Archiv der Kategorie: Allgemein

Mein letzter Praktikumstag

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Vorher

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Nachher

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Nun ist es schon vorbei. Mein letzter Praktikumstag ging sehr schnell um. Es war heute nicht viel los im Modehaus Roth aber man kann immer was tun. Am Anfang habe ich das Schnäppchen-Zimmer aufgeräumt und alle Sachen sortiert. Danach habe ich einer Kundin weiter geholfen, sie suchte eine neue Bluse. Ich zeigte ihr welche und davon hat sie anschließend eine gekauft. Später hatte ich dann Mittagspause. Nach der Mittagspause habe ich noch kleine Geschenke für die Kunden gemacht. Als ich fertig damit war, habe ich mich von allen verabschiedet und mich bedankt das ich so ein tolles Praktikum machen durfte.

Vorletzter „Arbeitstag“

.   Nun ist es schon fast vorbei. An meinem Vorletzten Tag habe ich die Namen der „türkischen“ Zeichensetzung gelernt, da ich beim vorlesen der Zeichen echt Schwierigkeiten hatte. Wie jeden Tag habe ich auch Heute die selbeAufgaben gemacht: Anfrage geschrieben, Angebot vergliechen und bestellt. Ich merke, dass ich jeden Tag schneller und sicherere arbeite, dass gefällt mir. Ich werde die Menschen, die sich so gut um mich gekümmert haben echt vermissen. Mein deutscher Akzent bringt ein bisschen „Humor“ in die Arbeitsatmosphäre. Ich hatte ehrlich gesagt am Anfang etwas Angst,  wie das so mit der Aussprache sein wird (egal wie gut ich türkisch sprechen kann, man hört das „deutsche“ mit), aber die Menschen hier finden das echt süß. Bis jetzt bin ich mit allem zufrieden, ich denke ich habe viel dazu gelernt und positive vielleicht auch ein paar negativ Erfahrungen gesammelt.

Ausbildungen in England

hi,

gerade ist es ein bisschen ruhiger im Buero, also habe ich Zeit fuer die versprochenen Erklaerungen. Es ist gerade Ruhe vor dem Sturm, wir haben gleich ein Assessment-Event in einem der Bueros. Ich werde dabei sein und mir alles angucken. um zu erklaren, was da passiert, muss ich ganz vorne anfangen:

Skills for growth (SFG), die Firma in der ich aktuell arbeite, ist ein „Training-provider“, also ein „Weiterbildungsanbieter“. In England verlassen Schueler die Schule mit 16 und gehen dann entweder an die Universitaet (nachdem sie ihr Abitur gemacht haben), arbeiten direkt oder starten eine Ausbildung. Leider gibt es hier viele Jugendliche, die durch das Raster rutschen und ungesehen arbeitslos werden und bleiben. SFG versucht, diese Jugendlichen aufzufangen, bevor sie untertauchen.

Es gibt drei unterschiedliche Programme, die dann angeboten werden: Study programs, traineeships und apprenticeships. Teilnehmer der study programs wiederholen Teile der Schulbildung und verbessern ihr Englisch und Mathe.
Traineeships sind Praktika grundsaetzlich Arbeitsvorbereitungsprogramme. Man besucht Betriebe fuer ca. 7-36 Wochen und geht 2 Tage in der Woche in die Schule, um die grundlegenden Faehigkeiten in Englisch und Mathe zu verbessern.
Die apprenticeships koennen, anders als in Deutschland, zu jeder Zeit starten. Dann gehen die „learners“ 4 Tage in der Woche in Betriebe und den 5. Tag der Woche haben sie Unterricht in den Raeumlichkeiten von SFG. Hier haben sie Unterricht in Englisch, Mathe und IT und zusaetzlich dazu Unterricht mit Bezug zu ihrem Ausbildungsberuf.

In England bewerben sich die Jugendlichen nicht direkt bei den Firmen, sondern das „matching“ der Bewerber und Firmen uebernehmen Organisationen wie SFG. Allerdings gibt es eine grosse Konkurrenz unter apprenticeship providers. SFG bietet Ausbildungen zu folgenden Berufen an:
– Business Administration
– IT
– Customer Service
– Child Care
– Hair dressing.
Andere Ausbildungen werden von anderen Anbietern abgedeckt.

Die Assessment-Events finden statt, nachdem das „Learner-Recruitment-Team“ auf verschieden Messen oder Schulveranstaltungen die Kontakte von moeglichst vielen Interessenten gesammelt hat und diese sich angemeldet haben. Heute sind ca. 60 Leute angemeldet.
Diese werden dann in Spielen, Gruppenarbeiten und aehnlichem auf ihre Reife und Entwicklung geprueft. Es laeuft, denke ich, aehnlich ab wie deutsche Assessmentcenter. Am zweiten Tag werden die Leute, die fuer eine Ausbildung geeignet scheinen, interviewt und dann in den kommenden Wochen Betrieben zugeordnet.

Learner, die noch nicht reif genug erscheinen, werden in den anderen der oben beschriebenen Programmen untergebracht.

Ich werde jetzt an dem Assessment-Event teilnehmen und heute nachmittag und morgen den Unterricht verschiedener Learner auf verschiedenen Stufen begleiten. Es bleibt also spannend!

Liebe Gruesse, Kenja

 

Tag 7/8

Mein siebter Arbeitstag fing damit an, dass ich Hemden und T-Shirts aussortieren  und ins Outlet vom Modehaus Roth schicken musste. Danach habe ich Hemden aus dem Lager geholt und in der Verkauf  gelegt. Der heutige Tag war echt von Anfang an Stress pur. Ich fand es persönlich bisschen übertrieben, aber habe mit angepackt und geholfen. Die Wintersachen mussten aussortiert und mit Sommersachen nachgefüllt werden. Als wir damit fertig waren haben wir die Abteilung für Jugendliche ein wenig umgestaltet. Ich muss sagen das die Mitarbeiter echt kreativ sind. Da der Hausleiter heute das letzte Mal da war hat er sich noch von uns verabschiedet und uns viel Glück auf unserem weiteren Weg gegeben. Nach der Pause ging es weiter mit dem aussortieren von Wintersachen und ich musste viel hoch und runter laufen, viele Sachen falten und weg räumen.

Mein achter Praktikumstag

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Heute war ein sehr stressiger Tag in Modehaus Roth. Als erstes musste ich Anziehsachen sichern und weg hängen. Danach habe ich T-shirts von der Marke Vero Moda gefaltet und sortiert. Kurz bevor die Mittagspause anfing, habe ich noch mit dem Chef geredet und mich von ihm verabschiedet, weil er morgen nicht im Hause ist. Nach der Mittagspause hab ich mit zwei anderen Mitarbeitern die ganzen Winterhosen zusammen gepackt und ins Lager gebracht. Im nach hinein haben wir dann die Sommersachen vom letzten Jahr ausgepackt, geordnet und gefaltet. Zum Schluss habe ich dann noch mit einer Kundin über Deutschland geredet.

die letzte Woche

Hi,

mittlerweile ist schon meine letzte Woche hier in Polen, bevor ich am Samstag wieder nach Hause fliege. Mein letztes Wochenende habe ich genutzt um nochmal etwas mit zwei meiner Kollegen zu unternehmen und mir die Ziegenfiguren anzugucken, die jeden Tag um 12 Uhr aus dem Uhrturm des Rathauses kommen und ihre Hörner 12 mal gegeneinander stoßen. Mir wurde nämlich gesagt, dass ich mir das unbedingt angucken muss, weil es eine Hauptattraktion in Poznan ist. Und um halb 12 war auch schon der ganze Marktplatz voll mit Leuten, die darauf gewartet haben diese Ziegen fotografieren zu können. Den restlichen Tag hab ich dann noch am nahgelegenen Maltasee verbracht.

Auf der Arbeit ist im Moment nicht mehr ganz so viel zu tun, da mein deutsches Projekt abgeschlossen ist und ich mich jetzt voll und ganz darauf konzentrieren kann, Ideen für innovativere Darstellungsformen zu sammeln, wobei mir aber langsam nichts mehr einfällt. Daher habe ich meine Ergebnisse gestern schonmal präsentiert, aber ich soll jetzt noch ein bisschen weiter recherchieren. Morgen oder Freitag werde ich dann aber eventuell doch noch in eine andere Abteilung gehen können.  Mal sehen, was mich da erwartet.

Grüße aus Polen!

Nadine

Hej Hej!

hier ein paar Eindruecke in Bilder aus den letzten paar Tagen:

Stockholm bei Nacht

Stockholm bei Nacht

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Besuch aus Deutschland :)

Besuch aus Deutschland 🙂

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Marsch der Wachsoldaten vor dem Royal Palace

Stockholm City

Stockholm City

Das Nationalgebäck Schwedens - die Zimtschmecke

Das Nationalgebäck Schwedens – die Zimtschmecke

 Liebe Gruesse und bis bald, Maria

gut angekommen!

Hi,

ich habe gerade von dem Flugzeugabsturz ueber Frankreich gehoert und bin, so wie wahrscheinlich alle in diesem Moment, sehr betroffen. Meine Gedanken sind bei den Angehoerigen der Insassen. Jetzt faellt es natuerlich schwer meine Erlebnisse der letzten 24 Stunden so zu beschreiben, wie sie waren: amazing, awesome and super impressing 😉

Gestern abend hat, ab dem Moment an dem ich am Flughafen war, alles super geklappt. ich habe meinen Koffer mit 19,6 kg (20 kg waren erlaubt) aufgegeben und habe ihn, nach einem entspannten Flug, als Erste vom Kofferband gezogen. Meine Kollegin Ashley hat mich abgeholt und wir sind zu ihr nach Hause gefahren, wo ich die erste Zeit wohnen werde.

Beim Abendessen (extra vegetarisch fuer mich, mit „Quorn“ – google gibt eine super Beschreibung) hat sie mir sehr viel erklaert und mir einen Einblick in die Welt der Jugendhilfe in London gegeben. Es gibt viele Unterschiede auf die ich spaeter noch eingehe, wenn ich sie 100% verstanden habe 😉

Mein erster Arbeitstag war sehr spannend: ich bin mit einer Kollegin, Rebecca, zu einer Messe gefahren, bei der Jugendliche fuer die Programme von Skills for Growth angeworben werden. Nachmittags habe ich das Programm aus der anderen Seite kennengelernt, als ich mit Stephanie einen Termin bei einem potenziellen Arbeitgeber der Jugendlichen wahrgenommen habe. Nebenbei habe ich noch die Raeumlichkeiten hier kennengelernt.

Die Kollegen hier sind sehr nett und aufgeschlossen, erklaeren mir alles und das gerne auch mehrfach, der Londoner Akzent ist naemlich doch schlimmer als gedacht.

Ab morgen blogge ich voraussichtlich zweigleisig, einmal hier und einmal auf der Seite von Skills for growth. Ich halte Euch auf dem Laufenden und werde auch nochmal alles erklaeren, was ich heute gelernt habe. Jetzt fahren wir gleich wieder nach hause und haben nochmal quorn-Abendessen!

Bis dahin,

Kenja

Mein 7 Praktikumstag

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An meinem siebten Praktikumstag habe ich als erstes Anziehsachen von der Marke Komma sortiert und eingeordnet. Danach habe ich mit einer Mitarbeiterin zusammen an der Kasse gearbeitet, dass fand ich echt spannend. Zum Schluss haben wir noch Hemden reduziert und eingepackt, um sie danach ins Outlet nach Feldbach zuschicken. Es war heute ein sehr ruhiger Praktikumstag.