{"id":14897,"date":"2026-06-18T11:15:35","date_gmt":"2026-06-18T09:15:35","guid":{"rendered":"https:\/\/international-mwbk.de\/?p=14897"},"modified":"2026-06-18T11:15:35","modified_gmt":"2026-06-18T09:15:35","slug":"waehrend-der-mobilitaet-trinkwasserversorgung-im-buero","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/international-mwbk.de\/?p=14897","title":{"rendered":"W\u00e4hrend der Mobilit\u00e4t &#8211; Trinkwasserversorgung im B\u00fcro\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Leitungswasser im alten Stadtzentrum von Ulaanbaatar (UB) sollte aufgrund veralteter Rohrsysteme besser nicht getrunken werden. Aus diesem Grund nutzen viele Kanzleien in der Stadt Wasserfilter oder gro\u00dfe Wassergallonen; abgepackte Flaschengetr\u00e4nke kauft man in der Regel nur, wenn man unterwegs ist. So steht auch in unserer kleinen Kanzleik\u00fcche in UB ein Wasserspender mit einer gro\u00dfen Plastikgallone, die \u00fcber ein praktisches Mehrwegsystem geliefert, gereinigt und wiederbef\u00fcllt wird. Dies stellt einen deutlichen Kontrast zum Kanzleialltag in D\u00fcsseldorf dar, wo man f\u00fcr sauberes Trinkwasser einfach den Wasserhahn aufdrehen kann. In der D\u00fcsseldorfer Kanzlei tranken wir gefiltertes Leitungswasser oder nutzten schicke Glasflaschen aus einem regionalen Pfandsystem, die insbesondere f\u00fcr Besprechungen bereitstanden. Allerdings bringt das System der Einzelflaschen in D\u00fcsseldorf auch Nachteile mit sich: Oft werden viele Flaschen gleichzeitig ge\u00f6ffnet, dann aber nicht vollst\u00e4ndig ausgetrunken. So stehen am Ende des Tages \u00fcberall halbvolle Wasserflaschen herum, deren Inhalt ungenutzt weggekippt werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Trotz dieser unterschiedlichen Ausgangslagen gibt es eine zentrale Gemeinsamkeit: Beide Betriebe stellen ihren Mitarbeitern am Arbeitsplatz kostenfrei sauberes Trinkwasser zur Verf\u00fcgung. Die Unterschiede liegen vor allem in der Motivation. W\u00e4hrend in D\u00fcsseldorf eher die Bequemlichkeit im Vordergrund steht, ist die Wasserversorgung im mongolischen B\u00fcro prim\u00e4r eine Frage der Gesundheitssicherheit. Dennoch ist es erfreulich, dass auch in UB auf Einwegplastik im B\u00fcro verzichtet und das Problem nachhaltig \u00fcber das Mehrweg-Gallonen-System gel\u00f6st wird.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Aus diesen Beobachtungen lassen sich f\u00fcr beide Standorte gegenseitige Optimierungspotenziale ableiten. Da das B\u00fcro in UB recht klein ist, k\u00f6nnte die Kanzlei perspektivisch \u00fcber die Anschaffung eines hochwertigen, kompakten Tisch-Filtersystems nachdenken, wie es ohnehin schon in vielen anderen Kanzleien vor Ort genutzt wird. Damit lie\u00dfe sich die aufwendige Logistik der schweren Gallonen einsparen. Gleichzeitig kann die D\u00fcsseldorfer Kanzlei vom mongolischen Ansatz lernen: Die konsequente Nutzung von gro\u00dfen Mehrweg-Beh\u00e4ltern oder Spendern anstelle von kleinen Einzelflaschen ist eine sinnvolle Ma\u00dfnahme. Sie w\u00fcrde in D\u00fcsseldorf besonders bei internen Meetings nicht nur die Logistik vereinfachen, sondern auch verhindern, dass st\u00e4ndig halbvolle Flaschen verschwendet und ausgekippt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leitungswasser im alten Stadtzentrum von Ulaanbaatar (UB) sollte aufgrund veralteter Rohrsysteme besser nicht getrunken werden. 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