Archiv der Kategorie: Allgemein

Während der Mobilität 4

Ich war in den letzten Tagen in mehreren Besprechungen, in denen es darum ging, dass es Probleme mit unseren Anlagen in den Walzwerken mit italienischen OEMs gibt. Dass kann unterschiedlichste Ursachen haben. Wenn das Werk dadurch steht, ist direkt große Panik und schnelle Lösungsorientierung ist gefragt. Die Frage nach Schuldner wird erst danach gefragt, da es um enorme Summen geht, die jede Minute kostet.

Dabei wird natürlich auch die Nachhaltigkeit nicht in Betracht gezogen. Wenn jemand mit dem Ersatzteil quer durch Europa fliegen muss, nur um es zu liefern, dann ist es das ökonomisch Wert.

Während der Mobilität 2. (1/3)

Hallo Zusammen,

hier möchte ich gerne über meinen gestrigen Kommunikationsworkshop reden.
Er war ganztägig und mit Kollegen aus Madrid sowie Düsseldorf gemischt, folgedessen war er auf englisch. Es ging darum wie man in der Arbeitswelt kommuniziert, welchen Einfluss man auf seine Mitmenschen hat und wie man als sich als Leader präsentiert.

Wir haben gelernt wie man sich selbstbewusst und powerfull präsentiert. Zuerst sind wir jedoch unsere Schwächen durchgegangen sowie unsere Ziele welche wir am ende des Workshops oder zumindest in der nächsten Zeit erreichen wollen. Eine unserer Aufgaben war spontane TED Talks über ein bestimmtes Thema auf unserer Arbeit zu halten. Dies war schon eine Herausforderung. Nicht nur das mna vor Leuten eine REde halten muss sondern auch das man dies auf Englisch machen musste.

In dem Workshop ging es eher weniger darum was man gesagt hat sondern eher wie. Während wir unseren TED Talk gehalten haben wurden wir aktiv im Jetzt Moment über jeden Fehler korrigiert der den Zuschauern aufgefallen ist. Egal ob es das Sprechtempo war, die Lautstärke oder die Gestiken. Und jedes mal mussten wir dann erneut anfangen.

Diese Aufgabe war im Moment kurzfristig unangenehm oder frustrierend aber am Ende merkte man wie man sich innerhalb dieses ganztägigen Workshops verändert hat.
Aus diesem Workshop konnte ich sehr viel mitnehmen und kann sagen dass er mich wirklich bereichert hat und in Zukunft nicht nur in der Arbeitswelt sondern auch in meinem Sozialen Umfeld beinflussen wird.

Während der Mobilität 1. (1/3)

Die ersten Eindrücke

In meinen ersten Tagen habe ich erstmal mein Hotel erkundet. Es ist ein Mix aus Hotel und Studenten accomadations. Es bietet ebenfalls viele kostenlose kurse an wie zb. Yoga, fullbody workout, pilates oder töpferkurse an.

Ich wohne direkt neben dem palacio real de madrid, also eine echt gute Lage.
Alls ist zu Fuß zu erreichen. Zu meiner Arbeit muss ich aber recht weit fahren da es in Molostoles ist, recht weit im westen außerhalbs. Die spanier fangen hier später an zu arbeiten und hören auch später wieder auf. Meistens sind die Zeiten von 9/10 bis 18/19.
Mittagessen gibt es auch erst um 14 und dann eine Stunde bis 15 Uhr.

Auf der Arbeit bekomme ich nicht nur den Büroteil mit sondern auch den technischen Teil da die Niederlassung direkt neben an ist.

Ich bin im Team Developement and Growth. Also alles um die Weiterentwicklung und Förderung der Mitarbeiter innerhalb der Firma. Wir arbeiten mit recht viel KI, insbesondere wenn es darum geht effiziente und komplexreiche Trainingsvideos zu erstellen. An diesem KI Tool arbeite ich momentan mit. Es ist sehr spannend zu sehen wie wir im HR bereich die KI zu unseren Nutzen machen und wie viel dies unseren Prozess erleichtert.

Im bezogen auf Nachhaltigkeit wissen wir ja das die KI ansich ohne die daraus resultierenden Vorteile, recht viel Energie sowie Wasser verbraucht. Das Training großer KI-Modelle ist extrem energieintensiv und erfordert zudem viel Kühlwasser in den Rechenzentren. 

Während der Mobilität Woche 3 (2/2)

Goede Middag,

da morgen meine Abreise stattfindet, wollte ich den Blogeintrag heute schon fertig haben. Die Zeit nährt sich dem Ende und ich freue mich über die vielen neuen Eindrücke. Alle Kollegen haben mich hier freundlich aufgenommen und meinen Aufenthalt auf jeden fall zu einem gelungen Erlebnis gemacht.

Heute durfte ich lernen, wie man Rechnungen für Kunden erstelt. Insgesamt habe ich für 2 Großkunden und einen mittleren Kunden eine Rechnung erstellt. Des Weiteren habe ich den Bestand im Lager geprüft. Hierfür musste ich auf der Plankarte sehen, ob alle Artikel an ihrem korrekten Platz liegen und wenn dies nicht der Fall war, den Artikel aufschreiben und an das Lager weitergeben, damit diese die Artikel dann umlagern können, damit keine Artikel untergehen oder ein Kunde zu viel, zu wenig oder die falschen Artikel bekommt. Morgen werde ich dann von allen Kollegen verabschiedet. Aber natürlich werde ich Sie beim Weihnachtsfest wieder sehen. 🙂

Allerdings freue ich mich jetzt auch wieder auf zuhause, da auch wenn es mal schön ist einen Tapetenwechsel zu haben: Zuhause ist es am schönsten. Und vor allem freue ich mich auf die im Vergleich zu den Niederlanden moderaten Preise in allen Bereichen. Auch wenn wir in Deutschland auch über die gestiegenen Preise meckern, so bin ich doch froh, dass wir noch nicht auf dem Niveau der Niederlande sind.

Dank u. Een prettige dag verder

Während der Mobilität (2/2) Woche 1 – Praktikum in Apeldoorn

Hallo zusammen,

ich wollte gerne noch ein bisschen mehr über meine erste Woche in Apeldoorn berichten.

Wie ich schon zuvor geschrieben hatte, wurde ich herzlich von allen aufgenommen und habe bei einem kleinen internen Tischtennis-Turnier teilnehmen.

Auch so haben wir ganz viel Spaß zusammen und ich lerne meine Holländischen Arbeitskollegen immer besser kennen.

Am Anfang der Woche habe ich noch ein bisschen in den deutschen Mails mitgearbeitet, da hier ein internes Training auf holländisch in Gruppen gemacht wurde bezüglich verschiedener Themen und dies schon vorher feststand, was für mich jedoch kein Problem war. Da ich genügend Aufgaben und Arbeit hatte, mit der ich mich beschäftigen konnte.

Ich habe die Erfassung und Bearbeitung der Bestellungen hier in Holland kennengelernt und sehe da auf jeden Fall einige andere Punkte als in Deutschland. Hier habe ich wirklich das Gefühl, dass der Kunde König ist und alles in Perfektion für diesen fertig gemacht werden soll.
Auch durfte ich bei der Instandhaltung bzw. der Mini-Produktion/Reparatur einen Tag verbringen. Im Vergleich zu Deutschland gibt es hier nicht so große Unterschiede, nur ist es hier natürlich alles an die Bedürfnisse genau angepasst worden.

Im Bereich Nachhaltigkeit gibt es jedoch bei der Erfassung noch Unterschiede. Da bei uns seit Januar die Bestellungen im ODM nicht mehr ausgedruckt werden und alles nur noch digital genutzt/gemacht werden soll. Was in eigentlich 95% der Fälle so funktioniert.
Hier werden die Bestellungen per Mail noch ausgedruckt, die Auftragsbestätigungs-Nummern darauf geschrieben und alle in Ordnern gesammelt, zu denen alle dafür verantwortlichen Kollegen Zugriff haben. Das entspricht noch nicht ganz der Nachhaltigkeit die eigentlich gewünscht ist. Auch hat mir das gezeigt, dass es hier bei Vorgängen die in Deutschland dann bearbeitet werden sollten, Probleme aufkommen kommen, da unter anderem der Mail-Verlauf für uns nicht sichtbar ist.

Kleinere Sprachprobleme gibt es auch, da nicht alle Kollegen deutsch oder englisch können. Aber dafür gibt es ja Übersetzer oder andere Kollegen die dann einem bei der Übersetzung helfen. Aber eigentlich kann ich mich mit jedem Unterhalten. Es ist zwar zum Teil ein Mix aus deutsch-englisch-holländisch. Aber es funktioniert irgendwie.
Was ich aber feststelle, ist das ich abends sehr müde bin. Das Umdenken und Konzentrieren auf das Verständnis der anderen ist doch anstrengender als man es sich vorstellt.

Ansonsten kann ich noch über mein Airbnb sagen, dass es ein kleines nettes Apartment ist, über das ich mich nicht beschweren kann. Es ist ruhig und hat alles was ich für meine Zeit hier brauche.

Auch wenn mir mein Alltag und meine Gewohnheiten von zu Hause doch immer wieder fehlen, fühle ich mich wirklich wohl hier und freue mich, diese Erfahrung gemacht zu haben.

Liebe Grüße
Sarah

Während der Mobilität (1/2) Woche 1 – Praktikum in Apeldoorn

Hallo alle,

ich wollte kurz über meine erste Woche berichten.

Ich wurde herzlich von allen am Anfang aufgenommen und direkt in das Team integriert. Insgesamt arbeiten hier circa 20 Leute, die ich in der Woche nach und nach kennenlernen durfte.

Ich muss sagen, dass man hier auf jeden Fall einen Unterschied zu Deutschland in dem Umgang mit den Kunden sieht. Hier ist der Kunde auf jeden Fall König!

Zum Thema Nachhaltigkeit kann ich sagen, dass auf Grund dessen, dass der Kunde König ist, es bei Beschwerden, wie zum Beispiel bei Problemen mit den Schlüsseln oder Zylindern, direkt neue Aufträge ausgelöst werden. Das ist bei uns in Deutschland nicht so. Dort prüfen wir erstmal, wie alt die Anlage oder die Schlüssel sind und lassen uns häufig (wenn nicht immer) ein Bild der genutzten Schlüssel zukommen. Sollte dabei festgestellt werden, dass dieser abgenutzt ist, erhält der Kunde nicht direkt eine neue kostenlose Neulieferung, sondern muss meistens diese kostenpflichtig neu bestellen.

Ansonsten kann ich sagen, dass ich noch nie so viele Leute gleichzeitig auf dem Fahrrad gesehen habe, wie morgens hier auf dem Weg zur Arbeit.
Auch wurde mir beigebracht bzw. gesagt, dass die Fahrradfahrer „heilig“ sind und man besonders Acht nehmen muss auf diese. Leider spielt das Wetter nicht ganz mit, sodass ich darauf verzichte mit dem Fahrrad zu fahren.

Erste kleine Aufgaben habe ich auch erhalten, wie das gestalten einer Partner-Broschüre und das Erfassen von kleineren Aufträgen.
Für die Broschüre habe ich die Freiheit bekommen, mir erstmal Gedanken zu machen und erste Ideen zu sammeln, um diese dann passend zu unseren Firmen-Vorgaben anzupassen bzw. zu gestalten.

Auch helfe ich hier den Niederländischen Kollegen bei Problemen mit unserem System aus Deutschland.
Hier kann man auf jeden Fall auch schon Unterschiede feststellen und lernt Dinge kennen, die einem zu Hause gar nicht bewusst sind, da man dort nur die eine Seite kennt und den Alltag dort.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich hier echt viel Spaß hatte in meiner ersten Woche und die Zeit hier genieße.

Liebe Grüße
Sarah

Während der Mobilität 3

Am Anfang der zweiten Woche bin ich einerseits weiter dabei Verträge zu prüfen, habe aber auch die Aufgabe bekommen, mich um einige Problemfälle zu kümmern, wo der Kunde sehr schnell ein Ersatzteil braucht. Außerdem war ich bei einigen Meetings dabei, bei denen es um Problemlösungen im Werk ging.

Dabei ist mir aufgefallen, dass hier genau, wie bei meinem Ausbildungsbetrieb kaum etwas gedruckt und hauptsächlich digital abgelegt wird.

Während der Mobilität 2

In den nächsten Tagen habe ich angefangen Angebote zu prüfen und übersichtlich in Excelliste zu schreiben.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass in Genua die Kollegen weniger Auto fahren und mehr laufen, ÖPNV nutzen, oder auf dem Scooter fahren, das deutlich umweltfreundlicher ist. Das liegt aber auch an der Lage und Anbindung in Genua gegenüber Heiligenhaus.

Während der Mobilität 1

Als ich am ersten Tag in das Büro gekommen bin, haben sich erstmal alle Kollegen, die ich noch nicht kannte vorgestellt. Da es ein reiner Handelsvertreter mit nicht so vielen Mitarbeitern, ging das recht schnell. Ich habe meinen Arbeitsplatz bekommen und mir wurden die Grundlagen erklärt.

Mir wurde gezeigt, wo ich helfen kann und in der Pause auch die Umgebung.

Meine erste Aufgabe ist es einige Dokumente zu erfragen und in ein bestimmtes Kundenportal hochzuladen, oder zu Erklären, wie sie es selbst hochladen können.

Mobilität Woche 2 (2/2)

Goede Morgen,

in den letzten beiden Tagen letzter Woche habe ich mit einem unser Außendienstler unsere Verarbeiter kennengelernt. Wir waren bei einigen Holz Verarbeitern, welche Türen herstellen und unsere Schlösser verwenden, auch haben wir einen unserer Großkunden besucht. Des Weiteren haben wir zusammen viel über die Unterschiede bei der niederländischen Ausbildung und der deutschen Ausbildung gesprochen. Hier gibt es zwar auch Ausbildungen, aber es wird stärker auf On the Job Training gesetzt.

Am Wochenende habe ich Nijmegen besucht und ein Fußballspiel zwischen Fc Twente und N.E.C angeschaut. Auch habe ich am Sonntag noch etwas in Wageningen gebummelt und dort die Restaurants erkundet.

Vor der Mobilität

1A) Was bedeutet Nachhaltigkeit/ Umweltschutz für Ihren Arbeitsalltag in Ihrem Ausbildungsbetrieb ?

Bei uns bei TK Elevator bedeutet Nachhaltigkeit, dass wir als Unternehmen umweltfreundliche Technologien benutzen sowie ressourcenschonende Produktionsprozesse beachten. Dazu gehört zum Beispiel der Einsatz energieeffizienter Aufzüge. Die Nutzung nachhaltiger Materialen spielt hier auch eine große Rolle und die Optimierung von Lieferketten um CO2- Emissionen zu reduzieren.
Für meinen persönlichen Arbeitsalltag bedeutet dass ich darauf achten werde, Ressourcen effizient zu nutzen, Müll zu vermeiden und umweltbewusst zu arbeiten, zum Beispiel durch digitale Dokumentation statt Papierverbrauch.

1B) Welche berufliche Erfahrungen oder Weiterbildung wollen Sie während der Auslandsmobilität erfahren?

Ich möchte während meiner Zeit in Madrid echte Einblicke in die HR-Arbeit bekommen und verstehen, wie Teams in einem internationalen Umfeld zusammenarbeiten. Besonders interessiert mich, wie man Mitarbeitende unterstützt, motiviert und fördert – also alles, was den Job menschlich macht. Gleichzeitig will ich selbst dazulernen, offener für andere Arbeitsweisen werden und neue Ideen mit nach Hause bringen, die mir im Alltag in HR helfen.



Übung vor der Mobilität

Madrid Erasmus

Hallo zusammen,

ich bin Enie, 20 Jahre alt, und befinde mich momentan im zweiten Jahr meiner Ausbildung im Büromanagement. Ich habe die tolle Möglichkeit, im Rahmen meiner Ausbildung und meines Unternehmens drei Wochen lang in Madrid zu arbeiten.

Warum mache ich ein Auslandspraktikum?
Schon vor meiner Ausbildung hat es mich in zahlreiche Länder gezogen. Dabei konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln – sowohl soziale als auch berufliche. Meinen Horizont möchte ich immer weiter erweitern und mir nun einen Einblick in die spanische Work-Life-Balance und alles, was dazugehört, verschaffen.

Von meinem Auslandspraktikum in Madrid erhoffe ich mir, neue Erfahrungen zu sammeln und eine fremde Kultur besser kennenzulernen. Auch wenn ich kein Spanisch spreche, möchte ich die Sprache und die Lebensweise vor Ort besser verstehen und erleben. Außerdem möchte ich meine Selbstständigkeit stärken und internationale Berufserfahrung sammeln.

Ich nehme mir vor, offen auf neue Situationen zuzugehen und mich auf das Leben in Madrid einzulassen. Ich möchte die Stadt und ihre Menschen kennenlernen, neue Eindrücke sammeln und sehen, wie der Arbeitsalltag dort aussieht. Zudem möchte ich die Zeit nutzen, um persönlich zu wachsen und mehr über mich selbst zu lernen.

Bei der Vorbereitung ist mir aufgefallen, dass es ziemlich herausfordernd war, eine gute Unterkunft zu finden. Sie durfte natürlich nicht allzu weit von meiner Arbeitsstelle entfernt sein. Ich habe mich schließlich für ein Hotel entschieden, da mir ein Airbnb etwas zu einsam erschien und ich mir ein sozialeres Umfeld gewünscht habe. Mein jetziges Hotel liegt im Zentrum Madrids und ist wirklich super ausgestattet. Allerdings war es nicht ganz einfach, etwas innerhalb eines angemessenen Budgets zu finden – vor allem im Stadtzentrum. Meine Arbeitsstelle liegt etwas außerhalb, im Westen Madrids. Meinen Arbeitsweg habe ich mir bereits herausgesucht.

Ich bin gespannt, was ich später alles erleben und berichten werde! 🙂