{"id":9498,"date":"2019-10-24T13:12:27","date_gmt":"2019-10-24T11:12:27","guid":{"rendered":"http:\/\/international-mwbk.de\/?p=9498"},"modified":"2023-03-01T14:54:50","modified_gmt":"2023-03-01T12:54:50","slug":"its-the-final-countdown","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/international-mwbk.de\/?p=9498","title":{"rendered":"IT&#8217;S THE FINAL COUNTDOWN"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;NANANANA \u23f3.<\/p>\n<p>Ich hoffe, dass nun alle diesen wundervollen Song von Europe im Kopf haben, denn genau mit dieser Stimmung bin ich heute Morgen (Montag) in die dritte und letzte Woche des Auslandspraktikums gestartet. <em>Die letzte Woche. Die letzten f\u00fcnf Tage arbeiten im Museum &#8211; oder besser gesagt, an meinem Flyer<\/em>. Haaach, der Tag hat so gut begonnen und dann..naja&#8230;wie sagt man so sch\u00f6n: nach dem Hochmut, kommt der Fall. W\u00e4hrend sechs von uns sich bereits wieder beim B\u00e4cker Felix nebenan zum Fr\u00fchst\u00fcck tummelten, kroch eine &#8211; ich zitierte Denise &#8211; &#8222;SPINNE! SPINNE! LEUTE, RIESEN SPINNE!&#8220; \u00fcber meinen Rucksack, als wir am Tisch sassen. Diese brachte uns alle schon vor der t\u00e4gliche Tasse Kaffee auf, oder in diesem Fall besser, zum Trab. Durch Felix aber, der sich waghalsig der Spinne mit einem St\u00fcck Zewa stellte und uns im Nachhinein seine Beute darin pr\u00e4sentierte, konnten wir ohne fiesen Besucher unser Fr\u00fchst\u00fcck fortsetzen. Seit Montag allerdings wird dieser Tisch nun gemieden.<\/p>\n<p>Im Museum angekommen, verbrachte ich die erste Stunde des Tages auf der Terasse in der Morgensonne, da mein Computer (leider) gebraucht wurde. So schrieb ich ein paar Dinge herunter, die hier in Fraz\u00f6sisch-Guyana als v\u00f6llig normal, von uns aber alles andere als normal angesehen werden, &#8211; dazu aber demn\u00e4chst mehr &#8211; als ich von einem Bauarbeiter unterbrochen wurde, der mir in einem kleinen Smalltalk erz\u00e4hlte, wie sehr er Deutschland mag &#8211; besonders wegen des Fussballs. Genauer: Dortmund. Er war nicht der erste Guyaner, der uns von seiner Leidenschaft zu diesem Verein erz\u00e4hlte. Der BVB ist bei den Guyanern hier ist scheinbar sehr beliebt!<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter am Tag &#8211; ich wollte meinen Ohren kaum glauben &#8211; ,als ich von meiner Chefin die magischen Worte &#8222;It&#8217;s okay&#8220; zur finalen Version meines Flyers h\u00f6rte, war ich einfach nur happy. Ja, dar\u00fcber habe ich mich sehr gefreut, denn nach einer der unz\u00e4hligen Versionen des Flyers, fand ich mich damit ab, dass Begeisterung \u00fcber den Flyer, abgesehen von der Putzfrau und mir, hier nicht stattfindet. <strong>C&#8217;est finiiii! *tr\u00f6\u00f6\u00f6t*<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem ich nun keinen Flyer mehr habe, den ich zum millionsten Mal umgestalten darf, bekam ich am Mittwoch die wichtige Aufgabe, das Gr\u00fcngel\u00e4nde des Museums auf alle m\u00f6glichen Blumen und Pflanzen zu erforschen, die mir auffielen, Fotos von diesen zu schiessen und anschliessend die Namen herauszufinden. <em>Was w\u00fcrden die hier nur ohne meine Hilfe tun? <\/em>Immerhin bot mir meine Chefin Sonnencr\u00e9me f\u00fcr die Mittagssonne an. Seit Mittwoch sitze ich nun also daran &#8211; nat\u00fcrlich angepasst an das Arbeitstempo der Menschen hier vor Ort &#8211; die Fotos meiner Erkundungen nachzubearbeiten, um um sie f\u00fcr Facebook besonders ausdrucksstark aussehen zu lassen.<\/p>\n<p>Da sich aber die Tage hier vor Ort nun schon an einer Hand abz\u00e4hlen lassen, fallen mir mehr und mehr Dinge ein, an die man sich mittlerweile gew\u00f6hnt hat, oder die man vielleicht sogar zu Hause vermissen wird: Das morgendliche Fr\u00fchst\u00fccksritual mit den anderen sechs aus der Gruppe in der B\u00e4ckerei, das Gute-Laune-Wetter (warme Temperaturen um die 30 Grad Celsius samt Sonnenschein im Oktober), das an den Strand gehen nach Feierabend (wenn auch nur f\u00fcr eine Stunde, da es dann schon dunkel wird), das Ausweichen vor den mittlerweile bekannten Schlagl\u00f6chern auf den Routen, die man bereits ohne Google Maps hinter sich legt, die Frage von Felix, dem B\u00e4cker, ob man einen &gt;&gt;Jus d&#8217;Orange&lt;&lt; zum Fr\u00fchst\u00fcck m\u00f6chte, der sich als Caipirinha entpuppt, oder aber der mittlerweile angepasste Fahrstil an die Einheimischen, der dann auch mal \u00fcber den Fahrradweg f\u00fchrt&#8230; Mit einem Bein stehen wir Sieben nach drei mehr als aufregenden Wochen, die sich anf\u00fchlten wie drei Monate, quasi wieder zu Hause.<\/p>\n<p>Aber so nervenaufreibend das Slalom-Fahren bei den ganzen Fahrradfahrern hier war, wird es mir doch fehlen mit unserem roten Schlitten durch Guyana zu fahren und die &#8222;Familie&#8220; einzusammeln.<\/p>\n<p>Die Zeit, als die Lehrer noch mit uns hier waren, kommt einem so weit entfernt vor, genau wie unser Kurzaufenthalt in Paris. Heute geht es an das Kofferpacken&#8230;Wird das vielleicht eine Umstellung sein, in Deutschland pl\u00f6tzlich wieder ein ganzes Zimmer f\u00fcr sich und einen Herd zu haben. Noch kann ich mir das gar nicht so richtig vorstellen&#8230;<\/p>\n<p>Eine Sache, die ich aber definitv <strong>NICHT<\/strong> vermissen werde: Reis von Oncle Ben&#8217;s aus der Mikrowelle &#8211; Achtung, Werbung wegen Markennennung &#8211; (<em>lauetete der Satz so?<\/em>) den hatten wir hier n\u00e4mlich meehr als genug!<\/p>\n<p>Wenn wir nach der Landung in Paris nicht aufgrund der Temperaturdifferenz erfroren sind, erz\u00e4hle ich euch von den beiden allerletzten <strong>(!!!)<\/strong> Tagen und den Erlebnissen hier aus Franz\u00f6sisch-Guyana.<\/p>\n<p>Bis dahin,<\/p>\n<p>Kerstin.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9529 alignnone size-full\" src=\"http:\/\/international-mwbk.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/lrm_export_1060489064576778_20191024_1700284031604017877126334087.jpeg\" width=\"2250\" height=\"3000\" srcset=\"https:\/\/international-mwbk.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/lrm_export_1060489064576778_20191024_1700284031604017877126334087.jpeg 2250w, https:\/\/international-mwbk.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/lrm_export_1060489064576778_20191024_1700284031604017877126334087-225x300.jpeg 225w, https:\/\/international-mwbk.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/lrm_export_1060489064576778_20191024_1700284031604017877126334087-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/international-mwbk.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/lrm_export_1060489064576778_20191024_1700284031604017877126334087-624x832.jpeg 624w\" sizes=\"(max-width: 2250px) 100vw, 2250px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;NANANANA \u23f3. 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