{"id":10759,"date":"2022-07-17T18:59:35","date_gmt":"2022-07-17T16:59:35","guid":{"rendered":"http:\/\/international-mwbk.de\/?p=10759"},"modified":"2023-03-01T14:08:31","modified_gmt":"2023-03-01T12:08:31","slug":"zusammenfassung-woche-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/international-mwbk.de\/?p=10759","title":{"rendered":"Zusammenfassung &#8211; Woche 1"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist mir bisher aufgefallen?<\/h2>\n\n\n\n<p>In meiner ersten Woche habe ich schnell bemerkt, dass hier in Tschechien alles ein wenig anders abl\u00e4uft. Sei es das Arbeiten an sich oder der Verkehr oder einfach nur das Miteinander. <br>Schon als ich bei meiner Ankunft hier am Bahnhof abgeholt wurde, bemerkte ich schnell, dass der Stra\u00dfenverkehr hier ganz anders geregelt ist.<br>Es gibt viele Stra\u00dfen an denen es keinen Fu\u00dfg\u00e4ngerweg gibt, also l\u00e4uft man auf der Stra\u00dfe, und das ist nicht ganz ungef\u00e4hrlich, da die Autofahrer hier ziemlich rasend unterwegs sind. Wenn man mal auf die andere Stra\u00dfenseite muss, sollte man m\u00f6glichst versuchen einen Zebrastreifen zu nutzen, aber selbst da muss man sehr vorsichtig sein, da nicht viele Autos anhalten um einen die Stra\u00dfe \u00fcberqueren zu lassen, sondern einfach weiter rasen.<br>Eine weitere Erfahrung von mir hier ist, dass Baustellenschilder (die mit den rot-wei\u00dfen Streifen und einem Licht oben drauf) hier nicht gro\u00df beachtet werden. Zurzeit gibt es hier eine Umleitung, da die Autobahn repariert wird. Also stehen da einige von diesen Schildern. Statt noch ein paar Sekunden zu warten und \u00fcber die erlaubte Strecke zu fahren, entscheiden sich die Tschechen hier f\u00fcr die Abk\u00fcrzung durch diese Schilder, um so schneller voran zukommen. <br>Was hier allerdings wirklich wunderbar funktioniert, ist der Stra\u00dfenverkehr wenn ein Rettungswagen angefahren kommt. In dem Moment fahren alle fr\u00fchzeitig an die Seite, ohne, dass der Rettungswagen auch nur einmal abbremsen muss. Davon kann man in Deutschland eigentlich nur tr\u00e4umen.<br>Bez\u00fcglich der Arbeit sind mir hier ebenfalls schon einige DInge aufgefallen.<br>Schon beim kennenlernen der Mitarbeiter hier haben sich alle mit dem Vornamen vorgestellt, und waren super freundlich. Alle helfen sich gegenseitig und haben sehr viel Spa\u00df dabei. Man merkt wie sehr sich hier alle m\u00f6gen und wie gut sie sich verstehen, daran, wie viel hier gelacht wird. Ich verstehe zwar kaum wor\u00fcber die Gespr\u00e4che sind, da ich die Gespr\u00e4che sprachlich nicht verstehe, aber es ist alleine schon sch\u00f6n, das nur so zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie lebe ich hier?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich lebe hier in einem Hotel, ca. 20 Minuten Fu\u00dfweg entfernt von meinem Praktikumsbetrieb. In dem Hotel kann ich morgens Fr\u00fchst\u00fccken, es schmeckt mir aber leider nicht so wirklich gut. F\u00fcr die Arbeit habe ich mir extra von Zuhause ein Brettchen und ein Messer mitgenommen, damit ich mir Brote schmieren kann. Ich h\u00e4tte dar\u00fcber allerdings mehr nachdenken sollen. Ein Teller und eine Sch\u00fcssel w\u00e4ren n\u00e4mlich ebenfalls sehr gut gewesen. Ebenso auch ein L\u00f6ffel und eine Gabel, aber die konnte ich mir zum Gl\u00fcck mittlerweile im Hotel organisieren.<br>An dem Sonntag als ich hier angekommen bin, habe ich mir eine Pizza im Restaurant gekauft. Die hat auch noch f\u00fcr Montag gereicht. Am Dienstag habe ich nur Brot und Reiswaffeln gegessen, da ich nicht so wirklich Appetit hatte. An den Tagen habe ich mich auch schon gefragt wie ich mich hier weiter ern\u00e4hren w\u00fcrde. Ich dachte viel dar\u00fcber nach und kam zu dem Entschluss, dass ich auf gar keinen Fall jeden Tag was im Restaurant kaufen k\u00f6nnte, weil es einfach viel zu teuer werden w\u00fcrde. Ich musste also Alternativen finden.<br>Ich ging in meinen ersten Tagen in verschiedene Lebensmittelgesch\u00e4fte, deswegen fiel mir ein, dass ich mir ja zum Beispiel einen fertig, abgepackten Salat kaufen k\u00f6nnte. Davon die Verpackung k\u00f6nnte ich dann nutzen, um weitere Salate, die ich mir selbst schnibbeln k\u00f6nnte, daraus zu essen, ich h\u00e4tte also quasi einen Teller oder mehr eine Sch\u00fcssel.<br>Ich machte mich also am Mittwoch auf den Weg zu Lidl und kaufte dementsprechend ein. Am Abend a\u00df ich dann den eingepackten Salat, um die Verpackung in den darauffolgenden Tagen weiter nutzen zu k\u00f6nnen. Leider verschlief ich am Donnerstag Morgen und schmiss die Sch\u00fcssel un\u00fcberlegt weg. Das fiel mir auch erst am Nachmittag auf, als ich diese nutzen wollte. Ich brauchte also eine Notl\u00f6sung. Ich nahm dann den Eimer in dem die Tomaten verpackt waren, umwickelte Ihn mit Alufolie, damit die Salatsauce nicht unten aus den kleinen L\u00f6chern flie\u00dfen w\u00fcrde, und et voila hatte ich meine neue Salatsch\u00fcssel. \ud83d\ude00<br>Am Freitag war ich dann aber mal in einem Laden, in dem man fast alles kaufen konnte, f\u00fcr sehr wenig Geld. Ich holte mir eine Sch\u00fcssel und Sp\u00fclschw\u00e4mme in dem Laden, sowie Sp\u00fchlmittel bei DM. So hatte ich dann endlich eine Grundausr\u00fcstung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was habe ich in meiner Freizeit bisher gemacht?<\/h2>\n\n\n\n<p>in den ersten drei Tagen war ich wie oben bereits erw\u00e4hnt in verschiedenen Lebensmittelgesch\u00e4ften. Da diese jeweils ca. 1 bis 1 1\/2 Kilometer entfernt sind, hatte ich so die M\u00f6glichkeit, mir die Umgebung hier schonmal anzuschauen und mir ein paar Unternehmungen f\u00fcr die n\u00e4chsten Wochen zu \u00fcberlegen. Sonst ging ich spazieren oder ruhte mich im Hotel aus. Ich habe meine erste Woche quasi erstmal genutzt um hier anzukommen und mich ein wenig zurecht zu finden. In den n\u00e4chsten Wochen m\u00f6chte ich aber mehr erleben, wie zum Beispiel den Zoo zu besuchen oder mir die Schl\u00f6sser hier anzugucken.<br><br>Bis zum n\u00e4chsten Blogbeitrag! \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist mir bisher aufgefallen? 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