{"id":6060,"date":"2017-07-19T09:50:05","date_gmt":"2017-07-19T07:50:05","guid":{"rendered":"http:\/\/international-mwbk.de\/?p=6060"},"modified":"2023-03-12T23:02:37","modified_gmt":"2023-03-12T21:02:37","slug":"early-morning-long-day","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/international-mwbk.de\/?p=6060","title":{"rendered":"Early Morning \u2013 Long Day"},"content":{"rendered":"<p>Hi all,<\/p>\n<p>Montagmorgen: Der Wecker geht um 5 Uhr, die letzten Sachen werden in den Koffer gepackt, man checkt nochmal die wichtigsten Sachen (habe ich an die Unterlagen von der Schule gedacht, an den Adapter an alle Ladekabel und und und) und dann geht\u2019s los zum Flughafen. Deutschland verabschiedete mich mit einem grauen, regnerischen Morgen, doch dabei blieb es nicht.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Als ich meinen Koffer aufgegeben hatte, teilte mir eine Dame der Airline mit, dass mein Flug aufgrund eines technischen Problems an der Maschine etwa zwei Stunden Verspaetung haben wird. ZWEI STUNDEN? Wieso bin ich nur so frueh aufgestanden?\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Naja nach einer Staerkung am Flughafen hat man das Ganze dann wieder entspannter gesehen und im Nachhinein ging das Ganze dann doch schneller als urspruenglich gedacht.<\/p>\n<p>Am London City airport angekommen habe ich mir erst mal ein Bahnticket zugelegt, denn damit geht in London naemlich gar nichts. Also gesagt getan.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Fahrt bis zur gewuenschten Station verlief reibungslos. Doch dann steht man auf einmal mitten in London, mit einem grossen Koffer, es ist heiss, man ist muede und erschopeft und man weiss nicht genau wo man hinmuss. Aber Dank meiner App und einigen netten Leuten, die ich auf dem Weg angesprochen habe, habe ich das Office dann doch relativ schnell gefunden. Erste Huerde geschafft!<\/p>\n<p>Im Office angekommen wurde ich ganz herzlich von Katie aus dem Marketing Team begr\u00fc\u00dft \u2013 sie hatte ich die Woche zuvor das erste mal persoenlich getroffen, da sie fuer ein Projekt nach Duesseldorf gekommen war. Sie zeigte mir wo mein Platz fuer die naechsten zwei Wochen sein wuerde und dass ich nur bescheid sagen m\u00fcsste, wenn ich irgendwas brauche.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Auch das restliche Team hat mich sehr herzlich empfangen und alle zeigten viel Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass man einen langen Morgen hinter sich hatte.<\/p>\n<p>Nach kurzer Zeit kamen viele verschiedene Leute vorbei um mich zu begr\u00fc\u00dfen. Viele von Ihnen kannte ich bislang nur von Telefonaten, einige kannte ich noch gar nicht. Sie haben mir direkt das Gef\u00fchl gegeben, dass man irgendwie dazugeh\u00f6rt auch wenn man sich vorher noch nie gesehen hatte.<\/p>\n<p>Auch habe ich einen kleinen Rundgang durch unser Buero bekommen, mir wurde gezeigt wo welche Abteilungen sitzen, wo die Meeting R\u00e4ume sind und und und. Als ich das Gro\u00dfraum-B\u00fcro gesehen habe war ich echt sprachlos. So viele Leute! Aber \u00fcberraschenderweise war es trotz der Anzahl der Leute erstaunlich leise in dem Raum.\u00a0 Da sich unser office in London momentan allerdings im Umbau befindet, ist manches ein bisschen anders als sonst. Innerhalb der n\u00e4chsten zwei Wochen soll wohl noch viel passieren und ich bin gespannt wie es am Ende aussehen wird.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich ein bisschen eingew\u00f6hnt hatte, kam eine Kollegin aus der HR Abteilung zu mir. Wir hatten in den letzten Wochen schon einige Emails geschrieben, da wir zusammen an einem neuen Projekt arbeiten werden.\u00a0 Dinge pers\u00f6nlich zu besprechen und sich auch einfach mal pers\u00f6nlich kennen zu lernen, macht die ganze Sache natuerlich um einiges einfacher. Wir haben die weiteren Schritte besprochen und schon einige Termine fuer die n\u00e4chsten zwei Wochen vereinbart.<\/p>\n<p>An meinem ersten Tag durfte ich ein bisschen frueher gehen als sonst, sodass ich mich mit meinem gro\u00dfen Koffer nicht durch die Rush Hour k\u00e4mpfen musste. Es dauerte ein bisschen, bis ich bei meinem Airbnb angekommen war, aber nachdem die Formalit\u00e4ten gekl\u00e4rt war, bin ich auch nur noch ins Bett gefallen. What a day!<\/p>\n<p>Was mir bislang aufgefallen ist, dass die Engl\u00e4nder alle sehr herzlich gegen\u00fcber G\u00e4sten sind und man merkt, dass sich wirklich alle gefreut haben, dass ich nach London komme. Was auch auff\u00e4llig ist, dass die Engl\u00e4nder ihren Tag anders planen als wir in Deutschland.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 An meinem zweiten Tag war ich bereits gegen 5:45 Uhr wach und es war wirklich erstaunlich, dass nahezu nichts los war. Die Engl\u00e4nder beginnen ihren Tag sp\u00e4ter als wir \u2013 das sieht man auch an den Arbeitszeiten. Hier arbeitet man von 8:30\/9 Uhr bis 18 Uhr. In Deutschland starte ich immer spaetestens um 8 Uhr.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Dadurch ist der Morgen hier nat\u00fcrlich wesentlich entspannter, weil man erst sp\u00e4ter aus dem Haus muss, andererseits bleibt dann nat\u00fcrlich nicht mehr so viel vom Abend. Was man in London dadurch sehr stark merkt sind die Rush Hours &#8211; die Bahnen sind wirklich bis oben hin voll gepackt mit Leuten, manchmal hat man das Gefuehl, dass gar keine Luft zum Atmen bleibt, aber auch das sind Erfahrungen, die man im alltaeglichen leben in London mitnimmt. Dabei bleiben die Englaender aber ingesamt alle sehr freundlich und entspannt. Sie kennen es vermutlich nicht anders \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Ich bin gespannt, was die Zeit hier noch so bringt.<\/p>\n<p>I will keep you posted.<\/p>\n<p>Lima<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hi all, Montagmorgen: Der Wecker geht um 5 Uhr, die letzten Sachen werden in den Koffer gepackt, man checkt nochmal die wichtigsten Sachen (habe ich an die Unterlagen von der Schule gedacht, an den Adapter an alle Ladekabel und und und) und dann geht\u2019s los zum Flughafen. 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