Archiv für den Tag: 24. April 2026

3. Nach der Mobilität

3b)
Ja, ich habe mein persönliches Lernziel erreicht. Mein Ziel war es, einen möglichst umfassenden Einblick in verschiedene Abteilungen und deren Abläufe zu bekommen sowie die Unterschiede zu meinem Ausbildungsbetrieb kennenzulernen. Besonders geholfen hat mir dabei, dass ich – wie bereits beschrieben – täglich die Abteilung wechseln konnte. Dadurch habe ich viele unterschiedliche Prozesse kennengelernt und ein besseres Gesamtverständnis für das Unternehmen entwickelt. Auch der offene und hilfsbereite Umgang der Kolleginnen und Kollegen hat dazu beigetragen, dass ich jederzeit Fragen stellen konnte und mir alles verständlich erklärt wurde. Zudem war es sehr hilfreich, aktiv in Aufgaben eingebunden zu werden, anstatt nur zuzuschauen.

3c)
Meine Erwartungen vor dem Auslandspraktikum waren, neue Eindrücke zu sammeln, andere Arbeitsweisen kennenzulernen und mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Diese Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt und teilweise sogar übertroffen. Besonders positiv überrascht hat mich, wie ähnlich viele Abläufe trotz unterschiedlicher Standorte sind, aber auch, wie stark einzelne Bereiche – wie zum Beispiel die Energiegewinnung oder das Qualitätsmanagement – unterschiedlich umgesetzt werden. Außerdem habe ich nicht nur neue fachliche Kenntnisse gewonnen, sondern auch viele neue Menschen kennengelernt und mich schnell in einem neuen Umfeld zurechtgefunden. Insgesamt war die Erfahrung sehr positiv und hat mir gezeigt, wie wertvoll ein solcher Einblick in einen anderen Standort sein kann.

Finale Woche – die letzten Eindrücke

Am Donnerstag war ich im Qualitätsmanagement eingesetzt. Dort wurden mir die Prozesse und Arbeitsweisen des Unternehmens noch einmal genauer vorgestellt. Ein besonderer Fokus liegt hier auf dem sogenannten „Ropex-System“ (Road to Operational Excellence), welches die Grundlage dafür bildet, die Abläufe im Unternehmen kontinuierlich zu optimieren und sich dem Ziel einer „perfekten“ Organisation anzunähern. Ergänzend dazu wurde mir das KVP-Prinzip (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) nähergebracht. Dieses beschreibt, dass Prozesse und Arbeitsweisen stetig hinterfragt und verbessert werden sollen. Beide Ansätze sind fest im Unternehmen verankert und prägen die tägliche Arbeit, mit dem klaren Ziel, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Am Freitag fand zunächst ein Abschlussgespräch mit der Personalabteilung sowie der Geschäftsführung statt. In diesem Gespräch haben wir Feedback zu unserem Praktikum gegeben. Besonders interessant war, dass auch hier direkt das KVP-Prinzip angewendet wurde, indem gezielt danach gefragt wurde, was man noch verbessern könnte. Dadurch wurde deutlich, dass Feedback im Unternehmen einen hohen Stellenwert hat und aktiv genutzt wird, um sich weiterzuentwickeln.

Im Anschluss war ich noch in der Entwicklungsabteilung. Dort wurden mir verschiedene Prüfplätze gezeigt, an denen Produkte unter realitätsnahen Bedingungen getestet werden. Dabei ging es unter anderem um Anwendungen, Belastungen und Qualitätstests. Es war spannend zu sehen, wie intensiv Produkte geprüft werden, bevor sie letztendlich eingesetzt werden. Außerdem durfte ich noch bei der Anpassung von Produktzeichnungen mitwirken, da neue Teile eingeführt wurden.

Damit geht meine Zeit im Auslandspraktikum nun zu Ende. Ich konnte viele wertvolle Einblicke gewinnen, neue Erfahrungen sammeln und verschiedene Unternehmensbereiche kennenlernen. Insgesamt war es eine sehr lehrreiche und spannende Zeit, die mir sowohl fachlich als auch persönlich viel gebracht hat.

Tallinn – Woche 4 Part 2

In den letzten Tagen habe ich einen tieferen Überblick über die Buchhaltung bekommen. Bisher habe ich den ganzen Prozess zur Vorbereitung von Rechnungen zum bezahlen gemacht. Das ist jedoch nur ein Teil des gesamten Prozesses denn die Rechnungen müssen letztendlich bezahlt werden. Für diesen Schritt werden alle Rechnungen eines gewissen Zeitraums mit dem selben Ablauf des Zahlungsdatums in einen Arbeitsschritt zusammengefasst .Dabei werden die Daten der Rechnungen ein weiteres Mal auf Richtigkeit kontrolliert was zuvor schon 3 Mal gemacht wurde da Fehler in der Buchhaltung durchaus Folgen haben können und nicht einfach zu lösen ist. Darum die mehrfache Kontrolle aller Daten. Wenn das alles passt werden die Rechnungen dann zum Ablauf des Rechnungsdatums automatisch bezahlt.

QM (Qualitäsmanagment)

Wir kamen zusammen in diese Abteilung wo wir uns mit der Leitung der Abteilung ersteinmal nh bisschen kennen gelernt haben. Danach würde uns ein Ablauf zur stetigen Verbesserung im Betrieb vorgestellt wurde. Danach haben wir Broschüren bekommen die dieses Konzept erklären außer dem haben wir auch noch kleine Hefter bekommen wo alles ein wenig ausführlicher erklärt wurde als in den Broschüren. Die Hefter sollten wir dann durchlesen und dann fragen daraus ziehen und der Leitung der Abteilung stellen so wie Verbesserungsvorschläge. Und nach der Pause hatten wir dann wieder Feierabend damit wir uns noch einen schönen letzten Abend in Graz machen konnten was ich sehr nett fand und was wir natürlich auch dankend angenommen haben und auch gemacht haben.

Letzter Tag der ersten Woche

Wir bekommen an dem Tag einen Werksrundgang wo uns alle Produktionsstellen gezeigt und erklärt wurden vom Zinkdruckguss bis zur kleinen schraube die zur Fertigstellung eines Artikels benötigt wurde. So wie Systeme wo die Mitarbeiter Vorschläge abgeben können zur Verbesserung der abläufe, ergonomischer arbeiten und natürlich auch Einsparungen in egal welcher Hinsicht sei es an Material oder Zeit bei gewissen Prozessen. Dann gab es Mittagessen und wie hatten Feierabend.