Während der Mobilität: Post Nr. 1
Mein Erasmusaufenthalt startete anders als gedacht, denn eine Stunde bevor ich mich auf die Reise begeben wollte, habe ich eine SMS erhalten, dass mein Zug ausfällt. Normalerweise dankt mir zumindest mein Bankkonto meine vielen Urlaube nicht, in diesem Fall habe ich glücklicherweise profitiert, da ich mich schnell umorganisieren konnte. Ich habe einen ICE nach Frankfurt gebucht und noch einen Flug inkl. Gepäck nach Wien bekommen, Glück im Unglück also. Ich hatte mich sehr auf den Nachtzug gefreut, aber ich schätze, diese Erfahrung muss noch etwas auf mich warten. Nach einer Stunde Flugzeit und Zugfahrten vor- und nachher habe ich es in meine Unterkunft geschafft.
Während der Mobilität: Post Nr. 2
Den Montag nach meiner Anreise startete ich auch schon in den neuen Arbeitsalltag. Ich war nicht aufgeregt, denn ich habe bereits vor ein paar Wochen schon Kontakt aufgenommen zu meiner Ansprechpartnerin in Wien. Auch mit einer Kollegin aus der Personalabteilung, die mich in einem Beitrag im C&A Intranet Wien angekündigt hat, habe ich organisatorische Dinge bereits besprechen können. Da ich bisher in Düsseldorf im Marketing tätig war und wir vor 14 Tagen ein Event bei uns in Düsseldorf hatten, habe ich durch Zufall eine weitere Kollegin vom Standort Wien kennenlernen dürfen. Nach einer Wiener Melange in der Früh, die ich durch eingeplante Pufferzeit in Ruhe trinken konnte, habe ich mich dann auf den Weg zu einem unserer C&A Stores gemacht. Hier direkt oben drüber befindet sich das Office in Wien. Das Büro gefällt mir sehr, da es offen gestaltet ist und man direkten Kontakt zu allen Abteilungen hat. Anstelle von Fenstern gibt es ganze Fensterfronten und in jeder Küche eine Kaffeemaschine. Morgens früh haben mich die Kolleginnen herzlich unten am Eingang empfangen. Wir haben einen kleinen Rundgang durch das Büro gemacht und dann ging es auch schon an die Arbeit. In meiner ersten Woche habe ich bereits sehr viel mitnehmen können! Zuerst mussten jedoch meine Zugänge überprüft werden, die meine Kollegin zum Glück bereits beantragt hat. Wir haben morgens Rechnungen vom Vortag zwischen Debitoren und Kreditoren verglichen, Diese Aufgabe fällt täglich an. Danach haben wir eingegangene Tickets überprüft. Hier ist jedes Ticket anders und wird individuell von uns bearbeitet. Wir haben Rechnungen überprüft und im besten Fall gleich freigegeben können. Buchungen haben wir danach auch selbst erstellt, beispielsweise Rückstellungen. Wenn Anfragen per E-Mail reingekommen sind, haben wir diese bearbeitet und beantwortet. In der ersten Woche konnte ich sogar einige Rechnungen selbstständig buchen. Außerdem habe ich geprüft, ob in verschiedenen Buchungen auch Belege angehängt wurden, da in der Buchführung nichts ohne Beleg gebucht werden darf.
Zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit gibt es am Standort Wien viele Gemeinsamkeiten zu unserer Hauptverwaltung in Düsseldorf. Auch hier wird Papier eingespart und vermehrt auf digitale Dateien gesetzt. Es gibt auch hier keine Einwegprodukte. Meine Anreise ins Büro findet auch immer noch mit dem öffentlichen Nahverkehr statt. Alles in allem gibt es nicht sehr viele Unterschiede, da ich mein Praktikum im selben Unternehmen, nur an einem anderen Standort, absolviere.