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Erste Woche in Warschau

Angekommen in Warschau, wurde ich herzlichst von Bekannten und Mitarbeitern empfangen. Die Fahrt bin ich mit dem Zug nach Berlin und anschließend von Berlin nach Warschau angetreten.

Der erste Tag diente mir hauptsächlich zum Ausruhen nach der langen Fahrt. Ich habe die Gelegenheit genutzt meine Umgebung an meiner Unterkunft auszukundschaften. Am ersten Arbeitstag konnte ich mir unsere Kanzlei in Warschau anschauen und mich mit dem Team dort unterhalten, welche ich schon vorher kannte, da unsere Anwaltskanzlei ganz eng mit der Zweigstelle in Warschau zusammenarbeitet. 

Die darauffolgenden Tage ging es für mich dann direkt an die Arbeit in ganz enger Zusammenarbeit mit unserem Rechtsanwalt. Im Grunde genommen haben sich meine Aufgaben nicht sonderlich verändert, allerdings muss man sich an die Sprache, Kultur etc. gewöhnen. Abgesehen von der Arbeit in der Kanzlei, bin ich sehr viel unterwegs, um auch während des Praktikums die Stadt kennenzulernen. Durch Mandantentermine lerne ich ebenfalls neue Personen kennen.

Kurz abgesehen von der Arbeit:

Warschau ist eine wirklich sehr große Stadt, für die man wirklich lange braucht, bis man alles wichtige gesehen hat. Außerdem gibt es hier sehr faszinierende alte Gebäude, wie Königsschlösser, den bekannten Kulturpalast mit hervorragender Aussichtsplattform und noch vieles mehr. Auch zur Geschichte gibt es hier sehr viele interessante Museen zum 2. Weltkrieg, welche die Polen sehr gerne besuchen.

so endet Woche 18

Diese Woche haben wir den Pariser Showroom wieder leergeräumt und die Mäntel sowie Jacken wieder eingepackt. Es ging also um den Abschluss der Paris Fashion Week und die Vorbereitung für die Düsseldorf Fashion Days ging los. Am Freitag sind wir dann in Richtung Düsseldorf gefahren um hier wieder die Mäntel im nächsten Showroom zu präsentieren. Auch hier treffen wir am Wochenende auf neue Kunden und Gespräche. Unter anderem haben wir auch Läden observiert die Möglicherweise auch als Kunden gefallen könnten.

Es bringt freude auch diesen Teil der Modelwelt kennen zu lernen. Hier kann ich den Kunden kennen lernen und deren Kauf verhalten. Und mir fällt positiv auf das unsere Kunden sehr bewusst und Nachhaltig einkaufen. Das heißt genau darüber nachdenken was und wieviel sie einkaufen und es genau darum geht kleine Nachhaltige Marken zu unterstützen.

Mal sehen wie es läuft 🙂

Projektauftrag

1a:

Umweltschutz und Nachhaltigkeit nimmt in meinem Arbeitsalltag eine besondere Rolle ein. Da wir eine Kanzlei mit Sitz in Deutschland und Polen sind, ist es für uns nicht umgänglich viel hin und her zu reisen. Dabei werden die verschiedensten Transportmittel verwendet. Außerdem legen wir großen Wert darauf mehr in digitaler Form arbeiten anstatt z. B. etliches Papier ausdrucken und so schonen wir der Umwelt. Auch Meetings werden häufig online abgehalten, um die Reiserei zu umgehen und so unsere Umwelt schützen.

1b:

Mein Ziel ist es diese Ausbildung mit reichlich Erfahrung abzuschließen, dazu gehört auch das Auslandspraktikum. Nun bin ich dabei ein Auslandspraktikum bei unserem Kanzleisitz in Polen, Warschau zu absolvieren und somit kenne ich bereits unsere Abläufe aus der Kanzlei in Deutschland, allerdings lerne ich jetzt die polnischen Abläufe und Prozesse ebenfalls kennen. Ebenfalls macht sich solch ein Auslandspraktikum sehr gut auf dem Lebenslauf bemerkbar. Ebenfalls habe ich mir als Ziel genommen die polnische Sprache auch über dem Praktikum hinaus weiter zu erlernen.

Mein Auslandspraktikum in Warschau

Ich mache ein Auslandspraktikum, weil…

…ich die polnische Sprache erlernen möchte
…ich das Leben/die Kultur in Polen kennenzulernen möchte

…ich die Abläufe von Rechtsanwälten und Gerichten/Ämtern in Polen kennenlernen möchte 

Ich wünsche mir von meinem Auslandspraktikum, dass…

…ich viele Erfahrungen sammeln werde.

…ich die Sprache langsam erlerne.

…meine Erwartungen erfüllt werden.

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor…

…sehr viel Wissen und Erfahrung mit anzueignen.

Bei der Vorbereitung auf das Praktikum ist mir folgendes passiert:

Ich habe alle möglichen Vorbereitungen erledigt, sei es Unterkunft, Mobilität mit Bus und Bahn, die An- und Abreise etc….

Woche 17!

Diese Woche hat sich alles um die „Mens Fashion Week ’23“ in Paris gedreht. Wir haben einen Showroom wo die Kollektion ausgestellt wird. Ich habe viele Kunden kennen lernen dürfen und die die direkt Arbeit mit den Kunden miterleben können. Der Showroom ist noch bis kommenden Dienstag geöffnet- bis dahin sind wir jeden Tag von 10-19:00 im Showroom und stellen aus.

Es ist eine interessante Zeit in Paris zur Fashion Week. Viele interessante Menschen sind auf den Straßen unterwegs und es macht spaß die verschiedenen Mode Styles live mit zu erleben.

Es bleibt also interessant..

Auf in Woche 18.

WOCHE 16- neues Jahr, neue Aufgaben

So da sind wir wieder. Die 16. Woche, ab jetzt im Jahr 2023.
Ich bin gut wieder in Paris angekommen, habe mit A2 Sprachlevel angefangen und in die erste Woche mit den Vorbereitungen für die Fashion Week in Paris verbracht.

Ab kommender Woche werden wir vom Showroom aus arbeiten. Das heißt mit Kunden zusammenarbeiten und die Kollektion vertreten. Ich bin sehr gespannt auf die neue Erfahrung und freue mich mehr von Nanna zu lernen.

Die zweite Woche.

Diese Woche war ein wenig entspannter, da nicht so viel los war. Wahrscheinlich haben die Kunden mit Weihnachten schon genug gegessen und machen erstmal eine Pause. Das Wetter war natürlich auch nicht optimal, es war sehr windig und viel Regen. Zwei Märkte wurden sogar früher abgebrochen wegen dem schlechten Wetter. Das bringt auch nichts, wenn es zu windig ist.

Da nicht so viel Kunden da waren, konnte ich entspannter helfen und mehr selbst machen ohne andere zu fragen, da ich mir die Zeit davor nehmen konnte.

In meiner zweiten Woche bekam ich Einblicke in den Bestellprozess. Da es sich um frische Produkte handelt, ist der Bestellvorgang schneller als bei mir in der Firma. Hier wird der Fisch morgens bestellt und abends geliefert. In meiner Ausbildungsfirma geben wir eine Bestellung auf und diese wird meistens geliefert innerhalb von ein paar Tagen. Manchmal kommt es vor, dass die Bestellung erst in der nächsten Woche geliefert wird.

Der frische Fisch und die Muscheln werden am Montag geliefert.

Am Dienstag bringt eine andere Firma wiederum geräucherten Fisch aus Volendam.

Am Mittwoch werden wieder frischer Fisch und Muscheln geliefert.

Die Räucherei kommt am Donnerstag wieder.

Und Freitag noch eine Lieferung für frischen Fisch und Muscheln.

Jeden Morgen denken wir darüber nach, was bestellt werden muss. Je nach Markt ist das unterschiedlich. Die Nachfrage ist nicht auf allen Märkten gleich. Dies ist aus Erfahrung bekannt. Die Bestellung wird dann morgens aufgegeben und diese Bestellung wird dann nachts geliefert. Am nächsten Tag wird es dann ins Auto geladen. Jeden Morgen wird das Auto hergerichtet und die Vitrine mit dem frischen Fischsortiment verschönert. Anbei finden sie Beispielbilder der Vitrine.

Die erste Woche

In meiner ersten Woche habe ich erst mal die Struktur des Betriebes und die Arbeitsweise kennengelernt. Ich mache mein Praktikum in einem Fischhandel. Mein Betrieb ist kein klassisches Geschäft, sondern ein Fischstand/Wagen womit sie jeden Tag zu einem anderen Markt fahren.

Die Reihenfolge der verschiedenen Märkte lautet wie folgt:

Dienstag in Heerlen von 8-15 Uhr (ab nächstem Jahr, fällt dieser Markt aus)

Mittwoch in Stein von 10-17 Uhr

Donnerstag in Meerssen von 9-15 Uhr

Freitag in Maastricht von 9-15 Uhr

Samstag in Geleen von 9-17 Uhr.

Montags wird die Lagerhalle, der Wagen (Fischstand) und das Kühllager geputzt. Ab nächstem Jahr wird das am Dienstags gemacht.

Die erste Woche war ein wenig stressig und es hat einen anderen Ablauf gegeben. Es war natürlich die Woche vor Weihnachten, also das heißt: viele Bestellungen von Kunden, die Fisch für Zuhause haben wollen. Für diese Zeit, hat mein Betrieb ein Formular entwickelt mit welchem die Kunden im Voraus eine Bestellung machen können und diese an einem beliebigen Tag abholen können.
Das Formular finden Sie im Anhang.

Meine Aufgabe war es, beim Verpacken der Bestellungen zu helfen. Das haben wir morgens erledigt, bevor wir zu dem Markt gefahren sind. Jeden Morgen wird geschaut, wer an diesem Tag eine Bestellung abholen kommt und diese Bestellungen werden dann verpackt. Das habe ich zusammen mit einem Kollegen gemacht. So konnte ich mich schon ein wenig bekannt machen, mit den Fischen die im Sortiment sind.  

Auf dem Markt selbst, war es meine Aufgabe Bestellungen anzunehmen, diese zu packen und auch abzurechen. Hierbei fand ich es am schwierigsten, das korrekte Gewicht, wenn man ein Stück fisch abschneidet (z.B. ein Stück von einem Lachs) einzuschätzen. Das habe ich oft meine Kollegen machen lassen, weil wir oft zu viele Kunden hatten und es schnell gehen musste.

Es war richtig viel zu tun, es war auch ziemlich kalt, weil ich das nicht gewöhnt bin, den ganzen Tag draußen zu stehen, aber es hat Spaß gemacht. Die Kunden hatten ziemlich gute Laune wegen der Weihnachtszeit und es gab auch viele lustige Momente wegen meiner Sprachkenntnisse. Obwohl Niederländisch meine Muttersprache ist, habe ich es die letzten Jahre über verlernt. Ich habe mich so auf Deutsch lernen fokussiert, dass ich es manchmal gar nicht bemerkt habe, dass ich Deutsch spreche statt Niederländisch. Glücklicherweise konnten vielen darüber lachen und haben dann in ihrem regionalen Dialekt zurückgesprochen weil das der deutschen Sprache sehr ähnelt.

Was bedeutet Nachhaltigkeit/Umweltschutz füs Ihren Arbeitsalltag in Ihrem Ausbildungsbetrieb?

Mein Ausbildungsbetrieb beschäftigt sich mit dem Verkauf von White Toner und Spezialtoner für den Tonertransfer für Laserdrucker für private Käufer. Mein Ausbildungsbetrieb ist Teil einer anderen Firma, die sich mit dem Verkauf von normalem Toner und Farben für Drucker in anderen Firmen oder Institutionen, wie zum Beispiel Arztpraxen, beschäftigt.

Dazu gehört selbstverständlich auch, dass wir an die Umwelt denken, indem wir z. B. alte oder Kaputte Toner zurückholen und wiederbefüllen und wiederverwenden oder sie recyceln.

Leider ist es aufgrund unserer speziellen Branche nicht immer möglich, so wenig wie möglich zu drucken und damit an die Umwelt zu denken. Da wir spezielle Toner für Tonertransfers verkaufen, testen wir auch viel und probieren alles Mögliche selbst aus und zeigen den Kunden tolle Beispiele. Dies erfordert manchmal den Einsatz von Papier oder Transferfolien, wenn es zum Beispiel nicht immer so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben. Und dann müssen wir es anders versuchen, bis es klappt oder bis wir alle Möglichkeiten durchgespielt haben.

In meinem Ausbildungsbetrieb wird versichert, dass wir immer umweltfreundlicher werden: wir versuchen so wenig Energie wie möglich zu benutzen, wir recyceln Papier
Im Büro gibt es einige Regeln, an die sich alle halten, um umweltfreundlicher zu werden und die Umwelt zu schützen. Abgesehen von den oben genannten Punkten versuchen wir, so wenig Papier wie möglich zu verwenden. Bei uns läuft fast alles per Mailkontakt. Wenn dann etwas ausgedrückt werden muss, wird es doppelseitig gedruckt, um Papier zu sparen. Alte Papiere werden nochmal benutzt, z.B. als Schmierzettel.

Verpackungsmaterialien von Waren werden wieder verwendet statt weggeschmissen.
Alle Lampen wurden durch LED-Birnen ersetzt. Diese sind auch nur dann eingeschaltet, wenn es wirklich notwendig ist. Wenn niemand im Lager oder in der Küche ist, wird dort das Licht ausgeschaltet. Auch die Computerbildschirme werden am Ende des Tages ausgeschaltet.

Und natürlich trennen wir auch unseren Müll auf der Arbeit.

Vor der Möbilität

Ich mache ein Auslandspraktikum weil ich mich für den IMA Kurs entschieden habe und und eine Voraussetzung für die Teilnahme an der IMA-Prüfung ist ein Auslandspraktikum. Ich wusste nicht, dass es während der Ausbildung solche Möglichkeiten gibt, sich an so etwas zu beteiligen. Das ist natürlich eine tolle Gelegenheit, um mehr Erfahrung zu sammeln und sich selbst weiterzuentwickeln.

Ich wuensche mir von meinem Praktikumsbetrieb, dass er mir gegenüber offen ist und sich trotz der kurzen Zeit, die ich dort bin, Zeit für mich nehmen, um mir Dinge zu zeigen und zu erklären. Ich arbeite jetzt selbst in einem Kleinunternehmen und bin sehr neugierig darauf, wie ein anderes Kleinunternehmen bestimmte Prozesse/Abläufe angeht und bearbeitet.

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor mehr Eigeninitiative und Selbstvertrauen zu entwickeln. Ich habe Versagensängste, was mich sehr erwartungsvoll macht und ich möchte alles zuerst zu 100 % wissen, um gut genug für etwas sein, um keine Fehler zu machen. Ich möchte gern meine Versagensängste etwas mehr loslassen, mir etwas mehr zurtrauen und mir auch Fehler erlauben.

Das Wichtigste ist jedoch, in diesen drei Wochen eine schöne Zeit zu haben mit viel Spaß und gleichzeitig neue Erfahrungen und Kenntnisse zu sammeln.

Woche 15 bei Nanna

Jetzt ist schon die 15. Woche vorbei. Die Zeit geht doch schnell um und das leben hier in Paris ist wirklich eine Bereicherung. Ich lerne jeden Tag neues und habe mehr Erfolge bei der Arbeit so wie im Sprachkurs. Die Woche hatte ich meinen A1 Delf Test. Ich bin gespannt wie der Ergebnisse sind aber denke das es gut verlaufen ist!

Mit meiner Mitbewohnerin spreche ich auch hier und da immer mehr französisch auch wenn es mir noch schwer fällt und ich häufig zu unsicher bin. Ich denke das wird sich aber im kommenden Jahr bessern.

Bei der Arbeit habe ich sehr positibes Feedback für meine erstellten Dokumente erhalten. Diese werden bald getestet und ich stehe im Kontakt zu einer aussenstehenden Person die mir bezüglich Excel Unterstützung und Tipps geben kann.

Bald ist Weihnachten dann geht es erstmal für eine Weile nach Hause. Ich freu mich!

Die 14. Woche

Diese Woche war wieder erfolgreicher. Da Nanna und ich beide etwas krank waren konnten wir die letzte Woche nicht viel schaffen.

In dieser Woche habe ich mit der Excel Datei für Nannas Rechnung und co. angefangen. Das heißt Formeln und Verknüpfungen über mehrere Excel Blätter herstellen. Es hat mir Freude bereitet hier mein gerlerntes Wissen aus der Ausbildungszeit nutzen zu können. Ich habe vieles neues gelernt und konnte viel erreichen.

Ebenfalls habe ich die Kundendatei aktualisiert und Quellen Dokumente für das Unternehmen erstellt.

Es wird zunehmend kälter hier in Paris und langsam wird die Heizung auch bei mir angeschmissen. Schön ist es trotzdem!