In meiner zweiten Woche ging es deutlich tiefer in die Prozesse rein. Ich durfte den Kollegen über die Schulter schauen und selbst mithelfen, wenn es an die Buchungen ging. NNG Energy arbeitet mit einem cloudbasierten ERP-System namens iyi bulut (das bedeutet übersetzt so viel wie „Gute Cloud“).

Der Ablauf sieht in der Praxis so aus: Wenn die Werkstatt Teile benötigt, werden diese physisch aus den Regalen entnommen. Damit der Bestand stimmt, werden handschriftliche Entnahmelisten geführt. Meine Aufgabe war es, genau darauf zu achten, dass jede entnommene Schraube und jedes Ventil dokumentiert wird, damit die Kollegen die Daten im Nachhinein im iyi bulut-System aktualisieren können. Sinkt der Bestand dort unter einen kritischen Wert, schlägt das System Alarm für den Einkauf.

Am Dienstag (19. Mai) hatte ich wegen des nationalen Feiertags in der Türkei sogar direkt frei. Das habe ich genutzt, um die Umgebung zu erkunden! Nach einem genialen, riesigen Frühstück im Zentrum von Yalova bin ich mit den lokalen Minibussen (den Dolmuş) nach Termal gefahren. Die heißen Quellen im Wald und die ganzen Cafés waren ein absolutes Highlight. Es tut richtig gut, nach der körperlichen Arbeit im Lager mal rauszukommen und die Natur hier zu genießen.

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