{"id":6644,"date":"2018-03-10T12:02:36","date_gmt":"2018-03-10T10:02:36","guid":{"rendered":"http:\/\/international-mwbk.de\/?p=6644"},"modified":"2023-03-12T22:53:20","modified_gmt":"2023-03-12T20:53:20","slug":"der-erste-lange-tag-in-arnheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/international-mwbk.de\/?p=6644","title":{"rendered":"Der erste lange Tag in Arnheim.."},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Nach unserer Ankunft am Hauptbahnhof von Arnheim wurden wir zun\u00e4chst freundlich von Wim, dem Leiter des B&amp;B und Lehrer der Partnerschule in Arnheim, empfangen. Er zeigte uns das HEMA in dem wir am Montag anfangen werden unser Praktikum zu absolvieren und er zeigte uns noch einige Ess- und Einkaufsm\u00f6glichkeit in der N\u00e4he vom HEMA. Ich konnte erstmals keinen wirklichen Unterschied erkennen, denn es sah aus wie eine Mischung aus der D\u00fcsseldorfer Altstadt und der K\u00f6, nur etwas kleiner. Es gab viele L\u00e4den, die es auch bei uns gibt, jedoch auch einige andere, die wir so noch nicht kannten. Als wir dann Zuhause ankamen und uns unser Zimmer und das Haus gezeigt wurde, haben wir uns entschieden die Stadt\u00a0etwas zu erkunden, nat\u00fcrlich mit dem Fahrrad! Wir fuhren dann den Weg zur\u00fcck, den wir uns zun\u00e4chst eingepr\u00e4gt hatten und sind auch heile, nach ungef\u00e4hr 7 Kilometern, angekommen. Da bemerkte ich auch, dass es viele Fahrr\u00e4der in der Stadt gab, wir hatten kaum eine M\u00f6glichkeit unsere Fahrr\u00e4der abzustellen, letzten Endes geling es uns doch. Da wir sehr hungrig waren, war unser erster Gedanke schnell einen der Fastfoodl\u00e4den zu besuchen, die uns\u00a0zuvor gezeigt wurden. Erstmals sah ich keinen Unterschied, bis auf die Sprache nat\u00fcrlich, die ich durch das schnelle Sprechen der Menschen nicht wirklich verstehen konnte. Als wir dann das Fastfoodrestaurant verlie\u00dfen, haben wir uns noch entschieden die hier sehr bekannten hausgemachten Fritten zu probieren. Das wurde mir n\u00e4mlich bestens empfohlen und hat sich letzten Endes dann auch bezahlt gemacht! Es war schon dunkel nachdem wir die Stadt erkundet haben, jedoch wollten wir noch unbedingt ein paar Getr\u00e4nke und Snacks f\u00fcr den Abend einkaufen. Die L\u00e4den hier machen eigentlich Freitags und Samstags um 18:00 zu, deswegen haben wir einen Passanten gefragt und dieser hat uns einen Einkaufsladen Namens \u201ePlus\u201c empfohlen. Ja, der Name ist auch in Deutschland bekannt, da es einen Discounter gab, der auch so hie\u00df. Jedoch war der in Arnheim wesentlich gr\u00f6\u00dfer. Wir liefen im Laden herum und haben dann doch mehr eingekauft, als wir vorhatten. Warum? Ja, das w\u00fcssten wir auch gerne. Leider war der Einkauf so gro\u00df, so dass wir nicht mit dem Fahrrad zur\u00fcck fahren konnten, der Regen und die Dunkelheit waren nat\u00fcrlich auch wichtige Faktoren. Wir haben uns entschlossen den Bus zu nehmen, was der Ausl\u00f6ser ist, f\u00fcr das was jetzt folgt. Ich habe mich im Internet dar\u00fcber erkundigt, wann der Bus kommt und an welcher Station. Sch\u00f6n und gut, wir mussten erstmal 30 Minuten auf den n\u00e4chsten Bus warten, dann haben wir einen gesehen, die\u00a0\u00a0Richtung stimmte, die Station stimmte, jedoch war der Bus 2 Minuten zu fr\u00fch da. \u201eGut\u201c, dachten wir, da er sogar fr\u00fcher da ist, als geplant. Wir stiegen ein und hier ist schon ein gro\u00dfer Unterschied zu erkennen, denn hier muss man seine\u00a0blaue Buskarte vorne am Eingang an das Ger\u00e4t halten und beim Aussteigen dann wieder, denn wenn man das vergisst, muss man den Weg bis zur Endhaltestelle bezahlen! Das will nat\u00fcrlich keiner. Auf der App stand, dass wir 15 Stationen a la 13 Minuten fahren m\u00fcssen, deswegen setzten wir uns erstmal hin. Nach ungef\u00e4hr 10 Minuten haben wir uns dann Sorgen gemacht, ob wir \u00fcberhaupt richtig sind, denn die Gegend kam uns nicht bekannt vor. Wir fragten den Busfahrer und der meinte, wir m\u00fcssen um zu \u201eBeklaan\u201c zu kommen, in 4 Stationen aussteigen. Das taten wir, jedoch wussten wir nicht, dass es das in mehreren Gebieten gibt. Wir waren komplett in die andere Richtung gefahren, was wir am Schild erkannten wo \u201eArnheim 11\u201c drauf stand, also dass Arnheim 11 Kilometer entfernt ist. Eigentlich m\u00fcssten es aber 6 sein. Wir liefen den ganzen Weg zur\u00fcck zur Station und da haben wir erkannt, dass wir den Bus um genau 20:19 nehmen mussten, nicht fr\u00fcher, nicht sp\u00e4ter. Irgendwann waren wir ersch\u00f6pft und wollten auf den n\u00e4chsten Bus warten, der insgesamt 10 Stationen fahren musste, um uns nachhause zu bringen. Dieser kam jedoch auch erst in 30 Minuten, wir entschieden einige Stationen zu laufen und haben uns dann schlussendlich irgendwann hingesetzt und gewartet. Die gleiche Prozedur mit dem Bus und der Karte, diesmal sa\u00dfen wir aber nah zur Anzeige, um nicht wieder falsch zu fahren. Nach ca. 10 Minuten sind wir dann an der Haltestelle angekommen, wo wir vor 2 Stunden h\u00e4tten sein sollen. Trotz dessen, dass wir jetzt richtig sind, wussten wir nicht genau wohin. Unser Instinkt sagte uns gerade aus und das taten wir auch. Wir sahen das \u201eBeklaan\u201c Schild und wussten, dass wir es endlich geschafft haben. Voller Freude \u00f6ffneten wir die Snacks und Getr\u00e4nke und haben uns einen sch\u00f6nen Abend gemacht. Die Moral der Geschichte: Man kann sich leicht verirren, aber am Ende schafft man es doch. Redet mit den Leuten bei solchen Situationen und ansonsten, benutzt Google Maps !<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach unserer Ankunft am Hauptbahnhof von Arnheim wurden wir zun\u00e4chst freundlich von Wim, dem Leiter des B&amp;B und Lehrer der Partnerschule in Arnheim, empfangen. Er zeigte uns das HEMA in dem wir am Montag anfangen werden unser Praktikum zu absolvieren und er zeigte uns noch einige Ess- und Einkaufsm\u00f6glichkeit in der N\u00e4he vom HEMA. 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