{"id":2751,"date":"2015-07-05T22:38:58","date_gmt":"2015-07-05T20:38:58","guid":{"rendered":"http:\/\/international-mwbk.de\/?p=2751"},"modified":"2023-03-13T13:45:53","modified_gmt":"2023-03-13T12:45:53","slug":"meine-kellnerwoche-im-rochestown-park-hotel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/international-mwbk.de\/?p=2751","title":{"rendered":"Meine Kellnerwoche im Rochestown Park Hotel"},"content":{"rendered":"<p>Die dritte Woche ist bereits geschafft und ich muss wirklich sagen, so ersch\u00f6pft war ich wirklich noch nie nach einer Arbeitswoche. Der Flug von Newcastle nach Cork, sowie der anschlie\u00dfende Transfer verlief reibungslos. Im Hotel angekommen bekam ich den Schock meines Lebens. Das Hotel war gigantisch gro\u00df und mit meiner Aufgabe, hier zu Kellnern im Hinterkopf, kamen mir die schlimmsten Gedanken. Das Hotel war wahnsinnig modern und stilvoll eingerichtet.Im Hotel Eingecheckt und in meinem Zimmer angekommen ging ich erstmal in den Pool und entspannte dort ein wenig. Am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es dann, Uniform anziehen. Hierzu geh\u00f6rte: ein schwarzes Hemd, eine schwarze Stoffhose, eine schwarze Krawatte, schwarze Socken und schicke schwarze Schuhe. Nun war ich perfekt f\u00fcr den Kellnerjob eingekleidet. Ich traf mich Montags morgens um 9 Uhr an der Rezeption mit der HR Managerin Denise Lane. Diese f\u00fchrte mich hiernach ins Gallery Restaurant, wo ich bereits den Supervisor kennenlernte. Dieser f\u00fchrte mich hiernach in die Techniken des kellnerns ein. Ich lernte einzudecken f\u00fcr das Fr\u00fchst\u00fcck, abr\u00e4umtechniken wurden mir gezeigt, falttechniken der Servietten sowie Kollegen lernte ich kennen. Dann ging es auch schon los. Das Gallery Restaurant war jeden Morgen wahnsinnig gut besucht. Dies bedeutete Stress pur. Abr\u00e4umen, Tische wischen, Kaffee\/ Tee machen,servieren, neu eindecken und immer freundlich l\u00e4cheln &#x1f60a;. Stress pur dieser Job und unfassbar anstrengend. Meine Arbeitszeiten waren t\u00e4glich von 8 -16 Uhr. Das Fr\u00fchst\u00fccksb\u00fcffet ging bis 10 Uhr. Danach hie\u00df es alle Tische wischen, Buffet abtragen, neue Tischdecken \u00fcber die Tische ziehen. Die alten Tischdecken wurden in einem gro\u00dfen Beh\u00e4lter gesammelt und in den Waschsalon gebracht. Von dort wurden wieder neue mitgenommen. Eine weitere Aufgabe von mir und der Kollegen war der FR\u00fchst\u00fccksservice\u00a0auf die Zimmer. Ich lernte Adam kennen der dieses Prozedere jeden Tag \u00fcbernimmt. Wir bereiteten die Tabletts vor und gingen mit diesen in der Hand durch das Hotel, durch die G\u00e4nge,bis hin zu den Zimmern. Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so viel gerannt wie zu dieser Zeit. Adam legte einen Schritt vor und ich hechelte hinterher. An den Zimmern angekommen, kam ich mir immer wie nach einem absolvierten Marathon vor. V\u00f6llig aus der Puste. Nachdem der Hotelmarathon gewonnen war,wurde f\u00fcr das Mittagessen eingedeckt. Nach dem eindecken des Mittagessens hatte ich Fr\u00fchst\u00fcckspause 15 min. Hierzu verbrachte ich meine Pause im Pausenraum des Hotels. Hierzu durfte ich mir Fr\u00fchst\u00fcck vom Buffet nehmen. Im Pausenraum waren viele verschiedene Nationen vertreten und jetzt geh\u00f6rte noch ein deutscher dazu &#x1f605;. Ich unterhielt mich mit vielen und lernte enorm viele Dinge \u00fcber deren Arbeit im Hotel, sowie private Dinge und \u00a0die Herrkunft der einzelnen Personen. Nach Beendigung des Fr\u00fchst\u00fccks lernte ich meinen Freund f\u00fcr die n\u00e4chste Woche kennen. Diesen sollte ich jeden Tag wiedertreffen. Im Restaurnat war er bekannt unter dem Namen Lou und war der Restaurant eigene Staubsauger. Jeden Tag nach Beendigung der Fr\u00fchst\u00fcckspause saugte ich das komplette Restaurant. Wenn es sich dann noch um Teppichboden handelt, macht die Arbeit nur noch mehr Spa\u00df &#x1f602;. Nach Beendung des saugens, war bereits um kurz vor 12 Mittagspause. Wieder im Pausenraum und hierf\u00fcr gab es ein spezielles Buffet f\u00fcr die Mitarbeiter. Das Essen hat wirklich lecker geschmeckt. Zum Essen hatte ich eine halbe Stunde Zeit. Danach ging es wieder ins Restaurant und es hie\u00df wieder Kellnern. Das Mittagsbuffet war Selbstbedienung vom Buffet. Unsere Aufgabe der Kellner bestand darin, abzur\u00e4umen, Tische zu s\u00e4ubern, neu einzudecken sowie nach dem Essen Kaffee\/Tee und Dessert anzubieten und zu servieren. Bei den G\u00e4sten am Mittagstisch handelte es sich zu 95 Prozent der G\u00e4ste um Rentner aus dem Ort. Diese kamen jeden Tag. Man sah wirklich jeden Tag die selben Gesichter. Es machte mir wirklich sehr viel Freude mich mit ihnen zu unterhalten und zu erz\u00e4hlen. Alle waren neugierig wo ich denn herkomme und wollten alles erfahren. Ich lernte ein P\u00e4rchen kennen, welches seit 17 Jahren, jeden Tag in dem Restaurant des Parkhotels Essen geht. Ich fand es wirklich erstaunlich. Die Arbeit mit den Leuten dort machte mir wahnsinnig viel Spa\u00df. Das unterhalten und kennenlernen der verschiedenen Pers\u00f6nlichkeiten war wirklich super. Nicht nur die Arbeit des Kellner auch das was dazugeh\u00f6rt, wie zum Beispiel das Tablett der alten Leute zum Platz tragen, das st\u00fctzen nach drau\u00dfen aus dem Restaurant machte mir wirklich Freude. Es war einfach abwechslungsreich und man merkte, dass man etwas gutes geleistet hat. Die Arbeit wurde von den Leuten auch wirklich sehr gew\u00fcrdigt und den Dank bekam man jedes Mal zu sp\u00fcren. Das Mittagsbuffet ging bis 14.30 Uhr. Hiernach wurde wieder alles abgetragen, gereinigt und bereits f\u00fcr den n\u00e4chsten Morgen f\u00fcr das Fr\u00fchst\u00fcck eingedeckt. Es war eine wirklich tolle Erfahrung mal was anderes als den B\u00fcroalltag kennen gelernt zu haben. Auch wenn es etwas anstrengender war, nehme ich nur positive Erlebnisse aus der Arbeitswoche im Gallery Restaurant mit. Heute habe ich ausgecheckt und bin mit dem Taxi in den ca 25 Kilometer entfernten Ort Macroom gefahren und schreibe nun aus meinem Hotelzimmer. Morgen Fr\u00fch beginnt meine neue Arbeitswoche bei der Firma Eirebloc. Ein gro\u00dfer Klotzproduzent f\u00fcr Paletten. Also bin ich wieder in mein Palettenbusiness zur\u00fcckgekehrt ;)! Dort muss ich morgen fr\u00fch um 8.30 sein. Ich werde euch berichten von dieser Zeit. In diesem Sinne: bis dahin und lieben Gru\u00df aus Macroom\/ Irland &#x1f1ee;&#x1f1ea;&#x1f1ee;&#x1f1ea;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die dritte Woche ist bereits geschafft und ich muss wirklich sagen, so ersch\u00f6pft war ich wirklich noch nie nach einer Arbeitswoche. Der Flug von Newcastle nach Cork, sowie der anschlie\u00dfende Transfer verlief reibungslos. Im Hotel angekommen bekam ich den Schock meines Lebens. 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