Archiv der Kategorie: Allgemein

Während der Mobilität 1 (1/2)

Die ersten Tage in Österreich waren sehr schön. Bereits an meinem ersten Arbeitstag hatte ich die Gelegenheit, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Praktikumsbetriebs kennenzulernen. Ich wurde herzlich mit Blumen empfangen und habe mich vom ersten Moment an sehr willkommen und wohlgefühlt.

Bei einem gemeinsamen Teamkaffee konnten wir uns zunächst besser kennenlernen, bevor ich mich mit meinem Arbeitsplatz vertraut gemacht habe. Anschließend führten wir viele spannende und interessante Gespräche über das Unternehmen sowie über die täglichen Aufgaben und Abläufe.

Nach der Arbeit habe ich mir noch die Stadt angeschaut, insbesondere die Altstadt, die sich hervorragend zu Fuß erkunden lässt.

Beginn meines Auslandspraktikums

Gestern und heute konnte ich die Mitarbeitenden der Rechtsanwaltskanzlei Ninj Niruun kennenlernen. In vielen spannenden Gesprächen haben wir uns unter anderem über unterschiedliche Rechtssysteme ausgetauscht. Ich wurde sehr herzlich empfangen und habe mich von Anfang an wohl und willkommen gefühlt. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit und darauf, während meines Praktikums viele neue Erfahrungen zu sammeln.

Mein persönliches Lernziel während der Auslandsmobilität

Während der Auslandsmobilität möchte ich vor allem praktische Erfahrungen sammeln und sehen, wie der juristische Arbeitsalltag in einem anderen Land aussieht. Ich möchte das Wissen aus meiner Ausbildung in Deutschland anwenden und besser verstehen, wie rechtliche Abläufe in einem anderen Rechtssystem funktionieren. Besonders spannend finde ich den Vergleich zwischen den Arbeitsweisen und den rechtlichen Strukturen, weil man dadurch nicht nur fachlich dazulernt, sondern auch den eigenen Blick erweitert.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Arbeitsalltag

Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag bedeutet für mich, bewusst mit Dingen umzugehen, die man oft als selbstverständlich ansieht. Im Büro heißt das zum Beispiel, Papier nicht unnötig zu verschwenden und lieber digital zu arbeiten. Wenn etwas ausgedruckt werden muss, dann nur gezielt. Auch kleine Dinge wie Mülltrennung oder das Ausschalten von Geräten, die gerade nicht gebraucht werden, gehören dazu. Mir ist wichtig zu zeigen, dass Umweltschutz nicht kompliziert sein muss, sondern schon mit kleinen Entscheidungen im Alltag beginnt.

Vor der Mobilität

Mein Ausbildungsbetrieb arbeitet aktiv daran, die eigenen Emissionen spürbar zu senken. Dabei stehen Maßnahmen im Fokus, wie zum Beispiel die verstärkte Nutzung digitaler Meetings, der bewusste Umgang mit Dienstreisen und die Optimierung interner Prozesse. Unterstützt werden die Maßnahmen durch gezielte Workshops und interne Schulungen.

Zudem wird auf eine nachhaltige Unternehmenskultur und ein nachhaltiges Arbeitsumfeld geachtet, dafür investiert der Betrieb in ein attraktives, zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld für Mitarbeitende, inklusive moderner Büroflächen, die energieeffizient betrieben werden.

Während meiner Auslandsmobilität möchte ich mein bestehendes Wissen durch die Mitarbeit in praxisorientierten und internationalen Projekten vertiefen und erweitern. Besonders wichtig ist mir dabei, Einblicke in andere Arbeitsmethoden und innovative Lösungsansätze zugewinnen. 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Arbeitskollegen aus anderen Ländern, um dadurch meine Teamfähigkeit auf internationaler Ebene weiterzuentwickeln. Zudem bietet mir die Auslandsmobilität die Möglichkeit, mich in neuen Situationen sicherer zu bewegen. 

GrinnED Projektergebnisse

Während der vergangenen drei Jahre arbeiteten Lehrkräfte und Lernende aus Deutschland, Finnland, Lettland, Italien und Belgien im Rahmen des Erasmus+ Projektes „GrinnED“ gemeinsam am Thema Nachhaltigkeit und dessen Integration in Schulen. Dabei konnten alle Beteiligten vom Austausch zwischen den Ländern profitieren und von einander lernen. Einen genaueren Überblick über die Ergebnisse gibt es auf der Projektwebsite und dem erstellten eBook über das Projekt.

Viel Spaß beim Stöbern.

Nach der Mobilität

Meine Ziele vor der Mobilität waren:

„Ich habe vor, die kleinen kulturellen Unterschiede zu verstehen, um sie später im Berufsalltag im Export anwenden zu können. Außerdem ist es ein Ziel mein Englisch geschäftlich und im Alltag noch etwas zu verbessern.“

Ich denke, ich habe diese Ziele sehr gut erreicht. Jetzt geht es noch um die Anwendung im Berufsleben. Dabei hat mir geholfen, dass ich alleine unter Italienern war und man deswegen keine andere Möglichkeit hat.

Meine Erwartungen und Erfahrungen haben sich ziemlich gedeckt. Sehr viele neue Erfahrungen und sehr viel gelernt. Ich kann es nur weiterempfehlen.

Nach der Mobilität

3b) Mein persönliches Ziel

Meine Ziele wurden sogar übertroffen.
Ich konnte über die knapp 3 Wochen so viel an Erfahrungen und Wissen sammeln. TKE ist ja ein großes interationales Team, da ich bisher nur in Düsseldorf gearbeitet habe hatte ich noch nicht all zu viel Kontakt bezüglich der internen Kommunikation über die verschiedenen Länder hinaus. Im Field Development and Growth wird hier natürlich das Wohl, die Weiterentwicklung und das Network priorisiert. Ich habe gelernt und sehen können wie sich TKE aktiv dafür einsetzt dass das Unternehmen als Community wächst und intern stärkt. Da war ja nicht nur Leute im Büro haben sonder die hälfte der Mitarbeiter in den Niederlassungen sitzt konnte ich auch hier sehen wie die Mitarbeiter in den Werken ausgebildet werden und wie umfangreich diese Prozesse und Fortbildungen etc sind.

3c) Meine Erwartungen und Erfahrungen

Ich kann sagen dass meine Erfahrungen sehr gut sich an meine Erwartungen angepasst haben. Meine Selbstständigkeit konnte ich aufjedenfall stärken. Und ein die Basics von Spanisch behersche ich jetzt auch. Nach 1 Woche hat man sich das auch einfach automatisch angewöhnt. Was die Spanier aufjedenfall ganz anders machen ist dass bei denen alles viel später anfängt und aufhört. Arbeiten fängt erst um 9-11 an bis 18-19 oder später und Abendessen ist erst um 22-23 Uhr, das war erstmal eine Umstellung für mich. Madrid ist wirklich eine sehr schöne Stadt und sehr lebhaft. Ich war fast jeden Tag mit Leuten draußen die ich kennengelernt habe.
Es war eine sehr schöne und lehrreiche Erfahrung und ich bin unglaublich dankbar dass ich das machen konnte

Während der Mobilität 2. (3/3)

Heute war mein letzter Tag auf der Arbeit, da morgen schon mein Flug geht.
Verrückt wie schnell die Zeit vergeht. In der letzten Woche wurde ich an eine andere Location sowie in ein anderes Field geschickt. Davor war ich im HR Development & Culture Team und die letzte Woche war ich beim Seed Campus (Schulungs und Technologiezentrum für TKE ).

Ich war am seed campus von TKE und ich war ehrlich überrascht, wie konsequent dort Nachhaltigkeit wirklich umgesetzt wird. Es geht nicht nur darum, schöne Bilder oder Marketing zu machen, sondern um echte technische Entscheidungen, die später im realen Leben CO₂ vermeiden. TKE entwickelt Aufzüge so, dass sie im Betrieb möglichst wenig Energie verbrauchen, sogar Energie zurückgewinnen und mit Daten und smarter Steuerung unnötige Fahrten vermeiden. Der Campus selbst läuft komplett mit erneuerbaren Energien, mit Wärmepumpen, eigener PV und einem klaren Fokus, Energie nicht zu verschwenden, sondern intelligent zu steuern. Gleichzeitig achten sie sehr detailliert darauf, welche Materialien sie einkaufen – zum Beispiel Low Carbon Stahl und recyceltes Aluminium – und planen schon jetzt, wie Produkte am Ende ihres Lebens zurückgeführt und wiederverwendet werden können. Das wirkt nicht wie Green Marketing, sondern sehr technisch ernst gemeint, messbar und langfristig gedacht. Und ich finde das extrem motivierend, weil genau so fühlt sich nachhaltige Zukunft wirklich machbar an.

Was ich auch gestern noch erfahren habe ist dass TKE an „The Line“ in Dubai mitarbeiten wird beziehungsweise unsere Produkte dort eingesetzt werden sollen.

Während der Mobilität 1. (3/3)

Was mir bei TKE zum Thema Nachhaltigkeit trotzdem aufgefallen ist, gibt noch Luft nach oben. Zum Beispiel bei der Serviceflotte hier in Spanien, viele fahren noch Hybrid. Gerade in Madrid wäre full electric eigentlich perfekt, weil man hier fast nur Stadtverkehr hat und die Distanzen nicht so riesig sind. Das könnte man deutlich schneller pushen.
Dann finde ich, sollte der lokale Impact noch sichtbarer werden. Global gibt es sehr klare und ambitionierte Klimaziele… aber ich fände es viel spannender auch konkret zu sehen, was genau hier in Madrid durch Modernisierung wirklich eingespart wird. Also wie viel CO₂, wie viel Energie, wie viel Material pro Jahr im Bestand.
Und ein Punkt fällt mir auch ständig im Gespräch mit Leuten / Eigentümern auf: viele wissen gar nicht wie viel nachhaltiger z. B. ein EOX oder eine Modernisierung wirklich ist. Da könnte man noch mehr erklären, greifbarer machen, mit Zahlen zeigen was das bringt. Weil das ist hier ein riesiger Hebel.

Also ja, TKE macht schon sehr viel richtig aber ich glaube wenn man diese drei Sachen noch stärker umsetzt, dann würde man den Impact hier in Madrid noch viel deutlicher sehen und spüren

Während der Mobilität 2. (2/3)

Diese Woche in Madrid bei TKE war für mich voll interessant. Ich habe viel zu Modernisierung und dem EOX Aufzug gesehen – hier ist Nachhaltigkeit sehr viel praktischer gedacht. In Spanien / Madrid geht es total um Bestand effizienter machen, nicht immer alles neu bauen. Das ist mir echt aufgefallen.

Und Madrid allgemein: die Leute sind viel entspannter, alles läuft später, aber trotzdem produktiv. In Deutschland ist alles sehr strukturiert, planbar, getaktet. Hier ist mehr Flexibilität im Alltag – und trotzdem kommt am Ende viel raus. Arbeitskultur wirkt weniger gestresst.
Nach Feierabend bin ich oft einfach noch in die Stadt rein. Ich esse hier echt viele tacos und tapas. Man lebt hier mehr draußen. Man mischt Arbeit und Leben viel natürlicher als in Deutschland. Ich war die letzte Woche jeden Tag abends draußen.

Halloween haben wir hier auch sehr schön gefeiert, wirklich überall waren verkleidete Leute und es fing schon beginn der woche an, nicht nur am 31.10

Während der Mobilität 1. (2/3)

Als ich am Montag durch den Showroom geführt wurde sind mir mehrere Dinge aufgefallen. Abgesehen davon dass ich ja innerhalb meiner Firma arbeite, ist eben hier einer der vielen Niederlassungen, welche mir einen Einblick in die technische Welt gegeben habben.

Man sieht hier, dass Nachhaltigkeit vor allem über Produktentwicklung und Modernisierung kommt.
Ein gutes Beispiel dafür ist der neue EOX Aufzug von TKE.
Der wurde von Anfang an für Energieeffizienz und digitale Optimierung entwickelt. Dadurch verbraucht er deutlich weniger Strom, kann Energie zurückspeisen und lässt sich später software-basiert upgraden. Das heißt: man muss nicht alle 20–30 Jahre alles austauschen. Man kann Aufzüge technisch weiterentwickeln, ohne unnötige Ressourcen und Material zu verschwenden.

Und gerade in Madrid hat das echten Impact. Die Stadt hat unglaublich viel Bestand.
Hier ist Nachhaltigkeit deshalb weniger spektakulär aber deutlich wirksamer, bestehende Gebäude optimieren statt alles neu bauen.