2a) Umsetzung von Nachhaltigkeit/Umweltschutz im Vergleich zu STUV
Bei uns bei STUV (Deutschland): Hier läuft das meiste über den Kopf und den Computer. Weil wir Schlösser bauen, die ewig halten, sparen wir automatisch Ressourcen – was lange hält, fliegt nicht auf den Müll. Außerdem arbeiten wir im Büro fast komplett papierlos über unser ERP-System.
Hier bei NNG Energy (Türkei): Hier wird richtig angepackt, weil die Firma riesige Turbinen und Motoren repariert. Mülltrennung wird in der Werkstatt voll durchgezogen. Alles an Metallschrott (alte Schrauben, Reste) und gefährliche Industrieöle werden super streng gesammelt und recycelt. Außerdem gibt es jede Woche kurze Schulungen für das Team. Ein cooles Detail: Im Lager wurden alle normalen Batterien verboten, es gibt nur noch Akkus, die immer wieder geladen werden.
2b) Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Nachhaltigkeit/dem Umweltschutz erlebe ich während dem Auslandspraktikum?
Gemeinsam haben wir: Beide Firmen nehmen Mülltrennung echt ernst und wollen so wenig Verschwendung wie möglich.
Der Unterschied ist: STUV spart vor allem Papier durch die Digitalisierung und setzt auf langlebige Produkte. NNG Energy muss sich durch die schwere Arbeit eher um handfeste Dinge wie Altöl, Schrott und die direkte Motivation der Arbeiter in der Werkstatt kümmern.
2c) Verbesserungsmöglichkeiten und Ansätze im Hinblick auf die Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Was STUV von NNG lernen kann: Die wöchentlichen Kurz-Schulungen für die Mitarbeiter sind eine Top-Idee. Wenn STUV das im Lager und in der Fertigung in Heiligenhaus auch macht, wären alle beim Umweltschutz noch mehr am Start. Auch die Sache mit den wiederaufladbaren Akkus statt Einwegbatterien im Betrieb sollten wir direkt übernehmen.
Was NNG von STUV lernen kann: NNG druckt im Büro noch verdammt viel auf Papier – egal ob Listen, Freigaben oder Broschüren. Wenn die das so digital machen würden wie wir bei STUV über das ERP-System, könnten sie echt viel Papier und damit eine Menge CO2 einsparen. Auch beim Wareneingang könnten sie von den Lieferanten weniger Plastikverpackungen einfordern, so wie STUV das macht.