{"id":9799,"date":"2019-12-08T16:11:19","date_gmt":"2019-12-08T14:11:19","guid":{"rendered":"http:\/\/international-mwbk.de\/?p=9799"},"modified":"2023-03-01T14:56:45","modified_gmt":"2023-03-01T12:56:45","slug":"auslandsaufenthalt-2019-die-erste-woche-in-arras-le-premiere-rencontre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/international-mwbk.de\/?p=9799","title":{"rendered":"Auslandsaufenthalt 2019: Die erste Woche in Arras &#8211; Le premi\u00e8re rencontre"},"content":{"rendered":"<p>Bonjour,<\/p>\n<p>ich schreibe \u00fcber die sch\u00f6ne Zeit in Arras, sowie meinen Erfahrungen und Erwartungen vor Beginn der Reise.<\/p>\n<p>Bevor ich am 26 November, zusammen mit Pascal, von Velbert Mitte nach Arras gefahren bin, habe ich mir einige Gedanken \u00fcber den zuk\u00fcnftigen Betrieb und das Leben vor Ort gemacht. In welche Unterkunft sich unser Aufenthalt abspielt und welche Schule wir besuchen w\u00fcrden, wurde uns einige Tage vorher mitgeteilt und so hab ich mich online ein wenig dar\u00fcber informiert und mir ein paar Fotos angeguckt. Der Betrieb war aber bis zum Zeitpunkt der Anreise unklar und so ging ich im Allgemeinen recht unvorbereitet und ohne gro\u00dfe Erwartungen an die Sache heran.<\/p>\n<p>Am ersten Tag haben wir, nach einer f\u00fcr 4 Stunden eher langgezogenen, aber entspannten Anreise und einem Zwischenstopp nach der Grenze Frankreichs, Arras am Nachmittag erreicht. An der Unterkunft, der Maison Dioc\u00e9saine Saint-Vaast d&#8217;Arras, wurden wir von unseren Lehrern empfangen und lernten den franz\u00f6sischen Lehrer Monsieur Champy kennen. Wir richteten uns auf unseren Zimmern ein und trafen uns alle in der Caf\u00e9teria, im Keller des Klosters, wieder. Nachdem wir dort zu Abend gegessen hatten, ein typisch franz\u00f6sisch zubereitetes Galette, gingen wir gemeinsam in die Innenstadt von Arras. Dort besuchten wir den Marktplatz und tranken ein paar Bier. Es wurde ein lustiger Abend, bei dem wir sprachliche Barriere hinter uns lie\u00dfen und uns ungezwungen mehrsprachig und mit Hilfe einiger Gestiken durcheinander unterhielten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, um 7 Uhr, a\u00dfen wir zusammen zum Fr\u00fchst\u00fcck. Dann ging es zu unseren Betrieben. Ich und Pascal wurden dem selben Betrieb, nat\u00fcrlich in unterschiedlichen Bereichen, zugeteilt. Unsere Firma hei\u00dft Espace Motors Opel, ist ein Opelwerk, das sich aber den Sitz mit anderen Marken, wie BMW, teilt. Der Zusammenschluss nennt sich Groupe Lempereur. In der Firma ist mein Ansprechpartner Aur\u00e9lien. Er ist im selben Alter und hat auch schonmal an dieser Art des Austauschs teilgenommen und Deutschland besucht. Daher k\u00f6nnen wir uns neben Englisch und ein wenig Franz\u00f6sisch, uns auch gebrochen auf Deutsch unterhalten. Er ist nett und sehr lustig. Deswegen waren wir sehr oft im Gespr\u00e4ch. Mit ihm zusammen hab ich dann an einem Getriebe gearbeitet. In der Mittagspause, um 12 Uhr, ging ich mit Pascal zusammen zum Supermarkt des Bor\u00e9al Parcs und holten uns Essen. Das a\u00dfen wir dann im Aufenthaltsraum des Betriebs und ich lernte noch ein paar Mitarbeiter kennen. Nach Ende der Pause, um 14 Uhr, f\u00fchrte ich selbstst\u00e4ndig eine Inspektion durch und p\u00fcnktlich um 17 Uhr war Feierabend. Insgesamt war die Atmosph\u00e4re auf der Arbeit sehr enspannt und ausgelassen. Deutlich entspannter als man es wohl aus Deutschland gewohnt ist, mit vielen kurzen Kaffepausen und immer Zeit f\u00fcr ein paar Scherze und Plaudereien. Zur\u00fcck in der Unterkunft sprachen wir \u00fcber den ersten Tag und gingen zusammen Essen.<\/p>\n<p>Der Donnertag verlief nach gleicher Reihenfolge. Auf der Arbeit lernte man sich schon gut kennen f\u00fcr die kurze Zeit, da alle sehr aufgeschlossen waren und gerne redeten, selbst wenn das beduetete, \u00f6fter mal den Google Translator benutzen zu m\u00fcssen. Au\u00dferdem lernte ich so die franz\u00f6sische Bezeichnung einiger Werkzeuge und Bauteile.<\/p>\n<p>Freitags half ich auf der Arbeit bei einer Achsvermessung, war bei einer Probefahrt dabei f\u00fchrte einen \u00d6lwechsel durch. Nach der Arbeit gingen wir zusammen zum Marktplatz von Arras und machten ein paar Fotos von der Kathedrale Beffrio d&#8217;Arras. Der Weihnachtsmarkt war schon zu und so beschlossen wir am n\u00e4chsten Tag nochmal zu gehen.<\/p>\n<p>Der Samstag verlief bei mir dann recht gem\u00fctlich. Ich ging nach dem Fr\u00fchst\u00fcck spazieren und dann am sp\u00e4ten Nachmittag ging es wie vereinbart zum Weihnachtsmarkt. Dieser war gro\u00df, gut bewacht, au\u00dferdem sehr bunt und voll. Wir a\u00dfen zusammen bei einem italienischen Laden Pizza und Pasta und anschlie\u00dfend gingen wir zur\u00fcck zur Unterkunft. Dort redeten wir noch eine Weile und gingen dann schlafen.<\/p>\n<p>Am Sonntag ging ich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck nochmal mit Marlin zum Marktplatz. Mittags schauten wir uns in der N\u00e4he ein paar L\u00e4den an und Abends a\u00dfen wir dort einen D\u00f6ner.<\/p>\n<p>In Hinblick auf die erste vergangene Woche konnte ich mein Vorhaben die Stadt mit ihren alten, christlich-religi\u00f6s gepr\u00e4gten Geb\u00e4uden zu sehen und zu fotographieren umsetzen und auch meine Erwartung dort neue Eindr\u00fccke zu sehen (siehe Bild), in der Unterkunft franz\u00f6sisch zu essen und franz\u00f6sische Musik zu h\u00f6ren wurden erf\u00fcllt. Auf der Arbeit konnte ich mich gut unterhalten, auf franz\u00f6sisch, englisch und teilweise auf deutsch. Ich konnte meine Aufgaben verstehen, Ger\u00e4te bedienen, Smalltalk f\u00fchren und hab mich mit jedem der Mitarbeiter gut verstanden. Au\u00dferdem hatte ich mir vor dem Austausch gew\u00fcnscht das der Betrieb sich von meiner Arbeit in Deutschland unterscheidet und auch das wurde erf\u00fcllt.\u00a0 So ist die Arbeit bei Opel, die sich auf die markeneigene Modelle beschr\u00e4nkt, viel spezieller und durchsichtiger. Man hat weniger zu improvisieren, f\u00fcr jede Aufgabe gibt es vorgefertigte Abl\u00e4ufe. Es hat auch jeder Mitarbeiter ein ihm zugeschriebenes Feld, ganz im Gegensatz zu der Arbeit in einer freien Werkstatt in Deutschland. Die Werkst\u00e4tten im Opelwerk von Arras sind gr\u00f6\u00dfer und alles ist sauber und genormt. Es gibt getrennte Bereiche f\u00fcr Aufgabenfelder, wie die Direktannahme oder der Verkauf, die ich aus meinem Betrieb nicht kenne. Allerdings hat man in Vertragswerkst\u00e4tten nicht den Vorteil der\u00a0 Herausforderung sich unerwarteten Problemen stellen zu m\u00fcssen und hat so einen weniger umfangreichen Einblick in den Beruf eines KFZ-Mechatronikers, in Frankreich Mechaniker. Die Arbeitszeiten sind im Gegensatz zu Deutschland sehr offen zu betrachten. Man teilt sich die Arbeitszeiten freier ein und kurze Pausen w\u00e4hrend der Arbeit sind ganz normal. Im Hinblick auf den Umgang mit Kunden und der Abfertigung der Fahrzeuge gibt es allerdings kaum Unterschiede.<\/p>\n<p>\u00c1 plus!<\/p>\n<p>Lea<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bonjour, ich schreibe \u00fcber die sch\u00f6ne Zeit in Arras, sowie meinen Erfahrungen und Erwartungen vor Beginn der Reise. Bevor ich am 26 November, zusammen mit Pascal, von Velbert Mitte nach Arras gefahren bin, habe ich mir einige Gedanken \u00fcber den zuk\u00fcnftigen Betrieb und das Leben vor Ort gemacht. 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