{"id":10737,"date":"2022-07-14T21:24:12","date_gmt":"2022-07-14T19:24:12","guid":{"rendered":"http:\/\/international-mwbk.de\/?p=10737"},"modified":"2023-03-01T14:08:23","modified_gmt":"2023-03-01T12:08:23","slug":"meine-ankunft-in-tschechien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/international-mwbk.de\/?p=10737","title":{"rendered":"Meine Ankunft in Tschechien"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wo absolviere ich mein Praktikum \u00fcberhaupt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich mache meine Ausbildung bei der Firma Power-Cast Drumeta GmbH &amp; Co. KG, einer Gie\u00dferei, welche Teile aus Zink herstellt.<br>Power-Cast Drumeta ist ein Teil der sogenannten Kopf-Gruppe (nach dem Gr\u00fcnder benannt). Neben Drumeta geh\u00f6ren noch ein paar weitere Unternehmen zur Kopf-Gruppe, darunter zum Beispiel die Power-Cast Ortmann Ltd. die Ihren Sitz in Decin, Tschechien hat. Power-Cast Ortmann ist ebenfalls eine Gie\u00dferei, jedoch neben Zink auch auf Kunststoff spezialisiert.<br><br>Als ich mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer meines Ausbildungsbetriebes dar\u00fcber gesprochen habe, dass ich ein Auslandspraktikum absolvieren muss, war schnell klar, dass ich dieses bei einer unserer Schwesterfirmen absolvieren werde. Die Power-Cast Ortmann Ltd. hat sich da perfekt angeboten, da diese nicht ZU weit weg ist, aber dennoch eine Herausforderung f\u00fcr sich. So bin ich nun, hier in Tschechien, in einem kleinen St\u00e4dtchen namens Decin gelandet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Meine ersten vier Tage<\/h2>\n\n\n\n<p>Erstmal ein bisschen was zu meiner spektakul\u00e4ren Hinreise.<br>Ich glaube es war die anstrengendste Fahrt, die ich in meinem Leben bisher hatte.<br>Neben den 10 Stunden im Zug waren die 13 oder 14 Stunden Fahrt im Auto nach Kroatien vor zwei Jahren gef\u00fchlt nichts.<br>Am Anfang muss man wissen, dass ich mir Pl\u00e4tze reserviert habe, um ganz sicher sitzen zu k\u00f6nnen. H\u00e4tte ich gewusst, dass es bei der Deutschen Bahn doch so schwer ist, den richtigen Platz zu finden, h\u00e4tte ich mir das vielleicht zweimal \u00fcberlegt.<br>Die erste Strecke, mit dem ICE nach Berlin, fing damit an, dass ich eingestiegen bin, jemanden von <sup>meinem<\/sup> Platz weg geschickt habe und nach 10 Minuten Fahrt bemerkt habe, dass ich im falschen Wagen sitze. Also musste ich meinen schweren Koffer, den zuvor ein freundlicher Helfer hoch auf die Ablage gehoben hat, wieder runterholen und umziehen. Als ich dann auf dem richtigen Sitz im richtigen Wagen sa\u00df, verlief die restliche Fahrt zum Gl\u00fcck f\u00fcrs erste ruhig.<br>In Berlin dann aber der n\u00e4chste Hammer. <br>Nachdem ich bereits eine halbe Stunde auf den EC in Richtung Prag gewartet habe, kam drei Minuten vor Abfahrt die Durchsage, dass der Zug an einem andere Gleis einfahren w\u00fcrde. Mann muss wissen, dass der gesamte Bahnsteig voll mit Menschen war. Als sich die gesamte Menschenmenge, die mit dem Zug fahren musste, auf den Weg zum anderen Gleis machte, enstand sehr schnell pures Chaos, weil alle ihren Zug bekomen wollten. <br>Als der Zug dann in den Bahnhof einfuhr, und die Leute nach und nach einstiegen bemerkte man schnell, dass der Zug, wie in der DB-App bereits angek\u00fcndigt, ausgebucht war. Die G\u00e4nge waren so \u00fcberf\u00fcllt, dass man sich kaum noch bewegen konnte, niemand kam auf seinen Platz. <br>Stellte sich heraus, dass die Reservierungsanzeigen defekt waren. <br>Wie alle anderen versuchte auch ich meinen Sitzplatz zu erreichen. Als ich dies nach langer Zeit tat, stellte sich heraus, dass eine schwangere Frau meinen Platz besetzt, die ich nat\u00fcrlich nicht wegscheuchen konnte. ich machte mich also auf die Suche nach einer anderen Sitzm\u00f6glichkeit, in dem Fall h\u00e4tte ich mich sogar \u00fcber einen Platz auf dem Boden gefreut, aber ich fand keinen. Ich traute mich auch nicht auszusteigen um in einen weiter entfernten Wagon einzusteigen, weil das alleine mit meinem Koffer einfach zu schwer gewesen w\u00e4re und ich Angst hatte, dass der Zug ohne mich losfahren w\u00fcrde. Ich fand aber tats\u00e4chlich zwei sehr freundliche Zugg\u00e4ste, die das selbe Problem hatten wie ich. Wir entschlossen dann zu dritt, dass wir uns auf den Weg nach weiter hinten machen wollen. Stellte sich heraus, dass das die beste Entscheidung war, die wir in diesem Moment h\u00e4tten treffen k\u00f6nnen. Aber leider trennten sich unsere Wege dann auch schnell wieder, weil ich tats\u00e4chlich einen Sitzplatz gefunden hatte und die beiden Herrschaften auf der Suche nach ihren Freunden waren.<br>Als w\u00e4re nicht schon Chaos genug, kam irgendwann eine Durchsage, dass der vorderste Teil, also das F\u00fchrerhaus des Zuges eine St\u00f6rung habe. Eine Zeitangabe, wie viel Zeitverz\u00f6gerung entstehen w\u00fcrde gab es zu der Zeit noch nicht. <br>Ich wartete also&#8230;<br>Nach einer halben Stunde etwa kam erneut eine Durchsage, dass es noch etwas dauern w\u00fcrde, dass der Zug losfahren w\u00fcrde. Daraufhin stiegen einige Menschen aus, da wir mittlerweile \u00fcber eine Stunde warteten. Nach insgesamt 1 1\/2 Stunden ging aber schlie\u00dflich der Motor des Zuges an und man merkte, dass es losgeht. Mir fiel in dem Moment nur ein Stein vom Herzen, da ich mich super schlecht f\u00fchlte, weil ich am Bahnhof in Decin abgeholt werden sollte und keine Kommunikationsm\u00f6glichkeit bestand meine Versp\u00e4tung anzuk\u00fcndigen. Nach weiteren kleinen Verz\u00f6gerungen kam ich dann aber auch endlich mit 2 Stunden Versp\u00e4tung in Decin an und war froh, endlich wieder an die Luft zu kommen und mich bewegen zu k\u00f6nnen. Als ich dann im Hotel ankam, habe ich mich nur noch ausgeruht und versucht mich innerlich ein bisschen auf die darauffolgenden Tage vorzubereiten.<br><br>Die ersten Tage im Betrieb waren leider nicht sehr aufregend, weil es leider kaum Aufgaben f\u00fcr mich gibt, da ich aufgrund der Sprachhindernisse nicht mit Tschechischen Dokumenten arbeiten kann. Aber ich muss sagen, alle sind stets bem\u00fcht etwas f\u00fcr mich zu finden. So konnte ich wenigstens bisher schon ein wenig \u00fcber die Arbeit hier erfahren, und feststellen, dass hier alles ein wenig anders abl\u00e4uft, aber dazu mehr in meinem n\u00e4chsten Blogeintrag. <br>Nach der Arbeit war ich in meinen ersten Tagen tats\u00e4chlich nur in Lebenmittelgesch\u00e4ften um mir zu \u00fcberlegen wie ich meine Ern\u00e4hrung hier im Hotel, ohne Mikrowelle, ohne Wasserkocher, quasi ohne alles, gestalten soll. Dazu aber auch mehr in meinem n\u00e4chsten Blogeintrag. <br>Ich habe am DIenstag aber auch eine Mini-Stadtf\u00fchrung von einem Kollegen aus dem Betrieb bekommen, so konnte ich mir schonmal \u00fcberlegen, was ich mir in den n\u00e4chsten Wochen angucken m\u00f6chte.<br><br>So viel zu meiner Ankunft hier in Decin. Bis zu meinem n\u00e4chsten Blogeintrag. \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo absolviere ich mein Praktikum \u00fcberhaupt? Ich mache meine Ausbildung bei der Firma Power-Cast Drumeta GmbH &amp; Co. 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