadion vom FC Barcelona) zu besichtigen.

Bis nächste Woche, zu meinem abschließenden Blog!

4 Woche in Tallinn

Hallo liebe Leser zu meinem letzten Blogeintrag zu meinem Auslandspraktikum. Die letzte Woche war für mich schon etwas anstrengender ich habe nicht mehr viel gemacht und musste mich irgenwie noch beschäftigen. Ich machte nach der Arbeit im Hotel Sport und bin danach meistens noch was Essen gegangen, wenn es noch nicht zu spät war. Donnerstags genoß ich nochmal das schöne Wettter unsere letzten Tage waren Wetter mäßig sehr schön da hatten wir echt Glück so wie den ganzen Aufenthalt. Am letzten Tag brachten unsere Kolleginnen uns noch typisch Estische Spezialitäten mit zur Arbeit die wir unbedingt probieren sollten. Das war eine sehr schöne Erfahrung wir bekamen auch noch eine Geschenktüte und Ich war meinen Kollegen und Kolleginnen hier sehr Dankbar, sie haben uns während der ganzen Zeit super aufgenommen uns unterstützt und alles erklärt zu unseren Tätigkeiten und alles in allem habe ich mich sehr gut aufgenommen gefühlt, Ich kann anderen so ein Auslandspraktikum einfach nur empfehlen, weil es wunderbar ist neue Erfahrungen zu sammeln und aus seiner Komfortzone rauszukommen. Wie gesagt meine letzte Woche war nicht so spekatkulär ich machte viel Sport und probierte noch den ein odere anderen Laden aus, Donnerstag aß ich super leckere Handmade Pommes und einen leckeren Bürger das war mein Highlight Essen in dieser Woche und so geht es dann auch schon zu Ende. Heute muss Ich noch meinen Koffer packen und dann geht es Morgen früh um 6 mit dem Flieger nachhause. Auch wenn ich die Zeit schön fand geht sie nun vorbei und Ich bin auch froh wieder nachhause zu kommen und meine Familie und Freunde wieder zusehen. Das wars von mir und Ich kann euch nur empfehlen seid mutig und nehmt Chancen war wenn Sie euch bieten so wie wir das getan haben. Schöne Grüße aus Tallinn und danke für´s lesen.

Nachhaltigkeit ?

Hallo zusammen,

Nach diesen 4 Wochen, die ich in Estland war möchte ich gerne ein bisschen auf die Nachhaltigkeit und das Leben in Estland eingehen. Ich werde sowohl auf die positiven, sowie die negativen Dinge eingehen. Wenn man in Estland Urlaub macht, braucht man nicht unbedingt ein Auto, da hier die Bus und Bahnverbindungen sehr gut sind und man schnell an sein Zielort kommt. Für den Öffentlichen Verkehr gibt es keine Papierfahrkarten mehr, sondern nur Karten auf diese man sein Guthaben aufladen kann und mit dieser Karte dann durch ganz Estland fahren kann. Außerdem sind die Kosten für den öffentlichen Verkehr sehr niedrig (1 Monat = 30€). Dann kann man in Estland auch vieles zu fuß machen, da die einzelne Sehenswürdigkeiten nicht weit auseinander liegen. Für die Busfahrpläne und Anzeigetafeln ist vieles schon digital, so dass hier schon viel Papier und sonstiges eingespart wurde. An sehr vielen Ecken kann man auch mit Karte bezahlen, so dass so gut wie kein Bargeld mehr gebraucht wird (Notfallweise hatte ich aber immer welches dabei). Allerdings gibt es hier auch negative Dinge die man meiner Meinung nach Verbessern könnte. Es gibt hier sehr viel Plastik noch, grade auch Getränkeflaschen oder warmes Essen, welches in Plastik verpackt wird. Man könnte hier auf Glas oder Mehrweg Verpackungen umsteigen. Auch die Mülltrennung ist hier nicht besonders vorhanden, alles kommt in einen Sack und wird nicht sortiert. Hier könnte man wie in Deutschland die Mülltrennung machen. Wenn hier getrennt wird, dann wird trotzdem alles zusammengeschmissen. Im großen und ganzen achten die Esten nicht wirklich drauf ( Das was ich beobachten konnte.). Außerdem werden hier Milch und Säfte in Plastikverpackungen abgefüllt, die man dann in kleinen Beuteln kaufen kann. Außerdem gibt es sehr viel Tourismus wodurch auch viele Emissionen entstehen durch Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe.

aber so im großen und ganzen ist Estland uns in vielen Schritten schon voraus, grade auch bei der Digitalisierung.

Bis bald 🙂

4. Woche in Tallinn

Hallo zusammen,

Was soll ich sagen, das ist unsere letzte Woche hier und die Zeit verging wie im Fluge. Allerdings muss ich gestehen ein bisschen freue ich mich schon auf zuhause um alle wieder zu sehen auch wenn es hier eine schöne Zeit war, mit vielen Erfahrungen die ich sammeln konnte. In unseren letzten Woche hat sich nicht viel geändert, wir bearbeiten noch weitere (meine Rechnungen aus Finnland). In den letzten Tagen hier haben wir nicht mehr wirklich viel gemacht. An einem Tag waren wir nochmal in der Altstadt in Tallinn und habe dort gegessen, in einem sehr guten Restaurant. Außerdem waren wir im Hafen in Tallinn und haben uns mal den Aufbau angeschaut vom Ironman der am Wochenende hier stattfindet und waren dort im Store. Freitag steht nur noch Koffer packen an und Samstag morgen dann heim.

Bis bald 🙂

Bevor es los geht…

Ich mache ein Auslandspraktikum, weil ich gerne in einem anderen Land leben möchte und in der Modewelt mehr Erfahrung sammeln möchte.

Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass ich neues Erfahre über mich und meine Fähigkeiten!

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor Französisch zu lernen, oder zumindest es so gut zu können um wenigstens das Croissant selber zu bestellen! 🙂

Bei der Vorbereitung auf das Praktikum habe ich viel mit meiner zukünftigen Arbeitgeberin kommuniziert und mich viel auf die Wohnungssuche konzentriert.

5 Dinge, die man in Wien gemacht haben sollte

Da ich in meiner Zeit hier sehr viel Zeit mit „echten“ Wienern verbracht habe, stelle ich euch einfach mal ein paar Locations und Aktivitäten vor, was man hier echt gemacht haben sollte!

1. Tiergarten Schönbrunn

Dies ist nun wahrlich kein Geheimtipp, aber dennoch ist es für mich einer der schönsten Orte den ich hier in meinen drei Wochen kennengelernt habe. Eine Mischung aus Zoo/Tierpark und einer der schönsten Parkanlagen die ich bisher gesehen habe. Hier kann man sich wirklich von morgens bis Abend wortwörtlich verlaufen.

2. Die alte Donau

Was sehr verwirrend sein kann, ist dass die Donau nicht nur einmal durch Wien fließt sondern gleich drei mal. Wobei die alte Donau eher weniger fließt sondern abgeschottet vom Donaukanal, als ein See mit massig Freizeit-Aktivitäten fungiert. Hier kann man sehr nett direkt am Wasser Essen&Trinken, Treetboot fahren, Fahrradtouren am Ufer entlang machen oder einfach die Seele an kleinen „Stränden“ baumeln lassen.

3. Eine „Käsekrainer“ am Theatermuseum

Nachdem ich von den lecker gefüllten Käsewürsten schwärmte, wurde ich auf Empfehlung meiner Kollegin zum Theatermuseum, genauer gesagt: Bitzinger Würstelstand (unbezahlte Werbung an dieser Stelle 😉 ) gelotst.
Ich kann es jeden der in Wien ist nur empfehlen, es war jeder Biss ein wahrer Genuss, und das Brot welches man hier dazu bekam, war eines der besten welches ich jemals essen durfte!

4. Für Fußballinteressierte: Ein Stadionbesuch

An meinem zweiten Wochenende, erfuhr ich, dass die Bundesliga in Österreich den Spielbetrieb für die Saison 2022/2023 startete.
Die Gelegenheit mir ein Fußballspiel im Ausland anzuschauen lasse ich mir sowieso seltenst entgehen. Es macht einfach zu sehr Spaß, die anderen Fangesänge und unterschiedlichen Stadionsnacks zu genießen.

Ich durfte mir das Spiel zwischen der Austria aus Wien und dem LASK anschauen. Es war wirklich ein super Erlebnis!
Nicht zu guter Letzt, Austria das Spiel dominierte, allerdings erst in 88. Spielminute den verdienten 1:1 Ausgleich schoss. Hier durch war natürlich alles gegeben was ein Fußballerherz begehrt

5. Kahlenberg

Dieser Ort ist meine absolute Empfehlung!!!!!

Auch außerhalb der Arbeit durfte ich viele wundervolle Menschen kennenlernen, die ihre Lieblingsorte mit mir teilten.

Mein absoluter Favorit ist jedoch der Kahlenberg. Hier kann man über die gesamte Stadt schauen und einfach eine wunderschöne Aussicht genießen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten sich niederzulassen und einfach die Ruhe sowohl als auch tolle Gespräche erleben.

Ich empfehle jeden der hier hochgehen möchte: Macht es ABENDS! Da spreche ich aus „Erfahrung“

Arztbesuch im Ausland

Nachdem ich Ende meiner ersten Woche an einer Angina erkrankte, musste ich mir beim Arzt das nötige Antibiotikum verschreiben lassen.

Hier war natürlich erst einmal die initiale Sorge, dass ich hier so kurzfristig an einem Freitag keinen Termin mehr bekomme. Diese Sorgen, waren nicht berechtigt, da ich direkt um 07:20 Uhr einen Termin bei einem HNO um die Ecke bekommen habe.
Dieser akzeptierte leider meine deutsche Gesundheitskarte nicht, weshalb ich hier privat in Vorkasse treten musste. Falls ihr mal krank sein solltet, informiert euch hier im Vorfeld, ob die Karten akzeptiert werden. Das sollte eigentlich nie ein Problem sein.

Die verschriebenen Medikamente haben mir allerdings schnellstens wieder geholfen auf die Beine zukommen, so dass ich am Montag wieder auf der Arbeit starten konnte.

Das Wochenende an sich, musste ich leider komplett im Bett verbringen, konnte mir allerdings mit Tour de France & Formel 1 Abhilfe leisten.

Zusammenfassung Woche 3

Was habe ich auf der Arbeit gemacht?

Meine letzte Woche war meine bisher spektakulärste. Ich habe endlich mehr Eindrücke in die Programme bekommen. Ich durfte das Programm einmal durchstöbern und mich so ein bisschen einfinden. Später durfte ich dann Preise ändern und sogar Auftragsbestätigungen verschicken. Es war erst knifflig, da das Programm auf tschechisch war, aber wenn man einmal den Dreh raus hatte, ging es recht simpel.

Was habe ich in meiner Freizeit gemacht?

In meiner Freizeit habe ich die Zeit genutzt, weitere Restaurants zu testen. Gegen Ende der Woche habe ich dann schon langsam angefangen, alles für meine Abreise vorzubereiten. Am Samstag habe ich dann endgültig meinen Koffer gepackt.

Meine Rückreise

Wer gedacht hat, meine Rückreise würde weniger spektakulär als meine Hinreise sein, hat sich gewaltig geschnitten.
Nachdem ich um kurz vor elf im Hotel ausgecheckt habe, lief ich zum Bahnhof, wo ich regulär drei Stunden warten sollte. Als der Zug aber nicht pünktlich einfuhr, fing ich schon an mir Sorgen zu machen. Mir fiel dann aber schnell auf, dass auf der Anzeigetafel eine Verspätung von 30 Minuten angezeigt wurde. Das machte mir aber nur umso mehr Stress, da ich wusste ich hätte dementsprechend weniger Zeit am Berliner Hbf. Als der Zug dann endlich eintraf, fand ich zum Glück den richtigen Wagen, in dem meine Platzreservierung war. Leider zu früh gefreut…
Nachdem ich mich mit meinem riesigen Koffer durch den schmalen Gang bis zu meinem Abteil quetschen konnte, fiel mir sofort auf, dass mein Platz besetzt war. Dadurch, dass ich in Tschechien tatsächlich an Selbstvertrauen gewonnen habe, war es kaum ein Problem für mich den anzusprechen, der auf meinem Sitz saß. Stellte sich raus, er hatte den selben Sitz reserviert wie ich. Da fragt man sich: Wofür reserviert man denn???
Nun ja, in dem Abteil saßen zum Glück superfreundliche Menschen, die mir anbieten sich mit mir abzuwechseln um auf einem ihrer Sitze zu sitzen. Ich lehnte dies aber dankend ab, da ich nicht so einen Aufwand darstellen wollte. Ich hatte dann Glück und konnte mich direkt auf den Boden an der Tür meines Abteils setzen, so konnte dann einer von den freundlichen Passagieren auf mich zukommen, um mir zu sagen, dass der Passagier, der auf meinem Platz sitzt, schon 2 Stationen später aussteigen würde. Als der Passagier dann ausstieg war ich froh endlich auf meinem Platz zu sitzen, da es doch sehr umständlich war auf dem Boden zu sitzen, da alle paar Minuten jemand vorbei wollte. Während der Fahrt merkte ich, dass ich in Berlin nur noch 10 Minuten Umstiegszeit hätte, was mich komplett runterzog, da ich unfassbar hungrig war, weil ich nur ein bisschen Müsli im Hotel gefrühstückt hatte, was immerhin schon 10 Stunden her war. Aber ich habe irgendwann wieder Hoffnung bekommen, mir in Berlin was zu Essen besorgen zu können, da mein Anschlusszug ebenfalls Verspätung hatte.
Ich glaube ich war noch nie so froh, dass mein Zug Verspätung haben würde.
In Berlin angekommen konnte ich mir also wirklich schnell was zu Essen besorgen und flitze zum Gleis wo sich das nächste Problem anbahnte…
TOTALES CHAOS…
Vier Züge sollten zur ungefähr selben zeit am selben Gleis ankommen und dazu kommt, dass mein Zug und ein anderer gekoppelt werden sollten. Nach viel hin und her war das Chaos beseitigt, ich konnte in meinen Zug einsteigen und beruhigt nach Hause fahren.
ENDLICH WIEDER ZUHAUSE…